Krankheit

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 13:50
An: ...
Betreff: Terminanfrage und Problembesprechung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Freunde haben mir die Familienberatung empfohlen.

Ich bin auf der Suche nach Hilfe, nicht für mich direkt, sondern für meinen Freund.

Er wurde in seiner vorherigen Beziehung mehrfach betrogen und das belastet jetzt unsere Beziehung sehr. Wir sind seit einem Jahr zusammen.

Die Probleme, die wir haben, würde ich gerne mit Ihnen telefonisch besprechen beziehungsweise erstmal, ob Sie uns helfen können und auch Zeit dafür haben.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich diese Woche mal anrufen könnten, am besten zwischen 8 und 17 Uhr, ... .

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

...





Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 um 14:15 Uhr
Von: ...
An:...
Betreff: AW: Terminanfrage und Problembesprechung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Zur Zeit hätte meine Kollegin in ... freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meine Kollegin gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 14:31
An: ...
Betreff: Aw: AW: Terminanfrage und Problembesprechung

Sehr geehrter Herr Thiel,

vielen Dank dafür.

Gäbe es auch die Möglichkeit, dass die Krankenkasse die Stunden bezahlt? Oder ist das nur privat möglich?

Mit freundlichen Grüßen,
...

 



Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 um 14:49 Uhr
Von: ...
An: ...
Betreff: AW: AW: Terminanfrage und Problembesprechung

 


Sehr geehrte Frau ...,

das müssten Sie Ihre Krankenkasse fragen. Auf alle Fälle muss eine Krankheit vorliegen, sonst ist die Krankenkasse ja nicht zuständig.

Geldknappheit ist aber keine offizielle anerkannte Krankheit ist, sonst hätten wir mehrere Millionen chronisch Kranke in Deutschland.

Andererseits kann Geldknappheit die Stimmung trüben, was wiederum zu einer Krankheit führen kann.

Welche Krankheit liegt vor?

Falls keine Krankheit vorliegt, könnten Sie beim Jobcenter eine Kostenübernahme beantragen.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 14:54
An: ...
Betreff: Aw: AW: AW: Terminanfrage und Problembesprechung

Ich weiß nicht, ob man das wirklich als Krankheit dann bezeichnet, aber ich denke, dass es schon psychisch ist. Er klammert sehr, ist eifersüchtig, hat sich dadurch manchmal einfach nicht im Griff, weiß kurz darauf aber das sein Verhalten übertrieben oder falsch war, aber bekommt das nicht in den Griff. Ich habe auch probiert einen Termin bei einem Psychologen zu bekommen, wurde aber mehrmals vertröstet.

Mit freundlichen Grüßen,

...

 


 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 11. September 2018 07:34
An: ...
Betreff: Zwangserkrankung

Guten Tag Herr Thiel,

Ist es grundsätzlich möglich für uns als Eltern von Ihnen Beratung zu bekommen? Unsere Tochter ist 12 Jahre, zwangserkrankt und sieht nach einem 10 wöchigen Klinikaufenthalt keinen Grund sich mit dem Thema weiter zu beschäftigen. Dort konnte sie ihre Zwänge benennen auch Orte, wo sie am meisten auftreten..

Mir geht es deshalb um mich und meinen Mann. Können wir auch ohne unsere Tochter beraten werden, uns Unterstützung holen?

 

MfG ...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 12. September 2018 14:48
An: ...
Betreff: AW: Zwangserkrankung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage

Wir halten von diesen ganzen psychiatrischen Begriffen, wie "Zwangserkrankungen" recht wenig. Statt dessen benutze wir den Begriff des "Symptoms", also zum Beispiel ein Mensch wäscht sich am Tag scheinbar "zwanghaft" 30 Mal die Hände. Der Psychiater spricht dann von einer "Erkrankung", das liegt daran, dass wir in einem "kranken" System leben, wo alles mit "krank" bezeichnet wird, was uns nicht in den Kram passt. Die Nazis haben das bis zur mörderischen Perfektion getrieben. Wir sind heute etwas fortschrittlicher, aber im Grund genommen noch genau so "krank", wie die Nazis. Zum Glück ist das nicht ansteckend, jedenfalls nicht über Händeschütteln oder Anhusten. Es bedarf schon eines Josef Goebbels oder anderer "Krankheitsübertrager", damit sich solche "Krankheiten" fortpflanzen. Es bedarf aber auch eines aufnahmebereiten Wirtes, die aktuellen Erfolge der AFD zeigen, dass in Deutschland ca. 10 % "kranke" Menschen wählen, die eben diese Partei wählen. Dazu kommen dann noch 10 % Halbkranke, die die SDP wählen, eine "Krankheit", die nicht ganz so gefährlich ist, wie die AFD-Krankheit.

"Krank" sind nach dieser Definition also die Demagogen und das einfache Fußvolk, das sich bereitwillig als Wirt zur Verfügung stellt (siehe hierzu etwa: Wilhelm Reich: Die Massenpsychologie des Faschismus")

Wir als Systemiker sehen die Symptome im familiären Feld, hier also ein offenbar störendes Symptom, dass Sie uns in Ihrem Anschreiben noch nicht dargelegt haben. Auf alle Fälle scheint es so störend zu sein, dass Sie sich nach professioneller Hilfe umschauen, das finde ich gut. Viele andere Eltern stecken statt dessen den Kopf in den Sand oder überlassen ihre Kinder dem Krankenkassensystem mit seiner Fixierung auf Medikamente und ähnlichen Budenzauber mit zumeist schädlichen Nebenwirkungen. Schöner die Kassen sie klingeln, als in der Weihnachtszeit, könnte man in Anlehnung an ein bekanntes Weichnachtslied singen, wenn es nicht so traurig wäre, was da im Namen der "Gesundheit" tagtäglich in Deutschland passiert.

Doch genug meiner "kranken" Vorrede", die meinem Ärger über die gesellschaftlichen Verhältnisse geschuldet sind und die Sie vielleicht gar nicht hören wollten.

Gerne können wir für Sie tätig werden, ganz ohne Medikamente, stigmatisierende Diagnosen und Zwangseinweisungen. einfach so, von Mensch zu Mensch, mit Sachverstand. 

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 25. August 2018 12:42
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir befinden seit circa 2 Jahren, in einer zunehmend belastenden familiären Situation, die in den letzten Wochen mehr und mehr eskaliert und das gesamte familiäre Verhältnis sehr belastet. Zusammengefasst befindet sich unser Sohn (27 J.) in einer psychisch labilen Phase, was sich dadurch äußert, dass er immer wieder Jobangebote annimmt, diese jedoch in der Regel nicht länger als 6-8 Wochen bestehen bleiben. Aus seinem sozialen Umfeld hat er sich komplett zurückgegzogen und selbst "normale" Gespräche mit ihm sind nicht mehr möglich, da sich sein Wesen so sehr verändert hat, dass er uns fremd geworden ist. Seine Gedanken scheinen sehr wirr, weswegen selbst Gespräche zu den einfachsten Themen nicht mehr möglich sind. Meine Frau leidet zudem besonders unter der Situation, da er zwischen seinen schnell wechselnden Jobs immer wieder bei uns Zuhause wohnt und meine Frau, die als Hausfrau viel Zeit mit ihm Zuhause verbringt, kaum noch Zugang zu ihm findet. Zudem ist es für sie sehr belastend, unserem Sohn bei diesem Prozess zusehen zu müssen. Daher haben wir uns als Familie nach langem Überlegen dazu entschieden, dass er nicht mehr bei uns Zuhause wohnen kann und sich stattdessen schnellstmöglichst in psychologische Behandlung, bestensfalls in stationärer Form, begeben muss. Da bei ihm allerdings keine Krankheitseinsicht besteht, lehnt er diesen Weg konsequent ab.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, professionelle Hilfe aufzusuchen und sind auf Ihre Internetseite aufmerksam geworden. ...

 

 

 

 

 -----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 25. August 2018 13:36
An: '...
Betreff: AW: Terminanfrage


Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Ich denke, eine systemisch orientierte professionelle Unterstützung kann hier sehr hilfreich sein.

Als Systemiker vermeiden wir - so weit als möglich - von "Krankheit" zu sprechen, wenn sich Menschen nicht so verhalten, wie wir es uns von ihnen wünschen.

Wenn ich mir so anschaue, was sogar von Richtern am Bundesverfassungsgericht für ein offensichtlicher Unsinn verzapft wird, aktuell zum Thema Zwangsabgabe GEZ, könnte ich meinen, diese wären "krank" und da sie krank wären, wären sie noch nicht einmal in der Lage, das Grundgesetz Artikel 1 und 3 zu verstehen.

Als Systemiker gehe ich aber davon aus, dass es nicht eine merkwürdige Krankheit ist, die die Richter in Karlsruhe befallen hat, sondern ein Denken, das ideologische Konstrukte, die nicht die meinen sind und eine anbiedernde Staatsräson über den schönen Grundsatz von der Gleichwertigkeit aller Menschen stellt.


Wenn wir den Begriff "Krankheit" vermeiden, braucht es auch keine "Krankheitseinsicht", weder bei den Richtern am Bundesverfassungsgericht noch bei Ihrem Sohn. Das ist schon mal ein erster Schritt in Richtung Lösung. Hätte Ihr Sohn "Krankheitseinsicht", dann würde dem Konstrukt der anderen einen höhreren Rang einordnen, als seinem eigenem Konstrukt, wie die Welt beschaffen sein. Dann stünde er im Konflikt zu seiner inneren Welt, so aber löst er für sich das Problem, in dem er für sich erklärt, er ist richtig, nur die andren sind falsch (krank). Auf diese Weise kann man ewig miteinander Ping-Pong spielen, das geht dann so lange, bis eine der Parteien wegen Erschöpfung umfällt (Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß) oder dem anderen an die Gurgel geht.

Die Lösung können wir finden, wenn wir wissen, wozu ein bestimmtes Verhalten sinnvoll ist. Dies ermöglicht uns, neue Schritte zu gehen, die eine gute Lösung ermöglichen.

So gesehen, macht also auch das Verhalten Ihres Sohnes Sinn (für ihn), sonst würde er sich nicht so verhalten.

Eine stationäre Unterbringung löst das Problem häufig nicht, da der ganze Krankenhausbetrieb in aller Regel sich selbst genügt und nur am Symptom rumdoktert. Häufig sind die Patienten nach der "Behandlung" noch "kränker" als vorher, weil der übliche Krankenhausbetrieb nicht die Bedürfnisse der Menschen im Blick hat, sondern die eigenen. Die "Patienten" sind da nur das Futter, um den Laden am Leben zu erhalten und die Rendite der Krankenhausbesitzer zu sichern.

So weit zur Vorrede, die Sie mir hoffentlich nicht übel nehmen. Der Überbringer schlechter Nachrichten wurde früher geköpft, das hat sich bis heute im Grundsatz erhalten, daher gibt es in unseren Land so viele Menschen, die mit dem Mainstream schwimmen, wie das liebe Vieh Tagesschau und Tatort gucken und sich ihr Leben lang auf die Rente vorbereiten.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

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