Krankheit

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 





Krankheit

Als Krankheit wird im Sprachgebrauch gewisser Kreise eine Verhaltens- oder Daseinsweise eines Lebewesens, im engeren Sinne eines Menschen bezeichnet, die von einer von Menschen definierten Norm abweicht. So galt bis in die 80-er Jahre die Homosexualität, insbesondere von Männern offiziell als Krankheit und stand in der BRD bis 1994 überdies noch unter Strafe. Homosexuelle Männer - die nach offizieller Lesart krank waren - wurden in Deutschland also eingesperrt, grad wie man im Mittelalter "Leprakranke" in Isolierlager einsperrte. Heute bekennt sich der Bundeskrankheitsminister Jens Spahn (CDU) zu seiner Homosexualtät, in den 50-er Jahren hätte ihn seine eigene Partei eingesperrt und einer Konversionstherapie zugeführt, auf dass er von seiner "Krankheit" geheilt wird.

Sogenannte Krankheiten werden von den Normgebern und oft auch von Großteilen der Bevölkerung, die den Normgebern ihre Legitimation geben, als unangenehm oder unaktzeptabel bezeichnet, das führte in Nationalsozialismus bis hin zur Ermordung sogenannter psychisch oder seelisch Erkrankter und Behinderter.

Unterschieden wird von den Normgebern zwischen "angeborenen" und "ansteckenden" Krankheiten. so werden etwa das sogenannte ADS und ADHS als "angeborene Krankheiten" definiert:  

"Bei ADS und ADHS handelt sich um unterschiedliche Krankheiten, die jeweils einer eigenen Behandlung bedürfen. ... Das Kürzel ADS steht für Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, ADHS für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Den großen Unterschied zwischen diesen beiden Krankheiten macht das "H" im Kürzel, das für Hyperaktivität steht. Diese Hyperaktivität macht ADHS auch deutlich sichtbarer als ADS. Kinder mit ADS fallen weniger auf. Daher ist diese Krankheit oft schwieriger zu diagnostizieren. ... Die Auswirkungen der jeweiligen Krankheit sind verschieden. Deshalb bedarf jede dieser Erkrankungen einer eigenen Therapie. ...
Beide Krankheiten sind angeboren und vererbbar. ..."

https://praxistipps.focus.de/unterschied-zwischen-ads-und-adhs-einfach-erklaert_100909

 

Hier wird behauptet: "Beide Kranheiten sind angeboren und vererbbar". Ein Beweis dafür wird nicht angetreten, warum auch, Halbgötter in Weiß und ihnen gläubig lauschende Journalisten und sogenannte Gesundheitsminister brauchen keine Beweise. Sie folgen Ideologien und Weltanschauungen, diese werden für Wahrheit erklärt. alles andere wird als falsch deklariert. Die übliche DDR-Masche also, wo alles, was nicht in die offizielle SED Linie passte, als bürgerliche oder sonstig dekadente Weltanschauung diskreditiert wurde.

Wenn die fixe Idee der Vererbung von Verhaltensweisen wie sie bei Staatsmedizinern und Staatswissenschaftlern, also der offiziellen staatlichen Doktrin verpflichteten Menschen gepflegt werden, stimmen würde, dann müsste sich Verhaltensweisen mehr oder weniger ungehindert über dutzende, hunderte oder tausende Generationen "vererben". Wenn wir bestimmte Verhaltensweisen bei Tieren beobachten, erscheint das nicht unwahrscheinlich. So  schauen Singvögel an Vogeltränken alle 5 Sekunden in alle Richtungen Aussschau, vermutlich in der "Absicht", rechtzeitig zu erkennen, wenn sich ein Feind, etwa eine Katze oder ein Raubvogel nähert. Diese Verhalten nun als krank zu bezeichnen, ist sicher absurd, den genau dieses "unnormale" Verhalten hilft den Vögeln, zu überleben. Die Singvögel, die diese Verhaltensweisen nicht haben, werden leicht zur Beute von Freßfeinden, vermutlich deshalb sehen wir solche Vögel nicht allzu oft, da sie in aller Regel im Magen einer Katze landen. 

So könnte man in Analogie darauf schließen, dass ADS und ADHS ebenfalls überlebensfördernde Verhaltensweisen sind, warum sollten diese sich sonst über dutzende, hunderte oder tausende Generationen "vererben". Im Umkehrschluss könnte man meinen, wenn bestimmte nützliche Verhaltensweisen als Information im Erbgut gespeichert werden, dann müsste es auch den umgekehrten Fall geben, dass bestimmte, durch den Lauf der Zeit unnütz gewordene Verhaltensweisen als Information im Erbgut gelöscht werden. Wäre das anders, dann hätten wir als Menschen noch Verhaltensweisen, die aus einer Zeit von vor hundert Millionen Jahren stammen, als unsere Vorfahren noch als Urhaie durch den Ozean schwommen oder noch früher als quallenartige Vielzeller im Urozean dahintrieben. Schaut man sich bestimmte Politiker und Lobbyisten an, dann könnte man meinen, diese wären dem Hai- oder Quallenstadium noch verhaftet, es gäbe also bestimmte evolutionsbiologische Vorteile, Hai oder Qualle zu sein.

Plausibler als die auf Ewigkeit zielenden Erklärungskonstrukte "angeboren" und "vererbbar" für die mit ADS und ADHS bezeichneten Symptomatiken sind Überlegungen, dass bestimmte Verhaltensweisen erlernt werden und in den Familien transgenerational weitergegeben werden. Das Ungeborene, das Baby, das Kleinkind, das Kind, der Jugendliche wachsen nicht unter einer Käseglocke auf, sondern in einem Feld von Akteuren, Regel und zwischenmenschlichen Interaktionen. Ein solches systemische Konstrukt beinhaltet die Chance, dass - innerhalb bestimmter Grenzen - Veränderungen möglich sind und führt nicht zu Fatalismus und Reduzierung auf "medikamentöse Behandlung".

 

Statt von "Krankheiten" spreche ich von Symptomatiken. Nun ist an sich jedes Verhalten Symptomatik (Begleiterscheinung eines kontextuellen Geschehens). Will ich etwas von meinem Gegenüber, dann muss ich mein Bedürnis ausdrücken, dies kann durch verbale Sprache und nonverbale Sprache (Mimik, Gestik) geschehen, stehen diese Mittel nicht zur Verfügung oder stoßen auf Zurückweisung, so kann das Bedürfnis auch auf Nebenkriegschauplätzen ausagiert werden (z.B. als Klassenclown). Das unerfüllte Bedürfnis kann sich auch psychosomatisch "äußern", so etwa durch Depression, Hyperaktivität, Herzrasen, etc. pp).

So verstanden wird man "krank", wenn man sich zu lange in einem für das eigene Wohlbefinden ungünstigen oder ungeeigneten Ereignisraum aufhält. Wer von seiner langjährigen Partnerin verlassen wird, kann "krank" werden. Wer im Winter ohne Heizung und Kleidung längere Zeit in einer feuchten Wohnung wohnt, hat im Regelfall nicht mehr lange zu leben, wenn keine Unterbrechung dieser für den Organismus ungünstigen Bedingungen erfolgt. In der Todesanzeige könnte es dann heißen: Nach kurzer schwerer Krankheit starb der Frührenter Jupp Trostlos im Alter von 57 Jahren in einer unbeheizten Wohnung. er hatte keine Arbeit, keine Freunde, keine Partnerschaft und kein Geld, kurz gesagt, er war schwer krank.

Nun wird in Zeiten der Coronapanikepidemie von großen Teilen der Politik, panikinduzierter Medien und sonstig interessierter Seite wie etwa der WHO oder des medizinisch-industriellen Komplexes suggeriert, dass der Coronavirus sehr gefährlich sei und das Leben von Millionen Menschen gefährde. Dabei gilt auch hier: Man wird "krank", wenn man sich zu lange in einem für das eigene Wohlbefinden ungünstigen oder ungeeigneten Ereignisraum aufhält. Es kommt also darauf an, einen solchen Ereignisraum möglichst zu meiden oder zu verlassen, so etwa eine krankmachende Partnerschaft oder Arbeit, nicht aber den Teufel mit dem Beelzebub austreiben zu wollen, wie die deutsche Bundespanikregierung dies mit flächendeckenden Zwangsimpfungen "gegen" Corona in Erwägung zieht.

Es geht auch darum, die eigene Sterblichkeit als naturgegeben anzuerkennen und nicht 90-jährige schwerst "Kranke" mit Beatmungsmaschinen künstlich an einem elenden Leben zu erhalten, also anders gesagt zu foltern, nur damit der eigenen Todesangst der Weißkittel und Politiker Genüge und der Profigier des medizinisch-industriellen Komplexes genüge getan wird.

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. Januar 2020 19:42
An: ....
Betreff: Eheberatung

Hallo,

mein Mann und ich haben dringenden Bedarf einer Paar-/Eheberatung.

Ist es möglich hier etwas von der Krankenkasse erstattet zu bekommen?

Ich hoffe sehr auf eine zeitige Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. Januar 2020 20:37
An: ...
Betreff: AW: Eheberatung


Sehr geehrte Frau ...,

ob Ihre Krankenkasse Kosten erstattet müssten Sie dort erfragen.

Was für eine Krankheit haben Sie oder Ihr Partner?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. Januar 2020 20:41
An: ...
Betreff: Re: Eheberatung

Danke fürs die schnelle Antwort.

Wir sind nicht krank- wir haben Ehe-/ und Familienprobleme.

Allerdings hatte ich vor drei Jahren einen Arbeitsunfall und seit dem psychische Probleme, was auch teilweise für die Probleme mit meinem Mann Verantwortlich ist. Wir haben zwei Kleine Kinder.

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. Januar 2020 20:52
An: ...
Betreff: AW: Eheberatung

Sehr geehrte Frau ...,

psychische Probleme sind nach Definition der Krankenkassen noch keine Krankheit.

Aber Sie können dennoch dort nachfragen.

Sind Kinder vorhanden, ist aber immer das Jugendamt verpflichtet, einen Antrag auf Kostenübernahme zu prüfen.

Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt - bei schneller Bearbeitung - zwei bis vier Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. Januar 2020 20:54
An: ...
Betreff: Re: Eheberatung

Dankeschön.

Also müssen wir beim Jugendamt nachfragen?

Wir nehmen dort bereits eine Erziehungsberatung in Anspruch.

Jetzt sollte es eher vorrangig um meinen Mann und mich gehen.

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. Januar 2020 22:05
An: ...
Betreff: AW: Eheberatung

Sehr geehrte Frau ...,

dann wäre von Ihnen ein Antrag auf Familientherapie zu stellen.

Eine Erziehungsberatung ist ja was anderes, bei der geht es um die Eltern Kind Interaktion.

Bei der Familientherapie wird die Kommunikation der gesamten Familie in den Blick genommen. Also auch die Ebene Mann - Frau, die sich natürgemäß ja auch auf das Kind auswirkt.

Die genaue Prüfung obliegt dem Jugendamt. Dieses muss einen von den Leistungsberechtigten (das sind in der Regel die Eltern oder andere Sorgeberechtigte, wie etwa ein Vormund oder Ergänzungspfleger) Antrag auf eine Jugendhilfeleistung, wie z.B. Familientherapie, gewissenhaft prüfen. Das Jugendamt darf die Leistungsberechtigten und deren Kinder nicht nach dem Motto: "unser Landkreis ist verschuldet" oder "für so was haben wir kein Geld, wir zahlen nur für Heimunterbringungen für 6.000 € im Monat, machen Sie also ihr Kind mal richtig fertig, dann kriegt es von uns einen Heimplatz, ob Sie dann wollen oder nicht", abwimmeln.

Bei einem fömlich korrekt abgewiesenen Leistungsantrag, ist, nach erfolglosen Widerspruch, der Weg zum Verwaltungsgericht eröffnet. Das Verwaltungsgericht orientiert sich am Gesetz und nicht nach Kassenlage oder dem Gutdünken eines Landkreises.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel




 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. Januar 2020 19:42
An: ...
Betreff: Eheberatung

Hallo,

mein Mann und ich haben dringenden Bedarf einer Paar-/Eheberatung.

Ist es möglich hier etwas von der Krankenkasse erstattet zu bekommen?

Ich hoffe sehr auf eine zeitige Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. Januar 2020 20:37
An: ...
Betreff: AW: Eheberatung



Sehr geehrte Frau ...,

ob Ihre Krankenkasse Kosten erstattet müssten Sie dort erfragen, wir hätten nichts dagegen.

Was für eine Krankheit haben Sie oder Ihr Partner?



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 5. Dezember 2019 14:40
An: ...
Betreff: Terminvereinbarung

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich benötige für meine Schwester, meiner Mama und mich einen Termin in Ihrer Praxis.

Wir sind alle drei kassenärztlich versichert.

Da es in meiner Familie immer wieder Streitigkeiten gibt und wir es nicht mehr alleine lösen können, bitten wir um Ihre Hilfe.

Wir bitten um einen Termin in Ihrer Praxis.

Über eine schnelle Rückmeldung würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 5. Dezember 2019 20:35
An: ...
Betreff: AW: Terminvereinbarung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Das Streitigkeiten keine Krankheit sind, ist die Krankenkasse naturgemäß nicht zuständig.

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 20. Oktober 2019 14:41
An: ...
Betreff: Kostenfrage

Hallo,

wie läuft die Kostenübernahme bei einer Paartherapie? Müssen beide Krankenkassen angefragt werden? Haben Sie weitere Informationen bezüglich der Kosten bei einer Paartherapie für mich?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 20. Oktober 2019 17:15
An: ...
Betreff: AW: Kostenfrage


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Welche Krankheit haben Sie und Ihr Mann?

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 17. Oktober 2019 22:23
An: ...
Betreff: Anfrage

Hallo

Wir haben mit unserem 15-jährigen Sohn ein paar Stolpersteine, die uns sehr belasten.

Zum einen gibt er sich in der Schule wenig Mühe, weswegen die Noten immer schlechter werden und zum andern haben wir die Problematik PlayStation / Handy Konsum.

Das sind heftige Diskussionen, aufgrund dieser Themen. Wir steigern uns alle da sehr rein.

Mein Mann ist der ruhigere und gelassenere und ich die Konsequentere und somit die „unbeliebte“ beim Sohn.

Nun meine Frage:

Wäre eine Familientherapie bei Ihnen möglich?

Wenn ja, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Mit freundlichen Grüßen

... 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 18. Oktober 2019 10:15
An: '...
Betreff: AW: Anfrage



Sehr geehrte Frau ....

Danke für Ihre Anfrage.

Die Krankenkasse ist hier nicht zuständig, da ja niemand krank ist.

Schlecht Noten PlayStation / Handy Konsum sind keine Krankheiten.

 

Gerne können wir hier tätig werden. 

...


Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder, Jugendliche oder junge Volljährige von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt - bei schneller Bearbeitung - ein bis zwei Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 10. September 2019 18:12
An: ...
Betreff: Anfrage Paartherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich in auf der Suche nach einem psychologischen Psychotherapeut für den Bereich Paartherapie. Können Sie da weiterhelfen?

Für eine kurze Rückmeldung danke ich Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 10. September 2019 18:52
An: ...
Betreff: AW: Anfrage Paartherapie



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Einen Psychologischer Psychotherapeuten finden Sie über Ihre Krankenkasse, allerdings werden da keine Paarberatungen finanziert, da es sich bei der Fianzierung durch eine Krankenkasse um behandlungsbedürftig erscheinende, sogenannte "Krankheiten" handelt und ein Paar mit seinen vielfältigen Problemen oder Konflikten zum Glück noch nicht als Krankheit eingestuft wird. So lange die moderniisierungsbedürftige SPD mit Karl Lauterbach nicht den Krankheitsminister stellt, werden wir auch hoffentlich von einem solchen Übel verschont bleiben.

Wenn Sie allerdings "nur" eine Paarberatung suchen, was einem Paar in aller Regel weiterhilft, sind Sie bei uns richtig.

....



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 25. April 2019 21:07
An: ...
Betreff: Zahlung

Guten Abend

Ich und mein Verlobter streiten fast jeden Tag meist wegen unseren Sohn, mein Verlobter wird oft laut zu unseren Sohn oft wegen Kleinigkeiten er meint das er noch nicht mit ihn umgehen kann, und er weiß nicht wieso ist es physisch?

Würde die Krankenkasse bezahlen?

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. April 2019 18:48
An: ...
Betreff: AW: streiten fast jeden Tag



Sehr geehrte Frau ...,

die Krankenkasse zahlt hier nicht, denn Streiten ist ja bisher noch nicht als Krankheit definiert. Wenn die SPD aber irgendwann einmal wieder Wahlerfolge einfährt, was ich nicht hoffen will, wird Streiten sicher noch als Krankheit definiert und gleichzeitig die Krankenkassenbeiträge erhöht, denn irgend jemand muss ja die von der SPD neu erfundenen Krankheiten bezahlen. Die doofen Beitragszahler werden die neue SPD-Last noch dazu nehmen, bei all den Beiträgen die sie schon zahlen, soll es auf ein paar hundert Euro mehr nicht ankommen.

...




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 


 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 17. Februar 2019 10:52
An: ...
Betreff: Paartherapie bzw. Beratung

Hallo,

Mein Mann und ich stecken in einer Krise und schaffen es vermutlich alleine nicht heraus.

Wir haben zwei Kinder und wohnen in .... Annika, 4 Jahre, und Jeroma, 2 Jahre. Jeroma hat das down Syndrom. Ich komme sehr gut damit zurecht, mein Mann hatte anfangs Schwierigkeiten und hat es immer noch nicht überwunden. Er liebt unsren Sohn über alles, aber ihn plagen jeden Tag Sorgen und Ängste und das bereitet unserer Beziehung zunehmend Schwierigkeiten. Darüber hinaus ist seine Mutter vor einem Jahr an Krebs gestorben und sein Vater ist auch nicht richtig fit. Mein Mann hat so viele Sorgen, flüchtet in Arbeit und geht bei jeder Kleinigkeit an die Decke. Aber wir beide wollen aus der Krise heraus und wieder glücklich werden. Nur wir schaffen es nicht alleine.

Wir sehen die Möglichkeiten einer Therapie aus? Wo liegen die Kosten bzw gibt es die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse? Wie schnell können wir einen Termin bekommen?

Antwort gerne per Mail oder Telefon ....

Vielen Dank für ihre Rückmeldung.

...

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 17. Februar 2019 14:09
An: ...
Betreff: AW: Paartherapie bzw. Beratung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Wenn Sie eine Psychotherapie wünschen, wenden Sie sich bitte an einen Psychotherapeuten, der ist für die Behandlung von "psychischen Krankheiten" von Amts wegen zuständig.

Eine Krise ist aber keine Krankheit, es sei denn die Bundesregierung erfindet zu den vielen bereits erfundenen "Krankheiten" noch eine mit Namen "Krise" hinzu, sondern ein Zeichen und eine Chance zur Veränderung, denn so wie bisher soll es offenbar nicht weitergehen.

Gerne können wir Ihnen in diesem möglichen Veränderungsprozess zur Seite stehen.

...




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 10. Februar 2019 22:03
An: ...
Betreff: Beratung bzgl.evtl. Trennung

Guten Abend sehr geehrter Herr Thiel

Ich würde mich gerne mal an Ihre Praxis wenden.

Könnte diese Beratungen auch von der Krankenkasse finanziert werden?

Ich hatte schon mal Psychotherapie und hätte bestimmt die Möglichkeit, ein Rezept dafür zu bekommen.

Ich freue mich auf Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen,
...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 10. Februar 2019 22:30
An: ...
Betreff: AW: Beratung bzgl.evtl. Trennung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Da Sie eine Beratung wegen einer eventuellen Trennung wünschen, ist die Krankenkasse nicht zuständig, denn eine Trennung ist ja keine Krankheit, wenngleich man infolge einer Trennung krank werden kann, insbesondere dann, wenn eine Trennung chaotisch oder sonstwie problematisch verläuft.

Sie müssten also gegenüber Ihrer Krankenkasse darlegen, dass Sie einer Erkrankung in Folge einer Trennung vorbeugen wollen.

Nach § 21 SGB I können Kosten für Leistungen zur Förderung der Gesundheit und der Verhütung von Krankheiten von der Krankenkasse übernommen werden. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an einer Kostenübernahme an Ihre Krankenkasse.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__21.html


Gerne können Sie aber auch unkompliziert und unbürokratisch als Privatzahlerin bei uns einen Termin erhalten. Da müssen Sie nicht wertvolle Lebenszeit in Verhandlungen mit der Krankenkasse investieren, wo kein Mensch weiß, was da zum Schluss rauskommt, außer das die Nerven ruiniert sind, wie das in der Regel ist, wenn man mit der staatlichen und halbstaatlichen Bürokratie verhandelt.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 17. Januar 2019 20:47
An: ...
Betreff: Sexualberatung

Sehr geehrte Damen und Herren,

bieten Sie auch Paar-/Sexualberatungen an?

Wenn ja was kostet dies oder ist dies auch mit einer Überweisung möglich?

Liebe Grüße

...



 -----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 17. Januar 2019 21:38
An: ...
Betreff: AW: Sexualberatung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Was für eine Krankheit haben sie, dass Ihnen der Arzt eine Überweisung ausstellen könnte?

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 17. Januar 2019 21:45
An: ...
Betreff: AW: Sexualberatung

Hallo

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Es geht eigentlich eher um eine Paar-/Sexualtherapie.

Ich müsste morgen meinen Partner fragen was auf der Überweisung steht...die wurde vom Urologen ausgestellt.

Liebe Grüße

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 18. Januar 2019 12:03
An: ...
Betreff: AW: Sexualberatung

Sehr geehrte Frau ...,

ja, schauen Sie da mal auf die Überweisung rauf.

Möglicherweise hat der Urologe auf die Überweisung geschrieben, dass Ihr Mann eine Psychotherapie machen sollte, wenn der Urologe vermutet, sexuelle Probleme Ihres Mannes könnten "psychische" Gründe haben.

Ihr Mann kann sich dann an einen Psychotherapeuten wenden. Wartezeit dort in der Regel 6 Monate, so ist das mit dem staatlichen Gesundheitssystem, grad so wie in der DDR, nur alles viel teurer für die Beitragszahler, dafür verdienen die Ärzte aber viel besser.

Paartherapien werden von der Kasse nicht bezahlt, da Probleme eines Paares nicht als Krankheit zählen. Aber das kann sich noch ändern. CDU/CSU und SPD überlegen, welche Krankheiten noch erfunden können, um das staatliche "Gesundheitsweisen" auf Kosten der Beitragszahler weiter aufzublähen. So wird etwa darüber nachgedacht folgende Krankheiten zu erfinden und in den Leistungskatalog aufzunehmen: Politikmüdigkeit, Lustlosigkeit, Parteiverdrosssenheit, Arbeitsbummelei, Fremdgehen, Swingerclub besuchen, SPD wählen, seine eigene Meinung sagen und andere gesellschaftlich relevante Erscheinungen. Das kann dann alles von gut bezahlte Ärzten und Psychiatern "behandelt" werden. Zudem kann der Verwaltungsapperat der Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigung weiter aufgebläht werden. Schließlich landen dann alle Leute irgendwann in der Vollversorgung der Psychiatrie oder im Betreuten Wohnen, wo sie aller vier Jahre bei den Bundestagswahlen ihre Stimme für CDU/CSU und SPD abgeben können, die ihnen schließlich das sorgenlose Leben in der staatlichen Vollversorgung ermöglicht haben.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 13:50
An: ...
Betreff: Terminanfrage und Problembesprechung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Freunde haben mir die Familienberatung empfohlen.

Ich bin auf der Suche nach Hilfe, nicht für mich direkt, sondern für meinen Freund.

Er wurde in seiner vorherigen Beziehung mehrfach betrogen und das belastet jetzt unsere Beziehung sehr. Wir sind seit einem Jahr zusammen.

Die Probleme, die wir haben, würde ich gerne mit Ihnen telefonisch besprechen beziehungsweise erstmal, ob Sie uns helfen können und auch Zeit dafür haben.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich diese Woche mal anrufen könnten, am besten zwischen 8 und 17 Uhr, ... .

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

...





Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 um 14:15 Uhr
Von: ...
An:...
Betreff: AW: Terminanfrage und Problembesprechung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Zur Zeit hätte meine Kollegin in ... freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meine Kollegin gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 14:31
An: ...
Betreff: Aw: AW: Terminanfrage und Problembesprechung

Sehr geehrter Herr Thiel,

vielen Dank dafür.

Gäbe es auch die Möglichkeit, dass die Krankenkasse die Stunden bezahlt? Oder ist das nur privat möglich?

Mit freundlichen Grüßen,
...

 



Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 um 14:49 Uhr
Von: ...
An: ...
Betreff: AW: AW: Terminanfrage und Problembesprechung

 


Sehr geehrte Frau ...,

das müssten Sie Ihre Krankenkasse fragen. Auf alle Fälle muss eine Krankheit vorliegen, sonst ist die Krankenkasse ja nicht zuständig.

Geldknappheit ist aber keine offizielle anerkannte Krankheit ist, sonst hätten wir mehrere Millionen chronisch Kranke in Deutschland.

Andererseits kann Geldknappheit die Stimmung trüben, was wiederum zu einer Krankheit führen kann.

Welche Krankheit liegt vor?

Falls keine Krankheit vorliegt, könnten Sie beim Jobcenter eine Kostenübernahme beantragen.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. Oktober 2018 14:54
An: ...
Betreff: Aw: AW: AW: Terminanfrage und Problembesprechung

Ich weiß nicht, ob man das wirklich als Krankheit dann bezeichnet, aber ich denke, dass es schon psychisch ist. Er klammert sehr, ist eifersüchtig, hat sich dadurch manchmal einfach nicht im Griff, weiß kurz darauf aber das sein Verhalten übertrieben oder falsch war, aber bekommt das nicht in den Griff. Ich habe auch probiert einen Termin bei einem Psychologen zu bekommen, wurde aber mehrmals vertröstet.

Mit freundlichen Grüßen,

...

 


 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 11. September 2018 07:34
An: ...
Betreff: Zwangserkrankung

Guten Tag Herr Thiel,

Ist es grundsätzlich möglich für uns als Eltern von Ihnen Beratung zu bekommen? Unsere Tochter ist 12 Jahre, zwangserkrankt und sieht nach einem 10 wöchigen Klinikaufenthalt keinen Grund sich mit dem Thema weiter zu beschäftigen. Dort konnte sie ihre Zwänge benennen auch Orte, wo sie am meisten auftreten..

Mir geht es deshalb um mich und meinen Mann. Können wir auch ohne unsere Tochter beraten werden, uns Unterstützung holen?

 

MfG ...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 12. September 2018 14:48
An: ...
Betreff: AW: Zwangserkrankung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage

Wir halten von diesen ganzen psychiatrischen Begriffen, wie "Zwangserkrankungen" recht wenig. Statt dessen benutze wir den Begriff des "Symptoms", also zum Beispiel ein Mensch wäscht sich am Tag scheinbar "zwanghaft" 30 Mal die Hände. Der Psychiater spricht dann von einer "Erkrankung", das liegt daran, dass wir in einem "kranken" System leben, wo alles mit "krank" bezeichnet wird, was uns nicht in den Kram passt. Die Nazis haben das bis zur mörderischen Perfektion getrieben. Wir sind heute etwas fortschrittlicher, aber im Grund genommen noch genau so "krank", wie die Nazis. Zum Glück ist das nicht ansteckend, jedenfalls nicht über Händeschütteln oder Anhusten. Es bedarf schon eines Josef Goebbels oder anderer "Krankheitsübertrager", damit sich solche "Krankheiten" fortpflanzen. Es bedarf aber auch eines aufnahmebereiten Wirtes, die aktuellen Erfolge der AFD zeigen, dass in Deutschland ca. 10 % "kranke" Menschen wählen, die eben diese Partei wählen. Dazu kommen dann noch 10 % Halbkranke, die die SDP wählen, eine "Krankheit", die nicht ganz so gefährlich ist, wie die AFD-Krankheit.

"Krank" sind nach dieser Definition also die Demagogen und das einfache Fußvolk, das sich bereitwillig als Wirt zur Verfügung stellt (siehe hierzu etwa: Wilhelm Reich: Die Massenpsychologie des Faschismus")

Wir als Systemiker sehen die Symptome im familiären Feld, hier also ein offenbar störendes Symptom, dass Sie uns in Ihrem Anschreiben noch nicht dargelegt haben. Auf alle Fälle scheint es so störend zu sein, dass Sie sich nach professioneller Hilfe umschauen, das finde ich gut. Viele andere Eltern stecken statt dessen den Kopf in den Sand oder überlassen ihre Kinder dem Krankenkassensystem mit seiner Fixierung auf Medikamente und ähnlichen Budenzauber mit zumeist schädlichen Nebenwirkungen. Schöner die Kassen sie klingeln, als in der Weihnachtszeit, könnte man in Anlehnung an ein bekanntes Weichnachtslied singen, wenn es nicht so traurig wäre, was da im Namen der "Gesundheit" tagtäglich in Deutschland passiert.

Doch genug meiner "kranken" Vorrede", die meinem Ärger über die gesellschaftlichen Verhältnisse geschuldet sind und die Sie vielleicht gar nicht hören wollten.

Gerne können wir für Sie tätig werden, ganz ohne Medikamente, stigmatisierende Diagnosen und Zwangseinweisungen. einfach so, von Mensch zu Mensch, mit Sachverstand. 

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 25. August 2018 12:42
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir befinden seit circa 2 Jahren, in einer zunehmend belastenden familiären Situation, die in den letzten Wochen mehr und mehr eskaliert und das gesamte familiäre Verhältnis sehr belastet. Zusammengefasst befindet sich unser Sohn (27 J.) in einer psychisch labilen Phase, was sich dadurch äußert, dass er immer wieder Jobangebote annimmt, diese jedoch in der Regel nicht länger als 6-8 Wochen bestehen bleiben. Aus seinem sozialen Umfeld hat er sich komplett zurückgegzogen und selbst "normale" Gespräche mit ihm sind nicht mehr möglich, da sich sein Wesen so sehr verändert hat, dass er uns fremd geworden ist. Seine Gedanken scheinen sehr wirr, weswegen selbst Gespräche zu den einfachsten Themen nicht mehr möglich sind. Meine Frau leidet zudem besonders unter der Situation, da er zwischen seinen schnell wechselnden Jobs immer wieder bei uns Zuhause wohnt und meine Frau, die als Hausfrau viel Zeit mit ihm Zuhause verbringt, kaum noch Zugang zu ihm findet. Zudem ist es für sie sehr belastend, unserem Sohn bei diesem Prozess zusehen zu müssen. Daher haben wir uns als Familie nach langem Überlegen dazu entschieden, dass er nicht mehr bei uns Zuhause wohnen kann und sich stattdessen schnellstmöglichst in psychologische Behandlung, bestensfalls in stationärer Form, begeben muss. Da bei ihm allerdings keine Krankheitseinsicht besteht, lehnt er diesen Weg konsequent ab.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, professionelle Hilfe aufzusuchen und sind auf Ihre Internetseite aufmerksam geworden. ...

 

 

 

 

 -----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 25. August 2018 13:36
An: '...
Betreff: AW: Terminanfrage


Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Ich denke, eine systemisch orientierte professionelle Unterstützung kann hier sehr hilfreich sein.

Als Systemiker vermeiden wir - so weit als möglich - von "Krankheit" zu sprechen, wenn sich Menschen nicht so verhalten, wie wir es uns von ihnen wünschen.

Wenn ich mir so anschaue, was sogar von Richtern am Bundesverfassungsgericht für ein offensichtlicher Unsinn verzapft wird, aktuell zum Thema Zwangsabgabe GEZ, könnte ich meinen, diese wären "krank" und da sie krank wären, wären sie noch nicht einmal in der Lage, das Grundgesetz Artikel 1 und 3 zu verstehen.

Als Systemiker gehe ich aber davon aus, dass es nicht eine merkwürdige Krankheit ist, die die Richter in Karlsruhe befallen hat, sondern ein Denken, das ideologische Konstrukte, die nicht die meinen sind und eine anbiedernde Staatsräson über den schönen Grundsatz von der Gleichwertigkeit aller Menschen stellt.


Wenn wir den Begriff "Krankheit" vermeiden, braucht es auch keine "Krankheitseinsicht", weder bei den Richtern am Bundesverfassungsgericht noch bei Ihrem Sohn. Das ist schon mal ein erster Schritt in Richtung Lösung. Hätte Ihr Sohn "Krankheitseinsicht", dann würde dem Konstrukt der anderen einen höhreren Rang einordnen, als seinem eigenem Konstrukt, wie die Welt beschaffen sein. Dann stünde er im Konflikt zu seiner inneren Welt, so aber löst er für sich das Problem, in dem er für sich erklärt, er ist richtig, nur die andren sind falsch (krank). Auf diese Weise kann man ewig miteinander Ping-Pong spielen, das geht dann so lange, bis eine der Parteien wegen Erschöpfung umfällt (Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß) oder dem anderen an die Gurgel geht.

Die Lösung können wir finden, wenn wir wissen, wozu ein bestimmtes Verhalten sinnvoll ist. Dies ermöglicht uns, neue Schritte zu gehen, die eine gute Lösung ermöglichen.

So gesehen, macht also auch das Verhalten Ihres Sohnes Sinn (für ihn), sonst würde er sich nicht so verhalten.

Eine stationäre Unterbringung löst das Problem häufig nicht, da der ganze Krankenhausbetrieb in aller Regel sich selbst genügt und nur am Symptom rumdoktert. Häufig sind die Patienten nach der "Behandlung" noch "kränker" als vorher, weil der übliche Krankenhausbetrieb nicht die Bedürfnisse der Menschen im Blick hat, sondern die eigenen. Die "Patienten" sind da nur das Futter, um den Laden am Leben zu erhalten und die Rendite der Krankenhausbesitzer zu sichern.

So weit zur Vorrede, die Sie mir hoffentlich nicht übel nehmen. Der Überbringer schlechter Nachrichten wurde früher geköpft, das hat sich bis heute im Grundsatz erhalten, daher gibt es in unseren Land so viele Menschen, die mit dem Mainstream schwimmen, wie das liebe Vieh Tagesschau und Tatort gucken und sich ihr Leben lang auf die Rente vorbereiten.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

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