Entfremdung

 

 

Zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern. 

 

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 13. Mai 2024 11:33
An: ...
Betreff: Familientherapie wegen Entfremdung zwischen Mutter und erwachsenem Sohn

Guten Morgen Herr Thiel,

mein seit Jahren in Spanien lebender Sohn und ich haben sich sehr entfremdet, wollen aber beide den Kontakt zueinander nicht vollständig verlieren. Deswegen wende ich mich an Sie.

Ich glaube, dass eine systemische Beratung, möglichst nicht online, uns helfen könnte.

Da mein Sohn nur selten in ... ist - das nächste Mal in der 2. Julihälfte 2024 - sind persönliche Gespräche zu dritt wahrscheinlich terminlich schwierig...

Vielleicht haben Sie noch Platz am 16 Juli und in der Zeit vom 22. Zum 31. Juli. Dann würde ich gerne zunächst 2 Termine ausmachen.

Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 13. März 2024 07:47
An: ...
Betreff: Systemische Familienberatung

Guten Morgen

Mein Name ist
Nadja Maurer - Name geändert und ich habe 3 erwachsene Kinder ( aus 2 gescheiteren Ehen). In unserem Leben war und ist leider immer viel los.

Die Situation heute ist so, das meine zwei Töchter (29+25) durch den Versuch einer WG sich so sehr entfremdet haben, das ein Gespräch nicht mehr möglich ist.

Ich habe versucht in der Vergangenheit zu vermitteln, ist mir leider nicht geglückt, eher sogar nach hinten los gegangen.

Mein Sohn (21) wohnt aufgrund eines Studiums noch bei mir.

Ich hoffe Sie können mir/uns helfen

Dankeschön im voraus

Viele Grüße

Nadja Maurer

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 13. November 2023 03:02
An: ...
Betreff: Anfrage Familienhilfe

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich stelle uns einmal kurz vor:

Wir, dass sind meine Frau ...(29), unsere Tochter ... (2), unser Sohn ... (8 Monate) und ich ... (27).

Durch die großen alltäglichen Herausforderungen und der immer weiter voranschreitenden Entfremdung zwischen meiner Frau und mir leben wir seit Wochen und Monaten in großem emotionalen Chaos.

Der Alltag ist geprägt von endlosen Diskussionen, Streits, fehlendem Verständnis und emotionalem Stress.

Wir schaukeln uns von Krise zu Krise und von Trennungsgedanken zu Trennungsgedanken.

Aktuell wissen wir nicht weiter und sind innerlich der Meinung, dass es einfach zwischen meiner Frau und mir nicht mehr passt. Alles hin schmeißen möchte jedoch auch niemand von uns, gerade wegen der Kinder.

Wir beide sind der Meinung, dass uns hier nur jemand professionelles zur Seite stehen und uns unterstützen kann.

Hoffentlich sind wir bei Ihnen richtig und Sie können uns helfen, egal wohin der Weg am Ende führt. Wichtig ist, dass wir wieder glücklich sind und das mit oder (leider vielleicht) auch ohne einander.

Mit freundlichen Grüßen
 
...
 

 

 



 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 18. Januar 2023 14:44
An: ...
Betreff: Anfrage Familienberatung

Guten Tag Herr Thiel,

meine Eltern und ich würden gerne eine Familienberatung in Anspruch nehmen.

 

Wir entfernen uns seit ca. zehn Jahren immer mehr voneinander, würden aber gerne einen Weg finden, besser miteinander zu kommunizieren.

 

Können Sie mich etwas genauer über Ihr Angebot informieren?

 

Welche Informationen bräuchten Sie hierzu von meiner Seite?

Ich danke Ihnen für Ihre Rückmeldung!

Viele Grüße

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 24. November 2022 12:10
An: ...
Betreff: Paarberatung / -therapie

Hallo, sehr geehrter Herr Thiel –

Wir sind ein altes Pärchen, das seit 1992 miteinander verheiratet ist. Unser Nest ist „empty“ (= Kinder leben in Köln) und wir fühlen uns mittlerweile einander ziemlich entfremdet – wir streiten ziemlich häufig (über Emotionalität & „Selbstentfaltung“) und suchen eine Vision/einen Plan für die dritte Lebensphase.

Vor langer Zeit hatten wir schon einmal eine Beratung bei einer Kollegin von Ihnen in ..., nämlich Frau .... Ich glaube, wir haben ihre Hilfsangebote und Verbesserungsvorschläge damals versanden lassen, weil wir unsere Verhaltensgewohnheiten nicht ändern wollten/konnten. Ich habe den Eindruck, dass meine Frau zur Zeit sehr leidet und deshalb wende ich mich (nach Rücksprache mit ihr) hiermit an Sie.

Gäbe es die Möglichkeit, dass sie, ich und wir beide gemeinsam mit Ihnen ein Kennenlern-Gespräch haben, um danach zu entscheiden, wie wir unsere Lebenssituation positiv verändern können und ob Sie uns dabei helfen ? Können Sie uns Termine dafür anbieten ?

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 4. November 2022 18:08
An: I...
Betreff: Beratung in schwieriger Ehesituation

Sehr geehrte Herr Thiel,

seit einiger Zeit befinde ich mich in sehr schwierigen privaten Verhältnissen mit meiner Frau. Mein Name ist ..., ich bin ... und seit 9 Jahren mit meiner Frau verheiratet. Wir habe 3 Kinder. Es ist in den letzten Jahren viel passiert und wir haben haben uns immer weiter entfremdet.

Es gibt tägliche Konflikte, in die sich bestimmte Verhaltensmuster gefestigt haben. Auch durch die Veränderungen, die mein neuer Job mit sich bringt reagiert meine Frau aggressiv bis hin zu massiven Drohungen und Beschimpfungen, auch vor den Kindern, sodass es für mich sehr unangenehm ist mit ihr zu kommunizieren.

Der Konflikt zwischen uns überschattet das gesamte Familienleben. Sie selbst hat zwar mal angeregt, gemeinsam einen Termin für eine Eheberatung zu machen, lehnt dies jetzt aber wieder ab.

In den letzten Wochen habe ich durch eine Bekannte, die Coachin ist, einige der Muster angefangen zu verstehen. Sie gab mir den Rat, mich von jemandem mit einem entsprechenden Schwerpunkt begleiten zu lassen.

Ich freue mich wenn Sie mir zeitnah einen Termin anbieten können und wir ins Gespräch kommen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 15. Juni 2022 10:43
An: ...
Betreff: Fw: Anfrage - Familienberatung

Guten Tag Herr Thiel,

ich bin auf der Suche nach professioneller Unterstützung zu unserer Familienangelegenheit.

 

Meine Eltern sind nun seit 3 Jahren getrennt und es besteht kaum Kontakt zwischen meiner Schwester (28) und mir (26) zu unserem Vater.

Nun möchten wir versuchen uns zu dritt zumindest auszusprechen.

 

Darum wende ich mich an Sie, mit der Frage, ob eine Unterstützung durch Ihre Beratungsstelle hier eine Option wäre, Probleme aufzuarbeiten.

Wir stellen uns einen neutralen Ort vor, jemanden der das Gespräch führt und uns hier professionell unterstützt, damit der Termin nicht eskaliert und vielleicht eine gemeinsame, vertrauensvolle Zukunft wieder hergestellt werden kann.

 

Wichtig ist uns hierbei, dass die Person nicht voreingenommen ist, sondern uns 3 aus einem neutralen Blickwinkel sieht.

Sind wir hier bei Ihnen richtig? Wäre es eine Option für uns?

Falls ja, würde ich mich freuen, wenn Sie uns bereits einen freien Terminvorschlag machen könnten. Grundsätzlich sind wir alle 3 Berufstätig, daher wäre ein Abendtermin für uns am besten.

Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

Beste Grüße

 

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 14. April 2022 14:05
An: ...
Betreff: Termin-Anfrage

 

Sehr geehrter Herr Thiel 

 

bei der Suche nach geeigneten Therapeuten in einer Familienangelegenheit bin ich auf Ihre Seite gekommen und möchte mich erkundigen,

 

*         ab wann bei Ihnen Termine frei sind,

*         wie hoch die Kosten pro Sitzung sind

*         und ob die Sitzungen Corona bedingt nur online stattfinden oder auch in Präsenzform angeboten werden. 

 

Angedacht ist eine Kurzzeit-Therapie, in der meine Mann und ich gemeinsam mit Ihrer fachlicher Begleitung den Kontakt zu unseren erwachsenen Töchtern reflektieren und verbessern möchten. Es bestehen keine “eskalierenden” Konflikte, aber eine schleichender Prozess der Entfremdung - insbesondere mit unserer ältesten Tochter.

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 6. August 2021 16:07
An: ...
Betreff: Anfrage

Guten Tag,

ich habe heute Ihre Website über google gefunden, da ich Hilfe in einem familiären Konflikt suche. Da die Situation vielleicht etwas ungewöhnlich ist, möchte ich Sie Ihnen hier kurz schildern , um zu sehen, ob Ihr Angebot überhaupt grundsätzlich in Frage käme. Genaueres würde ich vielleicht dann lieber in einem Telefonat besprechen.

Meine Schwester und ich sind vor 20 Jahren von unserer Familie wegegangen aufgrund verschiedener Konflikte. Über die Jahre haben wir und die Familie (Eltern und Tante) uns mehr und mehr entfremdet, es kam nie mehr zu einer Begegnung. Besonders meine Schwester leidet aber unter den nicht aufgearbeiteten Konflikten, hat viele Fragen. Da die Situation sehr kompliziert und emotional ist, halten wir ein "unbegleitetes" Treffen für zu riskant. Nun suchen wir jemanden, der ein persönliches Gespräch mit unserer Tante und unserer Mutter ( unserer Vater ist leider mittlerweile verstorben) sozusagen begleiten/ moderieren würde, da ein Treffen ohne jede Begleitung eine zu hohe emotionale Belastung darstellen würde.
 
Wären Sie grundsätzlich für so etwas ein Ansprechpartner oder könnten Sie mir ggf. eine andere Stelle nennen?

Ich wäre für eine erste Rückmeldung sehr dankbar, wie gesagt, weiteres könnte auch gerne am Telefon besprochen werden.

Freundliche Grüße,

...

 
 
 
 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:...
Gesendet: Montag, 21. Dezember 2020 15:49
An: ..
Betreff: Terminanfrage

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Meine Frau hat sich 2017 von mir getrennt.  Ich bin seit Januar 2020 wieder verheiratet. Meine Töchter (22 und 25 Jahre) kommen damit offenbar gar nicht zurecht. Sie verhalten sich meiner Frau gegenüber äußerst abweisend.  Darunter leidet auch meine Beziehung zu meinen Töchtern. Ich bin jetzt an einem Punkt angelangt, wo ich nicht mehr weiter weiß.

 

Ich bitte Sie darum um Hilfe und hoffe auf einen baldigen Termin.

 

Viele Grüße

 

... 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 3. Juni 2020 16:47
An: ...
Betreff: Hilferuf für ....,

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich schreibe Ihnen wegen meinem Sohn ..., 16 Jahre alt. Seit drei Jahren haben wir immer wieder Probleme und immer wieder haben wir uns überlegt externe Hilfe zu holen.

Aber immer wieder haben wir zwischendurch auch gedacht, dass wir es schaffen. Jetzt sind wir an dem Punkt, dass wir uns eingestehen müssen, dass wir alles in unserer Macht Stehende getan haben und sehen, dass wir es eben doch nicht alleine schaffen und unsere Kräfte aufgebraucht sind.

...s´ Papa und ich haben uns vor fünf Jahren getrennt. ... war 11, seine Schwester ... 13 und ... 17 Jahre alt. Er hat sich danach in sein Zimmer zurück an Computerspiele verzogen.

Das war die erste Sucht. Ich dachte damals, dass es altersbedingt ist, dass er sich mehr in sein Zimmer zurückzieht und mehr Privatsphäre braucht.

Mit 13 hat er dann angefangen Sisha, Cannabis und Zigaretten zu rauchen. Mit 15 ist er schlussendlich mit einer zu hohen Dosis Speed und Herzrhythmusstörung im Krankenhaus gelandet.

Das war ihm eine Lehre. Synthetische Drogen sind seither kein Thema mehr, aber der Alkohol! Er hat seit Jahren Schlafprobleme, Einschlaf- und Durchschlafprobleme.

Die schulischen Leistungen sind in den Keller gerutscht und aufgrund von zu vielen Fehltagen hatte er auch letztes Jahr Schulausschluss an der ...schule.

Seit September ist er an der ...-Schule und macht die 2-jährige Berufsfachschule ... für seinen Realschulabschluss 2021. Der Schulwechsel von der .. ans ....
war die richtige Entscheidung. Es war wie ein Neuanfang.

Wir waren letztes Jahr im Frühjahr zwei Mal in ... bei Dr. ... . Mehrfach beim Arzt wegen seiner Herzprobleme, eine Folge seines Drogenkonsums.

Seit November gibt es hauptsächlich Probleme wegen Alkohol. Damit verbunden ist Unzuverlässigkeit beim Nach-Hause-kommen, Nicht-Einhaltung von Regeln (wie nicht im Zimmer rauchen).

... hat uns auch schon beklaut um an Geld für Drogen zu kommen.

Er ist auch schon alkoholisiert bei der Polizei aufgefallen. Wir haben immer wieder Familiengespräche mit ihm geführt, Verträge und Vereinbarungen geschlossen, Konsequenzen wie Hausarrest durchgezogen etc.

Ich kann ihm nach wie vor nicht vertrauen. Ich habe immer Angst, wenn er "raus geht" und sich mit Freunden trifft. Ich kann mich nicht auf ihn verlassen. Wir leben seit vier Jahren in einer Patchworkfamiliensituation.

Mein Partner hat auch zwei Kinder (jetzt 13 und 17 Jahre alt), die am Wochenende da sind.

... hat viel Langeweile, nichts was ihm Spaß macht oder ihn erfüllt. Seine Suchtproblematik wirkt sich auf die gesamte Familiensituation aus und wir sind am Ende unseres Lateins. ... selber verweigert Hilfestellung von außen, aber alle anderen der Kernfamilie sind bereit die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Wir wünschen uns nichts mehr als dass Jannis glücklich und gesund sein Leben genießen kann. Er selber sieht die Auswirkungen auf seine Familie aber es ist ihm egal. Es "juckt" ihn nicht sagt er. Er sei anders als wir meint er. Er hat sich meiner Ansicht nach irgendwann auf dem Weg vom Kind zum Jugendlichen selber verloren. Er sagt, dass er Dinge wie Mitgefühl, Rücksicht auf andere und Liebe nicht fühlen kann. Er weiß, dass das nicht "normal" sei, aber er fühlt es einfach nicht. Er hat auch keine große Lust am Leben und hat bereits zweimal versucht sich das Leben zu nehmen.

Das war noch vor über einem Jahr, als er noch die synthetischen Drogen genommen hat. Ihm ist es auch egal ob er seine Lehre nächstes Jahr anfängt oder durchzieht - wenn, dann macht er es nur für uns, nicht für sich selber sagt er.

Motivation und Ehrgeiz sind für ihn Fremdwörter. Wir glauben manchmal, dass der Alkohol vielleicht gar nicht so das Problem ist, sondern, dass er damit eher etwas verdrängen oder betäuben möchte. Er sagte ja in der Drogenzeit selber, dass er sein Leben "nüchtern" nicht erträgt.

Aktuell ist er in den Ferien bei seinem Vater in .... Ich habe ihn nach dem letzten Wochenende an dem er wieder nicht pünktlich wie ausgemacht zu Hause war und ich wieder mal ängstlich rumgefahren bin und ihn gesucht habe, schließlich alkoholisiert gefunden. Zu Hause hat er weiter getrunken (Wein) und war laut am PC und hat im Zimmer geraucht. Seine Schwester hat mich dann nachts nochmal geholt weil sie wegen dem Lärm nicht schlafen konnte. Er war so provozierend, dass ich ihm fast eine runtergehauen hätte - wie gesagt, fast. Und das möchte ich auf jeden Fall verhindern! Ich liebe meinen Sohn von ganzem Herzen! Wir hatten ein besonders inniges, kuscheliges Verhältnis als er klein war und mir blutet das Herz über die Entfremdung. Es ist wie wenn er eine Mauer gegen mich errichtet hat. Er stößt mich von sich und ich sehe wie unglücklich er ist. Wir kommen aus diesem Strudel alleine nicht raus. Und ich hab seit Jahren nur Angst um ihn. Das macht mich und unsere ganze Familie kaputt.

Wir hoffen so sehr, dass Sie uns helfen können.

Ganz viele liebe Grüße

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 1. Mai 2020 18:46
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

hiermit möchte ich anfragen, ob es momentan möglich ist, in oder (online) mit Ihrer Praxis eine Familientherapie zu beginnen.

Es geht um meinen Vater (49 Jahre), meine beiden jüngeren Geschwister (18 und 20 Jahre) und mich (24 Jahre).

Im Frühjar 2015 verloren wir unsere Mutter / Eherfrau sehr plötzlich innerhalb von wenigen Tagen an eine Krankheit, deren Ursprung wir nicht kennen und die sich nicht behandeln ließ.

Durch diesen Verlust wurden wir alle sehr aus der Bahn geworfen und konnten uns trotz großer Bemühungen seither nicht mehr zusammen raufen. Verschlimmert wurde diese Situation durch eine neue Beziehung unseres Vaters, die ein dreiviertel Jahr nach dem Tod unserer Mutter begann und 3 Jahre lang anhielt. Diese Beziehung ließ uns noch zerütteter und jeden von uns kaputter zurück und entfremdete meinen Vater und meine Geschwister, wie auch mich, voneinander.

Inzwischen sind wir an einem Punkt angekommen, an dem uns allen bewusst ist, dass wir sehr dringend professionelle Hilfe brauchen, denn ohne wird es uns wohl nicht möglich sein, wieder so Familie zu sein, wie wir es waren und eigentlich auch sein wollen.

Momentan befinden wir uns in einer familiären Krise, in der sich alle Mitglieder oft angegriffen, hintergangen und verletzt fühlen - wir wissen nicht, wie es weiter gehen soll und wie wir aus dieser Situation raus kommen können - doch wir sind alle gewillt, daran zu arbeiten und zu tun was nötig ist, damit unsere zwischenmenschlichen Beziehungen wieder auf Liebe und Vertrauen basieren können, wie früher ...

Falls es möglich ist, in Ihrer Praxis einen Therapieplatz für uns zu bekommen, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,
 

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 28. August 2018 18:37
An: ...
Betreff: Familienproblem

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich habe mir einige Internetseiten angesehen und Ihre Seite entsprach meinen Vorstellungen.

Unser „Familienproblem“ besteht zwischen unserer 38-jährigen Tochter und uns 64-jährigen Eltern.

Unsere Tochter ist vor 18 Jahren nach ... gezogen, da sie dort in einem ... eine Anstellung als ... bekam.

Die Kontakte waren gut, man sah sich mehrmals im Jahr und war wöchentlich telefonische in Kontakt.

Im Laufe der Jahre wurden die Besuche immer weiter eingeschränkt, der Telefonkontakt blieb.

Vor drei Jahren, wir waren zu einer ... in ..., war für uns keine Zeit- nicht mal für einen Kaffee.

Inzwischen hat unsere Tochter eine Anstellung in einem ... als ... und diese Arbeitsstelle wollten wir uns Ostern ansehen (mit Anmeldung / Unterkunft im Hotel);

Erst ja, dann am Karfreitag Dienst, dann am Ostersonnabend ein Seminar über ... ( an dem auch unsere Enkeltochter teilnahm), Ostersontag Dienst bis Nachmittag und dann durften wir die Arbeitsstelle besichtigen. Hier kürze ich ab.

Vor kurzem heiratet der Bruder unseres Schwiegersohnes in einem Ort 10 km von uns entfernt und dort fährt man hin, aber für eine Information bzw. eine kleinen Besuch war keine Zeit.

Ich habe unsere Tochter darauf angesprochen und die Antwort war: mit mir diskutiert sie da nicht drüber, das kann nur im Rahmen einer Therapie geklärt werden.

Ich möchte es gern geklärt haben, damit ich Ruhe finden kann, allerding wohnen wir in der Nähe von ... .


Sehen sie eine Möglichkeit hier Licht ins Dunkel zu bringen.

Mit freundlichem Gruß

...

 

  

 

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