Vater - Tochter

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 31. Mai 2024 15:30
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Hallo Herr Thiel,

ich wende mich an Sie, weil ich in einer stark angespannten familiären Situation Hilfe benötige.

Es geht um einen Konflikt mit meinem Vater, den ich gerne lösen möchte.

Er wohnt im Raum ..., ich in ..., und ich melde mich bei Ihnen, damit wir uns quasi auf halbem Weg entgegenkommen können.

Ich habe meinem Vater vorgeschlagen, gemeinsam einen Therapeuten aufzusuchen, um einen Weg für einen Umgang in der Zukunft zu finden.

Ich glaube, dass es nicht ohne professionelle Hilfe geht.

Mein Vater ist der Meinung, dass dieser Schritt nicht nötig ist.

Ich kann also nicht sagen, ob ich am Ende alleine bei Ihnen auftauchen werde oder mein Vater mit dabei ist.

Ich kann nicht einschätzen, wie gewöhnlich oder ungewöhnlich meine Situation für Sie ist, aber ich freue mich über einen Terminvorschlag, um mit ihnen gemeinsam eine Lösung für meinen Vater und mich zu finden.

Ich stehe natürlich auch gerne für ein Telefonat zur Verfügung!

Beste Grüße

...


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 20. Mai 2024 21:13
An: ...
Betreff: Anfrage, hier: Familientherapie/ Mediation Vater Tocher

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist Simone Borde - Name geändert (32) und ich schreibe Ihnen bzgl. meinem Vater (79).

Seit nun einigen Jahren hat er ein sehr schwieriges Verhältnis zu seiner ältesten Tochter (54). Anlass war ein Streit, die eigentlichen Konflikte liegen jedoch tiefer.

Beide haben ein Interesse daran wieder ein gutes Verhältnis zueinander zu haben, leider scheitert es jedoch (meiner Meinung nach) daran, dass beide auf ganz unterschiedlichen Ebenen kommunizieren.

Daher schreibe ich Ihnen nun als (mehr oder weniger neutrale Partei) um zu erfragen ob und wie eine Mediation/ Familientherapie für die beiden aussehen könnte? Welche Informationen benötigen Sie?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns helfen könnten ein friedliches Miteinander zu erreichen.

Haben Sie vielen Dank und Ihnen einen positiven Start in die neue Woche,

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 7. September 2023 12:09
An: ...
Betreff: Vater-Tochter Konflikt - dringender Rückruf erbeten
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich befinde mich momentan in einer verzwickten und zeitkritischen Situation.

Ich lebe seit August 2021 in Scheidung und unsere beiden Kinder haben bis zum Frühjahr diesen Jahres im wöchentlichen Wechsel bei Mama und Papa gelebt.

Mein Sohn ... (9 Jahre) lebt dieses Modell weiter aber meine Tochter Johanna - Name geändert (13 Jahre) steckt tief in einem Loyalitätskonflikt und hat das Wechselmodell im Mai aufgekündigt und den Kontakt zu mir mehr oder weniger komplett abgebrochen.

Da ich hierbei eine aktive betriebene Entfremdung seitens meiner Frau vermute, treffen wir uns am kommenden Mittwoch erneut in einem Umgangsverfahren vor Gericht.

Mir ist klar, dass ich einen Umgang mit Johanna nicht gegen ihren Willen erzwingen kann.

Woran mir jedoch sehr liegt, ist den Kontakt nicht ganz abreisen zu lassen, sondern mit professioneller Hilfe zu reaktivieren und offensichtlich bestehende Kommunikationshindernisse zu identifizieren und abzubauen.

Auch die Verfahrensbeiständin von Johanna hat diesen Weg als Kompromisslinie vorgeschlagen und Johanna hat dem zugestimmt.

Um das Ganze am Dienstag vor Gericht jedoch zu formalisieren, ist ein geplanter Start einer Mediation in Aussicht zu stellen.


Bitte rufen Sie mich dringend zurück, damit wir die Details klären können.

...

 


 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
An: ...
Betreff: bitte um Termin(e)

Sehr geehrter Herr Thiel,

habe Probleme mit meiner 14 Jährigen Tochter.

Natürlich könnte es „nur „ die Pubertät sein, aber die Art unserer Beziehung wird für mich mehr und mehr toxisch und wir gehen uns aus dem Weg.

Nicht nur ich glaube, da könnte vielleicht jemand der das von außen betrachtet, hilfreich sein.

Mit freundlichen Grüssen

Klaus Herzog - Name geändert

 

 

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 23. Juli 2021 15:10
An: ...
Betreff: Vater und Tochter Beratung

Liebes Team,

Mein leiblicher Vater und ich wünschen uns jemanden, der oder die uns begleitet einen Weg zu finden wieder besser miteinander kommunizieren zu können. Ich persönlich bevorzuge eine weibliche Begleitung, ist aber nicht obligatorisch.

Des Weiteren bestehen bei uns folgende Schwierigkeiten. Ich wohne mittlerweile in ... und bin nur ca 3-4 mal im Jahr für ein paar Tage in ... . Dazu wäre dann die Frage ob die Beratung sowohl als Präsenz Termin oder falls sich herausstellt wir brauchen mehrere Termine dies auch online möglich wäre.

Ich freue mich sehr über eine Antwort.

Liebe Grüße

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. Oktober 2020 16:57
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich habe Sie bei der Suche nach einem Therapeuten im Netz gefunden und habe eine Anfrage.

Ich habe am Wochenende einen sehr heftigen Streit mit meinem Vater gehabt, bei dem es auch handgreiflich wurde. Leider hat mein 12jähriger Sohn das mitbekommen. Das Ganze hat eine sehr lange Historie und ich da ich glaube, dass das Verhältnis nicht wieder hergestellt werden kann, muss zum einen ich sehen, wie ich das verarbeitet bekomme, zum anderen möchte ich gerne, dass meine Kinder darunter nicht leiden müssen und vor allem der, der dabei war, auch Unterstützung dabei bekommt, wie er das verarbeiten kann.

Hierzu wollte ich mich gerne mit Ihnen austauschen und hören, ob Sie hier helfen können.

Besten Dank und freundliche Grüße
 

Sandra Müller (Name geändert)

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 8. Juli 2020 20:21
An: ...
Betreff: Familienberatung/Therapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin auf der Suche nach einem Therapeuten, der sich einem Famiienproblem widmen würde.

Das Verhältnis meines Vaters zu meiner Schwester ist sehr gestört. Unsere Eltern haben sich getrennt, als meine Schwester geboren wurde, so sind sie nicht zusammen aufgewachsen. Sie hat das Gefühl, von ihm nicht so geliebt zu werden ( da er häufig auch unüberlegte Dinge gesagt hat) und er fühlt sich von ihr ständig abgelehnt. Gespräche der Beiden werden von jeder Seiten immer völlig falsch interpretiert. Nun wollte sie den selben Beruf meines Vaters anstreben, was auch ständig Konflikte mit sich bringt. Es verhärtet sich immer mehr, was die ganze Familie stark belastet. Mein Vater sieht Fehler nicht gerne ein und glaubt nichts falsch gemacht zu haben.

Hinzukommt, dass er sehr belastet ist durch seine Arbeit und bauliche Nebentätigkeiten und kaum Zeit hat sich auf intensive Klärungen einzulassen (mein Gefühl). Es belastet ihn aber sehr. Unser Problem ist nun, dass wir Sorge haben, dass es unser eigentlich schönes Familienleben zerstört, da wir nicht mehr weiter kommen. Beide wollen sich auf ein Gespräch einlassen. Sie glaubt aber nicht, dass es etwas bringt. Und mein Vater sieht alles so schwarz, dass wahrscheinlich nur aussenstehende Personen ihn auf den Boden der Tatsachen zurückholen können.

Was meinen Sie, könnten Sie sich vorstellen mit beiden zu sprechen? Oder hätten Sie Zeit? Vielleicht in einer Art Paartherapie?
Vielen dank für Ihre Rückmeldung, gerne auch telefonisch!

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 13. Februar 2020 13:13
An: ...
Betreff: Familientherapie

Guten Tag Herr Thiel..

Es ist sehr viel vorgefallen, ich weiß nicht wie ich das alles in einer Mail zusammen fassen soll aber versuche es trotzdem mal. Meine Eltern haben durchaus vieles richtig gemacht, trotzdem war meine Kindheit geprägt von Gewalt physischer wie psychischer Art. Wenn ich nicht so funktionierte wie insbesondere mein Vater es haben wollte wurde ich geschlagen und aggressiv eingeschüchtert.

Seit dem Grundschulalter hatte ich große Angst vor meinem Vater und kein Vertrauen in meine Mutter da von ihr kein Schutz zu erwarten war, ich erinnere mich an 1x, dass sie ihm sogar geholfen hat. Nach außen musste immer alles perfekt sein, ich hatte gefälligst dankbar zu sein und durfte nicht ich selbst sein, sonst war ich ein Störfaktor. Es gab keine authentische Beziehung. Als ich im Alter zwischen 12 und 13 anfing mich gegen ihn verbal wie physisch zu wehren und von Zuhause abhaute, wurde ich für 10 Monate als verhaltensauffällig in die Psychiatrie eingewiesen und dort mit Risperdal ruhig gestellt. Es folgte ein Heimaufenthalt der nicht minder traumatisierend war. Letztlich hat keiner der Fachkräfte mich gehört und ernst genommen wenn ich sagte was Zuhause geschieht, was mein Vertrauen in Menschen bis heute sehr stört. Es ist noch weit mehr passiert aber das würde nun hier glaube ich den Rahmen sprengen.

Seit iniger Zeit befinde ich mich in Psychotherapie mit Depression, Borderline und komplexer PTBS, ich bin 32 Jahre alt und erwerbsunfähig.

Mein Vater hat selber Depressionen wobei ich persönlich nicht glaube, dass dies sein einziges Problem ist. Er ist unfähig, Empathie zu empfinden wenn er sich dafür eingestehen müsste Dinge getan zu haben, die ihn in irgendeiner Weise nicht gut dastehen lassen. Da hat es bisher noch immer aufgehört. Er redet sich selbst ein, immer nur das beste für mich gewollt zu haben. Sein Ansehen hat oberste Priorität, das war ihm immer wichtiger als einen echten Kontakt aufzubauen und ich bezweifele, dass er dies zumindest im stillen für sich selbst reflektiert.

Trotzdem möchte er Kontakt zu mir haben. Ich hätte es die letzten Jahre nicht ertragen, mich nochmal der Situation auszusetzen, dass er alles leugnet und verharmlost wie er es auch vor seiner Lebensgefährtin tut, die mir nicht glaubt was passiert ist, die meint, dass alles nur in meiner Fantasie passiert wäre und mich versucht über Schuldgefühle zu manipulieren.

Mittlerweile erwarte ich von diesen Menschen nichts mehr und gebe mich keiner Illusion mehr hin. Gern würde ich aber in einem geschütztem Rahmen versuchen auszusprechen, was all das mit mir gemacht hat und meinem Vater begreiflich zu machen, dass keine Beziehung möglich ist wenn er sich nicht damit auseinandersetzen möchte. Wenn er dies dann doch tut, steht von meiner Seite einem Kontakt nichts im Wege, mein Wunsch ist es aber vor allem endlich einen Abschluss finden zu können weil ich realistisch betrachtet nicht davon ausgehe.

Wäre es für Sie möglich, mich hierbei zu unterstützen? Mein Vater hat zugesichert, die Kosten zu übernehmen.

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Lieben Gruß

...

 

 

 

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