Triade

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF) 

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 21. November 2022 10:15
An: ...
Betreff: Dringend Hilfe benötigt

Hallo!

Mein Lebenspartner und ich befinden uns gerade an einem Punkt unser Beziehung, an dem wir nicht mehr weiter kommen. Da ich diese Beziehung keinesfalls aufgeben will, wende ich mich vertrauensvoll an Sie in der Hoffnung, dass Sie in der Lage sind uns einander wieder näher zu bringen.

Zum besseren Verständnis schildere Ihnen unser Problem:

Wir sind Eltern eines Sohnes. Max - Name geändert - ist 2,5 Jahre alt und eigentlich ein sehr umgängliches Kind. Nur mit dem Schlafen ist es von Beginn an recht anstrengend gewesen, so dass wir uns nach 18 Monaten eine Schlafberaterin "gegönnt" haben. Danach wurde es schlagartig besser. Allerdings gibt es natürlich immer noch Nächte, in denen Max häufig wach ist. So wie in den letzten Wochen auch, da er krank war und wohl auch viel verarbeitet.

Allein deswegen ist unser Fell momentan nicht besonders dick. Hinzu kommt, dass Max gerade sehr anhänglich ist und Jürgen - Name geändert -, mein Mann, kaum noch an sich heran lässt wenn ich dabei bin, zumindest wenn es um Dinge wie ins Bett bringen, wickeln etc geht. Mit Max spielen oder draußen sein ist kein Problem.

Nun versucht Jürgen natürlich, mir nachts auch mal das Kind abzunehmen, da ich in der Regel aufstehe um ihn zu beruhigen. Aktuell ist es aber so, dass Max schon anfängt zu schreien wenn Jürgen nur das Zimmer betritt. Er schreit dann nach mir und will auch nur von mir getröstet werden. Jürgen allerdings ist der Ansicht, Max wolle in solchen Situationen seinen Willen durchsetzen und das akzeptiert er nicht bzw. will er nicht durchgehen lassen. Ich wiederum bin der Meinung dass es speziell nachts darum geht, das Bedürfnis des Kindes zu stillen und nicht den Willen des Kindes zu brechen. Die Situation kann bzw. muss ich dann einige Zeit im anderen Zimmer aussitzen, bis es mir fast das Herz bricht und ich zum Kind gehe. Jürgen empfindet diese Momente dann als vertrauensbruch meinerseits, ich untergrabe seine Autorität dem Kind gegenüber und das will er nicht aktzeptieren. Das zweite Mal, vor kurzem, war es so schlimm, dass er mit Auszug gedroht hat.

In meinen Augen ist sehr schnell absehbar, dass das Kind sich nicht beruhigen lässt und ich glaube nicht, dass Jürgen sich und dem Kind einen Gefallen tut indem er ihn zwingend bei sich behält. Jürgen möchte natürlich dem Kind klar machen, dass auch er ihm helfen und ihm ein sicherer Hafen sein kann. Aber wenn Max sich so in Rage geschrieen hat lässt er sich von Jürgen kaum beruhigen, vor allem nicht da Papa ja in dem Moment nicht ist was er will.

Ich weiß es natürlich zu schätzen dass Jürgen mich entlasten und mir auch nachts mal das Kind abnehmen will, aber ich ertrage es einfach nicht wenn er so herzzerreißend nach mir schreit und ich nicht zu ihm darf.

Gestern war es wieder ganz schlimm, da ging es allerdings schon beim abendlichen Wickeln los dass Max sich von Jürgen nicht helfen lassen wollte. Jürgen hat ein riesen großes Problem damit, dass Max ihn so von sich stösst, ihn schmerzt das unglaublich. Zudem fühlt er sich allein gelassen. Max und ich gegen ihn.

Allerdings habe ich mittlerweile das Gefühl, dass Jürgen Max das übel nimmt und ihn sogar etwas als Konkurrent betrachtet. Seine gestrige Aussage, dass doch die Beziehung im Mittelpunkt zu stehen habe und nicht das Kind hat mich sehr nachdenklich gemacht. Auch warf er mir gestern vor, Max und ich seien in großen Schritten dabei, die gemeinsame Beziehung zu zerstören. Max??

Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich formuliert und es ist ersichtlich, wo unser Problem liegt.

Momentan sehe ich keine Möglichkeit alleine aus dieser Situation heraus zu kommen. Jürgen möchte, dass ich ihn mehr unterstütze, vor allem bei dem (nächtlichen) Geschrei nach mir, aber ich kann und werde diese Situationen nicht hinnehmen und das Kind auf seinem Arm nach mir schreien lassen. Da kommen wir einfach nicht zusammen.

Vielleicht können Sie uns ja behilflich sein.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 22. September 2020 12:44
An: ...
Betreff: Familienberatung

Hallo Herr Thiel,

ich kontaktiere Sie heute in einer familiären Angelegenheit.

Und zwar ist das Verhältnis zwischen mir und meinem Vater seit Jahren ziemlich schwierig und belastet. Es wir oft wegen kleinsten Spitzfindigkeiten gestritten und eine gemeinsame Basis oder gegenseitiges Verständnis lässt sich für mich eigentlich nicht erkennen. Dieser Zustand ist für mich keine Dauerlösung und bin eigentlich überzeugt, dass das ohne externe Unterstützung nichts mehr werden wird, deshalb bin ich an einer Familienberatung interessiert und würde eventuell auch gerne einen persönlichen Termin vereinbaren. Gerne dürfen Sie mich hierzu auch telefonisch kontaktieren.

Vielen Dank & freundliche Grüße,

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 22. September 2020 15:40
An: ...
Betreff: AW: Familienberatung


Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Wohnt Ihr Vater in ... oder wohnen Sie zusammen?

Wie alt sind Sie, wie alt ist Ihr Vater?

Wo wohnt Ihre Mutter?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 22. September 2020 16:39
An: ...
Betreff: AW: Familienberatung

Guten Tag Herr Thiel,

ich selbst bin 26 Jahre alt, mein Vater 56 und meine Mutter 54.

Unsere Familie hat ein großes Haus, in dem ich mit beiden Eltern wohne.

Das Verhältnis zu meiner Mutter würde ich als gut oder sogar sehr gut bezeichnen.

Wobei die Ehe meiner Eltern auch schwierig ist.

Beste Grüße,

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 23. September 2020 13:11
An: ...
Betreff: AW: Familienberatung

Sehr geehrter Herr ...,

Danke für die Erläuterung.

Mir scheint, dass ist eine Art Dreiecksbeziehung, die sie da zu dritt leben. Solche Beziehungen sind naturgemäß nicht grad einfach.

Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Sie sich eine eigene Wohnung nehmen, dann würden sich sicher einige Probleme lösen.

Wie schaut denn das Thema Partnerschaft für Sie aus?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 24. September 2020 11:21
An: ...
Betreff: AW: Familienberatung

Guten Tag Herr Thiel,

ok - ich muss ehrlich gesagt gerade etwas schmunzeln - da wären wir schon beim einem "Streitpunkt".

Das mit der eigenen Wohnung habe ich mir auch schon mehrfach überlegt.

Mein Vater scheint damit aber ein Problem zu haben, jedenfalls versucht er mir das aus zu reden.

Aktuell bin ich nicht in einer Partnerschaft. Wenn sich dahingehend etwas ergibt, wäre das zwar schön - hat aber im Moment keine Priorität.

Viele Grüße,

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 25. September 2020 15:52
An: ....
Betreff: AW: Familienberatung

Sehr geehrter Herr ...,

mir scheint, so lange Sie in der Wohnung Ihrer Eltern leben, wird das Problem ewig so weitergehen, da werden auch Beratungen wohl nichts dran ändern.

So wie der Co-Alkoholiker unbewusst das Alkoholproblem seines Partners stützt, so stützen Sie - nach meiner Vermutung - ein dysfunktionales Verhältnis Ihrer Eltern untereinander.

Wenn Sie eine eigene Wohnung hätten, würde diese Stützfunktion mehr oder weniger wegfallen, Ihre Eltern können dann nicht mehr "triangulieren" und müssen sich neu finden oder eben ewig in der Mausefalle sitzen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Triade_(Familientherapie)


Von daher erscheint es nicht verwunderlich, wenn Ihr Vater nicht will, dass Sie auszuziehen, denn dann besteht die Gefahr, dass über kurz oder lang auch die Mutter - also seine Frau - auszieht, denn dann ist nichts mehr da, was sie "zu Hause" hält.

Was machen Sie beruflich, verdienen Sie eigenes Geld, so dass Sie sich eine eigene Wohnung leisten könnten?


Mit freundlichen Grüßen



Peter Thiel


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 22. September 2020 10:36

An: ...

Betreff: Erstgespräch Familienberatung

 

Guten Tag,

 

wir interessieren uns für ein Erstgespräch.

 

Mein Mann und ich haben verschiedene Schwierigkeiten mit unserem kleinen Sohn (7) was sein Verhalten betrifft.

Dieses ist sehr herausfordernd und dementsprechend bringt es Unruhe uns Streitigkeiten für uns als Paar mit sich. Allerdings sehen wir auch einen großen Teil seines negativen Verhaltens durch unser negatives Verhalten ihm und uns gegenüber.

 

Nach einem längeren Gespräch mit meiner Arbeitskollegin welche früher auch in der Systemischen Beratung tätig war (speziell Familien) ist mir bewusst, dass es ohne Hilfe nur schlimmer wird.

Sie empfiehlt uns allerdings keine klassische familientherapeutische Maßnahme sondern eher eine Beratung für uns als Paar, bezogen auf die Probleme die wir mit unserem Sohn haben. Wir würden natürlich zu zweit kommen. Es betrifft u.a. die Themen; Umgang in der Rolle als Vater, Mutter. Umgang als Paar.... HIlfe für unseren Sohn.

 

Nun stellt sich die Frage ob wir da bei Ihnen richtig wären?

Ich bin einfach zufällig auf Ihre Homepage gestoßen und fand sie sehr ansprechend.

Auf eine Antwort freue ich mich.

 

Liebe Grüße 

...

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 14. September 2020 21:48
An: ...
Betreff: Terminvereinbarung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Mit der Geburt unseres Sohnes vor 10 Monaten hat sich unser Leben sehr gewandelt. Leider haben wir es als Ehepaar nicht geschafft diesen Wandel gemeinsam zu erleben und als Familie anzukommen. Um dem entgegenzusetzen möchte ich gern eine Paarberatung/Paartherapie probieren.

Über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

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