Trennungskinder

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 22. Oktober 2020 15:06
An: ...
Betreff: Anfrage Beratungstermin

Hallo Herr Thiel,

ich lebe seit 2013 getrennt von meiner Ex-Partnerin und meiner Tochter A (geb. 01/2012).

Lt. Familiengericht wurde mir 2014 das Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen. Das Sorgerecht tragen wir gemeinsam zu gleichen Teilen. 2016 haben wir jedoch per Elternvereinbarung beschlossen, dass der Lebensmittelpunkt von A bei ihrer Mutter liegt (...).

Derzeit gibt es, in meinem Augen, psychische Auffälligkeiten bei A die der freien Entwicklung ihres Geistes im Wege stehen könnten. Die Mutter sieht diese Probleme jedoch nicht.


Mit Zustimmung der Mutter möchte ich hiermit einen Beratungstermin vereinbaren, um in einem (oder mehreren) geführten Gespräch gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten.

Gerne können Sie mich telefonisch kontaktieren.


Mit freundlichen Grüßen

...


 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 25. September 2020 20:28
An: ...
Betreff: Fsmilientherapie dringend

ich bin auf der Suche nach einem Therapieplatz, wenn möglich für meine Tochter und mich. Meine Tochter ist 11 Jahre alt und hat eine diagnostiziert emotionale Störung. Sie besucht seit diesem Schuljahr eine Förderschule. Ich bin seit letztem Jahr Mai vom Papa meiner Kinder getrennt und seit August in einer neuen Beziehung. Seit Januar lebt mein Lebensgefährte nach mehrmaliger Absprache mit den Kindern in unserem Haushalt. Er hat ebenfalls 2 Kinder, die alle 2 Wochen am Wochenende zu uns kommen. Anfangs lief alles sehr gut, doch nach einer Weile machten sich die ersten Probleme sichtbar. Meine Kinder hören zur Zeit weder auf mich noch auf meinen Lebensgefährten, meine Tochter ist nur noch am schreien so das man kaum noch mit ihr sprechen kann, mein Sohn scheint ebenfalls jeden Respekt verloren zu haben so das es nur noch Unruhen zu Hause gibt und auch mein Partner und ich ständig unter Strom stehen. Seit Februar haben wir uns eine Familienhilfe ins Haus geholt, aber bisher stellt sie sich als wenig hilfreich heraus.

Meine Beziehung steht nach so kurzer Zeit vor dem Aus. An Liebe fehlt es uns auf keinen Fall, aber er kommt mit dem Umgang zu Hause nicht zurecht. Wir suchen dringend Hilfe.

Hätten Sie vielleicht einen Platz für uns?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 17. September 2020 13:24
An: ...
Betreff: Anfrage zur möglichen Veränderung des Wechselmodells meiner Tochter

Seher geehrter Herr Thiel,

meine Ex-Frau und ich leben seit vier Jahren getrennt und haben für unsere Kinder seitdem erfolgreich das Wechselmodell mit wöchentlichem Wechsel am Laufen.

Jetzt kam zuletzt meine kleine Tochter (9 Jahre) mit dem Wunsch daher, sie möchte lieber mehr Zeit bei der Mama leben. Bevor ich dem aber nachkomme, möchten meine Ex-Frau und ich uns hier beraten lassen, um herauszufinden, a) woran das liegt (wenn beispielsweise jemand unbeteiligtes mit meiner Tochter spricht), b) was hier der beste Weg ist und c) was man berücksichtigen muss, wenn man das WM aufgibt. Ihre große Schwester (11 Jahre) möchte das Modell weiterhin so leben, dass sie 50:50 je bei einem Elternteil lebt.

Ich habe auch gelesen, dass es die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch das Jugendamt gibt. Kann ich, so Sie uns betreuen möchten, diesen Antrag einfach ausfüllen und an das Jugendamt schicken oder muss ich etwas Besonderes beachten?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 17. September 2020 14:11
An: ...
Betreff: AW: Anfrage zur möglichen Veränderung des Wechselmodells meiner Tochter



Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Ich würde hier kein großes Problem draus machen.

Modifizieren Sie einfach das 50:50 Wechselmodell, so zum Beispiel durch ein 8 Tage (Mama) : 6 Tage (Papa) Modell und dann schauen sie beide als Eltern mal wie das wirkt.

8 Tage : 6 Tage ist auch ein Wechselmodell.


Ansonsten kostet die Stunde bei uns im Einzelsetting 60,00 €.

Bei erhöhter Fallschwierigkeit - so z.B. zwei oder mehr Teilnehmer/innen bei einem Termin, Fremdsprachenkompetenz, Termine an Wochenenden und Feiertagen, etc. - kommt ein Zuschlag von 20,00 € je in Anspruch genommener Zusatzleistung hinzu.

Der Stundensatz für eine gemeinsame Elternberatung / Familienberatung läge somit bei 80,00 €.

Der Stundensatz für eine gemeinsame Elternberatung / Familienberatung am Wochenende läge bei 100,00 €.


Es können auch längere Sitzungszeiten vereinbart werden, die anteilig mehr kosten würden.



Falls Sie eine aufsuchende Beratung wünschen - z.B. bei Ihnen zu Hause oder an einem anderen Ort in Ihrer Nähe - können wir dies im Einzelfall ermöglichen. Hier würde eine zusätzliche An- und Abfahrtpauschale entstehen, über deren Höhe sich zu verständigen wäre.


Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt - bei schneller Bearbeitung - zwei bis vier Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


Praxis für Lösungsorientierte Arbeit




 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 30. August 2020 21:03
An: ...
Betreff: Bitte um einen Beratungstermin


Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist ... (38 Jahre ) und ich lebe mit meinen Kind A ( 8 Jahre, 2.Klasse) und N (5 Jahre, Kindergarten) allein in einem Haushalt.

Der Vater der Kinder hat im April 2019 das Haus verlassen, die Kinder, insbesondere unser Sohn, haben nahezu täglich Kontakt zu ihm.

Ich habe einen neuen Partner, der zumeist die Wochenenden mit uns verbringt. Die Kinder haben ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm.

Ich bitte um einen Beratungstermin, da sich unser Sohn seiner Schwester und mir gegenüber aggressiv, unfletig und oft auch körperlich übergriffig und gewalttätig verhält.
Ein normales Familienleben ist seit längerer Zeit nicht möglich, alltägliche Situationen eskalieren regelmäßig.

In der Schule ist A im Verhalten unauffällig, er wird dort eher als sanftmütig und sensibel beschrieben, was ihm mit Sicherheit innewohnt.

Auch im Umgang mit seinem Vater gibt es, laut dessen Aussagen, viel weniger Konflikte.

Luis war vor der Corona-Pandemie regelmäßig und mit Begeisterung bei der ... in ... zu einem Gespräch, von dem ich allerdings wenig Feedback erhalten habe und somit auch nichts, was ich im Umgang mit meinem Kind konstruktiv nutzen konnte.

Da ich das Gefühl habe, dass wir uns, wie Sie es so bildlich beschreiben, in einer Abwärtsspirale befinden und bei keinem von uns weder innerer noch äußerer Frieden herrscht, ersuche ich dringend Hilfe.

Ich bitte Sie, mich zwecks einer Terminabsprache zu kontaktieren.

Vielen lieben Dank für die Kontaktaufnahme.

...

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 30. Oktober 2019 11:48
An: ...
Betreff:

Hallo....ich möchte mich kurz vorstellen.

Mein Name ist ... und ich habe 2 Kinder ,mein Sohn ist 13 Jahre alt und meine Tochter 8 Jahre alt.

Ich habe mich vor 3 Jahren von meinem Mann getrennt.Ich lebe mit den Kids und der Papa hat sie jedes 2. Wochende bei sich.

Also kümmere ich mich hauptsächlich um die Kids.

So nun sind 3 Jahre um und meine Tochter..fragt jetzt viel..warum seid ihr nicht mehr zusammen, wir als Eltern.

Sie hat sehr mit der Situation zu tun.Sie hängt sehr doll an mir...und vermisst aber ihren Papa und versteht die Welt nicht.Ihre Schulischen Leistungen sind dem entsprechend auch nicht so gut.

Ich mache mir große Sorgen. Ich weiß auch nicht wie ich es ihr richtig oder vernünftig erklären soll, mir steckt dann wie ein Kloß im Hals.

Es wäre schön wenn Sie sich melden bei mir.

Es ist mir sehr wichtig das es ihr gut geht.

Lieben Gruss

...

 

 

 

 




 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 22. Oktober 2019 14:52
An: ...
Betreff: Therapie

Sehr geehrter Therapieteam,

Ich melde mich bei Ihnen um eine Therapie durchzuführen, für eine kurze Zusammenfassung war ich 3 Jahre lang cannabis abhängig meine Eltern haben sich als ich 2 war geschieden und ich denke das sich das bis heute noch auf mein Leben auswirkt deswegen möchte ich diese Themen gerne ansprechen.

Zu mir ich männlich 27 Jahre alt berufstätig als Angestellter.
...

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 21. Oktober 2019 09:14
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Name ist Carolin Müller (Name geändert). Ich lebe mit meinen drei Kindern, ..., 17. ... 15 und ... 12 seit 2 Jahren in ... nach einer Trennung.

Die Kinder und ich haben teilweise traumatische Erfahrungen gemacht. Gerade kommt das alles an die Oberfläche und ich bin nicht mehr in der Lage die Situation zu gestalten. Vor allem den beiden Mädchen geht es zunehmend schlecht und es gibt immer wieder heftige Konflikte.

Ich möchte Sie um einen zeitnahen Termin bitten, weil meine Kraft weitestgehend ausgeschöpft ist. Ich freue ,ich auf eine positive Antwort.

Herzliche Grüße

...

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 5. September 2019 21:36
An: ...
Betreff:

Hallo Herr Thiel.

Ich bin alleinerziehende Mutter von A (5 Jahre alt). Bei der Trennung war A 2 Jahre alt und wohnt seitdem fest bei mir, hat jedoch regelmässig Umgang mit seinem Vater. Wir haben uns eigentlich auf 9 Tage bei mir, 5 Tage beim Vater geeinigt, aber es ist nicht immer ganz leicht, diese Regelung einzuhalten. Ich wohne mit A in ... , X (der Vater) ist nach ... gezogen. Er arbeitet freiberuflich als ... und ist viel an den Wochenenden unterwegs, so dass er A oft nur Montags bis Donnerstags nehmen kann. Momentan sehen sich die beiden zweimal im Monat, aber dann oft nur für ein paar Tage.

A ist in den letzten Jahren fast immer fröhlich von Mama zu Papa gefahren, manchmal konnte ich ihm hinterher ein Ungleichgewicht anmerken, was ich immer auf die unbeständige Lebensweise des Vaters geschoben habe. Eine zeitlang waren die beiden in AirBnB Wohnungen, dann wieder auf ... des Vaters und dann viel bei den Grosseltern. Es war immer sehr eindeutig, dass A stärkere Reaktionen gezeigt hat, wenn er allein mit dem Vater unterwegs war. Waren die beiden bei den Grosseltern, kam er fröhlich nach Hause und hat sich hier schnell wieder eingefunden. Jetzt hat der Vater seit einem knappen Jahr eine neue Freundin und eine neue Wohnung in Berlin, wo A auch sein eigenes Bett hat.

Nun zeigt A starke Reaktionen, wenn er von einem Besuch beim Vater nach Hause kommt. Er ist wütend, er haut, schlägt, macht absichtlich Sachen kaputt und seit kurzem versucht er mit allen Mitteln mir weh zu tun. Er wirft mit Dingen nach mir und ist völlig ausser sich. Gleichzeitig ist er kreuzunglücklich darüber, denn er ist sonst total lieb und sehr ordentlich. Das geht dann ein paar Tage so - bis er wieder richtig hier angekommen ist und sein Gleichgewicht wieder gefunden hat. Früher war es kein Problem, A zum Vater zu bringen - mittlerweile ist es eine Tortur. "Ich will nicht zu Papa, ich will bei dir bleiben" Er weint, auch vor seinem Vater, und lässt mich kaum gehen. Ich habe versucht mit ihm darüber zu sprechen, dass Abschiede nun mal schwerfallen, aber dass sie ja sonst eine schöne Zeit haben. Aber ich weiss gerade nicht mehr, wie überzeugt ich davon bin, dass sie eine schöne Zeit haben.

X und ich haben kein gutes Verhältnis und ich könnte es nicht mit ihm thematisieren und erfragen, ob was vorgefallen ist, weil er mir bei jedem Gespräch die Trennung vorwirft und ich daher alles, was ist und kommt, jede Reaktion und alles, allein zu verantworten habe.

Ich möchte A so gerne helfen - vielleicht ist es auch alles ganz normal und ein Teil der Wut-Phase, aber ich benötige gerade Hilfe, dass einmal zu ordnen und vor allem wünsche ich mir eine Art von Werkzeug, wie ich A aus seiner blinden Wut raushelfe - ohne selber ohnmächtig zu werden oder seine Wut abzuwerten. Ich denke, dass es schon wichtig ist, diese Gefühle rauszulassen. Es muss nur einen anderen Weg geben, als Zerstörung.

Über ein persönliches, zeitnahes Gespräch wäre ich sehr dankbar.

...

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 6. September 2019 12:05
An: '...
Betreff: AW: zeitnahes Gespräch



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Eine kurze Anmerkung, wenn ich es recht verstehe, sind Sie und der Vater getrennt erziehende Eltern, d.h. Sie sind keine alleinerziehende Mutter, denn das würde ja bedeuten, dass der Vater sich nicht an der Erziehung beteiligt, was aber offenbar nicht der Fall ist. Dies scheint mir wichtig in Bezug auf mehr Klarheit im System.

Unklarheit erzeugt Unsicherheit und Angst. Dies wiederum aktiviert wiederum den Angriffsmodus beim Menschen, der sich in Form von Aggression nach außen oder innen (Autoaggression) zu entladen versucht.

Doch nun zu Ihrem Anliegen.

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Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. November 2018 09:15
An: ...
Betreff: Trennung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Keine Ahnung ob ich bei Ihnen richtig bin ...

Familiäre Situation: verh. 1. Sohn (3) und schwanger in 25.Ssw

Ehemann hat neue und will Trennung.

Da unsere Beziehung nun 24 Jahre geht (davon 10 verh.) gab es schon mehrere tiefe Krisen.
Liebe empfinde ich für meinen Ehemann keine mehr, eher tiefe Freundschaft. Eine Rückkehr zur „Ehefrau“ für mich ausgeschlossen.

Wenn man im Internet liest findet man auf die Frage bzgl wie es für Kinder weitergehen soll nur die Antwort ganz klar trennen jeder schaut, zu seinen Zeiten nach dem Kind - keine gemeinsamen Unternehmungen mehr.

Gibt es da auch andere Optionen die, dem Kind keinen seelischen Schaden verpassen ?

Wie sage ich es einem 3. jährigen?

Gibt es hier eine Art erziehungstherapie ? Haben sie evtl. Informationen bzw Kontakte die da helfen können ?

Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen.

Freundliche Grüße

...



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. November 2018 20:17
An: ...
Betreff: AW: Trennung


Sehr geehrte Frau ...,

zuerst sollten die Erwachsenen (Mutter und Vater) sich Klarheit verschaffen und eine gelingende Reorganisation ihrer eigenen Lebensverhältnisse auf den Weg bringen, dann ist es auch kein Problem, das Kind mit einer neuen Lebenssituation, so z.B. in zwei getrennten Haushalten vertraut zu machen, ohne hier der Sache mehr Bedeutung zu geben, als es aus der Sicht eines Dreijährigen verlangt.

Wenn das Kind von sich aus Fragen äußert, kann man diese auf kindgerechte Weise beantworten. Dramatik und Aufgeregtheit sollte man hier vermeiden, denn erst solches, versetzt ein Kind in Unsicherheit.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 11. Februar 2018 09:58
An: ...
Betreff: Familientherapie/ Kinderpsychotherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich lebe seit 2013 von meinem Mann getrennt. Wir haben zwei gemeinsame Töchter, die bei mir leben.

Seitdem manipuliert und beeinflusst er die Kinder. Meine große Tochter (inzwischen 15 Jahre alt) hat bis vor fünf Wochen bei ihm gelebt.

Meine jüngere Tochter 11 Jahre) ist bereits seit längerem sehr unzufrieden mit ihrem Leben, seit dem Rückzug ihrer großen Schwester vermehrt und seit einer Woche so stark ausgeprägt, dass ich mir echt Sorgen mache.

Sie weint häufig grundlos, glaubt, sie sei unerwünscht und man beachte sie nicht mehr und sie habe keine Freunde (verprellt aber jeden Annäherungsversuch). Auch Suizidgedanken hat sie bereits geäußert. Sie ist inzwischen mit einer professionellen Unterstützung einverstanden.

Sie ist jetzt für ein paar Tage zu ihrem Vater gefahren, weil sie stark schwankt, wo sie wohnen möchte. Ich halte das zwar für keine gute Idee, da er wie schon gesagt die Kinder negativ beeinflusst, aber ich wusste mit keinen anderen Rat mehr.


Wir brauchen ziemlich dringend Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen,

...



 

 

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