Trennungsgedanken

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 



 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 20. April 2021 10:37
An:
Betreff:

Guten Tag,

wir haben Probleme in der Ehe und würden gerne ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Meine Frau und ich haben uns in den vergangenen Jahren auseinander gelebt, sie ist so unglücklich das sie mit dem Gedanken spielt mich zu verlassen. Wir suchen daher Hilfe um unsere Probleme zu lösen und hoffendlich wieder zu einander zu finden.

Um eine baldige Antwort wäre ich sehr dankbar

...

 

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 14. Februar 2021 13:07
An: ...
Betreff: Anfrage für einen Beratungstermin

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich und meine Frau ... (hier in CC) sind seit 2005 zusammen, seit 2009 verheiratet, wir haben 2 Kinder (8 und 9) und seit 9 Jahren Eheprobleme.

Wir überlegen uns, uns zu trennen. Wir würden aber (weitere) Traumata bei den Kindern möglichst vermeiden oder zumindest reduzieren.

Falls Sie uns diesbezüglich beraten können, bitte um Kontaktaufnahme zwecks Terminvereinbarung.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 14. Januar 2021 08:09
An: ...
Betreff: Paarberatung

Guten Morgen,

Wir würden gerne eine Paarberatung in Anspruch nehmen.

Wir, das sind mein Mann ... 44 und ich .... 35, sind grade mal 6 Jahre verheiratet und haben zwei Jungs im Alter von 3 und 6.

Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl nicht mehr richtig zu lieben, kann aber auch nicht sagen ob es das ist oder ob uns der Alltag einfach auffrisst. Wir streiten immer wieder um die selben Themen und sind einfach total festgefahren. Unsere Kinder leiden mittlerweile sehr unter der Anspannung hier zu Hause und dank Corona können wir uns ja auch nicht aus dem Weg gehen und sind quasi gezwungen ständig zusammen zu sein.

Wir würden gerne jede Hilfe annehmen und alles dafür tun um weiter zu kommen. Ich war zwar die jenige die angefangen hat von "Trennung" zu sprechen, ich habe aber das Gefühl dass dies nicht der richtige Weg ist.

Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen.

...

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 25. Oktober 2020 07:23
An: ...
Betreff: Anfrage zu Familienberatung (Trennungsgedanken)

Hallo Herr Thiel und das Team der Familienberatung,

nun wende ich mich an Sie in der Hoffnung, kompetente Hilfe zu bekommen, die mir helfen, Entscheidungen zu treffen für den Weg unserer Familie. Ich habe lange darauf herum überlegt, aber ich komme nicht weiter...

Schon seit längerer Zeit fühle ich mich in meiner Ehe unglücklich, obwohl nach außen hin alles heile Welt ist. Ich habe das lange mitgespielt und auch vertreten, mich jedoch so sehr verändert und meinem Mann angepasst, dass ich nicht mehr ich bin. Und mein Unterbewusstsein habe ich schon lange belogen, ich mich selbst auch, weil ich an dem Familiengedanke festhalten wollte. Aber ich kann und will das nicht mehr, auch nicht der Kinder wegen oder wegen dem, was andere Leute sagen. Wir haben drei Töchter (20, 14 und 7 Jahre), die beiden jüngeren haben meinen Mann als Papa.

Einer Paartherapie stehe ich skeptisch gegenüber, da fehlt mir die Liebe als Basis, aber das könnte man therapeutisch aufarbeiten. Mir stellt sich die Frage, ob ich das meinem Mann, mir oder meinen Kindern irgendwie schuldig bin so nach dem Motto "habe ich alles getan?".

Viel wichtiger, am allerwichtigsten sind mir aber meine Mädels, die hier gut mit der Situation umgehen sollen und verstehen sollen, dass sie zwar uns als "normale" Familie verlieren, jedoch nicht Mama und Papa. Und vor allem meinem Mann den Blick auf die Kinder geben, fernab seines Schmerzes einer Trennung. Der sieht das nämlich alles nicht so bzw. sieht eine Paartherapie als den Weg, alles zu retten...

So das war schon recht viel für den ersten Kontakt...ich weiß auch nicht, wie man das macht, ist quasi mein "erstes Mal" 😉.

Würde mich freuen, wenn wir bald einen ersten Termin finden und dann schauen, ob es passt.

Liebe Grüße

...

 

 

 

 



 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 22. Juli 2020 13:26
An: ...
Betreff: Anfrage Termin

Hallo Herr Thiel,

mein Mann und ich befinden uns am Anfang der Trennung und brauchen Hilfe um sachlich und vernünftig auseinander zu gehen.

Wir haben 2 Kinder, 6 und 11 Jahre alt.

Keiner von uns will einen Rosenkrieg aber es gibt viele Dinge die zu besprechen sind wie Umgangsrecht, wer bleibt im Haus, wie regeln wir die Zukunft in Bezug auf die Finanzen.

Die Kinder wissen noch nichts von der Trennung, mussten das vor 3 Jahren schonmal miterleben als mein Mann für ein halbe Jahr bei einer anderen Frau lebte und uns verlassen hatte. Die beiden machen uns die größte Sorge wie sie mit einer erneuten Trennung umgehen.

Wir brauchen definitiv eine Art Paartherapie...ob die Beziehung noch zu retten ist denken wir nicht aber wer weiß was bei einem Termin bei Ihnen alles an Tageslicht kommt.

Bitte melden Sie sich doch zwecks eines Termines telefonisch unter ... .


Vielen Dank und bis bald

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 26. Mai 2020 19:46
An: ...
Betreff: Paarberatung

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Mann und ich sind seit 2017 verheiratet. Seit längerem haben wir heftige Probleme miteinander. Streitigkeiten laufen aus dem Ruder. Seit dem letzten Streit haben wir über Trennung diskutiert und haben uns jetzt entschieden eine Paartherapie zu machen.

Haben Sie denn Termine frei bzw. auch jemanden vor Ort, der auch Englisch (oder Spanisch) sprechen kann, da mein Mann aus ... kommt und seine Muttersprache Spanisch ist, Englisch gut sprechen kann und Deutsch auf B1 ist?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 6. Mai 2020 11:17
An: ...
Betreff: Anfrage für Ehe/Familienberatung

Lieber Herr Thiel, sehr geehrte Damen und Herren,

ich erbitte ein Erstgespräch (sehr gerne auch am Telefon). Ich selbst lebe mit meiner Familie in ... .

Meine Situation:

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich in, für mich, unglücklicher Ehe (seit 8 Jahren) lebe.

Meine Frau kommt aus dem Ausland und wir haben einen 6 Jährigen Sohn, den ich sehr liebe und für den ich auch sehr gerne als "Papa" da sein möchte. Leider liegen meine Frau und ich überhaupt nicht (mehr) auf einer Wellenlänge und das Zusammenleben fühlt sich für mich ein bisschen wie ein "Gefängnis" an und ich glaube, das ich diesen Zustand nun nicht mehr lange aushalten kann.

Leider weigert sich meine Frau in irgendeiner Form Hilfe von Außen anzunehmen, an der sie direkt beteiltigt würde oder gar aktiv mitwirken würde (meine Vorschläge waren (Psycho-)Therapeutische Beratung und/oder Ehe-/Familienberatung aufzusuchen - ich selbst habe bereits eine Psychotherapeutische Gesprächstherapie hinter mir in welcher mir der Therapeut auch dazu riet gemeinsam in eine Paarberatung zu gehen, sofern wir hier noch etwas retten wollten). Natürlich befürchtet sie auch, dass ihre Kultur nicht verstanden wird, bzw. sie sich auch sprachlich nicht so gut ausdrücken kann.

Ich denke sehr oft an Trennung bzw. Scheidung und wollte hierzu Fragen, ob Sie auch hierbei unterstützen bzw. begleiten, egal in welche Richtung es sich entwickelt (ganz offen, sagt mir mein Bauchgefühl derzeit leider, dass ich mich Scheiden lassen möchte). Ich habe sehr große Angst vor möglichen Reaktionen meiner Frau (z.B. Frust, Verzweiflung, Aggresion, Depression) und ich habe Sorge meinen Sohn zu "verlieren". Dabei wünsche ich meiner Frau von Herzen alles Gute, auch und gerade wenn es zu einer Trennung käme. Wir haben "Trennung/Scheidung" schon oft angesprochen, aber die definitive Entscheidung wurde bisher von keinem von uns beiden ausgesprochen.

Vielen herzlichen Dank im Voraus und ganz liebe Grüße

...

  

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 26. Februar 2020 23:14
An: ...
Betreff: Der letzte Versuch

Hallo!

Eines gleich vorweg, bitte nicht wundern, wenn diese Mail konfus oder chaotisch klingt. Ich bin eigentlich am Ende und diese Mail, mit der Bitte um einen Termin, ist praktisch der letzte Strohhalm, bevor ich das Scheitern dann endgültig akzeptieren muss und die Schritte der Trennung einleiten werde.

Ich versuche jetzt aber - halbwegs zumindest - chronologisch vorgehen.

Kennengelernt habe ich meinen Mann ... im März im ... . Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und da wir ca. 200 km entfernt von einander gewohnt haben, haben wir uns Briefe geschrieben. Im ... 1994 hatte ich bei ihm zu Hause angerufen und seine Mutter teilte mir mit, dass er bei seiner Freundin sei. Er hatte mich die ganze Zeit belogen. Da ich kurz darauf schwer krank wurde und dann 2 Jahre ausschließlich im Krankenhaus war, hat sich der Kontakt verflüchtigt. Wir trafen uns 96 im Stadion wo er meinte, seine Lügen hätten ihm leid getan.

Danach lebte jeder sein Leben.

Er heiratete, wurde Vater, ließ sich scheiden, heiratete 2013 wieder, trennte sich im Dezember 2015, weil er eine neue Frau an seiner Seite hatte, brach sich das Bein, trennte sich von ihr und erinnerte sich an unsere Briefe.

Ich war von ... bis 2011 in einer Beziehung, nach einer heftigen Trennung glaubte ich den verständnisvollen Worten einer Internetbekanntschaft, wurde schwanger, brachte 2012 meinen Sohn zur Welt und stand vor dem Nichts. 2007 hatte ich die erste Krebsdiagnose, 2008 kam eine MS hinzu und 2010 eine erneute Krebserkrankung.
2014 trat der Krebs wieder auf, gleiches galt für 2014.

2016 hatte ich im Mai eine ...operation, als ich nach der Krankenhauszeit von meiner Nachbarin einen Zettel mit einer Telefonnummer erhielt. Sie erzählte, dass sie ein Mann angerufen hätte, ihr was von ...bekanntschaft und lange her erzählte und dass er mich suchen würde.

Ich wusste sofort wer das war, aber da ich zu diesem Zeitpunkt stimmlos war, schrieb ich ihm.

Er unternahm Ende September 2016 einen Selbstmordversuch, weil seine Exfreundin sich einem anderen zuwandte.

Wir verstanden uns auf anhieb wieder, allerdings war er erneut nicht ehrlich, vor allem als er von jetzt auf gleich den Kontakt wieder abbrach. Dann meldete er sich nach einigen Wochen wieder, als die Beziehung zu ihr wieder zerbrach. Wir vereinbarten einen Besuch, den er 2 Tage vor Beginn mit einer recht heftigen Lüge wieder cancelte. Nach weiteren 6 Wochen meldete er sich erneut (Beziehung war wieder zu Ende) und diesmal schien das aus endgültig. Im November 2016 besuchten mein Sohn und ich ihn in ... und nach diesem Wochenende waren wir ein Paar. Ich lebte allerdings weiterhin in ... und er in ... . Wir besuchten uns gegenseitig, wobei ich die Fahrtkosten übernahm, weil er aufgrund einer noch andauernden Privatinsolvenz nicht liquide war.

Am ... .2017 stand plötzlich sein Sohn vor unserer Tür, mit dem er seit Februar 2016 keinerlei Kontakt mehr hatte. Dieser teilte uns mit, dass er fortan bei uns leben wollte. drei Tage später brach sich ... 4 Rippen und beschleunigte meinen Umzug nach ... .

Als im September 2017 seine 2. Scheidung endlich durch war, wurde ich gefragt, ob wir nicht heiraten wollten. Auf der einen Seite freute ich mich, auf der anderen Seite machte mir sein zunehmend heftiger werdender Alkoholkonsum Sorgen. Ich sollte erwähnen, dass er 2016 in der Psychiatrie einen Entzug machen musste, da er ein ziemlich heftiges Alkoholproblem hat(te).

Von September bis Mai 2018 wurde regelmäßig wegen seines Alkoholismus gestritten, während ich ihn angestritten habe, soff er noch mehr, flüchtete sich noch extremer in Handlungen und Aussagen wie "... ist das wichtigste in meinem Leben".

Mehrfach drohte ich damit, die Hochzeit platzen zu lassen, wenn er nicht gegen sein Alkoholproblem vorgehen würde. Die Versprechungen waren vielfältig, intensiv und leer.
Wir heirateten am ....2018, auf der Hochzeitreise (mit den Kindern) brüllte er mich am 2. Tag an, als ich Nähe und Zärtlichkeiten wollte, er hätte sich in der Hochzeitsnacht überwinden müssen und es würde ja wohl jetzt für eine ganze Weile mit dem Sex reichen.

Wir schliefen erst im März 2019 wieder miteinander. Am ... .19 wurde mir erneut erklärt, dass er sein Soll ja wohl für dieses Jahr erfüllt hätte. Seither gab es keinerlei Nähe und Zärtlichkeiten mehr zwischen uns.

Im Juni 2018 wurde bei mir erneut ein ... festgestellt. Im August hatte ich die OP. Ich sollte noch erwähnen, dass er ab August tgl. zwischen 10 und 15 Bier trank. Als ich aus ... (dort war ich zur OP) zurückkehrte (ich sollte noch erwähnen, dass er mich nicht unterstützte und meinte, ihn würde die Vorstellung an Krebs krankmachen und er möchte darüber nicht reden), erklärte er mir am nächsten Tag, er würde nicht mehr zur Arbeit gehen. Alle seien gegen ihn, seine Arbeit würde nicht anerkannt und er hielte das nicht mehr aus. Er trinke jetzt erstmal.

Darauf habe ich seinen Arzt konsultiert, der ihn ab ... in den Entzug nach ... steckte. Nach der Entgiftung kam er für 4 Wochen nach Hause, ehe er dann bis ... .19 wegen Depressionen in der Klink behandelt wurde. Kein einziges Mal fragte man dort nach der Familie, wie es die Kinder aufnehmen, dass der Vater so extrem trinkt, wie es mir geht, dass kurz nach der Hochzeit ausser Alk nichts mehr wichtig war, auch wurde ich nie dazugeholt, um zu erfahren, was die Gründe oder Auslöser waren und was wir als Familie tun können, dass es nicht mehr passiert. Da wir komplett außen vor waren, waren sowohl sein Sohn als auch ich nicht bereit, alles unter den Teppich zu kehren und zu sagen, ok, wir fangen neu an. Da wir ja nicht wußten, was denn nun die Gründe waren.

Er war enttäuscht, machte weder die empfohlene Therapie weiter noch hielt er sich an die Vorgaben aus dem Entzug. Tgl ein halber Kasten Alkoholfrei waren Minimum. Ab ... 2019 wurde wieder zum Bier gegriffen, da man Fussball angeblich nur mit Bier anschauen kann. Diese Aussagen plus die Tatsache, dass ... wichtiger als ich seien, führten dazu, dass ich derzeit kein Fussballspiel mehr mit anschaue.

Aktuell trinkt mein an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidender Ehemann unter der Wochen 8 und von Freitag bis Sonntag 10-16 Flaschen Bier.
Mein Kampf gegen den Alkohol artet jedesmal in Schreien und Wut aus. Er hört nicht gern zu und wenn, nur das, was er hören mag, was er dann zerpflückt und einem um die Ohren haut. Aktuell eskaliert es täglich. Mein Sohn bittet jeden Tag, dass wir zum Streiten aufhören sollen. Aber derzeit sind soviel Wut und Frustration (wir haben beide Schulden, seine sind jedoch so, dass er erneut in die Privatinsolvenz gehen muss. allerdings gibt er mir die Schuld dafür)so hoch, dass wir es allein nicht mehr schaffen.
wenn wir unsere Ehe noch retten wollen, geht das nur mit Hilfe von außen. Diese Hilfe brauchen wir bald. Lieber heute als morgen.

Ich würde diese Ehe gerne endlich so leben, dass man sich auf den anderen verlassen kann, dass man Unterstützung (zumindest in moralischer Form) erhält, dass man den anderen wieder in den Arm nimmt, dass es Nähe und Vertrauen gibt.

Mein Mann verspricht sich von der Beratung nicht viel, ist jedoch bereit, sich darauf einzulassen, weil auch ihm klar ist, dass das die einzige Chance ist, die wir haben.

Es wäre toll, wenn Sie baldmöglichst einen Termin für uns finden würden.

...

Mit sehr herzlichen Grüßen

...

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 25. Februar 2020 20:10
An: ...
Betreff: Paarberatung

Hallo Herr Thiel,

Ich bin gerade im Internet auf Ihre Seite gestoßen. Ich/wir wohnen in ... .

Wir stecken seit 7 Jahren ! in einer Krise u kommen aus dieser Sackgasse nicht raus.

Ich bin vor 3 Wochen als Übergangslösung in eine möblierte Wohnung gezogen.

Jetzt stehen wir vor der Frage ob es Sinn macht , zurück in das gemeinsame Haus zu ziehen u einen Neuanfang zu versuchen.

Oder lieber Nägel mit Köpfen zu machen oder ggf diese häusliche Trennung erst mal zu verlängern.

Darüber sind wir uns nicht einig...

Ich denke , dass wir alleine keinen Neuanfang erfolgreich schaffen werden.

Daher schreibe ich Sie an , ob Sie noch Kapazitäten frei haben u was Sie ggf vorschlagen können...

Gerne dann weitere Informationen /Details zu unseren Personen u. Problemen.

Vorab lieben Dank für eine Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 22. Februar 2020 11:39
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich wende mich heute an Sie weil ich nicht mehr weiter weiß.

Ich lebe mit meinem Partner, unserer gemeinsamen Tochter (3 Jahre) und meinem Sohn zusammen.

Leider gibt es mittlerweile zwischen uns Eltern immer öfter Streit und es geht auch kein Weg aus dem ganzen Strudel heraus. Wenn man ein klärendes Gespräch führen möchte endet es generell im Streit.

Gestern war der absolute Höhepunkt der ganzen letzten Monate und aufgrund der Geschehnisse ist mein Vertrauen und auch mein Glauben in meinen Partner mal wieder am Boden. Natürlich denkt man da auch über Trennung nach.

Ich möchte allerdings die Beziehung auch nicht einfach so aufgeben ohne wirklich zu 100% gekämpft zu haben und alles probiert zu haben damit es besser wird. Ich bin der Meinung auch meinem Partner ist daran gelegen, da er aus zwei früheren Beziehungen auch schon zwei Kinder hat.

Können Sie mir bitte einen Termin zu einem Gespräch anbieten?

Auch wenn möglich einen Termin an dem auch mein Partner teilnimmt.

Ich setze gerade sehr viel Hoffnung in ein geführtes Gespräch indem die Emotionen nicht so zum hochkochen kommen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 -----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 15. Februar 2020 12:57
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

meine Frau und ich sind seit 14 Jahren verheiratet und haben zwei Mädchen (16 und 10 Jahre alt) und leben im eigenen Haus.

Nachdem die erste Hälfte unserer Ehe glücklich und harmonisch verlief läuft es seit nunmehr 7 Jahren eher theoretisch und kontaktlos und innerhalb der Familie eher in zwei Bahnen ab.

Meine Frau und ich haben schon öfter über eine Trennung gesprochen, die wir dann doch immer wieder verworfen haben. Seit Herbst letzten Jahres schlafen wir in getrennten Zimmern wärend meine Frau die Abende mit den Mädchen verbringt, schaue ich im Schlafzimmer fern oder lese. Heute brachte meine Frau das Thema Trennung wieder auf den Tisch. Sie hat sogar schon eine Wohnung in Aussicht für sich und die Mädchen.

Da wir selbst nur wenig über unsere Probleme reden, habe ich eine Paartherapie vorgeschlagen um die Familie vielleicht doch nicht zu zerschlagen. Sie hat zugestimmt.

Sie wird Ihnen ihre Sichtweise in einer eigenen Mail schildern und wir wollen sehen, welche Empfehlung Sie uns geben.


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 12. Dezember 2019 12:46
An: ...
Betreff: Paarberatung

Guten Tag Herr Thiel,

meine Frau und ich würden gerne das Gespräch mit Ihnen suchen, da es in letzter Zeit häufiger Probleme in unserer Beziehung gibt und meine Frau in Betracht zieht, die gemeinsame Wohnung zu verlassen.

Wann könnten wir Sie zu einem Beratungsgespräch aufsuchen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 28. Juni 2019 11:54
An: ...
Betreff: Beratungstermin

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ihre Webseite hat uns sehr angesprochen und wir glauben, dass Sie uns vielleicht helfen könnten, aus der im Moment etwas eingefahrenen Situation herauszukommen.

Wir haben vor 11 Monaten ein Kind bekommen, und deitdem läuft es irgendwie nicht mehr rund in der Partnerschaft und in der Familie. Wobei hier nicht das Kind das Problem ist, sondern unsere Art zu kommunizieren, die Arbeit des anderen zu sehen und wertzuschätzen und jeder bringt auch noch sein eigenes Päckchen mit. Alles Dinge, die auch schon vorher da waren, die aber unter einer größeren Belastung stärker hervorgetreten sind und uns das Leben erschweren.

Wir denken zu Zeit über eine Trennung nach, und möchten aber noch einmal den Versuch starten uns zusammenzuraufen. Bevor es zu spät ist. Es ist noch sehr viel Gutes da, aber die permanenten Streitereien zurmürben uns, besonders unser Kind. Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir das alleine nicht schaffen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Zeit für ein Gespräch hätten.

Herzlichen Dank,

...

 

 

 



 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 22. Mai 2019 21:24
An: ...
Betreff: Terminabfrage

Guten Tag,

meine Lebensgefährtin und ich leben zusammen mit meinem Sohn (12) in .... Wir lieben uns, haben aber die immer wiederkehrenden Kommunikationsprobleme und Streitereien die sich aus verschiedenen Ursachen ergeben könnten und mittlerweile zu Trennungsgedanken führen. Wir suchen einen Weg der uns wieder zusammen bringt und haben uns deshalb zu einer Paartherapie entschlossen.

Hätten Sie kurzfristig noch freie Termine?

Beste Grüsse

...

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 11. Januar 2019 16:55
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

aufgrund wiederkehrnder Probleme in meiner Beziehung, die zugegeben meist nur von mir als solche empfunden werden, würde ich gerne um einen Termin bitten.

Ob ich allein komme oder zusammen mit meinem Partner weiß ich noch nicht. Prinzipiell ist er nicht erpicht darauf, ein "Ehegespräch" zu führen. Wenn nicht, komme ich auf alle Fälle alleine, wenn das möglich ist.

Mein Partner und ich haben eine 3-jährige Tochter. Ein zweites Kind ist unterwegs :-))

Wir leben in ... .

Mein Partner gibt an, glücklich zu sein. Keine Probleme zu haben. Äusserlich stimmt das auch. Wir sind gesund, leben an einem wunderbaren
Ort, mit Tieren und viel frischer Luft.

Ich allerdings sehe mich so oft "überrollt" -- meine Eindrücke von ihm als "Einbildung" wahrgenommen und meine Anliegen als "nicht wirklich
wichtig" erachtet.

Ich merke, wie meine Energie in steigendem Maß verloren geht. Ich kenne das von früher. Kein gutes Zeichen. Ich denke an Trennung, weiß nur noch nicht, wie, bzw fehlen noch die letzten 20 Prozent.

Man trennt sich nicht mehr einfach so, wenn ein kleines Kind da ist.

Mein Partner weiß nichts von meinen Trennungsgedanken. Ich kann solche Gedanken auch nicht mit ihm kommunizieren. Bzw. bin ich mit Kommunikationsversuchen bisher grandios an die Wand gefahren. Er sagt, er liebt mich und das ist doch genug!! Ich fühle mich dagegen nicht respektiert und so alleine gelassen - obwohl er sagt, er lebt nur für mich.

Ich bin so weit, dass ich meinen eigenen Wahrnehmungen nicht mehr traue.

Daher meine Bitte um Hilfe.

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 13. Januar 2019 20:32
An: ...
Betreff: AW: Terminanfrage

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Seinen eigenen Wahrnehmungen kann man immer vertrauen, nur haben andere Menschen, hier Ihr Partner gleichfalls eine eigene Wahrnehmung, die verschieden von der eigenen sein kann und so kommt es oft zu Problemen im zwischenmenschlichen Umgang.

Der Kommunikationsforscher Paul Watzlawick erzählt hierzu die folgende Geschichte:

"In einem Reitklub von São Paulo passiert es, dass von einer dort befindlichen Terrasse, die nur über ein niedriges Geländer verfügt, immer wieder Personen hinunterfallen und sich dabei schwer verletzen. Ein Anthropologe soll der Sache nachgegangen sein und kam zu einem Resultat, dass es in verschiedenen Kulturen verschiedene Regeln gibt, wie der Abstand zu sein hätte, wenn zwei Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

Der "richtige" Abstand bei einem Gespräch in Nordamerika ist die Armlänge. In Südamerika (und Mitteleuropa) ist der "richtige" Abstand geringer als eine Armlänge. Ein Nordamerikaner und ein Brasilianer kommen auf der Terrasse ins Gespräch. Der Nordamerikaner stellt den "richtigen" Abstand her, eine Armlänge, der Südamerikaner stellt darauf hin den "richtigen" Abstand her, er rückt auf. Der Nordamerikaner rückt zurück und stellt damit wieder den "richtigen" Abstand her, der Südamerikaner rückt auf und stellt damit wieder den "richtigen" Abstand her. Der Nordamerikaner rückt zurück und stellt damit wieder den "richtigen" Abstand her, der Südamerikaner rückt auf und stellt damit wieder den "richtigen" Abstand her. ... , der Nordamerikaner rückt zurück, um den "richtigen" Abstand herzustellen und fällt schließlich rücklings über das zu niedrige Geländer.

Tiefenpsychologisch betrachtet würde die Diagnose gestellt, der Nordamerikaner folge seinem Todestrieb. Wir sehen jedoch, dass es das Beharren und Insistieren auf den "richtigen" Abstand in der Interaktion der beiden Gesprächspartner ist, dass schließlich dazu führt, dass der Nordamerikaner die Terrasse herunter fällt."

wiedergegeben nach Paul Watzlawick: "Vom vermeintlichen Sinn des Unsinns", Baseler Psychotherapietage 1998, Video http://auditorium-netzwerk.de/



So kommt es also darauf an, sich über die verschiedene Wahrnehmungen auszutauschen und in geeigneter Weise Veränderungen vorzunehmen, die geeignet sind, das Problem zu lösen. Sollte dies nicht gelingen, kann man sich immer noch mit der Situation arrangieren oder - wie von Ihnen angedacht - trennen. Mitunter reicht es schon aus, sich zwei getrennte Wohnungen zu nehmen, aber als Paar zusammenzubleiben.

Es gibt viele Wege nach Rom, wie man so schön sagt. 

Wenn Ihr Partner meint, er lebe nur für Sie, dann würde das bedeuten, er hat keinen anderen Lebensinn als Sie. Dies schiene mir recht eingeschränkt, scheint aber ein nicht seltenes Phänomen für Männer zu sein, die so auf ihre Partnerin fixiert sind, dass sie bei einer ungewewollten Trennung förmlich implodieren (Depression). Manche,Männer die die bei einer Trennung entstehende Aggression nach außen tragen, explodieren dagegen und werden gewalttätig gegen sich und andere (Alkoholkonsum, Suizid, Tötungsdelikte). Der CDU/CSU/SPD-Bundesregierung die sich wie Mehltau über das Land legt, ist das egal, sonst hätten wir schon längst nicht nur ein Bundesfrauenministerium sondern auch ein Bundesmännerministerium.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

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