Trennungsfamilie

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 13. März 2021 16:02
An: ---
Betreff: Paarberatung bei schwieriger Lebenssituation?

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich wende mich an Sie, weil ich auf der Suche nach einem passenden Gesprächsangebot für mich und meinen Partner bin.

Wir haben ein 14 Monate altes Kind, leben erst seit meiner Schwangerschaft zusammen (und hatten einen eher ungewöhnlichen Start als Paar) und müssen nun feststellen, dass wir beide doch sehr unzufrieden sind. Ständige Kommunikationsprobleme, Stress, dazwischen die kleine ... .

Eigentlich mögen wir uns noch, aber wir streiten häufig und jeder für sich ist am Limit. Natürlich hat auch jeder seine eigenen Baustellen (ich selbst bin seit längerem in tiefenpsychologischer Gesprächstherapie).

Nun sind wir an dem Punkt, ersteinmal auseinander zu ziehen. Aber das allein ist nicht die Lösung, damit wir als Eltern funktionieren, egal ob Paar oder nicht.

Unsere Finanzen sind knapp, daher würde ich versuchen eine Unterstützung vom Jugendamt zu erhalten, falls wir bei Ihnen Beratung in Anspruch nehmen können.
Wie ist denn bei Ihnen derzeit die Lage? Welche Möglichkeiten gäbe es für uns?


Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 22. Februar 2021 22:15
An: ...
Betreff: Getrennt und 2 Kinder

Lieber Herr Thiel,

auf der Suche nach einer Familienberatung in ... bin ich auf Ihrer Seite gelandet und hatte, vielleicht weil die Seite so minimalistisch ist, irgendwie ein gutes Gefühl. :-)

Ich lebe seit 3 Jahren getrennt von der Mutter meiner 2 Kinder. Die Kinder sind 4 und 6 Jahre. Wir haben viele Herausforderungen in diesem Prozess bereits gut gemeistert. Es gibt dennoch immer wieder Konflikte und Situationen, die mir mit Blick auf die Entwicklung unserer Kinder große Sorgen bereiten.

Die Mutter hat sich grundsätzlich offen gezeigt, eine Familienberatung in Anspruch zu nehmen. Ich möchte hiermit den ersten Schritt gehen und freue mich über eine Antwort ihrerseits.

Sie erreichen mich per Mail oder telefonisch unter ...

Viele Grüße

...

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 9. März 2021 14:32
An: ....
Betreff: Beratungstermin erwünscht.

Guten Tag mein Name ist ... . In meiner Ehe kriselt es schon seit längeren. Jetzt ist es schon so weit gekommen, dass wir häuslich getrennt leben müssen, da jede Kommunikation zwischen uns nur aus Missverständnissen und Vorwürfen besteht.

Ich würde mich über einen Termin freuen. Könnten sie mir eine kleine Termin Auswahl zukommen lassen, wo ich mir den aussuche, der für uns wegen Betreuung der Kinder und unserer Arbeit am besten passt?

Die Schule findet zur Zeit ja nur im Wechsel statt, somit weiß ich gerade nicht wann wir am besten können. Darum bitte ich um eine Auswahl an Terminen, welche ich dann meiner Frau vorschlagen werde und wir uns den passendsten aussuchen.

Vielleicht schon mal kurz paar Informationen vorweg:

Mein Name ist ... (29jahre alt)

Ich wohne zusammen mit meiner Frau ... (27 Jahre alt), ihren Sohn und mein Stiefsohn ... (7 Jahre alt) sowie unseren gemeinsamen Sohn ... (2 Jahre alt).

Liebe grüße

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ....
Gesendet: Montag, 25. Januar 2021 20:16
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Liebes Team,

ich bin in großer Sorge.... habe mich leider etwas unschön von meinem Mann nach 22 Jahren (14 Jahre verheiratet) getrennt.

Ich bin im Streit ausgezogen...habe einen neuen Lebenspartner, der auch mit meinem Mann befreundet war.

Wir haben zusammen drei Kinder (20, 19 und 15 Jahre) das Verhältnis mit meinen Kindern ist leider ein auf und ab, den besten Kontakt habe ich mit unserer Tocher X 19 Jahre. An die zwei jungs komme ich überhaupt nicht mehr ran, sowie auch an meinen Mann, wir haben zur Zeit keinen Kontakt.

Letzte Woche bin ich und mein neuer Lebenspartner leider unverhofft auf Y unseren 15 Jährigen Sohn getroffen, daraufhin habe ich von unserem großen Sohn Z eine ordentliche gepfefferte WhatsApp bekommen, dazu habe auch ich per Nachricht Stellung an Y und Z genommen. Mit dem Erfolg das ich eine ganz üble ( für mich eher total verzweifelte) Sprachnachricht von Y erhalten habe. Ich bin absolut geschockt!!!

Das hat mich dazu bewogen mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und im besten Falle einen Termin mit der gesamten Familie hinzubekommen.

Wovon ich allerdings nicht ausgehe....

Ich wäre sehr dankbar wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen würden.


Bin tagsüber eher schlecht zu erreichen, mittwochs habe ich frei...gerne über ...

...

 

 

 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 21. Dezember 2020 16:11
An: ...
Betreff: Bitte um Termin Anfang 2021

Lieber Herr Thiel,

wie eben am Telefon besprochen melde ich mich zwecks Terminabsprache. Ganz kurz zu unserer Situation. Mein ehemaliger Partner und ich haben gemeinsam drei Kinder (20, 14 und 12 Jahre). Der Jüngste, A...., wohnt noch zuhause und beendet im Sommer die Grundschule.

Wir wohnen noch in der selben Wohnung wie früher zu fünft, die wir mit einer Tür im Flur und zweiten Wohnungstür geteilt haben.

Beiden Elternteilen ist das Leben mit A... ehr wichtig. Ich will perspektivisch aufs Land ziehen und würde A... gern fragen, ob er mit will.

Das will der Vater auf garkeinen Fall. Für mich wird die Wohnsituation jedoch zunehmend unerträglich, da er eine neue Partnerin hat und sie auch mitbringen will. Er ist einverstanden, dass wir uns Unterstützung durch kompetente Moderation holen.

Auch für unseren Sohn A... wünsche ich mir eine Unterstützung. Es hat keine Eile, sondern Ende januar 2021 reicht völlig, d.h. nach Ende des aktuellen Lockdowns…

Es wäre toll, wenn Sie uns weiterhelfen!

Beste Grüße

... 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 21. Dezember 2020 21:33
An: ...
Betreff: AW: Bitte um Termin Anfang 2021

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Sie sind ja optimistisch: "Ende des aktuellen Lockdowns Ende Januar 2021".

Ich glaub, der endet erst in 100 Jahren, wenn wir als Gesellschaft nicht klüger werden.
 

Aber, um mit Friedrich Hölderlin zu sprechen:

Trüb ists heut, es schlummern die Gäng' und die Gassen und fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.
Dennoch gelinget der Wunsch, Rechtgläubige zweifeln an Einer
Stunde nicht und der Lust bleibe geweihet der Tag.


Von daher, budjet, budjet, wie die Russen sagen.

Zur Zeit hätte meine Kollegin freie Termine, falls das für sie in Frage käme.

Möglich wären auch Termine per Telefon oder via Internet.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 16. November 2020 18:33
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Hallo Herr Thiel,

gerne würde ich bei Ihnen einen Termin zur Beratung in unserem Familienkonflikt machen.

Hintergrund: ich bin 41 Jahre alt und habe einen 12 jährigen Sohn, A. Seine Mutter (X) und ich leben seit seinem driten Lebensjahr getrennt und teilen uns die Betreuung ca 50/50 auf.

A ist normalerweise immer Montag und Dienstag bei mir, Mittwoch und Donnerstag bei seiner Mutter und die Wochenenden werden abgewechselt.

Iris hat seit 5 Jahren einen neuen Partner, mit dem Sie auch zusammen wohnt.

Ich habe seit ca 4 Jahren eine neue Partnerin (Y). Unsere Beziehung ist nicht einfach und wir sind uns oft uneinig und streiten uns. Seit Februar wohnt Y quasi bei uns (ihre eigene Wohnung hat sie aber noch) Wir erwarten Ende Dezenber ein Kind.

X und Y kommen nicht miteinander aus.

Es gibt Konflikte zwischen Y und A. Seit Y bei uns wohnt und es klar ist, das ein Baby unterwegs ist, haben diese sich weiter zugespitzt.

Das geht nun so weit, das A nicht mehr zu mir (uns) kommen möchte (wegen Y). Er bespricht diese Konflikte hauptsächlich mit seiner Mutter.

Ich bin ratlos, wie ich diesen Konflikt auflösen kann. Meiner Meinung nach zeigt Y wenig Empathie und Verständnis für A und reagiert gereizt und verständnislos auf Kritik an ihrem Verhalten. Deshalb scheue ich ein klärendes Gespräch zwischen A, Y und mir.

Meine Befürchtung ist, das die Probleme und Sorgen von A nicht gehört, sondern wegargumentiert werden.

Dies habe ich bei Y angesprochen, auch das ich Hilfe suchen möchte. Sie wäre bereit, mit mir zur Beratung zu kommen, aber nicht zu dritt (aktueller Stand).
Sie findet es aber Zeitverschwendung. Mir ist es aber auch wichtig, das A Gehör findet und ernst genommen wird, merke aber, das es mir alleine und ohne Hilfe nicht gut gelingt.

Ich hoffe das sie mir möglichst zeitnah einen Termin anbieten können. Und einen Ratschlag, ob dieser am besten zu dritt, zu zweit oder alleine stattfinden sollte.

Vielen Dank & viele Grüße

...

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 14. November 2020 13:57
An: ...
Betreff: Beratung

Guten Tag,

Ich bin auf Ihre Homepage aufmerksam geworden, da ich mich aktuell in einer Krise befinde und auf der Suche nach einer Familienberatung bin.

Ich bin 32 Jahre alt, Mutter eines Sohnes (2 Jahre) und im 7. Monat schwanger. Mein Lebensmittelpunkt ist eigentlich in ..., da ich mich jedoch im September von meinem Partner getrennt habe sind mein Sohn und ich zunächst bei meiner Familie in ... untergekommen.

Wie bereits bei meiner ersten Schwangerschaft verläuft die aktuelle Schwangerschaft mit vielen Komplikationen. Ich bin auf sehr viel Hilfe angewiesen, befinde mich seit September im Beschäftigungsverbot und soll viel Bettruhe halten. Leider konnte mein Partner mir die notwendige Unterstützung nicht erbringen, stattdessen waren die letzten Wochen des Zusammenlebens mit Streit und Unverständnis verbunden. Zu dieser Problematik reihen sich leider auch begründete Tatbestände, die es mir nicht möglich gemacht haben meinen Sohn beim Vater in guten Händen zu wissen.

Unser Auszug war erforderlich, um meinen Sohn und mich zu schützen und das ungeborene Kind nicht zu verlieren.

Das Jugendamt wurde meinerseits im September eingeschaltet, leider ist dort seit Wochen niemand zu erreichen.

Der Kindesvater kommt ca. alle 3 Wochen einen Tag zu Besuch. Ich weiß, dass ich aufgrund des gemeinsamen Sorgerechts nicht verbieten kann, dass er A auf bestimmte Zeit mit nach ... nimmt. Allerdings lässt mich der Gedanke nicht los, dass gerade solche Aktionen A schaden werden. Aufgrund der bisherigen Lebenssituation war ich immer die Hauptbezugsperson.

Der Vater ist ... und es treffen ziemliche Mentalitätsunterschiede aufeinander, hinzu kommt eine unerträglich kollerische Art des Vaters. Die Besuche hier vor Ort fanden ausschließlich unter Beisein der Mutter statt. Es ist nicht möglich, die Situation allein mit dem Kindesvater zu besprechen. Ich weiß, dass er A vermisst, auch wenn er seine Vaterrolle anders gelebt hat, als es erforderlich gewesen wäre. Mich lässt das Gefühl jedoch nicht los, dass es vielmehr um seine Mutter als um ihn geht. Eine volle Betreuung von A kann er aufgrund seines Jobs (... im Familienbetrieb) gar nicht realisieren.

Ich würde gerne eine objektive Meinung einholen, ob meine Gedanken und Ängste gerechtfertigt sind, bevor ich einen Anwalt einschalte, um das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen. Die Situation belastet mich sehr stark und ich weiß, dass ich mit meinem Wunsch nach fairer Behandlung nicht weit komme.

Da ich keine Vorstellungen habe, wie die Wartezeiten für Familientherapien sind möchte ich ganz höflich anfragen, ob eine kurzfristige Beratung in der kommenden Woche möglich ist.

Gerne können wir hierzu telefonieren. Meine Handynummer lautet: ...

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 13. November 2020 15:26
An: ...
Betreff: 201113_Termin_Einzelberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich weiß gar nicht wo ich beginnen soll.

Ich habe mich im letzten Jahr von meinem Ehemann getrennt.

Wir habe zwei Kinder. Und die Kommunikation ist unterirdisch.

Es gibt ständig Probleme. Auch hinsichtlich des Umgangs mit der großen Tochter. Weil der sich anders gestaltet bzw. gestalten muss als der unseres Sohnes.


Meine Situation besteht aus multiplen Problemen und die Lösungsfindung gestaltet sich leider schwierig.

Die Kinder leiden sehr unter der Situation und ich denke – aus meiner unqualifizierten Sichtweise heraus – benötigen wir eigentlich eine Familientherapie.


Gerne würde ich Ihnen die Situation bei einem Einzelgespräch näher bringen, damit Sie sich ein genaueres Bild machen könnten.

Ist es möglich, dass Sie mir einen Gesprächstermin vorschlagen könnten?

Bereits im Voraus vielen Dank und freundliche Grüße

...



 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 13. November 2020 09:56
An: ...
Betreff: Trennungsberatung

Guten Morgen Herr Thiel,

Bei uns gibt es eine komplexe Situation, bei der wir gern Unterstützung hätten.

Ich habe kürzlich die Beziehung zu meinem Ehemann beendet.

Wir sind seit 10 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder (8 und 5 Jahre), wohnen in einem gemieteten Einfamilienhaus.

Wir möchten große Konflikte weitestgehend vermeiden, sind um das Wohl unserer Kinder besorgt, wissen aber nicht, wie wir uns getrennt kriegen.

Wie und in welchem Umfang könnten wir bei Ihnen Unterstützung bekommen?

Danke und freundliche Grüße

...

 



 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. November 2020 14:53
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich würde mich gerne beraten lassen. Nach 15 Jahren Beziehung hat sich mein Mann vor 8 Monaten von mir getrennt. Wir haben zwei gemeinsame Kinder. Am Anfang lief es ganz gut, wir haben uns finanziell schnell geeinigt und auch die Betreuung der Kinder gut gelöst und ich hatte auch den Eindruck, dass sich alles ganz gut eingependelt hatte. Mittlerweile entwickelt es sich komplett gegenläufig. Es wird immer schwieriger und ich bin mit meinem Latein langsam am Ende und meine engsten Freunde und Familie auch.

Ich brauche einen neutralen Blick von außen.

Was schlagen Sie vor? Onlineberatung? Telefonberatung? Oder vor Ort? Ich bin für alles offen. Ein Termin vormittags wäre mir am liebsten.

Ich danke Ihnen bereits im Voraus.


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 13. Oktober 2020 09:03
An: ...
Betreff: Umgang im echten Wechselmodell

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Ex Mann ( noch nicht geschieden) und ich haben gemeinsames Sorgerecht für unsere Zwillinge geboren ....17 seit September 19 sind wir getrennt, er bestimmte das echte Wechselmodell... lange Zeit habe ich es mir gefallen lassen und dem stattgegeben.

Im Mai 20 hatten wir uns kurzfristig wieder zusammen gefunden bis August 20 seitdem läuft alles aus dem Ruder. Er möchte mir ständig den Kontakt zu meinen Kindern in " seiner Woche " verwehren und lässt sich auch auf keinerlei Diskussionen ein. Ich weiß langsam nicht mehr weiter und hoffe so sehr auf Hilfe... ich habe Angst meine Kinder zu verlieren. Darf er mir den Umgang in seiner Woche ( wir wechseln Freitag/ Freitag) als Mutter verwehren. Ich bete so sehr um Antwort.

...

 

 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 11. Oktober 2020 19:58
An: ...
Betreff: Erstgespräch

Sehr geehrter Herr Thiel und Kolleg*innen,

ich wende mich an Sie da ich mich in einer etwas verfahrenen Situation befinde und keinen anderen Ausweg sehe, als eine neutrale Person mit einzubeziehen.

Die Situation ist folgende: Ich bin das älteste von drei Kindern und seit drei Jahren leben unsere Eltern getrennt. Meine Mutter lebt mit meinen jüngeren Geschwistern zusammen, mein Vater ist ausgezogen und ich wohne nun seit einem Jahr auch in einer eigenen Wohnung.

Mein Verhältnis hat sich seit dem sowohl zu meiner Mutter, als auch zu meinem Vater verbessert, ansonsten ist die Situation aber meiner Meinung nach untragbar.

Regelmäßig kommt es zu Eskalationen. Das Verhältnis zwischen meinen Geschwistern und meinem Vater ist festgefahren und es findet fast kein Austausch statt. Auch die Situation zwischen meinen Geschwistern und meiner Mutter ist oft sehr angespannt und endet häufig in extremen Streitsituationen. Geschweige denn findet ein respektvoller Austausch zwischen meinen Eltern statt.

Die drei Jahre haben glaube ich bei allen ziemlich tiefe Wunden gerissen und ich habe das Gefühl wir drehen uns seit dem im Kreis und kommen nicht von der Stelle. Mich belastet das sehr, weil ich häufig eine eher vermittelnde Position in der ganzen Sache einnehme, ich mir aber einfach eingestehen muss, dass mich diese oft überfordert, da ich zu nah am Geschehen bin und es auch nicht meine Aufgabe seien sollte.

Ich bin bisher mit meiner Idee, nochmal eine neutrale Person ins Geschehen mit einzubeziehen nicht bei allen auf Begeisterung gestoßen, da wir bereits einen ersten Versuch vor zwei Jahren unternommen haben und dieser eher gescheitert ist, es fällt mir aber auch schwer mich mit den momentanen Zuständen zufrieden zu geben.

Vielleicht können Sie mir in einem Erstgespräch Möglichkeiten aufzeigen, wie man eventuell an die Lösung der ganzen Sache heran gehen könnte.

Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen und freu mich auf eine Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 22. August 2020 12:07
An: ...
Betreff: Terminwunsch

Guten Tag, Herr Thiel,

ich wende mich an Sie, weil ich und meine Familie Unterstützung braucht.

Mein Name ist ... . Mein Ex-Mann A... und ich haben zwei Söhne (25 und 22 Jahre), wobei ich den ältesten Sohn aus einer früheren Beziehung mit in die Ehe gebracht habe.

Seit 2013 sind wir geschieden, A... hat eine neue Ehe und Kind mit einer ...-stämmigen Frau.

Unser jüngster Sohn X lebt seit zwei Jahren ausschließlich bei mir, zuvor ist er noch wochenweise zwischen Vater und mir hin-und hergependelt. Ich erwähne das, weil es gewisse Hinweise gibt, dass X sich in islamistischen Kreisen befindet und auch für einige Wochen in die Türkei gereist ist. Dieses Jahr hat er auch Ramadan eingehalten.

Bislang war X nie religiös oder politisch interessiert. Er studiert an der TH ... .

Dass X sich in diese Richtung entwickelt macht mir und uns große Sorge. Aber es ist auch recht schwer, in der neuen Familienkonstellation gemeinsam zu reden. Alte Konflikte und Wunden gehen (bei mir zumindest) wieder auf, dazu schmerzt es mich so sehr, dass mein Sohn offenbar große Probleme hat. Ich - und mein Ex-Mann ist da auch ganz dabei - möchten X helfen. Und auch ich brauche Unterstützung in diesem Prozess. Es bietet ja auch die Chance dass auf breiterer Ebene eine Heilung geschehen kann.

Dazu bräuchten wir eine Begleitung. Ihre Seite und Ihre Aussagen haben mich spontan angesprochen. Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen eine Rückmeldung zu bekommen, ob Sie Kapazität haben, mit uns zu sprechen. Sie erreichen mich mobil unter ..., oder per E-Mail: ... .

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 27. September 2020 19:20
An: ...
Betreff: Konflikte mit Kindesvater

Hallo guten Abend,

Mein Name ist ... und ich bin alleinerziehend Mutter einer 6 jährigen Tochter.

Eine Freundin hat mit empfohlen, mich an Sie zu wenden, da mir das Jugendamt nicht weiter helfen kann, ich mich aber auch nicht oder noch nicht an einen Anwalt wenden kann/möchte.

Ich lebe seit 4 Jahren vom Kindesvater getrennt.
Es kam meinerseits zur Trennung, da ich von dem Kindesvater belogen, beklaut und betrogen wurde, es war so schlimm, das ich mir Geld leihen musste um unseren Kind etwas zu essen kaufen zu könnte.
Er hat mich verbal so runter gemacht, das ich lange Zeit an mir selbst gezweifelt habe und das geglaubt habe was er sagt und es jetzt beizeiten immer noch tue, bzw mich runterziehen lasse.
Ich bin durch ihn hoch verschuldet und in der Insolvenz, ja ich trage Mitschuld, wenn es darum geht das ich zu gut gläubig und verliebt war.

Leider ist es nach der Trennung nicht besser geworden.
Er ist zwar nicht Anwesend vor Ort, da er in ... lebt, worüber ich für meine Person glücklich bin, allerdings leidet unsere Tochter sehr darunter.
Ich erwarte nicht viel von ihm, er soll sich regelmäßig um seine Tochter kümmern, was er nicht tut, oder wie er sagt nicht kann.
Aktuell hat er sie 6 mal gesehen in diesem Jahr, einmal für eine Woche, danach wollte sie aber nach Hause.
Er soll seinen Unterhalt regelmäßig zahlen.
Ich bin mittlerweile zum Glück unabhängig davon, da ich vollzeit arbeite und einen Nebenjob habe, aber jetzt grade durch Corona und Kurzarbeit sind meine Reserven auch langsam auf gebraucht.

Damit alleine komme ich eigentlich klar, womit ich nicht zurecht komme ist, dass er mich immer noch versucht verbal fertig zu machen.
Dies geschieht meistens über Nachricht oder Telefonate.
Es sind Nachrichten, die mich psychisch so fertig machen, dass ich mittlerweile schlafprobleme davon bekomme.
Er droht mir mit einem Anwalt und das er ...  zu sich holen will.
Ich weiß eigentlich dass das nicht so einfach geht, aber es macht mich trotzdem fertig.

Er schreit mich bei der letzten Kindes Übergabe über den gesamten Parkplatz an, das ich ein asozialer, abgrundtief böser Mensch bin.
Er schreibt, das er dafür sorgen wird, das alle wissen was für ein schlechter Mensch ich bin.
Ich habe die Nachrichten der letzten Jahre und die werden immer schlimmer.

Ich kann und möchte nicht sagen das er ein schlechter Vater ist.
Ich weiß das er seine Tochter liebt.

Aber ich kann so nicht mehr, zumal unsere Tochter es mittlerweile auch mitbekommst.
Ich habe in ihrer Gegenwart nie schlecht über ihn geredet, aber zur Zeit habe ich echt Problem etwas nettes zu sagen.

Ich kann es hier nicht wiedergeben wie schlimm es für mich ist, vielleicht Stelle ich mich auch einfach nur an, ich weiß es nicht.

Ich würde mich freuen,wenn ich irgendwie Unterstützung von Ihnen bekommen könnte.

Vielen lieben Dank

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 15. September 2020 09:28
An: ...
Betreff: Anfrage Beratungstermin

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind eine 4 koepfige Familie mit 2 Kindern (5 und 3 Jahre alt). Mein Partner und ich haben uns vor 4 Monaten zunaechst raeumlich getrennt, da die Spannungen in der Beziehung nicht mehr tragbar waren, v a fuer die Kinder. Ich bin mit den Kindern im gemeinsamen Haus geblieben und mein Partner ist ausgezogen.

Was ein temporaerer Zustand sein sollte, um die Wogen zu glaetten ist nun zu einer Art Dauerzustand geworden. Daher sind wir nun besorgt um unseren 5 jaehrigen Sohn, der die Situation natuerlich komplett mitbekommt und versteht, und auf der Suche nach Unterstuetzung in seiner Begleitung durch diese schwierige Zeit. Ich moechte ihm die richtigen Hilfestellungen geben, um die Situation angemessen zu verarbeiten und keine Warnsignale od aehnliches uebersehen. Natuerlich sorge ich mich auch um meine Tochter, welche in ihrem Alter jedoch die Situation noch nicht so ueberlicken und einschaetzen kann.

Koennen Sie hier helfen? Welche Angebote gibt es?

Ich war noch nie in einer solchen Situation, habe jedoch nachdem ich die Webseite studiert habe das Gefuehl, dass wir bei Ihnen den richtigen Ansprechpartner gefunden haben koennten. Ich waere Ihnen ueber eine Rueckmeldung sehr dankbar!

Mit freundlichen Gruessen,

...

 

 

 


 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 17. Juni 2020 20:11
An: ...
Betreff: Tochter, 12 Jahre alt

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist ..., ich bin 59 Jahre alt und lebe normalerweise in Kuba. Z.Zt. bin ich hier in Deutschland, denn durch das verschärfte Embargo von Trump kann ich in Kuba kein Geld verdienen. Ich habe eine 12 - jährige Tochter, die ich sehr liebe und die auch mich liebt und extrem vermisst. sie würde alles geben, um zu mir nach Deutschland zu kommen. Sie ist in ... geboren und hat einen deutschen Pass.

Die ersten zwei Schuljahre hat sie hier in Deutschland verbracht .Nun bin ich schon 10 Monate von ihr getrennt und meine Frau in Kuba ist gewalttätig. Sie schlägt meine Tochter und empfindet keine Liebe, will sie aber auch nicht nach Deutschland lassen. Die Situation ist fast unerträglich für mich und meine Tochter und ich kann mich nicht richtig auf meine Arbeit konzentrieren.

Vielleicht haben Sie eine Idee, was ich tun soll !?

...

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 12. Mai 2020 19:05
An: ...
Betreff: dringend gesucht Mediator für häusliches Problem

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir brauchen dringend eine Unterstützung von außen. Mit wir sind gemeint mein Vater (73 kein Rentertypus nur derzeit in einer Depression sich befindend), seine jüngste Tochter (19 die meint es sei eine gute Idee aus der väterlichen Whg. eine Jugend-WG), ich, die große Tochter (50 die vom Vater gerufen wurde und mitten in festgefahrene Strukturen fällt), die Ehefrau (57 hat sich aus allem ausgeklinkt, nicht nur wohntechnisch, es ist fraglich ob sie dazu kommen würde).

Mein Vater wies sich im Februar in die Geschlossene Anstalt im Beisein seiner Familie, zu der ich aus ihrer Sicht nicht gehöre. Ehefrau wohnt allerdings seid einem Jahr in ... .

Zuvor war ich eine Woche bei meinem Vater, dann verbrachte er eine Woche bei mir. Ich leben in ... und auf dem Land in der Nähe von ... . Es ging ihm so schlecht, dass Frau und kleine Tochter nicht weiter wussten und hektisch ihn in eine Klinik drängten ohne wirklich sich um etwas zu kümmern. Man Vater lag apathisch da. Eine Ängste konnte ich ihm nehmen, ein Freund von ihm half auch dabei, wenn es Dinge ging die sich äußerlich regeln ließen. Dann verlagerte sich die Depression auf andere Themen. Ich musste wieder zurück in mein Leben und ließ ihn zurück. Als endlich mal seine Frau kam, die sich vehement weigerte zu kommen und ihm und ihrer Tochter beizustehen krachte es derart, dass er sich auf die Geschlossene Abteilung einwiesen ließ im Beisein seiner Frau und jüngeren Tochter. Der 4 Wochen währende Aufenthalt tat ihm nicht gut. Die Ärzte wollten ihn nicht haben, da sie erkannten, dass er dort falsch ist. Einen regulären Platz gäbe es nicht, Corona gab noch einen oben drauf...

Zu Ostern konnte ich meinen Vater aus der Geschlossenen Klinik in ... abholen. Es war nicht der richtige Ort. - Eine Tagesklinik kam nicht in Frage. Das Problem war sein zu Hause. Er hatte Angst nach Hause zu gehen. Es fühlt sich fremd an ist besetzt ...

Ich konnte beobachten, dass er mehr wie ein unbequemer Gast in seinem zu Hause ist. Seine jüngere Tochter lebt mit ihm zusammen, bzw. neben ihm her und dominiert die Atmosphäre, was sich in alltäglichen Dingen spiegelt. Meine Vater ist gespalten. Auf der einen Seite will er nicht alleine sein (obwohl ich ihn nur als jemanden erlebt habe, der gern für sich ist), auf der anderen Seite erträgt er den Lebensstil der jungen Tochter nicht und ihr ewiges an ihm rum genörgele. Ihr wurden weder Grenzen gesetzt noch blieben ihr Wünsche unerfüllt. Ich habe den Eindruck, dass mein Vater Angst vor seiner Tochter hat, Angst vor ihrem sich beleidigt zurück ziehet. Er scheut jede Art der offenen Kommunikation, unangenehmes wird bei ihr ausgelassen. Er spricht von sich als einen schwachen, willenlosen Menschen. Zu dem ist er in meinen Augen gemacht worden. Seine Ehefrau nahm ihn zu Hause auch nicht ernst. Da spielte es keine Rolle, dass er bis jetzt die Familie ernährt hat. (Die Ehefrau verdient zum ersten Mal Geld in ihrem Leben.)

Durch Zufall, ich rief regelmäßig in verschiedenen Kliniken an, erfuhr ich , dass in meiner Nähe, in ... ein Bett frei geworden war. Dort befindet sich mein Vater. Da Corona bedingt die Angebote ausgedünnt sind und er nichts tut hält er es dort nicht mehr aus. Nun steht die Frage im Raum, dass er entlassen wird und versucht sich seinem Leben in ... zu stellen. In ... meint hier insbesondere der Wohnsituation und um genau diese geht es. Seid Ostern ist er dort stationär aufgenommen. Nur leider fällt vieles aus, so dass er sich in der Untätigkeit schlecht fühlt.

Meine Rolle in der Familienkonstellation ist undankbar und unglücklich. Ich wurde weitgehend 19 Jahre aus der Familie ausgeschlossen. Mein Vater sucht nur dann meine Nähe, wenn es ihm schlecht geht. Ehefrau und Tochter nehmen mich eher als gegeben hin. Es gibt viele Momente, die eifersüchtiger und verdrängender Natur sind. Es konnte sich kein gesundes Gleichgewicht zwischen uns entwickeln. Leider pflegt mein Vater einen ungünstigen Kommunikationsstil, so dass dadurch sich immer Lager auftun, bewusst oder nicht.

Mein Eindruck ist, dass das Zusammenleben mit seiner jüngsten Tochter meinem Vater nicht bekommt. - Das habe ich auch offen ausgesprochen. Selbst der Mutter, die zu mir ein gespaltenes Verhältnis hat, konnte ich es darlegen. Es hielt noch nicht lange an, denn sie wechselte den Kurs nachdem sie mit ihrer Tochter gesprochen hatte. Mir scheint das beide Elternteile Angst vor ihr haben. Die Familienapp, die eine Halbschwester deshalb einrichtete, damit ich sie nicht mehr direkt kontaktiere, wurde nur einseitig von mir gepflegt und brach auseinander, als ich meinen Standpunkt verteidigte und vehement dagegen aussprach, dass ein WG aus der väterlichen Wohnung gemacht wird. Ich halte die WG für ungesund und auch, dass mein Vater weiter mit seiner 19 jährigen Tochter zusammen zu lebet, die sich doch schwer tat mit ihrem Vater zu leben, wie ich sehr gut beobachten konnte und unter ihm und seiner Krankheit litt.

Mit mir wurde und wird nicht kommuniziert. Mein Vater pflegt leider weiter das einseitige kommunizieren. Er bespricht mit ihr die Dinge, die die Wohnung betreffen, mit mir das seinen Zustand betreffend.

Mein Vater möchte sich Ende dieser Woche aus ... entlassen lassen. Nur durch Zufall erfuhr ich, dass seine jüngste Tochter gerade dabei ist die Wohnung zu renovieren und die Zimmer neu aufzuteilen. Sie renoviert sie mit jenem Kumpel (sie betont, dass sie keine Liebesbeziehung hat), der dort ein Zimmer bewohnen soll. Ich hatte ihr zu verstehen gegeben, dass sie ihren und meinen Vater damit aus der Wohnung verdrängt. Diese Wohnung ist ungeeignet für eine WG. Sie war schon zu klein, als die Mutter noch dort lebte. Das funktioniert nur, da mein Vater ins ... flüchtete, das nicht beheizbar ist. Zu Hauses zu ... wird ihm verboten. … Die Wohnung besteht aus 3 Zimmern wobei 2 eine gute Größe haben, das andere eher einem halben Zimmer entspricht. - Mein Vater erlebte ich in meiner Kindheit als empfindlichen Menschen was zB. fremde Gerüche betrifft und auch einen gewissen Grad an Ordnung. Die Küche in seiner jetzigen Wohnung fand ich bei meinen Aufenthalten als ungemütlich. Sie ist mehr das Gemeinschaftszimmer und es fühlt sich trist an, durch den Lebensstil einer jüngeren Tochter, die naturgemäß andere Bedürfnisse und Prioritäten hat.

Wenn ich meinen Vater diese WE nach ... bringe, kommen wir in eine Wohnung in der nichts mehr ist wie bisher. - Mein Wunsch war es sie für hin wieder mit ihm gemeinsam die Wohnung neu zu gestalten. Seine Tochter wollte letztes Jahr in eine WG ziehen, die Mutter hatte es nicht erlaubt. Finanzielle Gründe wurden vorgeschoben. Nun hat sich die Tochter die Idee in den Kopf gesetzt eben in der Wohnung eine WG zu gründen, in der sie aufgewachsen ist, die doch nun allerdings Lebensmittelpunkt meines Vater sein sollte. - Er weiß nicht wohin und ist hin und her gerissen uniweiß auch nicht wie er sein Leben in die Hand nehmen soll, wo ansetzen. - Mit meiner Halbschwester kann ich leider nicht kommunizieren, sie lehnt mich ab. Vor allem weil ich anderer Meinung bin und meinen Standpunkt verteidige. Es sieht so aus, als sei ich die Erste in ihrem Leben die sich erlaubt sich gegen irren Willen und Vorstellungen stellen. Das was ich an gemeinsamen Leben erlebte, fand ich eher schmerzlich. sie wirkte auf mich in ihrer Hilflosigkeit auch respektlos uns lieblos meinen Vater gegenüber.

Leider hat mein Vater diese Themen nicht mit den Ärzten der Klinik besprochen. Mein Mund ist schon fusselig vom auf ihn einreden. - Seine Tochter lässt er gewähren, weil sie sich freut. - Sie setzt ihren Willen durch. Ich hatte vorgeschlagen, dass gerade durch die corona bedingte freie Zeit sie diese nutzen kann sie sich eine Wohnung zu suchen, in der sie ihren Traum von einer WG umsetzen kann. Im Februar, als ich da war und wir uns einmal länger erlebten, wurde das Thema WG verschoben, da sie arbeitete. Sie hielt es mit meinem Vater, der krankheitsbedingt sehr eigen wurde, nicht aus und beklagte sich über ihn. - Aus diesen Erlebnissen formte sich bei mir die Erkenntnis, dass der Zeitpunkt überfällig ist die Wohnsituation zu korrigieren. Die Mutter zog ja schon aus, ihre Tochter bezog ihr Zimmer (das Größte) und ertrug die Anwesenheit des sich immer unwohler und hilflos fühlenden Vaters nicht. Ich fiel in diese Situation hinein, da mein Vater mich geholt hatte. - Es ist schwer. Ich klinge dominant, weil ich die Not sehe. - Über Jahre war ich nicht Teil dieser Gemeinschaft. Mein Vater suchte bei mir nach Hilfe. Es klingt als sei ich gegen meine Halbschwester eingestellt. Das bin ich nicht. Mein auf sie eingehen führte ins Leere und endete in Anlehnung als meine Ansicht nicht ihrer entsprach. Ich sehe meinen Vater und sehe auch sie und das es für beide eher ungesund ist zusammen zu leben. Das 3/4 Jahr, in dem sie beide allein lebten spricht dafür. In dieser Zeit hörte ich nur ab und an Klagen von meinem Vater, wie unordentlich immer alles sei etc. … das Zusammenleben letztlich gipfelte darin, dass mein Vater sich in Fantasie stürzte sich umzubringen. Die Hintergründe mögen woanders liegen, sie wurden jedoch durch einen Alltag befeuert, in dem er jeden Tag erlebte, dass er im Weg ist bzw. keine respektvolle Rolle spielt. Unordnung ist dabei auch ein Thema, Unordnung, die umcharmant ist. Auch ich bin keine Pedantin. Mein Vater muss sich zu Hause frei bewegen und verhalten können! Dazu gehört es auch am Morgen in Unterwäsche sich Müsli machen zu können. Für ein 19 Jährige ist das allerdings kein so passender Anblick. Wie soll das gehen, wenn dann noch eine fremde Person dort lebt?

Ich wünsche mir eine neutrale Person mit Kompetenz eben genau für solche schwierigen Situationen, um zu sortieren und reden zu reden zu können. - Ja, mein Vater kann selber entscheiden. Nein, er ist im Moment so ambivalent, dass er alles aus Schwäche zu lässt. Ich glaube an seine Stärke und innere Mitte, an seine Phönixnatur, die er oft bewiesen hat. Weiß aber auch, dass er sie in dieser Wohnsituation nicht finden wird. Seine kleine Tochter ist überzeugt davon, dass er allein nicht lebensfähig ist und plappert nach, was der Vater in seiner Depression von sich gibt. - Sie ist der Meinung er könne es ausprobieren in der neu renovierten Wohnung. und tut so als sei alles offen und könne er frei wählen. Das halte ich für ein Scheingewand. - Woher soll er die Kraft finden sich gegen eine ihm auferlegte Situation zu währen.

Entschuldigen Sie die vielen Zeilen. Haben Sie überhaupt Zeit?

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 12. Dezember 2019 22:40
An: ...
Betreff: Beratungstermin

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich möchte Ihnen auf diesem Wege kurz ein Problem umschreiben, welches mich seit einiger Zeit sehr belastet..... Ich teile mit meinem Ex-Ehemann sowohl Sorge- als auch Aufenthaltsbestimmungsrecht für unseren gemeinsamen Sohn (13). Er lebt laut Gerichtsbeschluss 12/2017 in meinem Haushalt, wie auch schon zuvor seit unserer Trennung.

Der Gerichtsbeschluss wurde seitens meines Ex-Ehemannes angestrebt, ursprünglich mit dem Ziel ein Wechselmodell durchzusetzen, gerichtlich beschlossen wurde aber nur ein verlängertes Wochenende (Do. bis Mo.). Seit ca. 1/2 Jahr hat unser Sohn sich nun angewöhnt sich bei jedem Konflikt mit mir von seinem Vater abholen zu lassen, bzw. gleich nach der Schule nicht nach hause zu kommen, sondern mit dem Bus zu seinem Vater zu fahren. Nachfolgend bekomme ich dann vom Vater lediglich die Information, unser Sohn sei nun bei ihm, das habe er selbst so entschieden, er habe keine Lust auf meine "schlechte Laune". Seit 14 Tagen ist er nun wieder bei meinem Exmann und auf Nachfragen meinerseits "muss er sich noch überlegen wann er zurück zu mir kommt". Ausziehen will er nicht, er wolle nur ein paar Tage seine Ruhe..
umgekehrt ruft er mich an wenn es bei seinem Vater mal nicht so läuft und will von dort von mir abgeholt werden.

Vielleicht sehe ich die Dinge falsch aber meiner Meinung nach ist es nicht der richtige Weg den mein Exmann unserem Sohn da ermöglicht, er ist der Meinung unser Sohn wolle bei ihm leben, mein Eindruck ist, dass er sich einfach nur je nach Belieben zur jeweils anderen Seite wendet um Konflikten auszuweichen und seinen Willen durchzusetzen. Ich könnte nun auf Einhaltung des Gerichtsurteils bestehen oder ein neues Verfahren anstreben, ich denke aber, dass unserem Sohn damit nicht nicht geholfen wäre.

Meine Idee wäre nun ein Gespräch gemeinsam mit meinem Ex-Ehemann, evtl. auch unseren Sohn einbeziehend (?) mit Ihnen als neutralem Berater, in der Hoffnung wieder im Interesse unseres Sohnes mit meinem Exmann kommunizieren zu können, was derzeit nicht mehr möglich ist.

Ich würde mich über Ihre Rückmeldung zwecks Terminvereinbarung freuen...

Viele Grüße

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 24. Oktober 2019 16:29
An: ...

Hallo,

mein Freund steckt aktuell mitten in seiner Scheidung mit zwei Kindern. Der Große (11 Jahre) lebt bei ihm und verweigert mittlerweile komplett den Kontakt zur Mutter. Der Kleine (6Jahre) lebt eigentlich bei der Mutter, ist aber auch sehr oft beim Vater.

Die Kommunikation zwischen den Eltern ist mehr schlecht als recht.

 

Ich denke diese Familie braucht dringend Unterstützung, damit wieder die nötige Harmonie einkehrt, damit jeder wieder glücklich wird und die Kinder keine Defizite in zwischenmenschlichen Beziehungen aufbauen.

Ich habe den Kontakt zu Ihnen aufgenommen, um meinen Partner etwas zu entlasten.

Wie geht man in einer solch eingefahrenen Situation vor?

Über Feedback würde ich mich sehr freuen.

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 11. Oktober 2019 13:43
An: ...
Betreff: Anfrage Beratung Lebensmodell mit Kindern nach Trennung

Hallo,

mein Mann und ich haben uns im Sommer getrennt und zunächst testweise ein selbst spezifiziertes Nestmodell zum Umgang mit unseren vier Kindern gelebt.

Bei den Gesprächen zur Abwägung von Alternativen zur Findung und Prägung eines Lebensmodells, dass längerfristig den Bedürfnissen aller gerecht wird, benötigen wir Unterstützung.

Bieten Sie Beratung und Mediation/Moderation in solchen Fällen an? Zu welchen Konditionen? Wie kann eine etwaige Terminabsprache erfolgen? Wie lang sind derzeit die Wartezeiten dazu?

Freundliche Grüße

...

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 24. September 2019 20:25
An: ...
Betreff: Bei Ihnen vielleicht an der richtigen Stelle?

Guten Abend,

meine Eltern haben sich vor 20 Jahren getrennt, bisher war es aber immer möglich beide gemeinsam zu einem Fest einzuladen o.ä.

 

Vor 8 Monaten hatten die beiden nun einen Streit, aus dem sie allem Anschein nach im Moment nicht allein heraus kommen.

 

Meine Geschwister und ich finden das sehr schade und überlegen, ob es vielleicht ein Weg sein könnte, den beiden eine Mediation vorzuschlagen.

 

Könnten Sie so etwas ggf. machen, wenn die beiden einverstanden wären?

Viele Grüße

 

...

 

 


 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 31. Juli 2019 21:21
An: ...
Betreff: Wunsch nach einer Beratung

Sehr geehrtes Team der Familienberatung,

vor vier Monaten habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin mit unserer vierjährigen Tochter in eine neue Wohnung gezogen. Unsere Tochter, für die wir beide das Sorgerecht haben, verbringt alle vierzehn Tage den Dienstag nachmittag und alle vierzehn Tage das Wochenende bei ihrem Vater (gemeinsam mit ihren beiden Halbgeschwistern, den Kindern meines Mannes aus einer anderen Beziehung).

Nun hat mein Mann eine neue Partnerin, die ebenfalls eine Tochter hat. Darüber, wie unsere gemeinsame Tochter an diese Situation gewöhnt werden soll, sind wir uns nicht einig. Ich selbst bin unsicher, wie sehr ich das thematisieren oder meine Tochter vielleicht auch nicht zu sehr darauf stoße.

Deshalb wünsche ich mir hier Hilfe. Wie helfe ich ihr, wie viel sollte ich mit ihr darüber sprechen oder nicht? Was ist so einem kleinen Wesen zumutbar und was nicht? Wie setze ich mich gegebenenfalls gegen ihren Vater durch, wenn er sich vielleicht weniger (zu wenige?) Gedanken darum macht?

Für Ihre entsprechende Unterstützung und die Möglichkeit einer Beratung wäre ich deshalb sehr dankbar.

Ich hoffe und freue mich auf Ihre Rückmeldung

 

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. April 2019 12:11
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Exmann und ich sind seit August 2018 getrennt. Die gemeinsamen Kinder (4 und 2 Jahre) leben bei meinem Exmann in ... .

Ich lebe und arbeite in ... (unser letzter gemeinsamer Wohnsitz).

Die Kommunikation bzw. die Organisation der 2-wöchentlichen Besuche gestalten sich als schwierig.

Ich habe zugegebenermaßen einen sehr beschwerlichen und langen Weg von ... nach ... (Bahn, Flugzeug, Bus, Bahn), der nicht selten aufgrund von Verspätungen bis zu 7 Std. andauert. In der Regel komme ich Freitag nachts an und fahre am Sonntag gegen 13 Uhr wieder.

In der sog. Scheidungsvereinbarung sind bis zu 3 Besuche/Monat geregelt, wovon ich aber aus beruflichen Gründen nur 2 Besuche/Monat wahrnehmen kann.

Während der Besuche wohne ich bei ihm im Haus, was ebenfalls sehr belastend ist, da ich wenig "Allein-Zeit" mit meinen Kindern habe. Ich fühle mich oft beobachtet bzw. mein Handlungs- und Gestaltungsspielraum ist sehr beschränkt.Ich bin sowohl aus wirtschaftlichen, als auch aus logistischen Gründen nicht in der Lage das Haus an dem Wochenende mit den Kinder zu verlassen. Ich wäre sehr gerne eine alleinige Betreuungsperson für die Kinder. Die Zeit der Besuche löst ein ambivalentes Gefühl aus: Zum Einen freue ich mich sehr, meine Kinder wieder zu sehen und zum Anderen empfinde ich die Zeit im Haus des Vaters und im ständigen Beisammen als äußerst belastend.

Zudem wohnen die Großeltern der Kinder mindestens die Hälfte der Woche im Haus des Vaters, um ihn zu unterstützen, da er einen Vollzeit Job hat. Während meiner Besuche sind sie nicht da. Das Verhältnis ist gestört, da wir seit mindestens 1 Jahr nicht miteinander gesprochen oder einander gesehen haben und dies auch nciht wünsche, da ich eine Konfrontation mit Ihnen meide.

Ich befürchte, unser Grundproblem liegt im Misstrauen und an einer fehlenden Wertschätzung. Diese sind uns offenbar im gesamten Trennungsverfahren verloren gegangen. Zudem glaube ich, dass mein Exmann die Trenung nicht ausreichend verarbeitet hat, da er mir gegenüber oft herrisch und destruktiv wirkt.

Ich habe ihm Gesprächsangebote gemacht, auf die er zwar eingeht, aber nicht lange aushält und das Gespräch entweder abrupt beendet (persönlich/telefonisch) oder den Vorwurf vorbringt, ich würde mich im Kreis drehen und das Thema sei für ihn beendet.

Sie sehen, es sind verschiedene Figuren im Spiel, viele unverarbeitete Emotionen, viel Kommunikation, die nicht gelingt.


Wäre eine Beratung/Mediation möglich?


Herzliche Grüße,

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 23. Januar 2019 20:41
An: ...
Betreff: Familienberatung/Beratungsgespräch für Vater Dringend !!!

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist ..., bin 23 Jahre alt absolviere zur Zeit eine Ausbildung, Studium, habe eine Nebenjob und kümmere mich 2-3 mal die Woche um meine 15 monatige Tochter.

Ich bin mit der Mutter fast ein Jahr getrennt. Es gibt sehr sehr viele Reibungspunkte zwischen uns. Da wir jeweils kurz vor unserem Examen stehen und die Zeit nur so davon rennt und es andauernd Stress gibt, habe ich beschlossen mir hilfe zu Suchen, da ich einfach mit der Situation nicht mehr fertig werde.

Ich verantwortungsbewusster Mensch, weis wann ich Hilfe brauche und es nicht mehr geht.

Ich hoffe ich erhalte eine schnelle Antwort, da ich nicht all meine/ unsere Probleme in eine E-mail schreiben kann und dringend ein Persönliches Gespräch benötige.

...

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 2. Dezember 2018 20:38
An: ...
Betreff: Anfrage

Hallo Herr Thiel,

vorab vllt eine Kurzbeschreibung zu uns.

Ich bin seit März 2018 Alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Mit meinem Ex-Partner habe hab zwei gemeinsame Kinder. Mein ältester Sohn ist aus einer anderen Beziehung.

Für alle drei habe ich das alleinige Sorgerecht.

Seit der Trennung ist kein Tag wie der andere.
Die Kinder sind bis jetzt jeden Mittwoch eine Stunde und jeden Sonntag beim Papa und kommen fast Jedes mal völlig verändert wieder.

Es fallen oft so Sätze vom Papa wie: "Es ist mir kack egal ob du meine Freundin kennen lernen möchtest oder nicht."
"Es ist mir völlig egal ob Du zu mir möchtest oder nicht. Denn ich habe auf dein Gebocke keine Lust." Oder "Ich kaufe keine Salatgurke für euch. Ich esse das ja nicht."

Mein Sohn, der nicht sein leibliches Kind ist, hat große Angst vor Ihm. Er wurde während Unserer Beziehung oft von Ihm geschlagen und angeschrien.

Jegliches ansprechen beim Jugendamt blieb erfolglos. Ich bekomme immer nur zu hören, da müssen die Kinder durch. Und die Kinder müssen sich selbst wehren.

Ich weiß einfach nicht mehr wie ich damit umgehen soll und wie ich mit den Kindern in solch Situationen umgehen soll.

Ich möchte wirklich das sie zu den Besuchszeiten zum Papa gehen. Aber ich möchte auch das Sie dort mit Freude hingehen und auch so wieder kommen.

Können Sie mir in irgend einer Form helfen oder bin ich bei Ihnen falsch??

Viele Grüße

...


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 3. Dezember 2018 14:25
An: ...
Betreff: AW: Anfrage



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Wenn die zuständigen Kollegen vom Jugendamt nichts unternehmen, können Sie Dienstaufsichtsbeschwerde beim Amtsleiter einreichen.

Ansonsten ist gegebenenfalls das Amtsgericht zuständig, bestimmte zwischen den Eltern strittige Fragen zum Wohle des Kindes zu regeln



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 




 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 7. September 2018 08:15
An: ...
Betreff: Wir brauchen Hilfe

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir sind in einer sehr schwierigen Familiensituation und der negative Strudel scheint uns immer mehr nach unten zu reißen.

Ich habe 3 Kinder (7, 10, 12) und lebe seit 4 Jahren getrennt vom Vater der Kinder. Wir hatten einen mit Mediation erarbeiteten Eheauseinandersetzungsvertrag. Leider hält er sich an gar nichts. Im vergangenen Jahr hat er durch 2 Instanzen hinweg versucht, dass die Kinder zu ihm nach ... ziehen. Ohne Erfolg. Das Gericht hat die Manipulation der Kinder enttarnt und abgelehnt. Da er vor Gericht keinen Erfolg hatte, versucht der Vater das leider über die Kinder. Er zeigt ihnen Anwalts- und Polizeischreiben und installiert mich und meinen Partner, der seit 2 Jahren bei uns wohnt, als Feindbilder und erzählt Lügen über uns. Es scheint egal, was wir machen oder nicht machen, die Distanz zwischen den Kindern und mir und meinem Partner wird immer größer. Von dem allem scheinbar unberührt ist meine Tochter ..., nur die beiden Jungs sind ihm scheinbar hörig. Der Vater scheut auch nicht davor, die Kinder außerhalb seiner Umgangszeit mir oder den Großeltern zu entziehen. Erst vor 10 Tagen streckte er vor den Augen der Kinder seinen über 80-Jährigen Vater nieder, stieg mit den Kindern ins Auto und zeigte den alten Mann wegen Körperverletzung an (auf die er dann angeblich mit „Notwehr“ reagierte).

Mein Sohn ... (10) macht mir am meisten Sorgen. Seine innere Zerrissenheit spiegelt sich nach außen. Ein Tag kuschelt er sich in meinem Bett an mich, am nächsten Tag schreit er mich an, wenn ich ihm nur Gute Nacht sagen will. Er hat exzessive Gewaltfantasien, malt Gewalt und ist auch mir gegenüber schon körperlich geworden. Wenn man ihn um etwas bittet, wird man in der Regel ignoriert. Er beleidigt und lügt. Er hat auch schon mal gesagt, er würde sich prügeln und dann einfach behaupten, ich wäre es gewesen…

Wir wissen einfach nicht mehr, was wir tun sollen.

Können Sie helfen?

...

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 3. April 2018 01:58
An: ...
Betreff: Wartezeit auf einen Termin?

Wie lange würde es denn ca dauern, bis man einen Termin bekommt?

Wir machen uns gegenseitig das Leben schwer.

und meiner Meinung nach, zeigt unser Sohn mit zweieinhalb Jahren deutliche Auffälligkeiten, die unseren Streitereien zuzuschreiben sind.

Ich überlege, ob eine Trennung oder das Aufrechterhalten des gewohnten und geliebten Umfeldes unsere Sohnes die bessere Lösung ist.


Mfg

...


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 3. April 2018 18:05
An: ...
Betreff: AW: Wartezeit auf einen Termin?



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Die beste Lösung gibt es womöglich nicht, aber sicher eine Lösung mit der man selber leben kann.

Grundsätzlich sehe ich hier drei Alternativen:

- Verbesserung der familiären Situation ohne Trennung

- räumliche Trennung bei Aufrechterhaltung und Neugestaltung der Beziehung als Paar und Kleinfamilie

- räumliche Trennung und Trennung als Paar bei Neugestaltung der Elternfunktion, hier kommen verschiedene Betreuungsmodelle in Betracht, Stichwort Residenzmodell oder Paritätmodell (Wechselmodell)



Von der Version jahrelanger Rosenkrieg will ich hier nicht reden, da ich hoffe, dass sie als Mann und Frau, Mutter und Vater, das besser hinkriegen.


...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 4. Januar 2018 14:26
An: ...
Betreff: Familientherapie

Guten Tag!

Ich habe folgendes Problem:
Ich lebe mit meinen Kindern, ... (18) und ... (15) seid 4 Jahren von deren Vater getrennt, seid ca. 2 Jahren sind wir geschieden. Trotz der räumlichen Trennung hat der Vater nie eine Emotionale Trennung, besonders von mir, zugelassen. Es gab immer wieder Streit deswegen, besonders wenn mal wieder eine neue Frau in seinem Leben Platz gefunden hatte. Er benahm sich, trotz neuer Partnerin immer so, als seien wir noch die Familie, die er herbeirufen kann, wenn er sie braucht und ausschließt, wenn sie nervt! Darunter haben natürlich besonders die Mädchen gelitten.
Nun hat er mal wieder eine neue Frau, die auch nach 2 Wochen Beziehung bei ihm eingezogen ist und im März soll geheiratet werden. Diese Dinge hat er immer beschlossen, ohne in irgendeiner Weise die Mädchen mit einzubeziehen. Die Kinder sind natürlich völlig durch den Wind und die Situation bei uns zu Hause ist kaum noch zu ertragen, da die Mädchen mehrmals am Tag ihre Meinung zum Thema Papa zu ändern scheinen. Mal werden er und seine Verlobte gehasst und im nächsten Moment ist er zwar immer noch doof, aber er hat ihnen ja Geld gegeben, also passt das! Für mich, die immer dazwischen steht, ist es nur schwer zu ertragen und ich streite ständig mit den Kindern, da sie auch nicht in der Lage sind, ihrem Vater ihre Gefühle ehrlich mitzuteilen. Deshalb frage ich, ob es im Rahmen der Familientherapie eine Möglichkeit der Aufarbeitung gibt, da hier wohl einiges im Argen zu liegen scheint.


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Nach meiner Erfahrung gehören solche Fälle zu den besonders schwierigen, das soll Sie aber nicht entmutigen, hier nach brauchbaren Wegen zu suchen.

Ich könnte mir vorstellen, dass man hier erst einmal im Einzelgespräch mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen werden sollte, um die Beziehungsdynamik, vor, während und nach der Trennung einigermaßen zu verstehen. Vermutlich wird man erst dann darüber nachdenken können, welche Interventionen geeignet sind, eine Wende zu Guten herbeizuführen.

Allerdings müsste man zu gegebener Zeit dann sicher auch den Vater einbeziehen, wenn der ablehnt, auch aus emotionalen Gründen, wird es wohl schwierig.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

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