Trennung

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern. 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Mai 2024 16:57
An: ...
Betreff: Beratungsanfrage bzgl. Trennung

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich befinde mich zur Zeit in einer schwierigen familiären Situation und komme alleine nicht wirklich weiter, weshalb ich Unterstützung gebrauchen könnte.

 

Mein Mann und ich sind 35 Jahre alt, kennen uns seit unserer Jugend, sind seit 13 Jahren zusammen und seit 6 Jahren verheiratet.

 

Wir haben einen 9-jährigen Sohn.

 

Vor 4 Jahren haben wir gemeinsam ein Haus gekauft.

 

Es ist so, dass mein Mann eine sehr schwierige Kindheit und Jugend hatte. Seine Mutter war an Krebs erkrankt und ist gestorben, als er 9 Jahre alt war. Sein Vater hat getrunken, zudem ist er Einzelkind und hatte auch sonst keine Verwandten außer seine Oma, die sich nicht unbedingt durch liebevolles Verhalten ausgezeichnet hat.

 

Mein Mann "funktioniert" einfach seitdem, ist ein sehr rationaler Mensch, der Probleme nicht sehen möchte und Schwierigkeiten im Umgang mit den eigenen Emotionen hat.

 

Wenn es Schwierigkeiten gibt neigt er dazu, sein Umfeld abzuwerten und cholerisch und gemein zu reagieren. Im Nachgang ignoriert er das gerne und vermeidet eine Aufarbeitung der Situation. Er nimmt es entweder nicht ernst oder wird wieder wütend.


Ich wiederum hatte für sein Verhalten und die Ursachen dessen leider immer viel zu viel Verständnis und dachte, wir kriegen das irgendwie gemeinsam hin. Ich habe jedoch immer mehr gemerkt, dass ich ihn gar nicht richtig erreiche und er sehr "für sich" ist.

 

In der Erziehung unseres Kindes ist er extrem unsicher und bewegt sich zwischen "Kumpeltyp" und Choleriker. Er sagt auch selber, dass er überhaupt keinen Plan hat. Nach der Geburt hat er mir gesagt, dass er eigentlich doch gar kein Kind wolle und sich eingeschränkt fühle dadurch.

 

Ich wollte das irgendwie alles nicht wahrhaben und habe immer versucht zu vermitteln und ihn zu unterstützen, aber habe seit einiger Zeit erkannt, dass das einfach nicht zielführend ist. Er hat sich jahrelang geweigert sich Hilfe zu holen und mir wiederum gesagt, ich solle doch gehen, wenn ich Probleme hätte. Und ich habe leider immer wieder gedacht, dass das alles "irgendwie" doch noch gut werden kann. Nur habe ich mittlerweile keine Kraft mehr für diese Situation und ihm in den letzten 2 Jahren versucht deutlich zu machen, dass es so nicht weitergehen kann und ich keine Perspektiven sehe.

 

 Er war dann nach riesigen Konflikten mal bei einer Therapeutin und mal bei einer Erziehungsberatung, jedoch hatte ich das Gefühl er macht das mit dem Gedanken, dass ich "wieder Ruhe gebe". Das hat er auch selber mal gesagt. Er wird nur aktiv nach riesigen verbalen Auseinandersetzungen, unter denen unser Kind natürlich auch sehr leidet.

 

Für meinen Mann ist nach einem Streit jedoch "alles wieder ok", weil es dann ja wieder ruhig ist... Er sieht kaum den Zusammenhang zwischen seinen Schwierigkeiten, meinen Gefühlen und den dadurch bedingten großen Problemen im Zusammenleben und den negativen Konsequenzen für unser Kind.

 

In den vergangenen Monaten hat meine Energie immer mehr nachgelassen, ich merke dass diese "Beziehung" nur Kraft kostet und nichts wiedergibt und es besser wäre für mich und auch für unser Kind in Anbetracht der anhaltenden Konflikte, wenn wir räumlichen Abstand hätten. Das Problem ist nur eben, dass ich mit ihm das Thema Trennung nicht besprechen kann. Er sagt dann einfach, er möchte sich nicht trennen. Oder ich solle doch gehen.

 

Es ist leider überhaupt nicht möglich, mit ihm konstruktive Lösungen zu besprechen, wie wir die Situation mit unserem Kind und dem gemeinsamen Haus lösen können. Ich kann mir auch nicht "mal eben" eine Wohnung leisten für mein Kind und mich und befürchte einen Umzug, der unser Kind aus seinem bisherigen Lebensumfeld reißen würde.

 

Mein Mann sieht jedoch vor allem sich selber und dass er dann ganz alleine ist. Und ich hatte leider immer zu viel Verständnis und auch Angst um ihn.

 

Er sagte auch schonmal, dass er ohne uns nicht leben möchte.

 

Ich möchte diese seltsame Verantwortung aber einfach gar nicht mehr haben und glaube nicht mehr daran, dass es jemals ein glückliches Familienleben geben kann. Mein Verständnis und auch meine Liebe sind mittlerweile erschöpft und ich merke, dass mir weniger Zeit mit ihm sehr gut tun würde.

 

Wie kann man denn diese Situation nun "lösen"?

 

Ich habe selber schon einige Möglichkeiten vorgeschlagen, nur weigert er sich eben meinen Trennungswunsch zu akzeptieren und möchte jetzt eher die Beziehung retten. Was aber aus meiner Sicht Jahre zu spät kommt und keinen Sinn mehr hat.

 

Gibt es irgendwelche Ansätze, ihm trotz seiner riesigen Verlustängste klarzumachen, dass eine Trennung das einzig vernünftige ist?

 

Ich wünsche mir, dass wir getrennt leben, mein Kind bei mir wohnt und wir regelmäßig als Familie etwas gemeinsam unternehmen. Jedoch möchte ich keinen Alltag mehr mit diesem Menschen. Gerade auch im Hinblick auf schulische und in der Zukunft anstehende pubertäre Herausforderungen sehe ich große Konflikte und Überforderung bei meinem Mann.

 

Ich nehme ihn ehrlich gesagt gar nicht als Unterstützung, sondern nur als Belastung wahr. Da ich jedoch auch Angst habe vor den großen finanziellen Herausforderungen und der Wohnungssuche weiß ich z.Zt. nicht, wie ich weiterkommen soll.

 

Falls Sie Ideen zu dieser ziemlich verfahrenen Situation haben, würde ich gerne einen Termin vereinbaren. Eventuell auch mit meinem Mann gemeinsam. Ich weiß einfach nicht, wie ich ihn erreichen kann, ohne den nächsten Konflikt zu verursachen.

Dankeschön für das Lesen meiner langen Mail.

Mit freundlichen Grüßen

 

...



 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 4. Mai 2024 12:57
An: ...
Betreff: AW: Beratungsanfrage bzgl. Trennung

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage und die ausführliche Problembeschreibung.

Wenn Ihr Mann nicht bereit ist, sich ernsthaft um professionelle Hilfe zu bemühen, dann dürfte es schwierig sein, aus der von Ihnen geschilderten problematischen Lage herauszukommen.

Wenn Sie sich trennen wird Ihr Mann vermutlich in einer schwere Lebenskrise geraten, suizidale Handlungen, die Ihr Mann im Fall einer Trennung andeutet, sind nicht ausgeschlossen.

Sie können aber auch nicht Beziehungssklave bleiben, ein echtes Dilemma.

Was kann da getan werden.

Da Ihr Mann offenbar keine Neigung zeigt, etwas zu verändern, bleibt nur der Weg, dass Sie etwas verändern, das muss erst einmal keine räumliche Trennung sein, sondern in erster Linie die Entwicklung eines besseren eigenen Standing.

Sie könnten sich dafür für sich selbst für eine gewisse Zeit professionelle Hilfe suchen, ein wöchentlicher oder zweiwöchiger regelmäßiger Rhythmus scheint mir angezeigt.

Vor einer räumlichen Trennung sollten Sie unbedingt gemeinsam mit Ihrem Mann einen Beratungstermin im Jugendamt wahrnehmen, damit dort möglichst einvernehmlich ein Betreuungsmodell für das gemeinsame Kind nach der Trennung vereinbart wird.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 8. April 2024 09:45
An: ...
Betreff: Terminvereinbarung

Liebes Team,

gerne hätte ich einen Gesprächstermin, es geht um Trennung/Scheidung/psychische Gewalt.

Mein Ex-Mann und ich sind hochstrittig und wir haben zwei Kinder (10 und 8 Jahre alt).

Viele Grüße

...

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 10. Dezember 2023 12:54
An: ...
Betreff: Anfrage Paartherapie

Guten Tag,

ich würde mich gerne bezüglich einer Paarberatung informieren.

Da unsere Situation etwas kompliziert ist, eine kurze Info über uns:

Michael - Name geändert und ich waren ungefähr ein halbes Jahr ein Paar, als ich letztes Jahr im Juni ungeplant schwanger wurde.

Wir hatten unterschiedliche Vorstellungen und deshalb ging unsere Beziehung auseinander.

Unser Sohn Liam - Name geändert ist inzwischen 10 Monate alt und ich lebe mit ihm wieder bei meinen Eltern.

Michael und Liam sehen sich hin und wieder mal, jedoch eher selten.

Seit unserem letzten Besuch geht es nun Michael sehr schlecht und ich habe nach wie vor starke Gefühle für ihn.

Wir denken, eine von außen geleitete Therapie könnte uns helfen, einen guten Weg in die Zukunft zu finden.

Wie sind denn Ihre Sprechstunden und die Kosten?

Über eine Antwort freue ich mich sehr!

Herzliche Grüße

...

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 20. Oktober 2023 10:11
An: ...
Betreff: Vorfall mit unserer Tochter

Sehr geehrter Herr Thiel,

es gab am vergangenen Freitag einen Vorfall mit unserer 16 jährigen Tochter von selbstverletzendem Verhalten nachdem sich ihr Freund von ihr getrennt hat.

Ich würde mich über eine telefonische Rückmeldung sehr freuen.

Mit besten Grüßen

...

 


 

 

 



 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 25. September 2023 13:24
An: ...
Betreff: Unseren Sohn ...

Guten Tag Herr Thiel,

wir benötigen Hilfe und Rat.

Unser Sohn ... (21.Jahre ) ist in einer Phase der Lebensmüdigkeit.

• Er trauert seiner Ex-Freundin extrem nach, dass das Leben ohne sie keinen Sinn macht-

• Er will seine Ausbildung kündigen

• … und fragt sich wozu lebt er eigentlich.


Wir machen uns große Sorgen.

 

...


 



 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 31. Juli 2023 06:24
An: ...
Betreff: Anfrage

Guten Morgen

Wir sind auf der Suche nach Unterstützung..mein Lebenspartner und ich haben derzeit große Probleme, welche bereits dazu geführt haben, dass wir getrennt leben.

 

Wir bekommen den Dreh einfach nicht hin.

Gerne würden wir uns Hilfe holen.

 

Können sie uns einen Termin anbieten?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

...

 


 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 6. März 2023 16:50
An: ....
Betreff: Paarberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir sind seit über 22 Jahren ein Paar und generell sehr unterschiedlich.

Da gerade zum wiederholten Mal eine Trennung zur Debatte steht, möchten wir gerne ihre professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um diese Trennung zu vermeiden und wieder einen gemeinsamen Weg zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

...


 

 



 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 9. Februar 2023 10:49
An: ...
Betreff: Hilfe und Beratung nach Trennung

Hallo, guten Tag.

 

Am 08.01.2023 hat sich meine Lebensgefährtin von mir getrennt.

 

Die besonderen Umstände hierbei sind, dass ich sie 2021 Schwanger kennengelernt hab.

 

Sie während der letzten Woche der Schwangerschaft begleitet hab und seit 2 Jahren nun auch stolzer und glücklicher Papa ihrer Tochter war.

Ich kann für mich nur schwer begreifen, wieso sie das Familienleben aufgegeben hat.

Gerade auch weil ich sie und ihr Kind angenommen hab.

Hab alles für die beiden getan und die Beziehung lief stets harmonisch.

Ich wünsche mir so sehr, dass es für unser Familienglück nochmal einen Neuanfang geben kann.

Bitte helfen Sie mir.

Freundliche Grüße

...


 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 4. Februar 2023 14:09
An: ...
Betreff: Bitte um Hilfe für einen Freund

Sehr geehrte Damen und Herren.

Vor 3 Tagen ist ein Freund zu uns gekommen.

 

Seine Freundin hatte sich von ihm getrennt er hat immer wieder um die Beziehung gekämpft heute gestandt er mir das sie ihn aber auch geschlagen und eingesperrt hat im Keller und ihm das peinlich war darüber zu reden.

 

Er tut mir sooo leid, leider kommt er nicht aus Berlin aber hat er auch die Möglichkeit sich hier an das Männerhaus in Berlin zu wenden, weil in seinem Wohnort sind irgendwie keine Plätze frei.

Bitte um Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

 

...

 
 
 

 




 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 28. Dezember 2022 13:33
An: ...
Betreff: Eheberatung

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Thiel,

ich habe Ihre Kontaktdaten aus dem Internet und weiß nicht, ob ich bei Ihnen richtig bin bzw. ob Sie mein richtiger Ansprechpartner sind.

Ehrlich gesagt, weiß ich auch gar nicht, ob ich Ihnen schreiben will und wie ich anfangen soll.

Meine Frau (39) und ich (43) haben zwei gemeinsame Kinder (Sohn 16, Tochter 10) und sind seit dem 10.05.2006 verheiratet.

 

In unserer Ehe hatten wir die „normalen“ Hoch und Tiefs, die wir jedoch bis dato immer irgendwie regeln und klären konnten.

Leider lief es in den letzten Monaten irgendwie nicht mehr so, da wir auch den Blick für einander verloren haben, sodass wir uns Ende September gemeinsam und einvernehmlich für eine Trennung entschieden haben.

 

Bis vor geraumer Zeit hatte sich auch nichts an dieser Einstellung geändert. Ursprünglich hatten wir uns dazu entschieden, dass ich unser gemeinsames Zuhause/Haus (Miete) verlasse und in eine eigene Wohnung ziehe.

 

Dies hatte jedoch nicht so geklappt wie gedacht und aus weiteren Gesprächen mit meiner Frau erfolgte dann der Entschluss, dass wir beide das Haus zum 28.02.2023 kündigen und uns jeweils eine neue Wohnung suchen.

Meine Frau konnte schon diverse Besichtigungen tätigen und hat auch schon diverse Absagen bekommen, da es bei mir noch berufliche Fragezeichen gab wegen eines evtl. Standortwechsel etc. hatte ich mich entschieden erst abzuwarten was daraus wird,
damit ich ggf. eine Wohnung in der Nähe des neuen Firmenstandortes suche.

Dies bedeutet, dass wir immer noch zusammen im Haus wohnen, jedoch seit dem Trennungstag in unterschiedlichen Räumen schlafen, jedoch versuchen den Alltag gemeinsam zu bewältigen.

Aus unterschiedlichen Gründen hat es sich jedoch jetzt ergeben, dass ich die Trennung nicht mehr wünsche und versuchen möchte, die Ehe noch zu retten.
Dies habe ich auch bereits meiner Frau gebeichtet. So überraschend diese neue Situation jedoch, für mich gekommen ist, umso überraschender kommt sie für meine Frau!

Meine Frau weiß natürlich nicht, wie sie darüber denken soll und bevorzugt aktuell trotzdem die Trennung im Leben als auch räumlich und tendiert dann zugucken, ob man sich vermisst und wieder zusammen findet.

Leider wissen wir beide oder vielleicht auch nur ich nicht, wie wir jetzt damit umgehen sollen.

Vor ca. 15 Jahren, kurz nach der Geburt unseres Sohnes, hatten wir schonmal eine schwierige Phase und waren kurz davor uns zu trennen.

 

Meine Frau hatte dann eine Eheberatung vorgeschlagen, welche ich anfangs mehrfach abgelehnt habe, um dieser dann zum Schluss doch zuzustimmen.

Es hat uns damals anscheinend für eine lange Zeit geholfen.

 

Auch in den letzten Wochen/Monaten vor unserer gemeinsamen Trennung, hatte meine Frau vorgeschlagen evtl. erneut eine Eheberatung aufzusuchen.

 

Dies habe ich rigoros abgelehnt und war mir meiner/unserer Trennung eigentlich schon sicher..........

Ich schreibe Ihnen diese langen Zeilen, ohne Wissen und vorheriger Absprache meiner Frau, aber in dem Glauben, dass ich/wir evtl. Hilfe brauchen!

Ich weiß auch nicht, ob meine Frau jetzt und der momentanen Situation überhaupt noch willens ist, mit mir gemeinsam eine Eheberatung aufzusuchen und ich weiß nicht, ob ich sie überhaupt fragen soll.

Leider weiß ich auch nicht, wie jetzt das ganze mit „Ihnen“ weiter geht! Was würden Sie alles vorab benötigen? Wie schnell hätten Sie Zeit/Termine? Sind Sie überhaupt die richtige Anlaufstelle?

Über eine Antwort und eventuelle Erklärungen, würde ich mich sehr freuen......


Mit freundlichen Grüßen

...




 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 28. November 2022 17:54
An: ...
Betreff: Aw: AW: Terminanfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

es geht um folgendes.

Meine Freundin hat mich verlassen bzw. will mich verlassen. Wir haben 2 Kinder und ein Haus zusammen.

Ich glaube das ich das Problem bin weil ich nicht über meine Probleme, Sorgen usw. reden kann oder will.

 

Ich fresse alles in mich rein und dann kommt ein Punkt und alles Platz unkontrolliert aus mir raus.

 

Und ich glaube das ich mit jemanden darüber reden muss.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ....
Gesendet: Montag, 28. November 2022 13:59
An: ...
Betreff: Anfrage Beratung

Hallo Herr Thiel,

 

Ich hatte Ihnen vorhin auf den Anrufbeantworter gesprochen. Hier noch einmal meine Kontaktdaten & erste Terminvorschläge.

Thema: Trennung nach 6 jähriger Beziehung und der Wunsch von mir, geführt und im Beratungs Setting ein gutes gemeinsames Gesprach zusammen mit dem Partner oder auch alleine zu führen.

 

Hier möchte ich einen konkreten Terminvorschlag meinem ex Freund unterbreiten, da die Gespräche zunehmen eskalieren.

Termine: gerne Abends/nachmittags in der Woche.

 

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung zu freuen Kapazitäten.

 

Beste Grüße

 

...

 

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 17. November 2022 21:25
An: ...
Betreff: Trennung/ Ex Freundin zurück

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist
Micha - Name geändert - (31 Jahre) und meine Freundin hat sich letzte Woche (13.11.2022) nach 5?Monaten Beziehung getrennt.

 

Sie heißt ... und ist 26 Jahre.

 

Wir lieben uns, dass steht fest. Aber ich habe Fehler gemacht.

 

Ich bedränge sie zu stark und wir streiten viel. Die Kommunikation scheint nicht zu stimmen und es kommen Missverständnisse auf. Aber ich weiß dass ich immer zu schnell zu viel will und auch Verlustangst habe und klammere.

 

Sie ist mir so wichtig und ich liebe sie von ganzem Herzen!

 

Bitte helfen sie mir? Ich möchte gerne am liebsten heute (Freitag 18.11.22) noch mit Ihnen einen Termin und reden.

 

Ich will sie zurück aber ich habe wirklich scheisse gebaut und habe sie denke ich komplett verloren.

 

Nur weil ich sie bedränge und mit Nähe und Distanz nicht gut zurecht komme und ihre Bedürfnisse nicht akzeptiere.

Können Sie mir bitte helfen!? Ich bin verzweifelt und habe hier. Ich nicht alle Details gesagt zum Vorfall der Trennung und des vorangegangenen Streits

Mit freundlichen Grüßen

 

...

 



 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 17. Mai 2022 10:36
An: '...
Betreff: Terminanfrage

Hallo Herr Thiel,

ich würde gerne einen Beratungstermin bei Ihnen buchen.

Wir sind eine kleine Familie mit einem 5 jährigen Sohn.

 

Max - Name geändert - hat seit geraumer Zeit immer mal wieder sehr große Probleme beim

Abschied im Kindergarten und wir wissen uns einfach nicht mehr gut zu helfen.

Wäre ein kurzfristiger Termin möglich? Und sollten mein Mann und ich alleine kommen oder alle zusammen?

Fragen über Fragen

 

Ganz herzlichen Dank für eine kurze Rückmeldung!

Liebe Grüße

 

...


 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 18. Januar 2022 15:02
An: ...
Betreff: Termin

Hallo Herr Thiel,

ich möchte nun, nachdem ich sehr mit mir gehadert habe, doch therapeutische Hilfe bzgl. einer Familiensituation bzw. auch Trennung in Anspruch nehmen. Vielleicht reicht auch nur ein Gespräch.

Momentan befinde ich mich in einer sehr kräftezehrenden Trennungsphase von meinem Lebensgefährten, den ich ein Jahr nach der Trennung von meinem Mann und Vater meiner Kinder (Tochter 21 und Sohn 18) kennengelernt habe.

Es kommen soviele ältere Geschichten nun hoch, die mich doch sehr beschäftigen und auch keinen Ausweg finden lassen.

Da ich glaube, ein sehr starker Mensch zu sein, benötige ich, so sehe ich das nun, auch einen Gesprächspartner, der das Ganze vielleicht einmal von der "professionellen" Seite her beurteilen kann, damit ich hier eventuell auch für die Zukunft etwas besser "aufgestellt" bin und auch Themen, die ich durch die Scheidung und auch Trennung von meinem Exmann hier in diese neue Beziehung genommen habe, nicht mehr mitnehme.

Es wäre sehr lieb, wenn Sie mich hierzu kontaktieren könnten.

Mein Name ist ..., bin 51 Jahre alt und lebe hier in ... .

Vielen lieben Dank !

Schöne Grüße

 

...



 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 3. August 2020 20:11
An: ...
Betreff: Familientherapie

Hallo Herr Thiel,

Ich habe einen 3 jährigen Sohn und eine 5 Wochen alte Tochter. Mein Mann hat mich dieses Jahr in der frühen Schwangerschaft verlassen, weil er kein zweites Kind wollte und ich die Schwangerschaft mehr oder weniger eingefädelt habe. Allerdings habe ich diese Reaktion nicht erwartet!

Ich leide sehr unter der Trennung, kämpfe mich jetzt allein mit den beiden Kindern durch und meine Nerven liegen blank! Mit meinem Sohn habe ich verschiedene Probleme, unter anderem seine trotzanfälle sowie das Thema Essen.


Deswegen suche ich Hilfe sowohl für mich und wenn möglich auch für meinen Mann in Form einer Paartherapie.

Ein kostenloses, persönliches Erstgespräch ist laut Website nicht möglich, oder?

 

Wir können auch gern das Vorgehen telefonisch besprechen und welche Form von Therapie für uns/mich in frage kommt.

Danke und viele Grüße

 

...


 

 



 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 1. April 2020 18:49
An: ...
Betreff: Anfrage

Guten Abend Herr Thiel,

ich komme gleich zu meinem Anliegen: Meine Frau und ich haben uns Anfang des Jahres getrennt und leben seit Mitte Februar auch getrennt. Wir haben ein gemeinsames Kind. Meine Frau hat emotional mit der Sache abgeschlossen. Ich jedoch noch nicht. Ich hoffe immer noch, dass es nochmals eine Chance für uns gibt. Ich würde ja meiner Frau eine gemeinsame Therapie vorschlagen, aber sie wird dies sicher ablehnen.

Ein Freund hat mir gesagt, ich solle es doch einmal für mich mit professioneller Hilfe versuchen. Darum jetzt meine Anfrage hier und die Frage, ob Sie mir behilflich sein können.



Besten Dank.


...

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Samstag, 4. April 2020 21:13
An: ...
Betreff: AW: Anfrage

Sehr geehrter Herr ...,

gerne würde ich Ihnen behilflich sein, doch leider kann ich Ihre Frau nicht zurückzaubern.

Welche Ideen haben Sie sonst noch?



Mit freundlichen Grüßen



Peter Thiel


 

 

 



 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 8. März 2020 20:47
An: ...
Betreff: Terminanfrage-dringend

Hallo Herr Thiel,

ich habe mich diese Woche nach 10 Jahren von meinem Mann getrennt, da ich seit Jahren unglücklich bin und eine Veränderung in meinem Leben möchte.

Wir haben zwei Kinder. Mein Mann kommt aus einer Familie ohne jeglichen Trennungen und es fällt ihm sehr schwer, meine Entscheidung anzunehmen.
Ich habe ihm angeboten, einen Termin bei einer Beratung zu vereinbaren, damit wir gemeinsam die Gründe angeleitet reflektieren und verstehen können.
Er ist aufgrund der Trennung krank geschrieben, da es ihm sehr schlecht geht.

 

Ich bitte Sie mich per Mail oder mobil unter ... zu kontaktieren und mir einen zeitnahen Termin mitzuteilen.

Vielen Dank und herzliche Grüße

 

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 26. Januar 2020 13:23
An: ...
Betreff: Ehetherapie und Familienberatung

Hallo Herr Thiel,

 

ich melde mich bei Ihnen, da meine Ehefrau nach langjähriger Beziehung und Ehe im Juli 2019 aus unserem gemeinsamen Haus ausgezogen ist, jetzt vielleicht wieder zurück kommen möchte und wir für diesen Schritt dringend fachliche Unterstützung brauchen.

Dem Auszug meiner Frau sind jahrelange häufige Streitigkeiten in unserer Ehe wegen Kleinigkeiten und unterschiedlichen Einstellungen wie z. B. zum Engagement der täglich anfallenden Routinearbeiten in Haus, Garten und Familie vorausgegangen.

Die Entscheidung meiner Frau kam für mich und unsere Kinder völlig unerwartet und hat uns sehr schockiert. Meine Frau ist an dem Tag ausgezogen, an dem sie uns über ihre Entscheidung informiert hat. Seitdem wohnen die beiden Kinder und ich alleine in unserem Haus und meine Frau etwa 1000 Meter entfernt in ihrer eigenen Wohnung.

Die Kinder sind eine 18 jährige Tochter, die gerade ihr Abitur macht und ein 16 jähriger Sohn der auch auf das Gymnasium geht.

Beide Kinder haben sich emotional von der Mutter zurückgezogen und möchten z.B. nicht in ihre Wohnung um dort zu essen oder mal zu übernachten.

Ich bin ...  in Vollzeit und im ... tätig und meine Frau ist ... in Teilzeit.

Ich habe mit meiner Frau abgesprochen, dass ich mich an Sie wende, die Mail habe ich jetzt alleine verfasst.

Über eine Möglichkeit der Terminabsprache und Hilfe wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 3. Februar 2020 17:54
An: ...
Betreff: Familie ... braucht dringend Hilfe

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

 

ich würde sehr gerne einen Termin vereinbaren um meine Familie zu retten, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß und in meinen Augen eine Trennung unvermeidbar wird.

Ich komme einfach nicht weiter. Ob mit bitten und betteln oder Logik nichts hilft. Ich bin seit längerem sehr frustriert und das schlägt allmählich in Wut und Hass um!

Meine Frau und ihre 17 Jährige Tochter sind Russen und ich komme gegen so viel Sturheit und Stolz nicht mehr an. Es ist mittlerweile unerträglich geworden.

Bitte melden Sie sich doch bitte zurück.

 

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 



 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 18. November 2019 15:33
An: ...
Betreff: Paartherapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich mit folgendem Problem an Sie.

Mein (Ex) Partner und ich, hatten eine wunderschöne 3 jährige Beziehung. Leider, so sehe ich das, haben wir aus unterschiedlichen Gründen aus den Augen verloren. Sein Papa, mittlerweile vor vier Wochen verstorben, kam Krebskrank nach Deutschland zurück, wir haben eine niemals enden wollende Wohnungssuche für seine Eltern hinter uns, was an den Nerven gezerrt hat, da seine Eltern bei ihm immer wieder in einer 2 Zimmerwohnung gelebt haben, dann hat mein Partner einen neuen Job begonnen und ich als alleinerziehende Mutter von 2 Kindern, leider mit einer Latte an psychischen Diagnosen, nur die Kinder im Fokus hatte, ich mich selbst etwas verloren hatte. Mir alles irgendwie über den Kopf gewachsen ist. Dann kam es an einem Abend mal wieder zu einer Lüge von meinem Partner, eigentlich eine Kleinigkeit, was mich jedoch derart in dieser Situation super getriggert hatte. Ich mich impulsiv von ihm getrennt habe, zu dieser Zeit, wurde meine kleine Tochter operiert, es kamen Komplikationen dazu, wenig Schlaf und eben wenig Zeit um diese Sache für mich zu sortieren. Da mich mein Partner nicht in dieser Zeit in Ruhe gelassen hatte, sondern jeden Tag immer und immer wieder Kontakt suchte und ich keine Luft mehr zum Atmen hatte, hab ich wass ganz dummes gemacht, anstatt nur zu sagen, lass mich mal etwas in Ruhe, ich brauche Zeit, habe ich mich typisch Borderline, impulsiv von ihm getrennt. Hab ihm Bilder von einem anderen Penis geschickt und gesagt, er solle mich in Ruhe lassen, das würde jetzt auf mich warten und auf seine Lügen habe ich keine Lust mehr.

Wir waren verlobt, ich habe alle Ringe, welche ich von ihm bekommen habe, abgezogen und ihn echt schlecht behandelt und beschimpft. Es lief zu keiner Zeit etwass mit einem anderen Mann, niemals. Ich hätte das zu diesem Zeitpunkt nicht gekonnt und könnte es auch heute nicht. Zu sehr liebe ich ihn und das was wir hatten. Nachdem ich in meiner Therapie einen für mich wichtigen Punkt aufarbeiten konnte, was auch in unserer Beziehung passiert ist, bin ich wieder auf ihn zugegangen und habe mich entschuldigt. Hab ihm gesagt, dass er mir fehlt und ich ihn vermisse, nicht nur ich, sondern meine Kinder auch. Er meinte, er würde vorbei kommen und mich die ganze Nacht festhalten. Er kam, wir hatten Sex und als ich am nächsten Morgen wach wurde, war er weg ohne ein Wort. Erst als ich ihn dann abends angeschrieben habe, ob alles ok ist, meinte er. Es war ein großer Fehler, ihm sei in der Nacht so schlecht geworden, dann sei er nach Hause gefahren. Er empfindet nichts mehr für mich. Ab diesem Zeitpunkt ist mein komplettes Leben aus den Fugen gelaufen. Ich konnte weder essen noch schlafen. Bis ich gar nicht mehr wußte was ich noch tun sollte. Ich konnte und wollte das nicht verstehen, ich war mehr als verzweifelt. Ich habe geschaut, dass meine Kinder gut versorgt sind, was sie mittlerweile auch noch sind. Sind bei meinen Eltern. Ich war zwischenzeitlich in der Psychiatrie, weil ich eben nicht mehr schlafen konnte und das Gefühl hatte koomplett durchzudrehen. Niemals in meinem Leben habe ich solch einen Schmerz des Verlustes erlebt. Ich war an dem Punkt, an dem ich nicht mehr konnte. Er hat sich dann schließlich von mir getrennt. Er meinte ich solle mich niemals wieder bei ihm melden. Es sei zu viel passiert. Er würde mich nicht hassen, er wäre nicht wütend nichts, er sei einfach nur leer.

Jedoch ist dieser Mann meine große Liebe, niemals habe ich mehr für einen Menschen empfunden, wie für ihn. Wir hatten drei Jahre lang eine harmonische Beziehung mit klar aufs und abs, aber wir waren als Team unschlagbar gut. Es reichten Blicke zur Komunikation.

Ich wollte ihn nicht kampflos gehen lassen. Nicht nach 3 Jahren Beziehung, nicht nach all den schönen Dinge, die wir zusammen erlebt haben. Zudem ich diesen Mann liebe, ich liebe ihn wirklich.

Eines morgens schrieb ich ihn eine Nachricht, das ich weiß, dass ich ihn in Ruhe lassen solle und mich nicht mehr melden soll, aber das braucht Zeit und ich kann nicht von heute auf morgen aufhören ihn zu lieben. Er solle es mir nachsehen.

Daraufhin wollte er mit mir reden, er meinte, vielleicht gibt es ja noch einen Weg. Es sei einfach viel kaputt gegangen. Er wolle mit mir reden.
Jedoch starb sein Papa an diesem Tag. Ich fuhr zu ihm, um ihm bei zu stehen, eigentlich haben wir uns seit da an, wieder jeden Tag gesehen, geredet und Zeit miteinander verbrach, oder eben telefoniert, auch hatten wir wieder Sex, wir haben einige Nächte miteinander verbracht.

Doch als ich ihn fragte, was wir jetzt haben, sagte er mir, er wüßte es nicht. Ich habe ihm aber auch immer schon gesagt, dass ich keine Frau für Freundschaft + bin, ich etwas stabiles brauche, schon allein wegen meinen psychischen Erkrankungen.

Mittlerweile konnte er mir wenigstens einmal sagen, das ich ihm fehle und er mich an seiner Seite braucht. Jedoch mich nicht mehr so zulassen kann, wie früher. Er arbeitet daran, es ginge aber alles nicht so schnell, wie ich es mir wünsche. Als ich ihn fragte, wo ich bei ihm gefühlsmäsig stehe von 1-10, meinte er ne 5 aber es würde bergauf gehen.

Dass tat schon weh, wenn ich mal eine 10 war und er mich als Frau an seiner Seite gesehen hat.

Als ich ihn nochmals fragte, was wir haben, meinte er eine schwierige Beziehung.

Derweil habe ich mich wirklich seit gut 2 Wochen bemüht, seine Gefühle für mich zu stärken. Ich ging mit ihm Klamotten kaufen, selbst als es mir nicht gut ging. Ich habe versucht, ihm in seiner Trauer zu helfen, obwohl sein Papa mir auch sehr nahe stand. Das war genauso hart für mich, er hatte seine Familie zu trauern und ich war eben alleine damit. Wir haben viel über seinen Papa geredet, wir haben ein Bild ausgedruckt, einen Rahmen gekauft, eine Kerze dazugestellt.Ich habe ihm essen gemacht, als er nicht essen konnte, als es um die Aufbarung seines Papas auf dem Friedhof ging. (Was mir auch sehr weh tat, dass er mich nicht dabei haben wollte, wie gesagt, ich stand seinem Papa auch sehr nahe) also ging er alleine. Wir waren essen, wir haben miteinander gelacht....

Doch es herrscht eine für mich kaum aushaltbare Distanz, irgendwie eine Kälte, die ich so nicht kenne von ihm. Er sagt, er bemüht sich mich wieder zuzulassen und weiß ja selber nicht, warum das nicht geht. Er sei aber noch nie der Mensch gewesen, der gut über Gefühle reden kann.

Als ich ihm sagte, das ich nicht ohne Grund ja zu ihm gesagt habe und ich wirklich an die Liebe und Beziehung glaube und ich nicht der Mensch bin, der alles wegwirft, wenn es schwierig wird und ich es nicht glauben kann das es das gewesen sein soll. Es heißt doch in guten, wie auch schweren Zeiten. Er mich genauso verletzt hat, ich aber ihm vergeben habe. Doch irgendwie habe ich langsam echt Angst, das es niemals wieder was werden wird. Nochmals, ich liebe diesen Mann und ich mag ihn nicht aufgeben. Ich mag nicht aufgeben, was wir tolles hatten. Ich bin langsam echt verzweifelt, weil ich nicht mehr weiß, was ich noch tun soll, damit es wieder besser wird.

Er sagt immer, er müsse eine Entscheidung treffen, ob er das noch will und das tut schon verdammt weh. So als wäre das einfach eine Entscheidung, er hat diese Beziehung in der Hand und wenn er nicht mehr mag, wirft er es hin. Genauso wie er entscheidet, wann und wie lange wir uns sehen. Genauso er entscheidet, wann und ob er sich meldet und all diese Ungewissheit, gepaart mit der Angst das er sich dagegen entscheidet, macht mich fertig. Ich möchte doch auch bald meine Kinder wieder bei mir haben und wieder an was anderes als nur an die Rettung dieser Beziehung denken können.
Auch habe ich ihm vorgeschlagen, wir könnten von Freitag bis Sonntag nach ... fahren/fliegen. Kam dann, muss darüber nachdenken, mal schauen. Ich gebe dir Bescheid.
Was soll ich denn noch alles tun. Mit räumlicher Distanz wird es auch nicht wieder besser, auch nicht, wenn ich nur stundenweise Teil seines Lebens sein darf.

Ich hatte ihm schon vorgeschlagen, dass wir uns auch Hilfe von außen holen können, jemand der vielleicht einen anderen Blickwinkel darauf hat. Ich meine es wirklich Ernst mit ihm.

Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, sofern er sich darauf einlässt, wie schnell bekommen wir einen Termin bei Ihnen? Macht es hier überhaupt noch einen Sinn eine Paartherapie zu starten, oder ist der Karren schon so tief im Dreck?

Hoffe das Geschriebene ist nicht zu chaotisch. Es sollte nur einen kleinen Überblick, bzw. Einblick, natürlich aus meiner Sicht, geben. Er wird das sicherlich anders schildern...

Danke fürs Lesen bis hierher.

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

...

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 3. November 2019 10:42
An: ...
Betreff: Gesprächsbegleitung bei Trennung

Guten Tag Herr Thiel..

wir benötigen dringend eine Gesprächsbegleitung ..wegen Trennung und zu großer Emotionen..!

Ich würde mich über eine Kontaktaufnahme zwecks Terminvereinbarung sehr freuen..!

Hierzu dürfen Sie mich gerne anrufen unter: ...


Beste Grüße

...

 

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 9. September 2019 11:35
An: ...
Betreff: Informationen für eine Beratung

Moin,

ich weiß nicht wie ich anfangen soll oder es beschreiben soll.

Ich befinde mich derzeit in einer Lebenskrise wo mir alles über den Kopf zu wachsen scheint.

Ich habe stark an einer Trennung von meiner Partnerin zu knabbern und das Gedankenkarrussel dreht sich 24 Stunden am Tag im Kreis.

Ich fühle mich immer noch stark zu meiner Partnerin hingezogen, ich weiß aber nicht wie ich mich jetzt verhalten soll, da auch unser gemeinsames Kind bei ihr lebt.
Ich kann in der Hinsicht die Gedanken nicht bei Seite räumen die ich habe, auch aufgrund ihrer neuen Partnerschaft. Ich liebe mein Kind und möchte es nicht zwischen die Fronten bringen, allerdings kann ich mit der Situation nur schwer umgehen und kann mein Kind derzeit nicht zu mir nehmen, weil die Gedanken mich zu allem lähmen.

Ich weiß nicht ob Sie mir in dieser Situation helfen können oder vielleicht haben Sie auch einen Rat, wo ich mich hinwenden kann.


Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 





 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 2. September 2019 20:09
An: ...
Betreff: Dringende Terminanfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte Sie dringend um einen Beratungstermin bitten, da ich mich seit nun 12 Tagen in einer unschönen Trennungssituation befinde und es leider seitens meiner Frau, die den Trennungswunsch geäußert hat, nicht zu einer vernünftigen Regelung kommen kann.

 

Gerne möchte ich für meine Kinder (2 und 3) diesen Zustand schnellstmöglich beenden, diese leiden sehr unter der Situation.

 

Ich bitte Sie also dringend um Rückmeldung, um im persönlichen Gespräch mit Ihnen alle Details zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

 

...

 

 


 

 




 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 1. September 2019 00:11
An: ...
Betreff: Anfrage Beratung

Sehr geehrter Herr Thiel!

Ich habe Ihre Internetpräsenz gefunden und hätte gern ein Gespräch mit Ihnen vereinbart. Jedenfalls insoweit Sie mir bei folgendem Problem helfen können, was ich kurz und grob umreißen möchte.

Meine Frau (40, ...) und ich (46, ...) sind seit 2012 zusammen und seit 2015 verheiratet. Wir leben kinderlos in einem Haus in ... . Materiell fehlt es an nichts, der Haushalt wird von einer Reinigungsfachkraft erledigt und für den ... kommt ein ... .

Seit etwa zwei Jahre bin ich zu der Überzeugung gekommen, das meine Frau zu viel Alkohol trinkt. Zumindest überschreitet sie deutlich die WHO-Grenzen.

Jedenfalls kommt es deswegen immer wieder zum Streit. Sie verliert ab einer bestimmten Menge Alkohol ihre Manieren und behandelt mich schlecht, so dass ich oft sehr traurig bin.

Dadurch geht sie häufiger zu ihren Freundinnen oder mit denen weg und lässt mich allein. Gemeinsam machen wir kaum mehr etwas miteinander.

Beim letzten Mal platzte mir der Kragen und ich sagte ihr ich wolle sie nicht mehr, worauf sie ihre Koffer packte und zu ihren Eltern nach ... fuhr. Dort ist sie nach wie vor.

Nach drei Tagen vermisste ich sie so sehr, dass ich sie bat zurückkommen. Sie kam zu einem Gespräch aber erklärte, für sie sei die Beziehung beendet.
Das begründete sie damit, dass sie drei Nächte und drei Tage lang nicht einmal an mich denken musste, keine Sehnsucht verspürte und mich überhaupt nicht vermisste.

Ich habe sie daraufhin gebeten, noch einmal zurückzukommen, da wir noch gar nicht richtig versucht hätten, unsere Ehe zu retten. Sie verneinte das aber und will sich eine eigene Wohnung nehmen. Die Trennung sei endgültig für sie. Besichtigungstermine seinen schon vereinbart.

Ich benötige nun eine professionelle Hilfestellung bei meinen Fragen.

Beraten Sie mich auch in dieser schwierigen Frage?

Bitte nennen Sie mir einen Termin-Vorschlag.

Herzlichen Dank vorab für Ihre Mühe das alles zu lesen.

Mit freundlichen Gruß

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 23. August 2019 14:24
An: ...
Betreff: Termin zur Beratung

Hallo Herr Thiel,

ich würde gerne mit Ihnen einen Beratungstermin ausmachen. Gerne nachmittags oder freitags ab 10.00 Uhr.

Zu meiner Person und derzeitigen Situation:

Ich bin ..., ... und lebe seit 8 Jahren in einer Beziehung mit .... Seit 5 Jahren haben wir eine gemeinsame Tochter, .... Seit knapp 2 Jahren gibt es häufig Streit und ich habe mehrfach versucht, Gedankengänge bei meinem Partner anzustoßen, die in Richtung Trennung verlaufen. Irgendwie passiert nun irgendwie seit längerer Zeit nichts. Den gemeinsamen Familienurlaub in diesen Sommerferien habe ich schon alleine mit unserer Tochter A und meinen Eltern verbracht. Jetzt sind wir seit knapp einer Woche wieder zu Hause und der Alltag mit all dem Streit und Stress ist wieder da. Es ist irgendwie eine gedrückte Stimmung und es muss was passieren. Auch A nimmt das natürlich wahr und ich bin auch unsicher, wie viel bzw. was man einem 5 jährigen Kind in der Situation mitteilt oder eben lieber nicht.

Ich danke Ihnen im Voraus,

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 18. Juli 2019 11:02
An:...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

bei der "Suche" nach evtl. Eheberatung, bin ich auf Ihre Seite geraten. Ihre Arbeitsweise hört sich nicht schlecht an.
Meine Frage hört sich für Sie vielleicht seltsam an.
Sie schreiben Sie arbeiten lösungsorientiert. Jetzt meine möglicherweise seltsame Frage. Ist denn einen Lösung immer nur ein weiterführen der Ehe, oder gibt es als Lösung durchaus auch eine Trennung als Möglichkeit bei Ihrer Beratung?
Der Ausgangspunkt wäre bei mir eine Trennung, für meinen Ehemann nicht. Aber wenn zuviel vorgefallen ist, geht eben irgendwann nichts mehr. Nur er siehst das anders oder empfindet es anders.

Für eine kurze Antwort wäre Ich Ihnen dankbar

Mit freundlichem Gruß

...

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 19. Juli 2019 19:29
An:
Betreff: AW: Anfrage



Sehr geehrte Frau ...,

eine Lösung bezieht sich naturgemäß immer auf ein konkretes Problem.

Wenn jemand übergewichtig ist, damit aber kein Problem hat, dann sucht dieser Mensch naturgemäß auch nicht nach einer Lösung für ein Problem, dass er / sie nicht hat.

Wenn jemand übergewichtig ist und damit ein Problem hat, dann sucht dieser Mensch womgöich nach einer Lösung für das Problem, es sei denn er hat sich damit arrangiert, mit dem Problem zu leben.

Er / sie beginnt vielleicht Sport zu treiben, sich fettärmer zu ernähren oder beginnt eine Psychotherapie oder Paartherapie in der Hoffnung, dass diese helfen könnten schlanker zu werden. Gelingt dies auf einem der denkbaren Lösungswege, verschwindet das Problem.

Nun haben Sie allerdings nicht geschrieben, ob Sie ein Problem haben und falls ja, was für ein Problem.

Ein Problem kann auch durch Phantasie entstehen, so meinte Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, feindliche Ritter würden sich ihm in den Weg stellen, dabei waren es nur Windmühlenflügel. Hier war es offenbar so, dass Don Quijote diese Phantasie brauchte, um sich von seiner eigenen Bedeutsamkeit zu überzeugen.


Erst wenn ich das Problem erkannt (definiert) habe, kann ich daran gehen, nach einer Lösung zu suchen. Alles andere ist keine Problemlösung, sondern Aktionismus.

Es gibt auch Probleme, die sich aller Erfahrung nach vermutlich nicht lösen lassen, so z.B. ein Wunsch nach Unsterblichkeit. Es gibt auch Probleme, die verschwinden von allein, so etwa ein nervender lautstarker Nachbar, der eines Tages nach einem Herzinfarkt tot in seiner Wohnung liegt.

So heißt es in einer alten Weisheit:

Sitzend am Ufer des Flusses und die Leichen seiner Feinde vorübertreiben sehen.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 27. Februar 2019 09:45
An: ...
Betreff: Suche nach Ausweg, unsere Trennung

Moin,

nach 32 Ehejahren hat sich meine Frau vor eine Woche von mit getrennt.

Wahrscheinlich hat der Alltag uns überholt und wir haben uns, ohne es zu merken, auseinander gelebt.

Ich möchte unsere Beziehung gern retten.

Gesprächs-Versuche mit meiner Frau führen immer in eine „Patt-Situation“.



Ich glaube, wir benötigen Hilfe.

Können Sie uns helfen?

Über eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen.


Mit herzlichen Grüßen

...


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 27. Januar 2019 20:55
An: ...
Betreff: Dringender Beratungsbedarf

Sehr geehrter Herr Thiel,

Meine Partnerin hat sich heute nach einem langen Streit von mir getrennt.

Wir streiten uns häufiger und in der Regel ist es das Thema nicht wert.

Der Streit entfacht sich, weil ich jeder Kritik, ob berechtigt oder nicht, mit "ja aber..." begegne. Ich habe mehrfach versprochen damit aufzuhören. Obwohl ich genau weiß, daß "ja aber..." zum Streit führt, kann ich es nicht unterlassen.

Ich brauche einen Rat, wie ich sie überzeugen kann, dass ich "ja aber..." lassen kann. Dazu müsste ich es jedoch wirklich lassen können.

Ich hoffe, dass ich mit Ihrer Unterstützung eine Chance habe.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 25. Januar 2019 12:31
An: ...
Betreff: Paarteraphie

Hallo.Ich kämpfe seit 4 Wochen um meine Beziehung zu meinem Lebensgefährten.

Er wird im September 40.Ich bin bald 45.Ich will ihn nicht verlieren und kämpfen aber ich weiß nicht ob er das auch will.wir sind seit 10 Jahren zusammen, haben einen bald 10 jährigen Sohn.Ein Traum in Form eines Bauernhofes mit Tieren und allem drum und dran.Gemeinsame Pläne und vor Weihnachten hat er das Gefühl es wäre seit Wochen was zwischen uns.Was ich nun nie fand.Wir haben mit einander geschlafen,sind auf dem Weihnachtsmarkt bummeln gegangenes,zusammen Geschenke eingepackt uns geneckt usw.also nie irgendein Anzeichen das was nicht stimmen würde.Ich weiß nicht mehr weiter.können sie uns helfen?

...

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 25. Januar 2019 13:22
An: ...
Betreff: AW: Paarteraphie


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Das hört sich so an, als ob Ihr Partner Abstand bräuchte. Zu viel Nähe kann in einem solchen Fall eher schädlich sein.

Falls dem so wäre, das kann man in einer gemeinsamen Beratung herausfinden, ginge es darum, dem, was als wichtiges Bedürfnis erkennbar wird, Raum zu geben.

...

 


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 26. Januar 2019 08:11
An: ...
Betreff: Re: AW: Paarteraphie

Hallo.Das hat sich erübrigt,er hat keine Lust auf Familie.Wir haben unsere Beziehung gestern beendet.Trotzdem Danke


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 26. Januar 2019 22:29
An: ...
Betreff: AW: AW: Paarteraphie



Sehr geehrte Frau ...,

das hört sich ja ganz entspannt an.

Dann geht also jeder seiner Wege, muss man nur noch gucken wie man das mit dem Haus und dem gemeinsamen Sohn gut hinkriegt, aber wo ein guter Wille ist, da ist auch ein guter Weg.

Vielleicht machen Sie einfach eine WG auf und jede/r lebt sein eigenes Leben, dann braucht man da nur die Zimmeraufteilung etwas verändern.


Mit freundlichen Grüßen



Peter Thiel

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 28. Januar 2019 12:13
An:
Betreff: Re: AW: AW: Paarteraphie

Das wäre schön aber es ist sein Hof. Und ich habe keinerlei Sicherheit und stehe am Existenz minimum.

...


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:...
An: ..
Verschickt: Mon, Jan 28, 2019 10:19 PM
Betreff: AW: AW: AW: Paarteraphie


Sehr geehrte Frau ...,

was sind Sie denn vorn Beruf, dass Sie meinen, sie würden ohne Ihren Partner am Existenzminimum (Jobcenter) stehen.



Mit freundlichen Grüßen



Peter Thiel




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 29. Januar 2019 11:01
An: ...
Betreff: Re: AW: AW: AW: Paarteraphie

Mein Freund war damals selbstständig und sein Traumberuf ... . Das ist er durch mich geworden(meiner Cousine ihr Mann ist ... in ...).Jetzt ist er Beamter hat alles und tritt mich inden Hintern.Er hat dadurch unseren Bauernhof kaufen können und da wir nie geheiratet haben,hab ich keinerlei Anspruch.Ich habe mich um die Kinder gekümmert und vor 4 Jahren in der Küche einen Minijob angefangen.Was anderes ist ja auch nicht möglich, weil er ja 24 Std.Schicht hat und einer für die Kinder Dasein muss.solange mein kleiner nicht alt genug ist um mal allein zuhause bleiben, brauch ich nach einer anderen Arbeit umgucken.Zum Amt möchte ich nicht,da hab ich mich abgemeldet und hinterher soviel ärger gehabt.Das kommt nicht in Frage.Ich weiss bald nicht weiter weil ich mit diesem Mann alt werden wollte.und von heute auf morgen liebt er mich nicht mehr.eine andere ist nicht im Spiel und zum Paatherapeuten möchte er nicht.

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...

Gesendet: Montag, 4. März 2019 22:07
An: ...
Betreff: AW: AW: AW: AW: Paarteraphie


Sehr geehrte Frau ...,

da sind Sie offenbar in einer Zwickmühle.

Erfahrungsgemäß löst die sich irgendwann auf, aber das kann schon noch ein wenig dauern.



Mit freundlichen Grüßen



Peter Thiel

 

 


 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:...
Gesendet: Mittwoch, 16. Januar 2019 08:04
An: ...
Betreff: Termin SOS

Sehr geehrter Herr Thiel,

Wie Sie unschwer aus obigen Betreff ersehen können und nachdem ich jetzt auch meine Frau von der Notwendigkeit einer Paartherapie überzeugen konnte wende ich mich hiermit mit der Bitte um einen Termin an Sie.

Und da beginnen auch schon die Schwierigkeiten, ich bin im Aussendienst und die Woche über nicht da.

Wobei ich gar nicht weiß, ob ich bei Ihnen richtig bin, denn meine Frau hat sich Montag per Whats app von mir getrennt.

Wie sicher immer in diesen Fällen ist aus mejner/unserer Sicht dringend.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 




 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 7. Januar 2019 13:22
An: ...
Betreff:

Guten Tag,

Mein Name ist ... und ich lebe seid November in Trennung von meinem Mann. Wir haben zwei Kinder 8 und 4.

Ich brauche Unterstützung da ich kaum mit meinen Gefühlen umgehen kann, ziemlich am Boden zerstört, da ich die Trennung nicht wollte.

Die Kinder leiden auch unter dieser Situation und ich kann ihnen nicht immer gerecht werden.

Ich würde sie gerne um Unterstützung bitten.

Ich bin telefonisch unter ... erreichbar.

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 17. Dezember 2018 14:52
An: ...
Betreff: Trennung

Guten Tag.

Ich habe mich gestern von meinem Mann getrennt und wollte fragen ob sie eventuell diese Woche noch einen Termin für uns haben um alle möglichen Fragen zu klären wie finanzielle Unterstützung, wie bringen wir das den Kindern bei und was da noch alles so auf uns zu kommt.

Ich bitte um Antwort

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 16. Dezember 2018 18:44
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie sie sich denken können fällt es einem schwer, diese Zeilen zu schreiben.

Meine Frau und ich streiten zunehmend und die Lage wird eher schlimmer als besser. Wir haben eine 5 jährige Tochter und ich überlege, ob vielleicht jemand wir sie uns helfen könnte. Vielleicht sollte ich den Vorschlag mal machen. Ich habe das Gefühl, dass sich eine Trennung anbahnt. Ich denke, selbst wenn sie nicht aufzuhalten ist, dann bringt es vielleicht trotzdem was wenn wir „moderiert“ werden.

Ich glaube bei uns fühlt sich jeder unverstanden und bei seiner Argumentation im Recht. So was wie Fremdgehen oder ähnliches haben wir meines Wissens aber nicht zu verkraften. Ich habe noch zwei „große „‚Mädels aus erster Ehe die max. alle zwei Wochen aus ... zu Besuch hier sind. (16 und 18 Jahre). Großes Streitthema.

Was meinen Sie, soll ich eine Beratung mal vorschlagen?

Wir wohnen in ... .

Vielleicht melden Sie sich ja mal per Mail. Vielen Dank im Voraus,

...

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 20. November 2018 09:33
An: ...
Betreff: Lebensberatung

Hallo, mein Name ist ... und bin 45 Jahre alt. Ich bin seit 19 Jahren verheiratet und merke das meine Ehe zerbricht. Ich würde mich von meinem Mann trennen bin aber sehr unsicher. Die lange Zeit, in der man zusammen war, das Haus, Freunde etc. Dazu kommen Ängste vor Ausgrenzung, Alleinsein , der Buhmann zu sein etc die mich abhalten diesen Schritt der Trennung zu gehen. Trotzdem bin ich unglücklich in meiner jetzigen Situation und merke wie ich drohe in eine Depression (hatte ich schon mal) zu fallen. Ich habe keine Idee von wem ich mir in dieser Lage helfen lassen kann und wer mit einem neutralen Auge mal auf meine Lebenslage in der ich mich grade befinde schauen kann. Mir dazu Annregungen, Hilfestellung o.Ä. geben kann. Einen Termin bei einem Paartherapeuten hatten wir im letzten Jahr schon mal aber da wollte mein Mann nicht mehr hin. Ich hoffe ich kann bei Ihnen die Unterstützung erhalten ,die ich momentan benötige. Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Liebe Grüße

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. November 2018 20:07
An:
Betreff: Terminabsprache

Sehr geehrter Herr Thiel,

Mein Name ist ... . Ich bin in einer Ehe seit etwas mehr wie 2 Jahren. Nun sind bei uns große Probleme aufgetreten im Laufe der Zeit.... Ich bin schon gedanklich u.a im Begriff mich zu trennen...
Wäre es möglich ein kurzfristigen Termin für uns zu bekommen? Ich bräuchte einfach Hilfe, weil ich auch nicht weiß, was mich bei einer Trennung erwartet. Da wir auch 2 Kinder haben...

Ich bitte Sie mir zu antworten....

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 17. Oktober 2018 19:43
An: ...
Betreff: Lebenskrise
Wichtigkeit: Hoch

Guten Tag,

mein Name ist ..., bis vor kurzem hatte ich noch eine Familie (Frau, Sohn 9, Tochter 6), nun befinde ich mich in Isolationshaft in der gemeinschaftlichen Wohnung. In den 3 Wochen des verheimlichten Auszuges meiner Frau durfte ich meine Kinder ca. 20 h sehen! Da ich schon länger an Burnout/Depression leide, welche durch unser System induziert wurde (Eigendiagnose), bin ich jetzt, wo mir alles was mir noch wichtig war genommen wurde, am Ende und zwar ziemlich und ich habe schon einiges mitgemacht.

Die Sachlage ist einigermaßen komplex und ich würde diese gerne erörtern, evtl. können Sie mir einen Beratungstermin dazu bereitstellen um weitere Schritte abzuwägen?

Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

...

 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 17. Oktober 2018 12:45
An: ...
Betreff: Paaberatung: Anfrage

Hallo Peter,

meine Frau und ich sind gerade auf die Suche nach einer Paarberatung und sind auf ihre Internetseite gestossen. Auf dem ersten Blick, gefällt uns ihre Arbeitsweise. Auch das Auto passt, nachdem meine Frau vor kurzem einen Totalschaden verursacht hat (Auto, niemand verletzt)...

Ich komme ursprünglich aus ... und lebe schon relativ lange hier in Deurschland. Wir sind seit 1999 verheiratet. Anfang dieses Jahres hat meine Frau einen anderen Mann kennengelernt und sich sehr schnell entschieden, sich von mir zu trennen. Dabei verstehen uns noch relativ gut. Wir haben 2 Kinder (13,10). Meine Frau hat jetzt ihre eigene Wohnung. Bei den Kindern versuchen wir es erstmal mit einer 50:50 Regelung.

Der neue Mann war der Anlass der Trennung, aber natürlich nicht der einzige Grund. Ich war bereit mich um meine Frau zu kämpfen; sie hat aber klargemacht, dass sie bei der Entscheidung bleiben will. Damit habe ich mich einigermassen abgefunden und schaue selbst positiv nach vorner.

Obwohl wir weiterhin freundschaftlich miteinander umgehen, sind einige Verletzungen, Frustrationen, und Missverständnisse hängengeblieben. Dabei glauben wir beide, dass eine objektive Beratung, uns helfen könnte, diese etwas aus dem Weg zu räumen. Nicht zuletzt, weil wir wegen der Kinder weiterhin eng aneinender gebunden sind.

Ich würde mich freuen zu hören, ob sie uns beraten könnten...und auch wie eine Beratung (auch kosten- und zeitmässig) ablaufen würde.

Ich bedanke mich im Voraus.

...



 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 15. September 2018 09:29
An: ...
Betreff: Anfrage -Beziehungsprobleme

Sehr geehrter Herr Thiel

auf der Suche nach einem Coach,Lebensberater habe ich Sie im Internet gefunden und wende mich nun einfach mal an Sie wegen einem Berstungstermin.

Kurz zu meiner Person.
Bin 52 Jahre,habe einen 17jährigen Sohn u.habe in einer fast 20jährigen Partnerschaft gelebt,berufstätig. Unsere Beziehung war nicht wie ich es an sich wünschte,wenig Kommunikation, kein gemeinsamer Humor,wenig Herzlichkeit u.Respekt,oft Verletzungen durch Worte. Ich habe mich nach Nähe gesehnt u.sie dann leider in Affairen gefunden.(bin ich nicht stolz drauf!). Diese sind aber beendet,hat mich aber dazu bewegt mich aus meiner Partnerschaft zu trennen. Eigentlich auch aus dem Grund so nicht alt werden zu wollen.auch Gespräche mit Freunden bejahten alle mein Vorhaben. Nun seit drei Wochen bin ich in der neuen Wohnung hab alles aufgegeben u. bei null fange ich an. Wollte ich so komm aber schlecht klar damit.

Mein Partner macht mir auch ständig schuldgefühle,weil er es nicht verstehen kann (Weiss auch nichts v.den Affären) für ihn heisst Beziehung noch wie früher halt nach alten Mustern u.aktzeptiert meine Entscheidung nicht u.will ständig als Familie essen fahren u.sich treffen,was mich dann auch wieder runter zieht,ich aber auch nicht d.Kraft hab nein zu sagen,!! Ich es mehr meinem Sohn zu Liebe mache. Sohn will bei ihm bleiben,da er im Haus aufgewachsen ist. Er kann jederzeit zu mir kommen u.es tut mir unheimlich schwer fallen,aber er wird bald 18 u..er wird auch seinen eigenen Weg gehen. Er sagte dass er bereits immer zu deinen Kumpels sagte dass sich seine Eltern trennen werden wenn er erwachsen ist.

Was die Sache erschwert ist d.sein Vater meint - Kind gehört zur Mutter,er ist überfordert mit der Situation.er kann bei ihm wohnen,wird immer sein zu Hause bleiben- ,aber er tut sich schwer damit den Alltag zu bewältigen, dafür war ich ja immer da. Er denkt ich mach jetzt nur noch Party u.hab Spaß -was nicht stimmt.Mein Sohn meint er kommt damit klar,.(Sohn kommt immer nur am WE heim ,Lehre in ...) Nun denke ich ständig drüber nach es nochmal zu versuchen,damit alle wieder zufrieden sind, aber ich für meine Person weiss nicht ob ich damit umgehen kann.für eine Fortsetzung der Beziehung spricht für mich zur Zeit nur die Sicherheit,Bequemlichkeit u.d.schlechte Gewissen,Angst vorm Alleinsein u.das alle ihren Seelenfrieden haben, Gefühle hab ich meinem Partner gegenüber zur Zeit keine.

Jedenfalls denke ich brauche ich mal einen therapeutischen Rat, da ich befürchte das ich durch mein Gefühlschaos in eine Depression rutsche,da mein Alltag zur Zeit aus wenig Freude u.mehr Tränen besteht u.ich eigentlich ein lebensbejahende Mensch war u.wieder sein will.

Telefonisch wg.evt.Termin wäre ... o.eben per Mail.

Für ihr Verständnis bedanke ich mich im voraus
MfG

...

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 13. Juli 2018 13:32
An: ...
Betreff: Hilfe wegen Große Eheprobleme mit Trennungsabsicht meiner Frau und Kinder


Sehr geehrter Herr Thiel,

in den letzten zwei Wochen versuchte ich zahlreich Sie telefonisch zu erreichen was aber nicht klappte, darum schreibe ich Ihnen diese Mail.

Ich bekam am ... .2018 die offizielle Briefzustellung von der Rechtsanwältin meiner Frau ... mit der Absicht der Trennung.
Wir sind heuer 18 Jahre verheiratet und haben drei Söhne im Alter von 20, 17 und 12 Jahre.

Ich möchte mit ... und auch mit meinen beiden älteren Söhnen über viele Dinge sprechen. Aber die Situation ist so verfahren und schwierig, das ich zumeist das Gefühl habe alles was ich sage bzw. tue und wenn es auch noch so überlegt ist, wird anders gedeutet und ausgelegt. Darum sage ich das was wichtig wäre oft gar nicht und das wird wiederum so ausgelegt als ob ich mit meiner Frau und meinen Kinder gar nicht reden und mit Ihnen was zu tun haben will.

Ich hatte jüngst zwei Gespräche bei der Ehe- und Familienberatung in ... bzw. .... Der zweite Gesprächstermin in dieser Woche war mit der Möglichkeit, das meine Frau alleine oder wir beide gemeinsam den Termin hätte wahrnehmen können. Aber meiner Frau blockt vollständig ab und sagt „die Türe (zueinander) sei zu und fest verschlossen“.

Ich bitte Sie um Ihre Hilfe, damit sich diese Türe hoffentlich wieder einen Spalt öffnet.

Erreichbar bin ich per Mail oder auch telefonisch unter Mobil ... .

Vorab vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 13. Juli 2018 14:38
An: '...
Betreff: AW: Hilfe wegen Große Eheprobleme mit Trennungsabsicht meiner Frau und Kinder



Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Es scheint so, dass Ihre Frau keine Gespräche mit Ihnen sucht, sondern die Trennung.

Falls dem so wäre, wäre es die Aufgabe eines Mannes von Format, damit konstruktiv umzugehen.

Wie könnte ich Sie dabei unterstützen?


Mit Ihren Söhnen können Sie natürlich unabhängig von Ihrer Frau sprechen, wenn die beiden sich dafür interessieren.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 12. Juli 2018 12:03
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Hallo liebes Familienberatungsteam,

gewissermaßen als letzte Chance wende ich mich heute an Sie mit der Bitte um einen Beratungstermin: Nach 10 Jahren Beziehung und einer achtjährigen Ehe stehen mein Mann und ich vor der Trennung, ohne genau zu wissen, woran es liegt - abgesehen von alltäglichen Belastungen, die anstrengende Jobs, Haus und Familientrubel (wir haben einen sechsjährigen Sohn) so mit sich bringen.

Es geht uns allen drei sehr schlecht zur Zeit, deshalb wäre es schön, wenn wir zeitnah einen Termin bekommen könnten. Mir ist klar, dass nur kompetente Therapeuten und Berater bei Ihnen tätig sind, dennoch würde ich - ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen - gern um jemanden bitten, der sich mit mit drohenden Trennungen, Burnout und möglicherweise sogar Adoptivfamilien wirklich gut auskennt.

Wir haben bereits zwei Versuche mit Paartherapeuten hinter uns, die nicht den gewünschten Erfolg (d.h. für uns brauchbare Ansätze und Anregungen oder "Schubser") brachten. Mein Mann hat selbst eine Ausbildung zum systemischen Berater absolviert und ist nicht besonders zuversichtlich, was einen weiteren Versuch angeht...

Vielen Dank und hoffentlich bis bald!

Freundliche Grüße

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 13. Juli 2018 18:09
An: ...
Betreff: AW: Terminanfrage


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage, auf die ich leider erst heute antworten kann.

Wenn die Paartherapeuten vor uns nichts wesentliches zu einer Veränderung beigetragen haben, warum sollte es dann bei anders sein?

Wir kochen ja auch nur mit Wasser.


Vielleicht ist es einfach sinnvoll, dass sie sich räumlich trennen, das können auch zwei Wohnungen in der Nähe sein, in aller Regel entspannt das die Situation, wenn die räumliche Enge entfällt.

Der Sohn kann dann abwechselnd in beiden Elternhäusern betreut werden, auch das eine Entlastung für beide Elternteile, da dann jeder in einem überschaubaren Zeitraum mal Zeit für sich hat, wenn das Kind beim anderen Elternteil betreut wird.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 10. Juli 2018 21:29
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

auf der Suche nach einer Familien- bzw. Eheberatung bin ich eher zufällig auf Ihre Homepage gestoßen. Mein Mann und ich brauchen Hilfe, um wieder glücklich zu sein: jeder für sich und auch gemeinsam. Sie schreiben, dass es einen gewissen Spielraum bei den Kosten gibt. Ich nehme stark an, dass es einige Sitzungen brauchen wird. Mein Mann hat ein Alkoholproblem und verschließt sich ungemein, vor allem über Probleme kann er nicht reden und verdrängt alles, womit er sich sonst auseinandersetzen müsste. Ich bin wahrscheinlich in meiner Art zu dominant und tue ihm mit meiner ganzen Persönlichkeit nicht gut (nach 8 Jahren Beziehung und 3 kleinen Kindern eine recht späte Erkenntnis). Nun die Frage: Befassen Sie sich auch mit Suchtproblemen? Wonach werden die Kosten bemessen?

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 10. Juli 2018 22:14
An: '..
Betreff: AW: Anfrage



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Als Systemiker können wir auch nur mit einem der beiden Partner erfolgreich arbeiten und der andere Partner, ohne dass er anwesend ist, wird wichtige Veränderungen bemerken, die ihn nicht unberührt werden lassen, denn wie Watzlawick so schön sagte: Man kann nicht nicht miteinander kommunizieren.

Das heißt also, wenn nur ein Partner sein Verhalten ändert, kommt auch der andere Partner nicht umhin darauf zu reagieren.

Von daher würde ich vorschlagen, dass Sie die erste Sitzung allein kommen. Ihr Partner kann es sich derweil zu Hause auf der Couch gemütlich machen und eine Flasche Bier trinken, um sein Suchtproblem zu stabilisieren (sogenannte paradoxe Intervention) vorausgesetzt, jemand kümmert sich in dieser Zeit an seiner Stelle um die Kinder, denn er wird nicht beides gut können, Bier trinken und Kinder hüten. Das hätte den Vorteil, dass Ihr Mann nicht in den Widerstand gehen muss, in dem er sich vermutlich schon seit Wochen, Monaten oder gar Jahren befindet. Als Systemiker arbeiten wir nie gegen den Widerstand, sondern beziehen diesen statt dessen liebevoll und wohlwollend ein, so dass der Widerstand früher oder später überflüssig wird, weil es dann nichts gibt, wofür der Widerstand noch sinnvoll wäre.

 

Zur Zeit ist es dagegen vermutlich so, dass Sie Ihren Mann mehr oder weniger offen drängen, dieses oder jenes zu verändern, inklusive der Aufforderung an ihn "über Probleme zu reden und sich mit allem, womit er sich sonst auseinandersetzen müsste" auseinanderzusetzen. Um so mehr Sie hier hier also zur Veränderung drängen, um so höher wird sein Widerstand, das heisst, es verändert sich nichts, im Gegenteil, durch den Widerstand wird alles noch mehr verfestigt, als es ohnehin schon ist.

Es gilt also auf Ihrer Seite, nachzugeben (der Klügere gibt nach), was aber nicht heißt, dass Sie alles hinnehmen, sondern was heißt, dass Sie Verantwortung für Ihr Leben und nicht für sein Leben übernehmen, also die Dinge tun, die getan werden müssen, damit es Ihnen, aber nicht ihm besser geht. Ihr Mann kann selber für sein Leben sorgen und wenn er dies nicht tun will, dann wird er seine Gründe haben (Bequemlichkeit, Faulheit, Wunsch nach Selbstbestrafung, etc. pp), dann muss man ihn lassen und sich vielleicht auch von ihm trennen, er kann dann seine Marotten allein ausleben oder die Chance einer Trennung für einen Neuanfang nutzen.


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Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn minderjährige Kinder von der Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 8. Juni 2018 08:59
An: ...
Betreff:

Hallo Herr Thiel

Es fällt mir nicht leicht aber ich bräuchte ihr Hilfe. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Meine Tochter ist 13 und mein Sohn 15 Jahre alt. Mein Mann ist auf Grund seines Berufes nur alle zwei Wochen ab nachmittags zu Hause. Genau diese Situation nutzt meine Tochter im Moment voll aus. Sie lässt sich von mir gar nichts mehr sagen, fängt an gegen die Möbel zu treten und zu beleidigen wenn ich ihr was sage. Egal ob zuhause oder in der Öffentlichkeit. Wenn ich mit meinem Mann darüber spreche höre ich immer nur das ich ihn mit diesem scheiß in Ruhe lassen soll. Dadurch gibt es natürlich auch Streit. Er hällt natürlich zu meiner Tochter. Es ist jeden Tag schon nach dem aufstehen ein Kampf wegen jeder Kleinigkeit. Ich habe schon gar keine Lust mehr nach Hause zu fahren. Ich habe einfach keine Kraft mehr für so etwas. Sie sagt ja auch immer och bin eine scheiß Mutter. Ich soll mich " verpissen ". Wenn ich ihr hausarrest gebe so wie jetzt gerade kommt auch nur von ihr das sie dann zur Polizei geht. Mein Mann lässt sie trotz hausarrest raus. Ich bin nicht streng und sie haben auch viele Freiheiten aber irgendwann ist eine Grenze überschritten. Ich bekomme von Freunden mehr Unterstützung als von meinem Mann. Ich denke schon über Trennung nach weil ich einfach nicht mehr kann. Bitte helfen Sie uns.

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 8. Mai 2018 22:34
An: ...
Betreff: Hilferuf

Sehr geehrter Herr Thiel,

Nach langjähriger Beziehung bin ich mit der Trennung selbiger nun konfrontiert. Aufgrund meiner starken Gefühle kann und will ich nicht loslassen.

Ich habe die letzten Wochen versucht die Dinge selbst zu verarbeiten aber mir fehlt Halt, Struktur und Zukunft.

Ich hoffe sie können mir hierbei eine Hilfestellung geben.

Mit freundlichem Gruß!

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Sehr geehrter Herr ...,


Danke für Ihre Anfrage.

Das was Sie als starke Gefühle bezeichnen, sind neuronale Verbindungen im Gehirn. Das macht die Sache sicher nicht einfacher, aber verständlicher.

Es ist völlig o.k. wenn Sie nicht loslassen wollen, auch dies basiert auf neuronalen Verbindungen.


Solche neuronalen Verbindungen lösen sich nicht so schnell auf, mitunter dauert es Monate, bis die entsprechenden neuronalen Verbindungen schwächer werden und andere, meist neue neuronale Verbindung, stärker.

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Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 12. April 2018 14:59
An: ...
Betreff: Trennungsgespräch

Sehr geehrter Herr Thiel,
Ich habe nach einer kurzen aber intensiven Beziehung eine sehr unverhoffte und für mich nicht nachvollziehbare Trennung erlebt.

Die Gespräche mit meinem Expartner führen jedoch nicht dazu dass ich verstehe warum er auf einmal sämtliche Versprechen bricht und mich plötzlich nicht mehr in seinem Leben haben will. Wir reden irgendwie aneinander vorbei.

Um mir die Möglichkeit zu geben das Erlebte besser zu verarbeiten möchte ich gerne zusammen mit meinem Exfreund eine Aussprache mit professioneller Begleitung im Sinne einer Mediation durchführen und wollte sie daher fragen ob das bei Ihnen möglich ist.

Vielen Dank,

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 22. März 2018 09:53
An: ...
Betreff: Ehe / Trennung

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Ehefrau möchte eine Trennung von mir bzw Abstand. Wir haben zusammen eine 4 jährige Tochter. Ich halte es nicht mehr aus und gehe an der Situation kaputt. Ich habe mich vor 6 Monaten selbstständig gemacht und weiß momentan nicht wie ich das alles schaffen soll.
Ich fühle mich alleine gelassen und hilflos.

Können Sie mir oder vielleicht uns helfen?

Über eine positive Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 15. März 2018 21:22
An: ...
Betreff: Hilfe in extremer Trennungssituation

Guten Abend.

Ich denke wir benötigen Hilfe und Beratung Wir sind im Oktober nach ... gezogen und im Umzug hat mein langjähriger Freund und Vater meines Kindes uns verlassen. Meine Tochter hat nicht viel geredet sondern sich verschlossen.

Jetzt kommen extreme Verhaltens Probleme Tag taglich hervor denen ich teilweise nicht mehr gewachsen bin. Ich würde gerne einen Termin bei Ihnen ausmachen.

Mit freundlichen grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...
Gesendet: Sonntag, 11. März 2018 23:23
An: ...
Betreff: Hilfe nach Trennung Pubertier out of control

Guten Abend Herr Theil,

ich wende mich heute mit grosser Sorge an Sie und hoffe dass Sie uns helfen können.

Kurz die Fakten:

Ich habe mich letzten Sommer nach 16 Jahren von meinem Mann getrennt, er ist aber erst im November ausgezogen. Wir haben zwei Jungs (10 und 14 Jahre alt). Zu erst sah alles recht harmonisch aus... doch gerade X der 14-jährige entgleitet mir immer mehr. Er kommt und geht wie er möchte, hält sich nicht an vereinbarte Uhrzeiten und ist aggressiv gegen seinen Bruder und mich. Er wäscht sich nicht, hält nichts von Zahnpflege und lernt nicht mehr. Er holt sich immer die Erlaubnis von Papa, wenn es um länger Weggehen geht. Von Freitag auf Samstag Nacht ist er überhaupt nicht nach Hause gekommen, er hat nicht auf meine Anrufe reagiert. Ich lag die halbe Nacht wach und habe mir Sorgen gemacht. Morgens teilte er mir dann mit "Papa weiss wo ich bin!" Ich bin ausgerastet, mit mir wird sich überhaupt nichts mehr abgesprochen, obwohl er im Moment noch bei mir lebt.

Ich bin auch nur ein Mensch und bis zu einem gewissen Grad belastbar... aber ich kann bald nicht mehr.

Dazu kommt dass der Umgang mit dem Vater nicht geregelt ist. Wir dachten, wir bekommen das ohne feste Absprachen, ganz flexibel hin. Leider hält sich auch der Vater nicht an die vereinbarten Zeiten. Wenn die Jungs bei ihm sind ist alles erlaubt, Parties mit Shisha und Alkohol, Freunde dürfen übernachten, es gibt kein Limit. Er gibt alles, dass sie gerne zu ihm kommen.

Ich bin mir sicher, dass mein Mann die Kinder gegen mich instrumentalisiert, aus Rache weil ich mich getrennt habe. Es ist für mich sehr schwer das alles zu ertragen und zu sehen wie mein Verhältnis zum grossen Sohn immer schlechter wird. Parallel wird mir vorgeworfen, dass ich mich um die Belange der Kinder nicht richtig kümmere... alles was ich mach ist falsch... klar flippe ich manchmal aus, ich werde aber auch permanent gereizt. Wenn der Grosse im Haus ist spürt man förmlich die Aggression, er ist sehr böse und brutal zu seinem kleinen Bruder und manchmal habe ich richtig Angst vor ihm. Er ist respektlos und frech ein friedliches Zusammenleben ist nicht mehr möglich.


Wir brauchen Ihre Hilfe.
Bitte melden Sie sich bald.

Grüsse von

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 10. März 2018 15:35
An: ...
Betreff: Familientherapie

Hallo Herr Thiel

Ich habe mich vor 6 Wochen von meinem Mann getrennt und bin nun auf der Suche nach einem Therapeute, der uns hilft wieder ins Leben zu finden und eine Basis zu schaffen in Zukunft respektvoll miteinander umzugehen und vor allem möchte ich unseren Sohn unterstützen, die Trennung sauber zu verarbeiten.

Ich hoffe Sie können uns dabei helfen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 6. März 2018 00:06
An: ...
Betreff: Paartherapie


Guten Abend Herr Thiel,

Wir stecken als Paar in einer Krise. Um ehrlich zu sein, würde ich mich gerne von meinem Mann trennen. Aber hat irgendwie eine Wahrnehmungs Störung.

Ich komme gerade aus einer psychosomatischen Reha die 6 Wochen dauerte , weil mir hier alles zu viel geworden ist und ich seelisch und körperlich erschöpft war. ( ich gehe 20 Stunden die Woche arbeiten, habe zwei Kinder Kinder 11 und 13, ein ...).

Vor der Reha sagte ich meinem Mann bereits das ich mir in 2018 eine Wohnung suchen werde. Weil ich nicht länger mit ihm wie Bruder und Schwester zusammen leben möchte. Ich habe das Gefühl nur praktisch zu sein. Und er kein Problem damit hat seine Frau zu verlieren, aber der Verlust meiner Arbeitskraft ein Problem darstellt.

Während der Reha ( Entfernung von zu Hause 30 Minuten) hat er ca. 5 WhatsApp geschrieben. Auch an meinen Geburtstag in der Reha gab es nur eine WhatsApp.

Ich brauche jetzt Hilfe zum Wohle der Kinder bei der Trennung.

ch hoffe bei Ihnen an der richtigen Anlaufstelle zu sein.

 

Ich freue mich bald von Ihnen zu hören.

Mit freundliche Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 17. Januar 2018 09:22
An: ...
Betreff: Termin für Paartherapie

Lieber Herr Thiel,

mein Mann möchte sich von mir trennen. Wir sind seit 18 jahren zusammen und haben 2 Kinder.

Ich habe Depressionen und komme mit diesem Entschluß gar nicht klar. Gibt es die Möglichkeit am Samstag 20.1.einen Termin zu machen?

Meine Telefonnummer lauetet:

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 -----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 29. Dezember 2017 09:08
An: ...
Betreff: Bitte um Hilfe
 
Guten Tag Herr Thiel,
Ich habe das Gefühl vor den Trümmern meiner Beziehung zu stehen und sehe momentan nur zwei Auswege: 1. Hilfe annehmen und 2. Trennung.

Alleine kommen wir aus unserer selbstgeschaffenen Tretmühle nicht mehr heraus. Wir sind seit 4 Jahren zusammen und haben zwei Kinder im Alter von knapp zwei Jahren und acht Monaten.

Es wäre und wichtig wieder zueinander zu finden, dass die Kinder in einer intakten Familie groß werden können.
Unsere Beziehung musste schon die ein oder andere Strapaze überstehen.

Erst war mein Freund im Job unzufrieden, hat diesen gewechselt und eine neue Ausbildung begonnen. Dann rutschte er in eine alkoholsucht und war stationär zum Entzug. Jetzt möchte er wieder den Job wechseln und ist zudem depressiv.

Ich habe das Gefühl, dass mir sämtliche Energie entzogen wird.
Hätten sie eventuell einen Termin zur Beratung für uns?

Mit freundlichen Grüßen

...


 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 30. November 2017 12:04
An: ...
Betreff: Kontakt

Lieber Peter Thiel,

diese vertrauliche Anrede habe ich gewählt, weil ich zufällig am gestrigen Abend auf der Seite ... gelandet bin und mich viele Ausführungen dort sehr berührt haben.

Heute Morgen hat mich mein aktueller Beziehungsstress dazu geführt, nach einer Möglichkeit der Paartherapie in ...  zu suchen, was mich auf die Seite ... . Und da lese ich wieder Ihren Namen.

Das bringt mich jetzt in die Zwickmühle. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Platz für eine Paartherapie, aber eine persönliche Beratung von Ihnen kann ich mir ebenfalls als sehr hilfreich vorstellen, zumal ich vor einiger Zeit nach einem Therapieplatz gesucht habe, aber scheinbar muss man mit Selbstmord o.ä. drohen um dort ernst genommen zu werden (grins), jedenfalls waren alle hoffnungslos überfüllt (zugegeben, Bezahlangebote habe ich bisher wegen knapper Kasse und großer Familie nicht in Erwägung gezogen, aber 60,-€/h erscheinen fair).

Meine (Haupt-)Krise:

Meine Frau arbeitet (seit eineinhalb Jahren intensiv) den körperlichen Missbrauch Ihres Vaters auf (er ist vor längerer Zeit gestorben). Dadurch ist Körperlichkeit (die vorher ein zentraler Bestandteil unserer Partnerschaft war) quasi nicht mehr vorhanden und wir reiben uns daran auf, uns gegenseitig unsere Bedürfnisse mitzuteilen (inbesondere Körperlichkeit / keine Körperlichkeit). Da mich gerade ihre Offenheit für Körperlichkeit in die Beziehung geführt hat, fällt es mir sehr schwer, "meine Finger bei mir zu lassen" und nach spätestens 3-4 Tage gehe ich wieder auf sie zu (und laufe in aller Regel gegen die Wand in Form von ignoriert werden). Auf die Dauer zehrt das sehr an meiner Persönlichkeit, die sehr beziehungsorientiert ist.

Meine Frau ist seit ca. 2 Jahren in einer Psychotherapie (ursprünglich insbesondere wegen ...) und möchte, dass ich mich (meinen Beziehungsstil) ändere.

Aber wer bin ich dann noch, wenn ich einen großen Teil dessen, was mich ausmacht ändere (falls das überhaupt geht)?

Letztlich läuft es aufs Loslassen hinaus (natürlich nur in diesem einen Bereich...). Aber ich frage mich, was mich noch hält, wenn ich einen großen Teil dessen, was mich bindet, loslasse.

Natürlich ist Körperlichkeit nicht alles, aber ohne Körperlichkeit scheint alles nichts zu sein.

 

Können Sie mich in meiner Situation unterstützen, was denken Sie?

Noch einige Eckdaten:
...



Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Beste Grüße

...

 

 

Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.



In der Tat scheint mir Loslassen, der richtige Weg.

Sobald Sie loslassen, was wohl eine der schwersten Übungen ist, öffnen sich neue Wege.

 

In einem Vortrag von Paul Watzlawick finden wir eine interessante Deutung des bekannten Satzes "Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!"

aus "Die Göttliche Komödie, Inferno III, 9 (Das Höllentor)" von Dante Alighieri.

(Original ital.: "Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate!")

https://de.wikiquote.org/wiki/Dante_Alighieri



Watzlawick sagt:

"Lasst alle Hoffnung fahren, die ihr eintretet, stehe auf dem Tor zur Hölle.
... Das ist nicht der Fall. Dieser Satz steht auf dem Eingang zum Paradies: Lasst alle Hoffnung fahren und dann tretet ein."

Watzlawick: Vom Sinn des Unsinns. Part 9. 2.38 min 

 

In diesem Sinne könnte es in der Tat darum gehen, nicht vordergründig Beziehungskosmetik und Anpassung um der Anpassung Willen zu betreiben, sondern um eine Reorganisation des eigenen Lebens. Was dabei herauskommt, steht in den Sternen, Sicherheiten gibt es keine. Wer sich an Sicherheiten klammert, hat schon verloren.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

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