Suiziddrohung

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF) 

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 3. Juni 2021 23:28
An: ...
Betreff: Anfrage zur Familientherapie wegen Depression

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ihre Adresse bzw. Praxis wurde mir von unserer Hebamme genannt.

Ich bin ..., verheiratet, wohnhaft mit Familie in ... .

Meine Frau hat vor 10 Wochen unser zweites Kind (Tochter) zur Welt gebracht.

Weiter gibt es noch einen 3-jährigen Sohn.

Ich ersuche Sie nach Hilfe /Ratschlag / Einzel- oder Familientherapie da sich unsere Familie seit geraumer Zeit in einer schweren Krise befindet.

Vor allem die auch jetzt noch nach der Geburt unserer Tochter  anhaltende (Schwangerschafts-) Depression (psych. med. bestätigt) meiner Frau ist ein Hauptgrund für unsere Probleme. Vor allem ich, aber auch die Kinder und eigene Mutter sind meist der Auslöser/Grund und natürlich auch die Leidtragenden.

Meine Frau neigt zu explosionsartigen Wut- und Zornausbrüchen, Selbstverletzung, Zerstörung von Gegenständen, Zusammenbrüche mit stundenlangem Weinkrampf, bis hin zu Suizidandrohung und körperlicher Gewalt gegen sich selbst.

Sie hat sich vor kurzem CD große Blutergüsse an Armen und Beinen durch "Selbstbestrafung" zugefügt.

Ich mache mir große Sorgen um Sie und die Kinder. Ich weis selbst manchmal nicht mehr ein noch aus.

Manchmal geht es mehrere Tage lang gut, dann eskaliert die Situation wegen Kleinigkeiten wieder völlig.

Sie leidet meiner Einschätzung nach an schweren Selbstzweifeln, mangelndem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, emmotionaler Erpressung in der Kindheit, (Kontroll-) Verlustängsten, Versagensänsten, selbst auferlegter aber unerreichbarer Perfektion und kann sehr schlecht mit Konflikten umgehen.

Sie ist selbst ein Scheidungskind mit unaufgearbeiteten Kindheitstraumata. Psychische Probleme traten bereits bei Vorfahren in der Familie auf.

Ehe- und Kommunikation-Probleme spielen dann natürlich auch eine Rolle.

Der 3 jährige Sohn bekommt natürlich alles voll mit und übernimmt Verhaltensmuster.

Eine psychiatrische Behandlung war bisher noch nicht sonderlich erfolgreich. (bisher ohne Medikamente)


Wie könnten Sie uns hier helfen ??

Was kann ich tun und wie muss ich mich (richtig) verhalten ? Wann und Wo wäre ein erster Termin möglich ? Halten Sie Einzel-, Paar-, oder Familien-Sitzungen für angebracht ?

Sind zu Zeiten von Corona Online-Gespräche möglich, und überhaupt sinnvoll ??

Mit welchen Kosten ist zu rechnen ?


Viele herzliche Grüße,

...

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 19. Februar 2020 15:24
An: ...
Betreff: Bitte um ein Beratungsgespräch

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir wenden uns an Sie, weil wir mit unserem erwachsenen Sohn (28) nicht mehr weiter wissen. Er leidet schon seit Jahren an psychischen Störungen, ist dauerhaft krank geschrieben und auch bei einem Therapeuten in Behandlung. Immer wieder und zur Zeit ganz besonders redet er davon, dass sein Leben nicht mehr lebenswert sei, weil er z.B. nicht mehr verreisen kann oder sich auch sonst nichts leisten kann. Da sich dieser Zustand seiner Meinung nach für den Rest seines Lebens nicht ändern wird, redet er immer öfter davon, sich umzubringen. Er hätte auch schon aufgeschrieben, wer dann was bekommt und welche Lieder auf seiner Beerdigung gespielt werden sollen.

Er wird von uns finanziell unterstützt, wir bezahlen sein Auto, er bekommt Grundsicherung und seine Miete vom Amt bezahlt. Ihm geht es also materiell nicht so schlecht. Wir bräuchten deswegen dringend einen Rat, wie wir weiter mit ihm umgehen sollen. Meint er es ernst mit dem Selbstmord, so dass wir ihn zur Vorsicht zwangseinweisen sollen, sollen wir jegliche Unterstützung einstellen und ähnliche Fragen, bei denen wir nicht wissen, was wir tun sollen.

Es wäre uns sehr geholfen, wenn wir relativ zeitnah zu einem Beratungsgespräch kommen könnten, da dieser Zustand für uns sehr belastend ist.

Mit freundlichen Grüßen,

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 20. Februar 19:57
An: ...
Betreff: AW: Bitte um Beratungsgespräch


Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Ich habe den Eindruck, Ihr Sohn erpresst sie und sie lassen sich erpressen, so kann das noch jahrzehntelang weitergehen, wenn sie als Eltern weiter mitspielen.

Ich will aber dem Beratungsprozess nicht vorgreifen, sondern nur dies nur als Hypothese zu bedenken geben.

Zur Zeit hätte meine Kollegin freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meine Kollegin gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 



 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 18. September 2019 12:01
An: ...
Betreff: Brauche dringend Hilfe für meinen 15 jährigen Sohn

Schönen guten Tag ,

mein Sohn ... möchte Hilfe von einer 3. Person !

Ich habe mich von seiner Mutter vor ein paar Monaten getrennt !

Wir haben zwar alle ein relativ gutes Verhältnis zu einander , er hat Probleme und bat mich darum jemanden zu kontaktieren .

Außer diesem Problem hat er eine Freundin die auch in Therapeutischer Behandlung ist . Diese ritzt sich und redet immer von Selbstmord , wie gesagt seine Freundin ist in Behandlung , aber ihn nimmt es das alles sehr mit ! Er hat auch sehr oft Differenzen mit seiner Mutter das ihn zusätzlich alles belastet !

Daher bitte ich Sie uns / ihm kurzfristig einen Gesprächstermin zu geben !

Vielen Dank ...

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. August 2019 19:43
An: ...
Betreff: Hilfe / Mediation dringend gesucht

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich wende mich heute an Sie, weil die Eskalation in unserer Familie eine Stufe erreicht hat, in der ich/wir (meine Frau und ich) nicht ohne Unterstützung auskommen.

Es geht um unser / mein Verhältnis zu unserem erwachsenen Sohn X (26 Jahre).

Es geht immer wieder um den Vorwurf an uns, wir würden ihn bei seinen beruflichen und privaten Entscheidungen nicht unterstützen, und er so gar nicht weiß, was er im Leben anfangen. Teilweise verdreht X (aus unserer Sicht) die Realitäten der Vergangenheit.

ein kurzer chronologischer beruflicher Abriss:

- Abitur 2012

- Duales Studium .. bei ... nach einem Jahr abgebrochen (seine eigene Wahl)

- Duales Studium Wirtschaftsinformatik bei ... (seine eigene Wahl Bachelorabschluss in 2018

- Wegen nicht Übernahme arbeitslos bis ...

- Beruflicher Einstieg als ... (bis ...)

- seit 02/2019 bei ... in ... mit dem Ziel ein Masterstudium zu beginnen

- 04/2019 Beginn Masterstudium an privater Uni (Kostenübernahme durch uns)

- 06/2019 Abbruch Masterstudium

- seither extrem unzufrieden mit dem Beruf und der Wunsch nach einem neuen Job

(welcher es sein weiß er leider selber nicht, bisherige Empfehlungen von uns werden abgelehnt)


ein kurzer chronologischer privater VERLAUF

- ...

ab Dez 2017 eigene Wohnung in ...

- Trennung von der Freundin 04/2019 /Auszug aus der gemeinsamen Wohnung 05/2019 (aktuell unterstützen wir die monatliche Miete, damit er in der
Wohnung bleiben kann) (es hört sich sehr materiell an, jedoch haben wir tagelang über unterschiedliche Modelle (Untermiete)/ WG / Auszug etc. diskutiert)

Dennoch bekommen wir laufend die Vorwürfe, wir würden uns nicht in seine Situation hineindenken und könnten uns überhaupt nicht vorstellen
wie es bei ihm "innen drin" aussieht. Wir würden uns keine Gedanken um ihn machen usw. Eskalation ansteigend.

Seit Januar diesen Jahres ist X ist psychologischer Behandlung (Inhalte und Themen der Behandlung sind uns nicht bekannt).

X stellt auch immer wieder die Bevorzugung unserer Tochter Y (23) in den Raum.
...

Das Verhältnis zu meiner Frau ... - seine Mutter), würde ich als  respektlos bezeichnen, immerhin spricht er noch mit Ihr. Sie ist z.Zt. die einzige der er noch Gehör schenken würde, wenn Sie denn miteinander reden würden.

Das Verhältnis zu mir ist vollkommen respektlos (ausreden oder argumentieren funktioniert überhaupt nicht).

Er lehnt mich tief im Inneren als alten, frustrierten Mann ab (so wie ein pubertierender Junge machen würde).

Aussagen, das es im Leben nicht immer nur Sonnenseiten gibt, das er für sich Verantwortung übernehmen soll, interpretiert er ständig damit, dass wir ja für nichts verantwortlich sein wollen und ER immer schuld sei (eigentlich egal zu welchem Thema).

Sobald etwas seiner Vorstellung widerspricht oder es nicht in einen imaginären Plan seinerseits passt, werde ich nieder gebrüllt. Beleidigungen sind an der Tagesordnung.

Nachdem wir aufgrund der wiederholten Streitereien mit dem Abbruch der Beziehung gedroht haben, eskalierte es noch mehr.

Natürlich ist uns bekannt, das Kinder auf eigenen Füßen stehen sollen, Ihnen der Freiraum für Fehler gegeben werden soll. All dies haben wir in unseren Augen getan. Allerdings sieht X nicht ein Verantwortung für sich zu übernehmen, bzw. er bittet immer wieder wir sollen ihm helfen
(was jedoch immer wieder scheitert, da wir seine Mitarbeit einfordern).

Höhepunkt war vor einem Monat der Anruf von X (nachdem wir uns zum wiederholten lautstark Male extrem gestritten hatten), in dem er erst mir und in den anschließenden Anrufen bei meiner Frau und unserer Tochter sich von uns verschieden wollte.

ich hatte mehr als deutlich den Eindruck er wolle Suizid begehen und, da sowohl meine Frau als auch ich unterwegs waren, habe ich die Polizei eingeschaltet und unserer Tochter aus der Ferne gebeten ihn zu retten/zu suchen. Unsere Tochter hat zusammen mit der Polizei die Situation letztendlich klären können. Letztendlich war er mehr als alkoholisiert in seiner Wohnung und von Suizid war (lt. seiner Aussage) nicht die Rede.

Das Thema wurde danach von ihm und uns totgeschwiegen. Wir haben X daraufhin spontan in unseren Urlaub nachreisen lassen, da wir glaubten ihm durch Nähe und Verständnis Ideen und Lösungen Nahe bringen zu können. Im Urlaub kam es zwar zu kleineren Streitgesprächen, die jedoch am nächsten Tag ein friedliches Nebeneinander ermöglichten.

Seit letzter Woche ist der Stand, das ein Kontakt von keiner Seite stattfindet (Nach eine riesigen lautstarken Streit .

Da sowohl meiner Frau als auch mir an einer "normalen" Beziehung mehr als gelegen ist, wir jedoch keinerlei Zugang zu X finden (zumindest nicht im direkten Gespräch) möchten wir gerne eine Mediation oder Beratung oder was auch immer für Gespräche führen, zumal das Thema Suizid und die Aufarbeitung dessen nicht geklärt ist
(die Angst schwingt bei mir ganz gewaltig mit).

Vermutlich sind wir einer der harmloseren Fälle - dennoch brauchen wir Unterstützung, um die ich Sie hiermit herzlich bitte.

Über eine Kontaktaufnahme würde ich mich riesig freuen.

...

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
An: ...
Cc: ...
Betreff: Dringende Unterstützung in Ehe-/Lebenskrise

Guten Tag,
ich wende mich heute an Sie, da sich meine Eltern in einer akuten Ehe- bzw. Lebenskrise befinden und dringend Unterstützung benötigen. Diese E-Mail ist mit beiden abgesprochen, die jeweilige E-Mailadressen finden Sie im cc.

Die grundlegende Situation ist die, dass meine Mutter nach 42 Jahren Ehe meinen Vater verlassen möchte. Dieser sieht in diesem Fall jedoch keinen Ausweg und droht mit Suizid.

Ich hoffe, dass Sie Kapazität haben sich meiner Eltern anzunehmen.
Sie erreichen mich entweder per E-Mail oder unter ... Meine Eltern erreichen Sie per E-Mail oder unter ...

...

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

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