Studentisches Interview

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Juli 2020 10:14
An: ...
Betreff: Interview-Anfrage

Guten Tag, Herr Thiel,

mein Name ist ..., ich studiere Sonderpädagogik an der Uni ... und nehme derzeit an einem Zertifikatsstudiengang zur Systemisch-Lösungsorientierten Beratung teil. In diesem Rahmen werden sogenannte Netzwerkexkursionen durchgeführt, das heißt, professionelle Tätigkeitsfelder erkundet, die für unsere spätere berufliche Arbeit und Kooperation an Schulen und/oder Beratungszentren bedeutsam sein können.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich mit meiner Anfrage an Sie wenden: Wären Sie bereit, mir ein paar Fragen zu Ihrer Arbeit in der Familienberatung zu beantworten? Ihr Online-Auftritt wirkt auf mich sympathisch und vielversprechend.

Es wird sich um ein fragengeleitetes offenes Interview handeln; wie persönlich oder allgemein bzw. ob überhaupt Sie meine Fragen beantworten möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen. Das Gespräch muss nicht aufgezeichnet werden und die Ergebnisse werden nach Wunsch anonymisiert. Mit Zeitpunkt und zeitlichem Umfang richte ich mich nach Ihnen. Das Gespräch kann per Telefon oder Videochat, per Email oder persönlich unter Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören und umso mehr über ein Gespräch, sollten Sie die Zeit finden und Lust haben, sich mit mir zu unterhalten.

Viele Grüße,

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Juli 2020 10:39
An: ...
Betreff: AW: Interview-Anfrage


Sehr geehrter Herr ...,

gerne kann ich hier in einem Telefoninterview mitwirken, gerne auch per Mail.

Dieses würde je angefangener halber Stunde 30,00 € kosten.


Was meinen Sie mit "Sicherheitsvorkehrungen". Geht von dem Interview eine Gefahr aus? Wenn ja welche?



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Juli 2020 11:07
An: ...
Betreff: AW: Interview-Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

es freut mich, dass Sie bereit wären, an einem Telefoninterview teilzunehmen. Mit Sicherheitsvorkerhungen meinte ich die aktuell geltenden Corona-Hygienemaßnahmen, für den Fall eines Gesprächs in persona.

Lieder stehen uns als Studierenden und Teilnehmenden des Zertifikats keinerlei finanzielle Mittel für dieses Projekt zur Verfügung. Es handelt sich um eine freiwillige Weiterbildungsmaßnahme, die über den vorgesehenen Studienumfang hinausgeht, wehalb die Dozierenden zwar von der Universität honoriert werden aber darüber hinaus nur ein sehr begrenztes Materialbudget zur Verfügung steht.

Selbstverständlich ist Ihre Zeit wertvoll, gerade wenn man bedenkt, dass Sie gewöhnlich anstelle des Interviews bezahlte Beratung durchführen könnten. Möglicherweise sind Sie dennoch bereit, mich unentgeltlich mit Ihren Erfahrungen in meiner Ausbildung zu unterstützen. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, habe ich dafür Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Juli 2020 12:09
An: '...
Betreff: AW: Interview-Anfrage

 

Sehr gehrter Herr ...

Ach so, Sie meinen die Coronahysterie. Das hat mit Sicherheit ja nicht viel zu tun, eher mit Unsicherheit und Massenpsychose.

Ich bin weder über 80, noch habe ich diverse Grunderkrankungen und Paranoiker bin ich auch nicht.


Was nichts kostet ist nichts wert oder haben Sie schon mal gehört, dass unsere Bundesmutti Merkel ihren Job kostenlos macht?

Wenn Ihnen meine Meinung was wert ist, dann werden Sie 30 oder 60,00 € auftreiben, wir leben ja nicht in der DDR, also in einer Mangelwirtschaft.

Grad hat die Bundesregierung 260 Milliarden Schulden auf dem Kapitalmarkt aufgenommen, nicht kleckern, sondern klotzen. Anders kommt man über die künstlich geschaffene Coronakrise nicht hinaus.

Daran sollte sich ihre knickrige Uni mal ein Beispiel nehmen, nicht nur die Professoren mit üppigen Gehältern und monatelangen Urlaub ausstatten, sondern auch mal an die Zukunft des Landes, die Studenten denken.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Juli 2020 13:30
An: ...
Betreff: AW: Interview-Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung. Es tut mir leid, dass Sie noch nicht die bereichernde Erfahrung einer unentgeltlichen Unterstützung um der Sache und der Menschen Willen machen konnten. Was nichts kostet ist nichts wert..?
Ich stimme Ihnen zu, dass das Bildungswesen chronisch unterfinanziert ist. Für mich ist das ein Grund mehr, jeden Menschen nach meinen Möglichkeiten zu unterstützen, der sich engagiert, zur Weiterentwicklung unserer Bildungslandschaft beizutragen. Hätte ich jede wertvolle Information, jeden bereichernden Austausch bezahlen müssen, den mir andere Menschen ganz uneigennützig haben zuteil werden lassen, könnte ich als Student meinen Lebensunterhalt trotz mehrer Jobs nicht bestreiten.
Im Übrigen ist die Situation der meisten Dozierenden an deutschen Universitäten alles andere als rosig und üppig. Viele erhalten nur befristete Verträge und decken dennoch mehrere Stellen gleichzeitig ab. Von monatelangem Urlaub kann in den meisten Fällen kaum die Rede sein.

Was Corona anbelangt, reichen mir die Todesopfer und die schreckliche Situation vieler Ärtzt*innen aus, die über Leben und Tod entscheiden müssen, um mich an die Hygienebestimmungen zu halten. Wahrscheinlich werden Sie sich jetzt fragen, wo sie denn sind, die Tausenden Todesopfer und überfüllten Intensivstationen. Richtig, in Deutschland ist es so weit noch nicht gekommen. Vielleicht haben die Sicherheitsmaßnahmen etwas damit zu tun.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und dass auch Sie noch die Erfahrung gegenseitiger Unterstützung machen, die an sich so wertvoll, dass sie nicht durch monetäre Gegenleistung aufgewertet werden muss.

Mit freundlichen Grüßen,

...



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Juli 2020 19:02
An: ...
Betreff: AW: Interview-Anfrage

Lieber Herr ...,

ich habe mich schon ehrenamtlich engagiert, da waren Sie noch im Kindergarten.

Ich sehe aber nicht ein, dass ich für Universitäten und Hochschulen, die im Geld schwimmen dem Deppen spiele und damit dieses ausbeuterische System unterstütze.

Sind Sie für oder gegen den Kapitalismus?



Apropos Corona, kennen Sie die Geschichte mit den verscheuchten Elefanten?

Watzlawick erzählt in seinem Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" die Geschichte vom verscheuchten Elefanten:

Ein Mann klatscht aller 10 Sekunden in die Hände.
Nach dem Grunde für dieses merkwürdige Verhalten gefragt, erklärt er:
Um die Elefanten zu verscheuchen.

Elefanten? Aber es sind doch hier gar keine Elefanten.
Darauf der Mann. Na also, sehen sie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anleitung_zum_Ungl%C3%BCcklichsein#Die_verscheuchten_Elefanten



Genau so mit Corona, die Regierung klatscht in die Hände verbrennt 250 Milliarden Euro und sagt dann, seht ihr, deswegen ist es bei uns so gut und die Maskenpflicht machen wir, damit die Leute nicht auf die Idee kommen, dass wir Schwachsinn veranstalten.



Ihnen eine gute Zeit




Peter Thiel



 


 

 

------Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 4. Dezember 2017 10:30
An: ...
Betreff: Interview

Guten Tag,

mein Name ist ... und ich studiere im 4. Semester Psychologie und Psychotherapie in ..... Im Rahmen des Faches „Pädagogische Psychologie“ müssen wir uns eine Einrichtung suchen, in der in irgendeiner Form Beratung stattfindet. Meine Kommilitonin .... und ich interessieren uns hierbei insbesondere für Paarberatung. In Vorlesungen sind wir immer wieder mit spezifischen Theorien oder Ansätzen in der Paarberatung in Berührung gekommen, umso spannender wäre von daher nun einen Blick in die Praxis werfen zu dürfen! Das Interview würde 15-20 Minuten dauern, kann telefonisch geführt werden, wir erscheinen aber auch sehr gerne persönlich bei Ihnen.
Ich hoffe Ihr Interesse soweit geweckt zu haben!
Melden Sie sich also gerne bei uns, wenn Sie eine Möglichkeit sehen in den kommenden Wochen ein kurzes Zusammentreffen möglich zu machen.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören,

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

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