Schulverweigerung

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 



 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 5. Juni 2019 16:12
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel!

Unsere Tochter ... geht seit fast drei Monaten nicht mehr zur Schule.

Verschiedene Ansätze ihr zu helfen sind bisher ins Leere gelaufen. Sowohl ..., als auch meine Frau, als auch ich haben uns psychologischen Beistand geholt.

Die Erkenntnisse die unsere Tochter ... hat, die ich auch mit meiner Therapeutin bespreche, legen mir dringend nahe, ...s "Erkrankung" in einem systemischen Rahmen zu betrachten.

Zur Zeit scheint jedenfalls kaum Bewegung in die Familiendynamik zu kommen, was alle Beteiligten, einschließlich unseres Sohnes, sehr belastet.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit Lieben Grüße

...


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 2. Juni 2019 21:57
An:
Betreff: dringende Bitte um Rat


Lieber Herr Thiel,

auf der Suche nach potentieller Hilfe „für meinen neunjährigen Sohn A“ bin ich auf Ihre Website gestoßen, die mich direkt sehr angesprochen hat.

Die Anführungszeichen stehen oben deshalb, weil ich durchaus nicht der Überzeugung bin, dass A „das Problem“ ist oder ihm dadurch geholfen werden könnte, dass er allein zu einem Psychologen geht/eine Therapie macht: Ja, er hat massive Probleme – und mein Mann und ich sind schlichtweg überfordert mit der Lösung derselben und sicherlich nicht unbeteiligt an deren Entstehung, wenn auch natürlich nicht absichtlich -> Wir haben massive Probleme und brauchen Hilfe.

Ganz akut (und sehr kurz gefasst) sind ganz offensichtliche Fakten und Probleme, die es zu lösen gilt:

* A verweigert die Schule, immer wieder und immer häufiger. Inzwischen ist er zweimal während der Schulzeit „einfach“ nach Hause gerannt. Er hat dieses Schuljahr schon extrem viele Fehltage.

* Er rastet regelmäßig komplett aus, wenn etwas nicht so läuft („Kleinigkeiten“), wie er es möchte (Frustrationstoleranz oft = 0), verbal und körperlich, und findet schier kein Ende – und langsam aber sicher stufe ich das als gefährlich ein. Ich meine, er ist erst neun Jahre alt – aber er wächst, wird stärker… es wird gefährlich, wenn es so weitergeht.

Ein bisschen mehr Input:
A ist ziemlich intelligent, wird an der Schule von Anfang an ausgebremst -> Unterforderung ist ein großes Thema, sowie der Verlust des natürlichen, kindlichen Lerneifers (mir ist bewusst, dass das ein Gesellschaftsproblem und A da kein Einzelfall ist, aber bei ihm ist es extrem).
Aufgrund der extremen Ausrasterei und meiner Ohnmacht demgegenüber war A schon mal, vor ca. zwei Jahren(?), bei einer Psychologin in „Therapie“ – das war für ihn eine sehr positive Erfahrung, hat aber am Ende langfristig nichts verändert.
Seither gab es viel Veränderung an „anderen“ Baustellen: Familien-Wiederzusammenführung, Umzug von ... nach ..., Schulwechsel.
Ich war mit A bereits vor einiger Zeit beim zuständigen Schulpsychologen in ... .
Ich bin ziemlich regelmäßig im Gespräch mit A’s Klassenlehrerin und dem Schulleiter der Grundschule – A war bei mehreren Gesprächen mit dabei. Er besucht dort eine Familienklasse.
Er ist im Grunde sozialkompetent – so unwahrscheinlich das gerade klingen mag.
Aufgrund der Unterforderung an der Grundschule hat er dieses Schuljahr für zwei Wochen am ... Gymnasium in einer Hochbegabten-Klasse hospitiert – das hat er toll gemeistert (es war auch sein Wunsch), jedoch waren alle (A und ich eingeschlossen) der Ansicht, dass es jetzt trotz allem noch zu früh für ihn wäre, ans Gymnasium zu wechseln, schon allein aufgrund des Drucks und der Gesamtentwicklung.
In letzter Zeit überlege ich, ob eine ganz alternative Schule für A „die Lösung“ sein könnte… Jedoch bin ich ziemlich sicher, dass nicht nur die Schulsituation Probleme verursacht – wir brauchen definitiv Hilfe. Schule hin, Schule her.
Ich kann und will nicht länger aushalten, dass mein neunjähriger Sohn wie besessen auf mich eindrischt und –tritt, mir alles Mögliche androht, Sachen nach mir wirft und die Wohnung demoliert (es grenzt an ein Wunder, dass noch kein Fenster zu Bruch gegangen ist), weil ich ihm irgendetwas, was er gerade möchte, nicht erlaube (Bsp.: Nutzung digitaler Medien, an einem Tag, an dem er die Schule verweigert), einen von ihm bestimmten „Kompromiss“ nicht eingehe (Bsp.: Ich gehe am Montag wieder in die Schule, wenn Du das Mattscheiben-Verbot für Sonntag wieder wegnimmst), oder weil ich irgendetwas von ihm verlange, das er nicht möchte (Bsp.: Jetzt Zähneputzen. Oder: Nochmal richtig Zähneputzen.)

A hat zwe Geschwister:
eine Schwester 14 Jahre alt, und einen sechzehnjährigen Bruder, beide sind auf dem ... Gymnasium in ...und kommen zurzeit alle mit sich, dem Rest der Familie und der Welt ganz gut klar.

Ich höre jetzt auf zu erzählen und hoffe, dass das, was ich geschrieben habe, für Sie einen Sinn ergibt und nicht nur nach Wirrwarr aussieht. Es fällt mir nicht leicht, unsere sehr komplexe Familiensituation irgendwie so herunter zu brechen, dass ein realistisches Gesamtbild dabei herauskommt und klar ersichtlich ist, an welcher Stelle wir Hilfe benötigen.

In der Hoffnung, dass Sie uns irgendwie und sehr schnell (die Schulpflicht sitzt uns im Nacken) eine Hilfestellung geben können, mit der Bitte um möglichst schnelle Rückmeldung Ihrerseits (Kontaktdaten siehe oben) und mit herzlichem Gruß

...


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 10. April 2019 10:09
An: ...
Betreff: Beratung wegen familiärer Konflikte

Guten Tag Herr Thiel!

Ich wende mich heute an Sie um einen Termin für ein Erstgespräch zu erbitten. Mein Mann und ich haben für uns entschieden das wir dringend Unterstützung brauchen bevor die Konflikte in unserer Familie diese zerstören.

Wir haben 3 Kinder. Unser ältester Sohn ist 11 Jahre alt und seit den Sommerferien sehr auffällig in seinem Verhalten. Er lehnt sich gegen alles auf was Familienleben und die damit verbundenen Regeln betrifft. Er rebelliert, ist aggressiv und verweigert sich allem. Das fast täglich.

Erst dachten wir es sei eine Phase. Doch es wird schlimmer. Er verschwindet, verbarrikadiert sich im Zimmer, tobt, droht sich etwas anzutun, wird teilweise auch gewalttätig uns und seinen jüngeren Schwestern gegenüber. In der Schule wird er anscheinend sehr geärgert. Daher will er morgens nicht in die Schule. Was wiederum einen neuen Konfliktherd öffnet. Aufgrund des Verhaltens der anderen Schüler sind wir mit den Klassenlehrern in Kontakt.

Alle bisherigen Versuche die Familiensituation zu verbessern scheiterten. Im Moment sind wir ratlos.

Ich freue mich bald von Ihnen zu lesen.

Beste Grüße

...

 

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 30. April 2019 18:09
An: ...
Betreff: Probleme mit 17-jährigem

Guten Abend,

ich bin im Internet über Ihre Seite gestoßen. Es geht um meinen 17-jährigen Sohn. Er hat extreme Schlafprobleme und vielleicht können Sie uns weiterhelfen.

Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, 13 und 17. Vor einem Jahr sind wir nach ... gezogen.

Bei meinem Sohn wurde ADHS diagnostiziert, er bekam auch Medikamente (bis 4. Klasse), was sich als nicht wirklich hilfreich erwies und die Therapie abgebrochen wurde.
Er besucht seit der 3. Klasse eine E-Schule, zunächst in ..., dann ab der 5. Klasse in ... (bin damals zu meinem Ex-Partner gezogen, nicht der Vater der Kinder). Sein Vater wohnt in .... und sie sehen sich alle 2-3 Monate.

Er geht jetzt auf die BAS in ..., um seinen Hauptschulabschluss nachzumachen, als VAB. Allerdings geht das jetzt nicht mehr, aufgrund der Fehlzeiten.
Aufgrund der Fehlzeiten wurde auch bereits eine Ordnungsstrafe verhängt (Brief steht noch aus).

Es ist so, dass sein Rhythmus ziemlich verkehrt herum ist. Er klagt, dass er nicht einschlafen kann, beschäftigt sich dann mit Musik hören, TV schauen. Oft schläft er ein, wenn ich ihn wach mache (hört selber den Wecker nicht). Ich bekomme ihn einfach nicht wach oder er hat dann durchgemacht und er geht müde in die Schule. Schlafprobleme, d.h. dass er schwer aufsteht, hat er schon lange. Doch so extrem wie jetzt (ca. halbes Jahr) hatte er noch nie.

Ich weiß nicht, was ich noch tun kann. Oft habe ich das Gefühl, dass er meine Hilfe nicht annimmt. Auf der anderen Seite fehlt es mir auch, dass er selbst auch etwas ändern will.
Das Ganze belastet mich als Mutter sehr und unseren Alltag. Ich habe auch das Gefühl, dass er keine Motivation sieht, er hat keine Ziele oder ein festes Hobby.

Ich suche einfach gezielt Hilfe für uns. Können Sie uns weiterhelfen?

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 22. März 2019 16:51
An:
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich brauche Hilfe von einem Fachmann.

Mein Sohn, 10 Jahre alt, war wegen Krankheit länger nicht in der Schule. Seit letzter Woche sagt er zwar selbst, dass er wieder hin möchte, ist morgens aber einerseits noch zu schlapp, andererseits bin ich nicht sicher, ob er sich aus anderen Gründen verweigert. Es gab wohl unschöne Vorfälle in der Schule.

Allerdings verweigert er sich in den letzten Tagen immer mehr Allem gegenüber. Ob Medikamente, rausgehen, bis hin zum Essen und Trinken.
Das macht mir auch im Hinblick auf seine körperliche Gesundheit ernsthaft Sorgen.

Ich habe versucht, Termine bei Beratungsstellen zu bekommen, die sind aber erst in 14 Tagen möglich.

Mittlerweile fehlt mein Sohn seit gut vier Wochen in der Schule und kommt so gut wie gar nicht mehr aus dem Bett. Ich verliere da phasenweise komplett den Zugang zu ihm.

Können Sie mir helfen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 21. Februar 2019 22:46
An: ...
Betreff: Erstberatung

Hallo Herr Thiel,

Mein 14 jähriger Sohn geht in die 9. Klasse einer Gesamtschule und entwickelt sich zum Schulverweigerer. Seit letztem Schuljahr häufen sich die Fehltage, geht er fast wöchentlich 1 bis 2 Mal nicht zur Schule. Ich mache mir große Sorgen um ihn. Er hat regelmäßig Phasen in denen er sich komplett zurück zieht, in depressive Verstimmung verfällt und dann der Schule fern bleibt.
Er verstrickt sich immer mehr in einen Teufelskreis aus „ich geh nicht hin, weil ich keinen Bock habe“ und „ ich habe keinen Bock weil ich eh nichts mehr mit bekomme“. Nachhilfe lehnt er ab.
Sein Freundeskreis kifft, somit er auch.
Ich habe den Eindruck, dass sein Selbstbewusstsein großen Schaden genommen hat.
Er hat ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater und vermeidet den Kontakt mit ihm.
Wir brauchen Unterstützung. Ich lebe mit meinem 14 jährigen Sohn und der 7 jährigen Tochter nach der Trennung des Vaters vor einem Jahr allein.
Ich motiviere meinen Sohn so gut es geht, immer wieder von neuem. Nur leider bin ich mit meinem Latein am Ende.
Ich hoffe sehr, dass ihm ein anderer, professioneller Blick auf ihn und unsere Situation hilft.

Vor 1,5 Jahren waren wir bei einer Jugenpsychologin, weil er damals geäußert hatte, dass er Drogen nimmt, damit er sein Leben erträgt. Damals attestierte sie, dass er sich in einer Depression befunden hätte, er jedoch „über den Berg sei“. Sollte es ihm nochmal schlecht gehen, solle er doch einfach wieder anrufen. Mein Sohn sagte, er hätte einfach gesagt was sie hören wollte und gut. Er würde sie nicht mehr anrufen wollen.
In der Nachschau fing dann bald darauf das Schulschwänzen an. Erfahren habe ich davon erst im zweiten Halbjahr des letzten Schuljahres. ... seine Klassenleiter waren oft nicht da..
Es geht um seine Gesundheit und seine schulische Zukunft.

Ich hoffe bald einen Termin bei ihnen zu bekommen.

Viele Grüße

...

 

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 11. Januar 2019 10:55
An: ...
Betreff: Familienberatung, -therapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um einen Termin zur Familienberatung.

Unsere jüngste Tochter X (15) leidet seit mehreren Jahren an Depressionen und war selbstmordgefährdet. Unsere Tochter Y (17) hat seit einiger Zeit ebenfalls Probleme und zeigt depressive Züge. X besucht seit ca. 1 Jahr nicht mehr die Schule und hat keine sozialen Kontakte mehr. Y leidet unter Essstörungen, Schlafstörungen und hat oft Kopfschmerzen. Die momentane Situation ist für uns alle sehr belastend.

Wir sind sowohl per E-Mail als auch telefonisch zu erreichen

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 17. Dezember 2018 10:27
An: ...
Betreff: Schulbegleitung/Therapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin im Internet auf Ihre Seite gekommen.

Das was Sie da geschrieben haben,hörte sich sehr gut an. Allerdings weiss ich nicht, ob ich bei Ihnen richtig bin.


Unser Sohn ... ist neun Jahre alt und geht in die vierte Klasse.

Seid April hat er ganz starke Probleme zur Schule zu gehen und mag auch nicht mehr alleine schlafen.

Seid kurz nach den Sommerferien ist es so schlimm geworden das er nicht mehr zur Schule kann.



Jetzt ist er in Therapie in ... (Tagesklinik)

Leider kommen wir da auch nicht weiter, weil er da alleine nicht bleiben möchte.Die Therapeutin meint,das er da wohl fehl am Platz ist.

Die Kinderärztin ist der Meinung er müsste wieder in seine Schule, mit fachlicher Begleitung.

Können Sie uns da weiter helfen?

Wir haben heute noch Gespräche mit den Therapeuten in .... Die Lehrer wollen alles versuchen was sein muss.



Mit Freundlichen Grüßen

...


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 19. Dezember 2019 21:36
An: '...
Betreff: AW: Schulbegleitung/Therapie




Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Mir scheint eine aufsuchende systemische Familientherapie die richtige Intervention, wenn der Sohn nur schwer zu bewegen ist, sich an externe Orte zu bewegen. Das sollte aber auch die Tagesklinik anbieten, wenn man dort auf der Höhe der Zeit ist und nicht nur die Rendite für die Besitzer im Auge hat.

Eine einseitige Problemfokussierung auf die Schule, greift vermutlich zu kurz.

Von daher würde ich meinen, dass auf mindestens drei Beziehungsfelder geschaut werden sollte, zum einen auf die Familie, zum anderen auf die Paarbeziehung der Eltern und erst zum Dritten auf die Schule. Womöglich gibt es noch weitere Felder, die von Relevanz für das Verhalten Ihres Sohnes sein könnten.

Das Kind mal eben mit Begleitung zur Schule zu schicken, würde vermutlich das Problem nur verschärfen, wie stünde denn der Junge dann da, wenn seine Klassenkameraden fragen, wer das da ist, der ihn jeden Tag zur Schule bringt (begleitet) grad so als ob der Junge nicht selber laufen könnte.

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. Oktober 2018 07:06
An: ...
Betreff: Termin

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und diese hat mich dazu bewogen, mich bei Ihnen zu melden.

Ich bin alleinerziehende Mutter eines knapp 15-jährigen Sohnes. Er ist wiederholt sehr aggressiv und gewalttätig mir gegenüber. Die Schule verweigert er auch schon seit langer Zeit. Er war diesbezüglich auch schon stationär untergebracht. Meines Erachtens hat dies aber nichts gebracht. Während des Aufenthalts hat er angefangen sich zu Ritzen. Therapien nach Klinikaufenthalt kamen nicht zustande, da er nicht hingeht. Medikamente bekommt er nicht. Kontakt zum Vater besteht nicht. Dies wünscht mein Sohn auch nicht, da er von ihm auch oft geschlagen wurde.

Was gibt es für weitere Möglichkeiten ihm zu helfen? Denn ich halte das auch nicht mehr lange aus, wenn sich immer wieder alles wiederholt.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

... 

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 26. September 2018 05:27
An: ...
Betreff: Hilfe

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weiß nicht, ob sie mir helfen können, mir fällt leider auch keine Lösung ein bzw. ich weiß nicht, wohin ich mich wenden soll.

Unser Sohn ist gerade dabei, sein Abitur weg zu werfen. Er ist in der 12. Klasse und verweigert einfach bestimmte Arbeiten/Fächer. Aber wir kommen nicht mehr zu ihm durch. Alle Fragen und Hilfsangebote werden nur mit Schweigen quittiert. Wir bekommen keine Antwort, was los ist und wie wir ihm helfen können. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

...

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 23. März 2018 20:24
An: ...
Betreff: Familienhilfe . Behindertenrechte , Kinderechte

Hallo mein Sohn, Autist -GDB 50- Merkzeichen H, 11 Jahre alt und seine Mutter sollen einen Jugendhilfeantrag (bis 29.3.2018 ) stellen (wenn nicht soll Familiengericht eingeschaltet werden) worauf ein Hilfeplangespräch stattfinden soll ,da wir aber absolut kein Vertrauen zu der zuständigen Fachkraft ... haben und wir schon mehrfach um Wechsel gebeten haben, diesem Wunsch aber nicht entsprochen wird, benötigen wir Hilfe im Umgang mit der zuständigen Fachkraft bei Gesprächen, die das Kindeswohl betreffen !

Wir würden es begrüßen wenn Hilfe möglich wäre, um die Behindertenrechte, Kinderechte mit Ihnen beim Jugendamt zu stärken und schützen da mein Sohn auch kein Kontakt mit der Fachkraft haben will! Dass einem Wechsel nicht entsprochen wird und wir gezwungen werden mit der Fachkraft zusammenzuarbeiten, werte ich als schwere Diskriminierung! Das Kind ist Schulabstinez .

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 24. Januar 2018 08:31
An: ...
Betreff: Familientherapie ?

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir möchten kurz unsere Situation schildern und Sie fragen, ob Sie für uns Zeit haben, um uns in unserer Situation zu helfen.

Akut ist folgende Problematik unsere Familie beherrschend:

Seit gut einem Jahr hat unser Sohn ... (13 J., 8. Klasse, Gemeinschaftsschule) zunehmend Probleme mit dem Schulbesuch, im Januar/ Februar 2017 sowie im Juni 2017 gab es mehrere Wochen, in denen er den Schulbesuch komplett verweigerte, seit Mitte November 2017 bis heute geht er erneut nicht zur Schule.

Eine erste Diagnostik im Sommer 2017 ergab bisher lediglich die Diagnose "depressive Episode". Therapeutische Hilfe lehnte Stefan im vergangenen Jahr vehement ab, seit Ende Dezember ist er in einer ambulanten psychotherapeutischen Therapie.

... wird von den Lehrern als eher unauffällig beschrieben, sie beobachten keine nennenswerten Probleme, weder mit dem Schulstoff noch mit Mitschülern. ... selbst gibt an, Probleme in Gruppen zu haben und in der Schule, so wie er sie erlebt, keinen Sinn zu sehen. Die Problematik mit Gruppen beobachten wir seit Kindergartentagen.

Er hat eine hohe Sensibilität, ein Intelligenztest ergab eine hohe Begabung.

Zuhause gibt es immer häufiger Streit und Diskussionen, da wir um die Schulpflicht wie auch die Wichtigkeit der Schule für sein weiteres Leben wissen und daher macht uns dieses Thema allmählich auch seelisch schwer zu schaffen.

Die ganze Familie (w, 50, m, 52, ...) leidet darunter und wir wissen inzwischen nicht mehr, wie wir in der Familie gut mit dem Thema und gut mit ... umgehen können, um ihm in seiner Besonderheit und seinen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Wir würden uns sehr über eine Rückmeldung freuen und hoffen auf ein erstes Gespräch mit Ihnen

...


 

 

 

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