Schulverweigerung

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 



 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 22. März 2019 16:51
An:
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich brauche Hilfe von einem Fachmann.

Mein Sohn, 10 Jahre alt, war wegen Krankheit länger nicht in der Schule. Seit letzter Woche sagt er zwar selbst, dass er wieder hin möchte, ist morgens aber einerseits noch zu schlapp, andererseits bin ich nicht sicher, ob er sich aus anderen Gründen verweigert. Es gab wohl unschöne Vorfälle in der Schule.

Allerdings verweigert er sich in den letzten Tagen immer mehr Allem gegenüber. Ob Medikamente, rausgehen, bis hin zum Essen und Trinken.
Das macht mir auch im Hinblick auf seine körperliche Gesundheit ernsthaft Sorgen.

Ich habe versucht, Termine bei Beratungsstellen zu bekommen, die sind aber erst in 14 Tagen möglich.

Mittlerweile fehlt mein Sohn seit gut vier Wochen in der Schule und kommt so gut wie gar nicht mehr aus dem Bett. Ich verliere da phasenweise komplett den Zugang zu ihm.

Können Sie mir helfen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 11. Januar 2019 10:55
An: ...
Betreff: Familienberatung, -therapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um einen Termin zur Familienberatung.

Unsere jüngste Tochter X (15) leidet seit mehreren Jahren an Depressionen und war selbstmordgefährdet. Unsere Tochter Y (17) hat seit einiger Zeit ebenfalls Probleme und zeigt depressive Züge. X besucht seit ca. 1 Jahr nicht mehr die Schule und hat keine sozialen Kontakte mehr. Y leidet unter Essstörungen, Schlafstörungen und hat oft Kopfschmerzen. Die momentane Situation ist für uns alle sehr belastend.

Wir sind sowohl per E-Mail als auch telefonisch zu erreichen

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 



 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 17. Dezember 2018 10:27
An: ...
Betreff: Schulbegleitung/Therapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin im Internet auf Ihre Seite gekommen.

Das was Sie da geschrieben haben,hörte sich sehr gut an. Allerdings weiss ich nicht, ob ich bei Ihnen richtig bin.


Unser Sohn ... ist neun Jahre alt und geht in die vierte Klasse.

Seid April hat er ganz starke Probleme zur Schule zu gehen und mag auch nicht mehr alleine schlafen.

Seid kurz nach den Sommerferien ist es so schlimm geworden das er nicht mehr zur Schule kann.



Jetzt ist er in Therapie in ... (Tagesklinik)

Leider kommen wir da auch nicht weiter, weil er da alleine nicht bleiben möchte.Die Therapeutin meint,das er da wohl fehl am Platz ist.

Die Kinderärztin ist der Meinung er müsste wieder in seine Schule, mit fachlicher Begleitung.

Können Sie uns da weiter helfen?

Wir haben heute noch Gespräche mit den Therapeuten in .... Die Lehrer wollen alles versuchen was sein muss.



Mit Freundlichen Grüßen

...


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 19. Dezember 2019 21:36
An: '...
Betreff: AW: Schulbegleitung/Therapie




Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Mir scheint eine aufsuchende systemische Familientherapie die richtige Intervention, wenn der Sohn nur schwer zu bewegen ist, sich an externe Orte zu bewegen. Das sollte aber auch die Tagesklinik anbieten, wenn man dort auf der Höhe der Zeit ist und nicht nur die Rendite für die Besitzer im Auge hat.

Eine einseitige Problemfokussierung auf die Schule, greift vermutlich zu kurz.

Von daher würde ich meinen, dass auf mindestens drei Beziehungsfelder geschaut werden sollte, zum einen auf die Familie, zum anderen auf die Paarbeziehung der Eltern und erst zum Dritten auf die Schule. Womöglich gibt es noch weitere Felder, die von Relevanz für das Verhalten Ihres Sohnes sein könnten.

Das Kind mal eben mit Begleitung zur Schule zu schicken, würde vermutlich das Problem nur verschärfen, wie stünde denn der Junge dann da, wenn seine Klassenkameraden fragen, wer das da ist, der ihn jeden Tag zur Schule bringt (begleitet) grad so als ob der Junge nicht selber laufen könnte.

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 



 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. Oktober 2018 07:06
An: ...
Betreff: Termin

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und diese hat mich dazu bewogen, mich bei Ihnen zu melden.

Ich bin alleinerziehende Mutter eines knapp 15-jährigen Sohnes. Er ist wiederholt sehr aggressiv und gewalttätig mir gegenüber. Die Schule verweigert er auch schon seit langer Zeit. Er war diesbezüglich auch schon stationär untergebracht. Meines Erachtens hat dies aber nichts gebracht. Während des Aufenthalts hat er angefangen sich zu Ritzen. Therapien nach Klinikaufenthalt kamen nicht zustande, da er nicht hingeht. Medikamente bekommt er nicht. Kontakt zum Vater besteht nicht. Dies wünscht mein Sohn auch nicht, da er von ihm auch oft geschlagen wurde.

Was gibt es für weitere Möglichkeiten ihm zu helfen? Denn ich halte das auch nicht mehr lange aus, wenn sich immer wieder alles wiederholt.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

... 

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 26. September 2018 05:27
An: ...
Betreff: Hilfe

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weiß nicht, ob sie mir helfen können, mir fällt leider auch keine Lösung ein bzw. ich weiß nicht, wohin ich mich wenden soll.

Unser Sohn ist gerade dabei, sein Abitur weg zu werfen. Er ist in der 12. Klasse und verweigert einfach bestimmte Arbeiten/Fächer. Aber wir kommen nicht mehr zu ihm durch. Alle Fragen und Hilfsangebote werden nur mit Schweigen quittiert. Wir bekommen keine Antwort, was los ist und wie wir ihm helfen können. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

...

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 23. März 2018 20:24
An: ...
Betreff: Familienhilfe . Behindertenrechte , Kinderechte

Hallo mein Sohn, Autist -GDB 50- Merkzeichen H, 11 Jahre alt und seine Mutter sollen einen Jugendhilfeantrag (bis 29.3.2018 ) stellen (wenn nicht soll Familiengericht eingeschaltet werden) worauf ein Hilfeplangespräch stattfinden soll ,da wir aber absolut kein Vertrauen zu der zuständigen Fachkraft ... haben und wir schon mehrfach um Wechsel gebeten haben, diesem Wunsch aber nicht entsprochen wird, benötigen wir Hilfe im Umgang mit der zuständigen Fachkraft bei Gesprächen, die das Kindeswohl betreffen !

Wir würden es begrüßen wenn Hilfe möglich wäre, um die Behindertenrechte, Kinderechte mit Ihnen beim Jugendamt zu stärken und schützen da mein Sohn auch kein Kontakt mit der Fachkraft haben will! Dass einem Wechsel nicht entsprochen wird und wir gezwungen werden mit der Fachkraft zusammenzuarbeiten, werte ich als schwere Diskriminierung! Das Kind ist Schulabstinez .

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 24. Januar 2018 08:31
An: ...
Betreff: Familientherapie ?

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir möchten kurz unsere Situation schildern und Sie fragen, ob Sie für uns Zeit haben, um uns in unserer Situation zu helfen.

Akut ist folgende Problematik unsere Familie beherrschend:

Seit gut einem Jahr hat unser Sohn ... (13 J., 8. Klasse, Gemeinschaftsschule) zunehmend Probleme mit dem Schulbesuch, im Januar/ Februar 2017 sowie im Juni 2017 gab es mehrere Wochen, in denen er den Schulbesuch komplett verweigerte, seit Mitte November 2017 bis heute geht er erneut nicht zur Schule.

Eine erste Diagnostik im Sommer 2017 ergab bisher lediglich die Diagnose "depressive Episode". Therapeutische Hilfe lehnte Stefan im vergangenen Jahr vehement ab, seit Ende Dezember ist er in einer ambulanten psychotherapeutischen Therapie.

... wird von den Lehrern als eher unauffällig beschrieben, sie beobachten keine nennenswerten Probleme, weder mit dem Schulstoff noch mit Mitschülern. ... selbst gibt an, Probleme in Gruppen zu haben und in der Schule, so wie er sie erlebt, keinen Sinn zu sehen. Die Problematik mit Gruppen beobachten wir seit Kindergartentagen.

Er hat eine hohe Sensibilität, ein Intelligenztest ergab eine hohe Begabung.

Zuhause gibt es immer häufiger Streit und Diskussionen, da wir um die Schulpflicht wie auch die Wichtigkeit der Schule für sein weiteres Leben wissen und daher macht uns dieses Thema allmählich auch seelisch schwer zu schaffen.

Die ganze Familie (w, 50, m, 52, ...) leidet darunter und wir wissen inzwischen nicht mehr, wie wir in der Familie gut mit dem Thema und gut mit ... umgehen können, um ihm in seiner Besonderheit und seinen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Wir würden uns sehr über eine Rückmeldung freuen und hoffen auf ein erstes Gespräch mit Ihnen

...


 

 

 

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