Schuld

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 25. April 2020 11:05
An: ...
Betreff: Information

Sehr geehrter Herr Thiel. Ich habe seit längerem eine Problematik mit meiner Mutter.

Ich bin 34 und sie 73 Jahre. Aus irgendeinem Grund versucht sie mir das Leben kaputt zu machen. Gestern war wieder ein Vorfall.

Das geht soweit das ich wegen ihr Tinnitus bekommen haben. Beruflich wenn ich einen job habe versucht sie es mir auf irgendeine Weise kaputt zu machen.

Ich bräuchte einen Rat oder wen der mal mit ihr redet das es so nicht weiter geht.

Bitte um Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 25. März 2020 19:51
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

meine Kinder (Sohn 35 Jahre alt, Tochter 29 Jahre alt) und ich (64 Jahre alt) würden gerne eine Familientherapie machen.

Das Problem:

wie es aussieht habe ich ein massives Kommunikationsproblem. Zudem habe ich nach Ansicht meines Sohnes ein Selbstwahrnehmungsproblem.

Der Auslöser, der zu der Entscheidung führte, eine Therapie zu machen:

ein Telefongespräch mit meinem Sohn vor 4 Wochen.

Der Vater meines Sohnes und ich sind seit 28 Jahren geschieden. Ich hatte für mich das Sorgerecht beantragt, der Vater daraufhin auch. Der Vater ist in der ehelichen Wohnung geblieben. Mein Sohn war zum Zeitpunkt der Scheidung 7. Er wurde vom Richter befragt, bei wem er leben will, er hat sich für seinen Vater entschieden. Da das Jugendamt keine Einwände hatte, wurde dem Vater das Sorgerecht zugesprochen.

Der Vater hatte vor der Eheschließung ein Alkoholproblem. Während der Ehe war er „trocken“. Nach der Scheidung hat er wieder angefangen zu trinken. Ich habe das Jugendamt eingeschaltet, sie sind auch zu ihm gefahren, allerdings hat er bei der Dame vom Jugendamt immer einen guten Eindruck hinterlassen.

Lange Rede kurzer Sinn: ich habe es nicht geschafft, meinen Sohn da raus zu holen.

Das wirft er mir heute vor. Ich habe gesagt, ich hätte es versucht, allerdings hätte ich aufgrund zum Einen des richterlichen Beschlusses zum Anderen der Einstellung des Jugendamtes keine Chance gehabt.

Mein Sohn sagt, ich würde mich raus reden. Sein Vater hätte wenigstens zugegeben, daß er Sch.. gemacht hat, und daß es ihm leid tut.

Ich habe gesagt, ich hätte nicht gewußt, was ich noch hätte machen können. Ich könne ja nichts rückgängig machen und nur hoffen, daß er vergeben kann.

Da ich anfing zu weinen, habe ich gesagt, ich wolle mit ihm und seiner Schwester ( ihr Vater ist nicht der gleiche wie der meines Sohnes) nicht mehr darüber ( meine „Schuld“ in ihrer Kindheit) reden, und ich würde jetzt auflegen.

Ich hatte ihm dann, wie vorher schon vereinbart, ein paar Sachen ins Haus gelegt und war tags drauf mit ihm zu Einkaufen verabredet. Da er sich nicht mehr gemeldet hat, bin ich davon ausgegangen, daß er den Kontakt zu mir abgebrochen hat.

Er sagt, ich hätte mich wie ein kleines A...loch verhalten und keine Mutter würde ihre Kinder so behandeln, sich nicht melden und 3 wichtige Wochen des Lebens der Kinder nicht mit bekommen.

(Ich möchte hier erwähnen, daß meine Schwester ( 61 Jahre alt) vor 11 Jahren den Kontakt zur Familie abgebrochen hat. Sie hat mit niemandem über den Grund geredet. Mein Vater ist vor einem Jahr im Alter von 90 Jahren gestorben, meine Mutter ist 85 und wird von mir betreut.)

Beide Kinder finden „meine Art“ furchtbar. Ich wäre egoistisch und würde immer nur mich sehen.

Das ist so im Groben der Stand der Dinge.


Sehen Sie eine Möglichkeit für eine Familientherapie?


Freundliche Grüße

...

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 26. Januar 2020 13:35
An: ...
Betreff: Beratungsgespräch

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich erbitte sie um ein Gespräche da ich aktuell große seelsorgerliche Gefahr für unsere kleine Familie sehr. Ich bin 36 und 10 Jahren mit meiner Frau verheiratet. Wir haben zwei Kinder ... 7 und ... 10. Leider habe ich mich in unserer Ehe zu wenig weiterentwickelt und auf Grund meiner nicht wahrgenommener psychischer Probleme mit meinen Gefühlen ist die Liebe meiner Frau zu mir zerbrochen.

Am 07. 2019 hat mir meine Frau gesagt das sie nichts mehr für mich fühlt und ich habe erst jetzt wahrgenommen das ich krank bin und Hilfe brauche. Meine Frau ist schon seit einem Jahr in Therapie ich mache nur kurze akut Therapiestunden und warte auch eine Zusage von einem Krankenhaus zur stationären Unterbringung in ... . Bis jetzt lebten wir friedlich zusammen in einem Haus in ..., doch nach dem letzt Gespräch mit meiner Frau bei dem sie mir keine Chance auf ein Neubeginn gehen kann, verlassen mich die Kräfte und die meiner Frau.

Die Situation ist für unsere Familie sehr angespannt und ich befürchte ich und meine Frau sind damit überfordert. Wir haben eine große Verantwortung den Kindern gegenüber und möchte für sie sorgen und da sein. Doch das fällt mir zunehmends schwerer. Ich würde sie daher bitten uns oder nur mir kurzfristig ein Gesprächstermin zu vereinbaren um uns Möglichkeiten aus dieser schweren Zeit aufzuzeigen.

Da ich noch berufstätig bin würde mir eine Uhrzeit nachmittags entgegenkommen. In der Ferienwoche auch ganztags möglich.

Mit freundlichem Gruß

...

 


 

 

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