Patchworkfamilie

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 28. September 2018 10:31
An: ...
Betreff: Dringend Hilfe in spezieller Familiensituation benötigt

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir würden uns extrem freuen, wenn Sie die Zeit finden und sich bei uns zurückmelden.

Kurz zu uns:

Wir sind eine siebenköpfige Familie. Drei Jungs (aus meiner ersten Ehe), 17 Jahre, 15 Jahre, und 12 Jahre. .... Ihre Mutter ist ..., die in ... lebt. Sie ist 2010 wieder zurück nach ... gezogen, die Kinder sind aber bei mir geblieben. Da ich sehr stark beruflich eingebunden bin, haben wir diese Situation nur mithilfe eines Aupair-Mädchens lösen können, die zu mir kam, als meine Ex-Frau gegangen ist. Sie war damals dreißig Jahre alt und ist mittlerweile mit mir verheiratet. Ein Geschenk des Himmels.
In unsere zweiten Ehe sind noch zwei Mädchen dazu gekommen. Meine Frau ist ... , somit sind wir eine sehr multikulturelle Familie.
Wir haben nun 8 Jahre diese besondere Situation versucht zu meistern, alle unter einen Hut zu bekommen. Ein zu Hause zu schaffen, was für alle Liebe und Geborgenheit geben sollte. Leider sehen wir immer mehr, dass es nicht funktioniert. Ich selber bin zu wenig zu Hause und verbringe zu wenig „Qualitätszeit“ mit der Familie. Die Jungs akzeptieren meine Frau nicht wirklich als Mutterersatz/Freundin. Hinzukommt, dass meine Ex-Frau ein völlig anderer Typ ist, als meine Frau, was besonders für die Jungs schwierig ist.
Seit einigen Monaten ist vor allem mein großer Sohn mit der Gesamtsituation nicht mehr klargekommen, hat allerlei Drogen ausprobiert und hat erstmals über Selbstmord nachgedacht, ohne uns dies zu erzählen. Mein kleiner Sohn erträgt die Situation nur noch gerade so. Eigentlich nutzt er jede Gelegenheit, um nicht zu Hause zu sein. Die Mädchen spüren das Unglücklichsein in der Familie und versuchen meine Frau „aufzubauen“.
Alles in allem haben wir das Gefühl, dass wir der Situation nicht gewachsen sind. Und obwohl wir von Anfang an sehr viel darüber nachgedacht haben, wie wir unsere Familie glücklich und „erfolgreich“ machen, müssen wir uns jetzt eingestehen, dass wir ohne Hilfe nicht klarkommen. Wir machen uns große Sorgen über jeden einzelnen in der Familie. Sowohl mein großer Sohn, als auch meine Frau stehen wirklich vor einem „Nervenzusammenbruch“ oder Erschöpfung, oder wie auch immer man das bezeichnen möchte.

Wir benötigen wirklich dringend professionelle Hilfe, die uns hilft die Familie wieder, oder erstmals zu einer harmonischen Einheit zusammen zu führen. Wir sind alle bereit, in Form einer Familientherapie daran zu arbeiten.

Unser Kinderarzt Herr ... sieht genau wie wir die groß Gefahr, dass meine Frau oder einer der Kinder es nicht mehr lange durchhält und hat uns zugesichert uns jede Unterstützung zukommen zu lassen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich schnellstmöglich bei uns melden könnten, selbst wenn Sie keinerlei Kapazitäten mehr haben. Vielleicht könne Sie uns dann aber wenigstens jemanden empfehlen.

Ich freue mich auf Ihre Antwort!

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 7. September 2018 12:14
An: ...
Betreff: Probleme mit Lebensgefährten und Erziehung seiner Kinder

Sehr geehrte Damen und Herren der Familienberatung,

meine Name ist ..., ich bin 44 Jahre alt und wohne in ....

Seit 8 Jahren lebe ich mit einem Lebensgefährten ..., 46 Jahre zusammen in seinem Haus.

Auch seine großen Kinder leben mit bei uns, diese sind 19 und 15 Jahre. ... Ich selbst habe eine 11 jährige Tochter. Gemeinsame Kinder haben wir keine.

Schon von Anfang an- gab es immer wieder Unterschiede in Sachen Erziehungsansichten. Oft haben wir geredet, unter anderem habe ich auch schon eine Therapie gemacht- weil ich von seinen Töchtern nicht akzeptiert wurde. Seine Ex-Frau wohnt im selben Ort. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung.
Die Mädchen schlafen auch öfters bei ihr. Da gibt es aber keine Regelmäßigkeit- die schlafen spontan da wo es ihnen gerade am besten passt.

Womit ich zur Zeit große Probleme habe, ist der Umgang mit dem Besuchsrecht des Freundeskreis der großen Töchter. Mein Mann sieht alles sehr sehr locker. Die 19-jährige bekommt jedes Wochenende Besuch von Freundinnen- die gehen meistens zusammen aus- machen sich bei uns fertig und glühen sozusagen vor. Die 15-jährige trifft sich auch jedes Wochenende mit ihren Freunden und Freundinnen- auch meistens bei uns- die gehen dann abends zusammen auf irgendein Geburtstag oder einer Feier- oder sonstige Party.
Manchmal holt mein Mann sie nachts irgendwo ab- oder die kommen mit S-Bahn nach Hause.

Bis jetzt ist immer alles gut gegangen. Aber hat er nicht die Aufsichtspflicht und muss dafür sorgen, das das Mädel um 22.00 Uhr zu hause ist?
Es kommt allerdings auch immer wieder mal vor, das gerade die 15 jährige mitten in der Nacht am Wochenende Besuch empfängt, von "Freunden"
die ich nicht kenne oder noch nie gesehen habe. Mein Mann verkauft mir das dann- als: "och- den kenn ich- der ist in Ordnung". Ich finde das aber nicht in Ordnung, das mitten in der Nacht (gegen 1:00)- bei uns fremde Personen im Haus herum laufen. Schließlich schlafe ich im Nachbarzimmer und meine Tochter auch. Diese Situationen sind nun schon mehrfach vorgekommen.
Jetzt aktuell am letzten Wochenende, da hatte ich Geburtstag und meine Familie war zu Besuch auch zum übernachten.
Da hat die 15-jährige wieder nachts Besuch von fremden Jungs bekommen und bei uns auf der Terasse sitzen wollen.
Mein Mann fand das o.k.
Ich kann damit nicht leben. Es war auch schon so- das wir mit Freunden von einem Weinfest zurück gekommen sind- und die Mädels bei uns ungefragt- mit ihren Freunden eine spontane Party im Keller gemacht haben. Das war auch mitten in der Nacht.
Ich komme mir im eigenen Haus vor- wie eine fremde Besucherin. Mein Mann setzt sich knall hart- zu den Jugendlichen- und trinkt mit denen noch ein Bier und fühlt sich dann selbst wie ein 20-jähriger. Der findet das alles cool.

Ich habe das meinen Mann schon mehrfach mitgeteilt, das ich mich dabei sehr unwohl fühle und keine Sicherheit empfinde. Er ignoriert das aber. Und lässt die nächtlichen Besuche immer wieder zu.
Wir haben daher eine sehr große Diskrepanz zwischen uns. Ich bin auch langsam nicht mehr bereit- wieder und wieder auf meinen Mann zuzugehen und ihm meine Gefühle mit zu teilen.

Mit den Mädels brauche ich darüber nicht zu sprechen. Die bilden eine gemeinsame Front mit ihrem Vater gegen mich.
Da habe ich null Chance.

Eine weiteres großes Problem habe ich mit der Ordnung im Haus. Ich bin ein ordnungsliebender Mensch.
Ich bin aufgewachsen mit der Erziehung- das Kinder im Haushalt mit helfen. Meine Tochter muss dementsprechend auch kleinere Tätigkeiten im Haushalt mit machen- sie hat als feste Aufgabe den Müll 1 x die Woche auszuleeren und alle 14 Tage die 'Couch sauber zu machen. Seine Kinder hingegen müssen gar nichts machen. Da sie am Wochenende bis mittags schlafen und sich danach wieder mit Freunden treffen oder sonstige Sachen zu tun haben. In ihren eigenen Zimmern herrscht meistens das totale Chaos. Selbst wenn er mal durch greift und verlangt- das aufgeräumt wird, sieht es innerhalb weniger Tage wieder total chaotisch aus. Slips und Socken durcheinander auf den Boden geworfen- Kleidung im Schrank zerknüllt hinein geworfen- Berge von Klamotten überall. Und die Regale sind voll mit Bergen von Staub. Ich habe mir abgewöhnt, da was zu sagen- denn es ist alles sinnlos.
Nach dem Essen räumen die großen Mädels wenigstens den Tisch mit ab, mein Mann macht immer die Küche danach.
Meine Tochter räumt auch den Tisch mit ab. Aber ich muss es ihr immer sagen. Überhaupt hat sie sich die "Haushalt-Faulheit"
von den Großen abgeschaut und ich hab ständig Diskussion mit ihr. Da kommen natürlich auch die Sprüche geflogen- das die anderen Beiden das ja auch nicht machen müssen.
Größtenteils liegen die großen Mädels im Bett- oder auf der Couch und datteln mit ihren Handys. Dann spielen sie laute Videos ab- das nervt mich auch wie sonst was. Wenn ich was sage- wird rumgemault.

Alles in allem geht das schon seit Jahren so. Ich bin total unglücklich, weil ich immer wieder Situationen runter schlucken muss.
Und wenn ich mich mal aufbäume, habe ich großen und stundenlangen Krach mit meinem Mann und seinen Kindern. Die machen dann ein riesen Theater mit Heulen und aus dem Haus raus rennen und schluss letztendlich kommt dann immer wieder
hoch- "warum hast du dich von Mama scheiden lassen" - die Scheidung ist allerdings schon 7 Jahre her.

Ich habe keine Kraft mehr. Möchte am liebsten mit meiner Tochter ausziehen. Ich habe aber große Angst davor- diesen Schritt zu gehen. Ich nehme meiner Tochter den Vaterersatz weg (zu ihrem eigenen Vater hat sie leider kein gutes Verhältnis), und außerdem habe ich Angst- das meiner Tochter diese Trennung total den Boden unter den Füßen weg reist. Das Haus zu verlassen und ihre Stievschwestern zu verlassen. (die mögen sich untereinander) Seine Familie mag mich, ihnen zu sagen- was ich denke und fühle und gar eine Trennung zu sagen, ist für mich der Horror. Auch meine Familie wäre geschockt.
Ich habe Angst keine bezahlbare Wohnung zu finden (die Wohnungen im Raum ... sind sehr teuer). Ich arbeite 30 Stunden die Woche. Meine Tochter ist gerade ins Gymnasium gekommen und braucht einfach noch Betreuung von mir.
Überhaupt habe ich Angst vor einem finanziellen Totalruin. Die Güter zu trennen- keine Umzugshelfer zu finden u.s.w.

Können Sie mir mit einer Beratung zur Seite stehen? Ich weiß nicht mehr weiter. Mir geht es nicht gut. Jeden Tag versuche ich stark zu sein und es mir nicht anmerken zu lassen. Mit meinem Mann rede ich seit 1 Woche nicht mehr. Bzw. er nicht mit mir. Er hat mir meinen Geburtstag am Sonntag total vermiest- in dem er mich an diesem Tag schon ignoriert hat. Nur die höflichen normalen Alltagsfloskeln tauschen wir aus.

Traurige Grüße

...

 

 

 

------Ursprüngliche Nachricht-----
Von:...
Gesendet: Freitag, 7. September 2018 13:21
An: ...
Betreff: AW: Probleme mit Lebensgefährten und Erziehung seiner Kinder


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage und Ihre ausführliche Beschreibung der Problematik, die mich sehr berührt hat.

Ich denke, eine fachliche Begleitung ist hier sehr sinnvoll, damit die Problemlage sich nicht weiter verschärft und Sie womöglich noch krank werden, weil Sie keine andere Lösung finden.


...




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 



 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 29. August 2018 11:57
An: ...
Betreff: Bitte um Hilfe.

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich habe es eine Weile versucht, ohne auswertige Hilfe zu schaffen, aber mittlerweile bin ich wirklich an meinen Grenzen, so dass ich mir nun Hilfe von Ihnen erhoffe.

Ich bin 38 Jahre alt, arbeite halbtags in einem ... und lebe seit März diesen Jahres mit meinen beiden Kindern in einer 3-Zimmer-Wohnung in ... .
Vorher lebten wir alle gemeinsam mit dem Papa in einem Haus in ... , wo die Kinder bislang aufgewachsen sind.
Trotz einjähriger Paartherapie (2012), die uns für 3-4 Jahre über Wasser gehalten hat, haben wir uns letztes Jahr im November dazu entschlossen uns zu trennen.

Den Kindern und der Familie haben wir erst Anfang 2018 Bescheid gegeben.

Im März sind wir dann ausgezogen. Bis dahin haben wir trotzdem noch unter einem Dach gelebt, was einigermaßen gut geklappt hat.
Die Kinder haben die Trennung sehr schlecht aufgenommen und waren sehr überrascht.
Viele Tränen und gutes Zureden und natürlich auch die Zeit haben es ganz gut geschafft, dass sie es mittlerweile ganz gut verkraftet haben, wenn man das überhaupt kann.
... (12 Jahre) war für 3 Monate einen Tag in der Woche in einer Trennungsgruppe für Kinder im ... .
... (10 Jahre) geht dort nach den Herbstferien hin.
Also wir haben uns alle 4 große Mühe gegeben, die Trennung für alle so angenehm wie möglich zu machen.
Die Kinder sind alle 2 Wochen beim Papa und in den Sommerferien waren sie für drei Wochen mit ihm zusammen. Soweit so gut.


So... und nun wird es aber leider sehr unschön.
... , mein Expartner hat seit 4 Wochen eine neue Freundin.
Er hat mich persönlich darüber informiert und wusste bis dahin auch nicht, ob und wie was daraus wird.
...
Vor zwei Wochen hat ... den Kindern mitgeteilt, dass es eine Neue an seiner Seite gibt.
Die Kinder fanden das natürlich nicht toll. Aber das war ja klar.
Das war an einem Freitag Abend.
Am Samstag waren sie auf einem Gartenfest, wo ich schon extra nicht mit hingegangen bin, da mir klar war, das ... (die Neue) auch dort sein wird.
Es ging mir dann doch alles ein wenig schnell...
... hat nach der Gartenparty bei ... gemeinsam mit den Kindern im ... Haus übernachtet.
Die Kinder waren damit völlig überfordert und überrumpelt.
Freitag Abend mitteilen und Samstag war sie plötzlich da.
Seitdem gibt es keinen geregelten Alltag mehr.
... verdrängt es und spricht nicht darüber. Er schläft nachts nicht mehr in seinem Bett sondern in seiner Höhle.
... ist stinksauer auf ihren Papa und will ihn weder sehen noch sprechen.
Was ... nicht wirklich nachvollziehen kann.
Und ich bin dazwischen.
Mit meinen Gefühlen und muss das alles auffangen.
Ich bin gerade einfach überfordert und benötige einfach mal jemanden der alles von Außen betrachten kann.
Wie gehe ich mit den Kids um, wie mit .., wie mit ...und was mache ich nur mit meinen Gedanken/Gefühlen.

Können Sie uns helfen/unterstützen?

Ich freue mich auf Ihre Rückantwort.

...

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 29. August 2018 16:28
An: ...
Betreff: AW: Bitte um Hilfe.

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

 

Ich empfehle:

1. Die Ruhe bewahren.

2. Die Ruhe bewahren

3. Die Ruhe bewahren.

 

 

Das ist natürlich oft leicht gesagt als getan, da die Nerven wohl im Ausnahmezustand sind, nicht nur bei Ihnen, sondern vermutlich auch bei den Kindern.

Den Vater scheint das bisher wohl weniger an die Nieren zu gehen. Vermutlich kommt er mit der Trennung besser zurecht als Sie und die Kinder.

Wie immer bei einer erfolgreichen Lösung von Konflikten ist eine Klärung der eigenen Gefühle wichtig und so gut es eben geht, die Herstellung einer gelingenden Kommunikation zwischen den Konfliktparteien, von denen man grundsätzlich annehmen darf, sie würden eine gute Lösung einem Krieg vorziehen.

Dies würde ich hier unterstellen.

 

Also

 

1. Um das eigene Gefühlschaos kümmern

2. Erfolgreich miteinander kommunizieren.

 

Gerne stehen wir mkit unsrer Kompetenz für beide und auch andere ungenannte Themenfelder zur Verfügung.

...

 




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 



 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 3. Juni 2018 21:23
An: ...
Betreff: Hilfe Patchwork Familie

Hallo

Also wir sind eine Patchwork Familie deren Haussegen schief hängt.

Es war mal gut dann ist das eine Kind zur Mutter gezogen , kam nach rund einem Jahr wieder weil diese sie vor die Tür gesetzt hatte und seitdem läuft hier gar nichts mehr.
Die Kinder streiten, schreien, prügeln sich und zumindest mich akzeptiert / respektiert seine Tochter(13j) nicht mehr.
Meine Ehemann und ich befinden uns gerade beide in den Examensprüfungen und müssten auch mal in die Bücher schauen ,....
Wie auch immer wenn wir das nicht schaffen müssen wir uns räumlich trennen und das wiederum ist nur eine Trennung auf raten .
Seine Tochter sagt sie würde sich freuen aber der Rest der Familie, die anderen 3 Kinder (4,10,16 Jahre ) und auch wir erwachsenen würden uns nicht freuen.

Es wäre toll wenn ich Sie jetzt nicht total verschreckt habe und Sie sich bei mir melden würden , wegen einem Termin.

Freundliche Grüße

...

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 22. Februar 2018 13:12
An: ...

Sehr geehrter Herr Thiel,

seit knapp drei Jahren führen mein Partner und ich einen On-/Off-Beziehung.

 

Ich habe eine 5 jährige Tochter und er eine 13 jährige Tochter. Die Kinder lieben sich.

 

Wir beide kommen aus verschiedenen Lebensverhältnissen und haben beide viel erlebt. Wir möchten nun dass dieses hin und her für uns und auch für unsere Kinder aufhört.

 

Könnten wir uns mal bei Ihnen vorstellen?

Mit freundlichen Grüßen

...


 

 

 

 



 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ... 
Gesendet: Sonntag, 7. Januar 2018 18:20
An: ...
Betreff: Paartherapie

Guten Abend Herr Thiel,

auf der Suche nach Tipps für die Rettung einer patchworkehe bin ich am Freitag Abend auf ihre Homepage gestoßen .

Da mein Partner in ... arbeitet kann er immer erst ab 18 h abends .

Ich kläre sie gerne kurz über unsere Situation auf seit 2 Jahren ( alle 14 Tage Pendelbeziehung Distanz 300 km ) seit August leben wir in ... in meinem alten Haus zusammen seit ... sind wir verheiratet .

Alle 14 Tage kommen seine Kids ( junge 13 , Mädchen 10 und 8) leben sonst bei ihrer Mutter in ... .

Wir leben mit meinen Kindern ( junge 15 und Mädchen 16 ) in einem Haushalt !

Meine Kinder haben leider kein Kontakt zu ihrem Vater seit 7 Jahren ( er will keinen )!

Dh hier prallen 2 Welten aufeinander

Und trotz unsere echten großen Gefühle füreinander steht immer ein Konflikt im Raum der immer öfter und heftiger Eskaliert !

Wir brauchen wirklich Hilfe zu kommunizieren und das denke ich

Er hat nie akzeptiert das seine Kinder jetzt bei der Mama leben und dort auch glücklich sind . Mein Mann fühlt sich als Versager und schlechter Papa weil er seine Kinder nur alle 14 Tage sieht . Er macht deshalb dann immer Eventweekend für seine Kids und die Geschenke müssen größer und mehr von ja sein .

Er ist traurig wenn er sieht das meine Kinder bei mir sein dürfen und seine nicht bei ihm .

Und ich klar ich bin traurig und wütend wenn ich sehe dass er mit uns lebt aber nicht mal meinen Kids gute Nacht sagen kann . Angeblich sind meine Kids zu alt und wollen das nicht .
Mein Sohn wünscht sich ihn so sehr als Vorbild und Papaersatz ....

Und dann kommen halt wie überall Alltags Probleme dazu und es knallt ...

Ich würde mich freuen wenn sie sagen sie können uns helfen einen friedlichen Weg zu finden .

Wollen wir wegen Termin telefonieren oder schicken Sie mir einen ( falls sie etwas nach 18 h haben )


Ganz lieben Dank

...

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 7. Januar 2018 19:56
An: ...
Betreff: AW: Paartherapie


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Ich denke, Ihre Kinder haben wenigstens Anspruch auf einen Minimalkontakt mit ihrem Vater, notfalls kann man das - auch bei 15 und 16 Jährigen Kindern - bei Gericht einklagen, der Vater muss dann dem Richter wenigstens Rede und Antwort stehen, warum er den Kindern das antut.


...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 14. Dezember 2017 12:30
An: ...
Betreff: Gewünschter Beratungstermin

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich würde sehr gerne einen Beratungstermin mit Ihnen vereinbaren.
Ich erkläre Ihnen stichpunktartig, worum es geht:
Ich bin 55 Jahre alt, bin seit fast 6 Jahren das zweite Mal verheiratet. Meine Ehefrau hat aus vorheriger Beziehung eine Tochter, heute 12 Jahre. Das Kind ist im wöchentlichen Wechsel beim Vater, welcher unverheiratet und ohne Beziehung ist, wohnhaft im Elterlichen Haus.
Das Kind führt während der Zeit bei ihrem Vater, Oma und Opa ein komplett anderes Leben wie das während des Aufenthaltes bei uns.
Meine Frau und ich, wir sind beide stark im Arbeitsalltag gefordert und haben keine Großeltern im Haus.
Ich hatte von Anfang an eine sehr gute Beziehung zu dem Kind-trotz der vielen Widrgkeiten seitens des Vaters.
Dies ändert sich nun zusehends von Woche zu Woche ins negative. Zum einen liegt es zweifellos an der beginnenden Pubertät, zum anderen am Verhalten des Vaters-vielleicht auch an meinem Verhalten(?).
Immer öfter gerate ich mit meiner Frau deshalb in Streit, obwohl wir uns so fest vorgenommen haben das wir uns nichts kaputt machen lassen...
Gerne würde ich Ihnen die Situation näher erläutern innerhalb eines persönlichen Gespräches.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 27. November 2017 08:50
An: ...
Betreff: Scheidung , wir brauchen Hilfe



Guten Morgen liebes Beratungsteam,

ich bzw. wir brauchen Eure Hilfe. Die Trennung von meiner Exfrau liegt etwa 4 Jahre zurück. Grundsätzlich scheint alles soweit abgewickelt was das finanzielle betrifft und beide haben auch neue Partner.

Leider kriselt es aktuell gewaltig in dem Viergestirn Exfrau, meine Lebenspartnerin, den Kindern (11 und 13) und mir. Das geht mittlerweile so weit, dass ich als Vater meiner Kinder und liebender Partner in der Ecke stehe und wir immer wieder an den gleichen Punkt ankommen. Meine Partnerin und meine Kinder kommen aktuell überhaupt nicht miteinander klar. Meine Exfrau stellt zu mir überhaupt keinen Kontakt her, lediglich wenn sie etwas braucht schreibt sie eine Email. Momentan stehe ich fast vor der Entscheidung nach der Art, Kinder oder Partner (eine Trennung von jemanden steht für mich eigentlich überhaupt nicht zur Debatte).

Das kann so nicht weitergehen, wir brauchen eine helfende Hand.

Ich bitte um Ihre Mitteilung über Terminmöglichkeiten. Infos wie wir das sinnvoll angehen können.


Vielen Dank


Mit freundlichen Grüßen

 

...


 

 

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