Muttersohn

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 24. März 2022 09:08
An: ...
Betreff: Erziehungsprobleme

Guten Tag Herr Thiel.

Mein Name ist Martina Rüger - Namen geändert.

Ich brauche Hilfe in der Erziehungsproblemen. Mein Sohn, Martin ist 9. Ich habe Schwierigkeiten, er reagiert oft aggressiv auf mich. Es ist sehr schwer den Alltag zu führen, da er oft auf mich nicht hört.

Können Sie mir irgendwie helfen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ....
Gesendet: Mittwoch, 10. November 2021 11:35
An: ....
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

soeben bin ich auf Ihre Internetseite gestoßen, die sich sehr interessant liest.

Unsere Kernfamilie besteht aus zwei erwachsenen Kindern und einer alleinerziehenden Mutter.

Wir haben eine sehr enge Beziehung zueinander und sorgen uns, wenn es dem anderen schlecht geht.

Gleichzeitig gibt es sehr viele und belastende Konflikte, die wir schon seit Jahren nicht lösen können.

Aus diesem Grund würden wir gerne eine Sitzung bei Ihnen ausprobieren.

Bei ähnlichen Familientherapien habe ich von einem kostenlosen Erstgespräch gelesen. Ist das bei Ihnen auch möglich?

Ab wann hätten Sie Zeit?

Viele Grüße

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 12. November 2021 11:42
An: ...
Betreff: AW: Familienberatung
 

 

Sehr geehrte Frau ...,

                   

Danke für Ihre Anfrage.    

  

Zur Zeit bieten wir Termine via Internettelefonie (Skype oder Zoom) oder Telefon an.

 

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 19. November 2021 18:30
An:...
Betreff: Re: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

es wäre für uns am besten, wenn Sie zu uns nach ... ins Haus kommen könnten.

Hier noch einige Details zu uns:

Ich bin 28 Jahre alt und Grundschullehrerin in ... . Dort habe ich eine kleine Wohnung.

 

Am Wochenende halte ich mich mit meinem in ... lebenden Freund im Haus meiner Mutter auf.

 

Diese ist ... und 63 Jahre alt.

 

Mein Bruder ist 30 Jahre alt, hat einen Bachelorabschluss. Allerdings hat er noch nie lange gearbeitet und ist sehr oft im Ausland.

Wir alle verbringen viel Zeit im gemeinsamen Haus in ..., weil wir uns sehr nahestehen. Meine Mutter hat uns seit wir 7 und 9 Jahre alt sind alleine und sehr aufopfernd großgezogen. Gleichzeitig ist diese Situation aber unheimlich anstrengend und belastend, da sich mein Bruder nicht an "übliche" Regeln des Zusammenlebens hält, beziehungsweise einen komplett anderen Alltag, Lebensstil sowie Einstellungen vertritt/ lebt.

 

Meine Mutter leidet unter der Situation sehr stark und das seit Jahren.

 

Sowohl mein Bruder, als auch meine Mutter leiden unter Depressionen.

 

Für mich ist die Situation vor allem in den letzten Jahren immer belastender geworden, da ich die Position der "starken, taffen, funktionierenden" Tochter der Familie inne habe.

 

Meine Mama berichtet mir von ihrer Gefühlswelt stetig, so dass ich unter allen Belastungen mitleide, vor allem weil ich sie selbst nicht als Akteur lösen kann/ machtlos bin und selber sehr oft unfassbar sauer auf meinen Bruder bin.

Immer wenn mein Bruder aus dem Ausland zurückkommt, zieht er in seinem Kinderzimmer ein, da er ja dann keine andere "Bleibe" hat und arbeitslos ist.
Meine Mama bringt es nicht übers Herz ihm die Tür zu verbieten.

 

Dies führt dann wiederum zu den bereits angedeuteten Konflikten im Alltag. Besonders schwierig ist die Situation auch für den Partner meiner Mutter.
Er befindet sich meiner Ansicht nach in einer ähnlichen Situation wie ich, als stiller Zuhörer, aber "unfähiger" Akteur, um die Situation zu verbessern.

 

Eine Beziehung ist bereits daran gescheitert. Immer wieder spitzt sich die Situation so zu, dass entweder Partner meiner Mutter, sie selbst oder auch ich kurz vorm Zusammenbruch stehen und völlig ratlos sind. Die Konflikte sind so manifestiert, dass sie auch in Urlauben oder anderen Freizeitsituationen sehr präsent und überschattend sind.

Von der Familientherapie verspreche ich mir, dass meinem Bruder bewusst wird, wie stark seine Probleme, Lebensweise die Familie belasten.

 

Zudem erhoffe ich mir, dass meiner Mama bewusst wird, dass auch ich am Rande meiner Belastbarkeit angekommen bin.

 

Für meine Mama erhoffe ich mir, dass sie Mittel findet, Grenzen gegenüber meinem Bruder zu ziehen ohne sich schlecht zu fühlen.

 

Gleichzeitig wünsche ich, dass sie bei Überschreitung dieser Grenzen und Regeln konsequent ist.

Meine Mama schreibt diese Zeilen gerade mit mir zusammen. Sie erhofft sich von der Beratung, Hilfe und ein zufriedeneres Leben.

Mein Bruder ist an sich gegenüber Psychologie sehr aufgeschlossen.
Gleichzeitig meint er aber, dass keine Familientherapie notwendig ist.
Dennoch ist er bereit daran teilzunehmen.

Wann wäre der nächste Termin möglich?

 

Uns wäre es wichtig, dass die Therapie von Ihnen selbst durchgeführt wird, da uns Ihre Vita angesprochen hat.


Mit freundlichen Grüßen

 

...


      



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 19. November 2021 20:27
...
Betreff: AW: Familienberatung

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für die Erläuterung.

Was ist denn Ihr Bruder von Beruf, er könnte doch auch arbeiten, anstatt als "Muttersohn" seiner Mutter auf der Tasche zu liegen.

Was macht Ihr Bruder im Ausland, stromert er da rum, wovon lebt er?

Entschuldigen Sie die Direktheit meiner Fragen, aber nur so kommt man meiner Meinung nach voran.


Was für eine Rolle spielt Ihr Vater in dem System, normalerweise hilft er dem Sohn bei der notwendigen Abnabelung von der Mutter und auf dem Weg in ein eigenständiges Leben.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 14. Dezember 2020 11:17
An: ...
Betreff: Familienberatung

Hallo, mein Name ist (22) Ich wohne zusammen mit meiner Mutter (58) und meinem Bruder A (24) in einem Haus. Meine Mutter hat das Messie-Syndrom. Sie arbeitet sehr viel, weil sie mich und 2 von meinem Brüdern unterhält. A ist nach einen psychischen Zusammenbruch wieder bei uns eingezogen. Er hat in seinem Leben nichts auf die Reihe gekriegt, zwei Sudiengänge abgebrochen und sitzt jetzt den ganzen Tag im Zimmer.

Ich studiere, gehe arbeiten und habe mir in unserem Haus 2 Zimmer und das Bad erobern können. Das heißt, dort ist es ordentlich und sauber. Ich halte es kaum aus, dass mein Bruder auf unabsehbare Zeit da ist und nichts tut und noch Chaos bringt.

Wir brauchen Hilfe um zu einer Lösung zu kommen. Meine Mutter ist dazu bereit. Können Sie uns einen Beratungstermin anbieten?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 17. Oktober 2020 09:05
An: ...
Betreff: Frage

Hallo Mein name ist ... wohne in ... und bin glücklich verheiratet .

Habe eine Schwester im Alter von 19 und einen Bruder im Alter von 30 lebend im Elternhaus in .... .

Mein Bruder ist psychisch nicht mehr ganz labil im Kopf so dass er seid Jahren kein festen Job hat und garkein Einnahmequellen mehr hat auch keine soziale Hilfen nicht mal hartz4 .

Meine Geschwister streiten sich jeden Tag die Streitigkeiten gingen so weit dass meine Schwester jetzt sogar ausziehen möchte mitten in Ausbildung und mitten in Corona .

Wir wollen dass mein Bruder endlich auszieht versucht auf eigenen Beinen zu stehen ...nun meine Frage was können wir tun ?

...

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 4. Oktober 2020 15:50
An: ...
Betreff: Suche Hilfe für einen Patienten

Sehr geehrer Herr Thiel,

mein Name ist ... und ich arbeite als Logopädin in ...  Ich wende ich an Sie, da ich einen Patienten und eine dazugehörige Mutter mit besonders großem Leidensdruck behandle und das Gefühl habe, dass der Familie alleine mit logopädischer Therapie nicht geholfen werden kann. Der Junge leidet an einer besonders schweren Form von verbaler Entwicklungsdyspraxie, die es ihm auf motorischer Ebene nahezu unmöglich macht, Worte zu bilden. Sein aktiver Wortschatz ist mit mittlerweile 4 Jahren noch weit unterhalb der 50 Wortgrenze und die wenigen Worte, die er spricht, können fast ausschließlich von engen Angehörigen verstanden werden. Sein Sprachverständnis hingegen ist altersgerecht entwickelt und sein Störungsbewusstsein stark ausgebildet. Zu der ohnehin schon sehr schwierigen und langwierigen logopädischen Behandlung der verbalen Entwicklungsdyspraxie kommt erschwerend hinzu, dass der Patient sich während der Behandlung immer wieder Phasenweise vollständig verweigert, vor allem, wenn seine Artikulationsversuche nicht beim ersten oder zweien Versuch gelingen oder er den Therapieablauf oder die Therapieinhalte nicht selbst bestimmen darf. Er zeigt eine starke Bindung an seine Mutter und der Ablöseprozess von Ihr gelingt sowohl in der Therapie als auch im Kindergarten nur mit Mühe. Seit dem Corona Lock Down ist die Bindung an die Mutter wieder deutlich stärker geworden und der Ablöseprozess schwerer als zuvor. Auch im privaten Umfeld lasse er sich nur unter großem Protest und Wutanfällen an seinen Vater oder seine Großeltern abgeben. Eine Behandlung im Beisein der Mutter ist jedoch mit noch stärkerem Verweigerungs- oder Ablenkungsverhalten verbunden, weswegen seine Mutter und ich zusammen vor ca. einem halben Jahr beschlossen haben, sie nicht mehr oder nur Teilweise in ihrer Anwesenheit durchzuführen.

Im Dezember soll eine dreiwöchige Sprachheilkur stattfinden, von der die Mutter sich sehr viel verspricht, da die Behandlungsfrequenz dort natürlich viel höher ist, als die aktuell 2x wöchentlich stattfindende Therapie. Ich habe jedoch aufgrund der Schwere seiner Störung große Zweifel, dass die Kur den deutlichen Erfolg bringen wird, den die Mutter sich erhofft. Von Beginn der Behandlung an erschienen ihr die Fortschritte ihres Sohnes zu langsam, was ich aus persönlicher Sicht nachvollziehen kann. Therapeutisch sehe ich jeden seiner kleinen Fortschritte als großen Erfolg und erläutere ihr diese Fortschritte auch detailliert, aber da sich diese einzelnen Fortschritte nicht unmittelbar in der Spontansprache ihres Sohnes zeigen, kann ich die Frustration der Mutter nachempfinden. Ich selbst habe in meiner bisherigen 15 jährigen Berufserfahrung erst einen Patienten behandelt, der eine ähnlich ausgeprägte VED aufweist und auch dieser litt und leidet psychisch extrem unter seiner Störung, verweigert jedoch eine psychotherapeutische Behandlung, da er von den wenigsten Menschen sprachlich verstanden wird und ihm dies überdeutlich bewusst ist. In der letzten Therapiesitzung sprach die Mutter den langsamen Therapiefortschritt und ihre diesbezügliche Unzufriedenheit erneut aus, wobei sie dies nie als einen Zweifel an meinen therapeutischen Fähigkeiten äußerte.

Sie sagte sie wisse einfach nicht, wie Sie ihrem Sohn noch helfen könne und fragte mich, ob ich noch eine Idee hätte, wie man ihm helfen könne, nicht mehr so häufig in eine vollständige Verweigerung zu verfallen, womit er den Therapiefortschritt verlangsame. Auch im häuslichen Umfeld zeige er Wutausbrüche und stundenlanges Weinen und Schreien, wenn er seinen Willen nicht bekomme. Ich selber erlebe ihn als sehr dominant gegenüber seiner Mutter. Sie darf z.B. während der logopäsichen Behandlung nicht das Wartezimmer verlassen, weil er sich sonst der Therapie vollständig verweigert, und die Mutter gibt seiner Forderung aus Sorge, den Therapieerfolg zu gefährden, nach. An manchen Tagen lässt er es nur zu, dass sie den Therapieraum verlässt, wenn sie ihm seinen Autoschlüssel aushändigt, damit er sich sicher sein kann, dass sie nicht während der Behandlung mit dem Auto wegfährt.

Da eine meiner Dozentinnen in der Ausbildung zusätzlich systemische Familientherapeutin war, kam mir die Idee, nach einer systemischen Familientherapie im Umfeld zu suchen und zu fragen, ob dies evtl. eine sinnvolle Ergänzung für die logopädische Behandlung darstellen könne oder ob Sie mir andernfalls eine andere mögliche Therapie empfehlen könnten.

Ich bedanke mich für das Lesen meiner sehr ausführlichen ersten Falldarstellung und würde mich sehr über eine Rückmeldung Ihrerseits freuen,

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 2. Juli 2020 13:13
An: ...
Betreff: Hilfestellung bei Umgang

Hallo guten Tag,

Ich brauche Unterstützung im Umgang mit meinem Kind.

Ich bin Mutter von 3 Kindern

12 jährig

6 jährige Zwillinge Mädchen/Junge

Habe mich vor 2 Jahren vom Vater der Zwillinge getrennt. Wir haben uns für das paritätische Wechselmodell entschieden.

Seit einiger Zeit möchte mein Sohn nicht mehr beim Papa übernachten. Hinzu kommen extreme Wutausbrüche , die auch bereits seit sehr langer Zeit vorhanden sind. Ich fühle mich da gerade sehr hilflos weil es unser Familienleben sehr beeinflusst. Bin ich bei Ihnen mit meinem Thema an der richtigen Stelle?

Beste Grüße

...

 

 

 

 


Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 2. Januar 2020 18:49
An: ...
Betreff: Paarberatung und Kosten

Lieber Herr Thiel,

wir suchen ein Paarberatung, da mein Sohn seit 2 Jahren an Schizophrenie erkrankt ist.

Das hat die 9jährige eheähnliche Beziehung mit meinem Freund fast zur Trennung gebracht.Mein Sohn darf mich nicht mehr besuchen, weil mein Freund Aversionen gegen ihn entwickelt hat und ihn nicht ertragen kann.Darunter leide ich sehr und es gibt viel Streit darüber.Also leiden wir alle drei.

Mein Sohn würde gern mal zu Besuch kommen.Nicht mal Weihnachten oder Silvester durfte er kommen.

Ich bin sehr traurig und ratlos.

Zur Paartherapie würde mein Freund aber bereit sein, wenn es ihn nichts kostet.

Ich habe auch nur 600 Euro Rente.

Geht das über die Aok?

Mit freundlichen Grüßen,

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 2. Januar 2020 21:44
An: ...
Betreff: AW: Paarberatung und Kosten

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Die Stunde kostet bei uns im Einzelsetting - Termin mit einer Person und einer/m Berater/in - im Regelfall 60,00 €.

Es können auch längere Sitzungszeiten vereinbart werden, die anteilig mehr kosten würden.

Falls Ihre finanziellen Möglichkeiten stark eingeschränkt sind (geringes Einkommen, Schulden, Bezug von Bafög, ALG II, Sozialhilfe), wäre ein ermäßigter Stundensatz möglich.

Bei erhöhter Fallschwierigkeit - so z.B. zwei oder mehr Teilnehmer/innen bei einem Termin, Termine an Wochenenden und Feiertagen, Fremdsprachenkompetenz, etc., kann der Stundensatz - nach vorheriger Vereinbarung - 80,00 € betragen.

Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder, Jugendliche oder junge Volljährige von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt - bei schneller Bearbeitung - zwei bis vier Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.


Wie alt ist Ihr Sohn und wo wohnt er?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Januar 2020 16:19
An: Familienberatung Euskirchen
Betreff: ...

Mein Sohn ist 25 Jahre alt und wohnt in ... .

Seit Oktober 2017 hat er die Diagnose paranoide Schizophrenie, war aber schon Monate vorher krank, ging nicht zum Arzt bis zu seinem Selbstmordversuch.Da wurde es im Krankenhaus bemerkt.Ich habe seitdem viel Stress, weil ich mich intensiv um ihn kümmern muss und Papierkram und alles wie eine Betreuerin erledigen musste.Nun ist seit November 19 ein Berufsbetreuer in ... eingesetzt, aber er kümmert sich wenig bis gefühlt garnicht.

Ich bin in ständiger Angst, weil mein Sohn im Wahn auf Dächern rumklettert und viel irrationalen Unfug macht.Alle sagen aber immer, es muss erst etwas schlimmes passieren, vorher können sie ihn nicht einweisen. 3 Selbstmordversuche sind nicht genug.Der Betreuer hat sein Konto gesperrt und er muss immer eine Stunde durch ... mit der Bahn, um sein Geld beim Betreuer abzuholen.Das schafft mein Sohn mit Stimmen, Paranoia im Kopf und den ständigen Selbstgespächen nicht, ohne in ... von anderen Jugendliche verhöhnt und teilweise angegriffen zu werden.

Die Angst um ihn und der Stress, dass ich trotz Betreuer ständig helfen und Geld hinbringen muss, weil alles noch schlimmer wird mit dem Betreuer, machen mich und meinen Sohn fertig.

Wenn er kein Geld hat zum Essenkaufen, dann steigt seine Wahnaktivität.Andere kriegen Panikattacken, beim ihm nimmt seine Wahnwelt von ihm Besitz.Er nimmt dann die Realität nicht mehr wahr.

Weil ich mich so viel kümmern muss, ist mein Freund irgendwie sauer auf ihn.

So viel Geld kann ich nicht bezahlen, von meiner EU-Rente lebe ich gerade so.Ich könnte nur Therapie über die Aok beantragen.

Mein Freund verdient zwar bei der ..., möchte aber kein Geld ausgeben, könnte versuchen, dass seine Krankenkasse bezahlt.Ich musste ihn auch überreden zu einer Paartherapie.Er hat ja keinen Leidensdruck.

Nur ich leide unter seiner Härte.

Er schmeißt mich raus, wenn ich meinen Sohn einlade zu uns, sagt er. Ich reagiere dann meist sauer.Wir müssen wohl beide an unserer Kommunikation arbeiten.

Vielleicht haben Sie noch eine Idee, was ich tun kann oder wie wir Paartherapie und Beratung bekommen.


Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 4. Januar 2020 13:52
An: '...
Betreff: AW: AW: Paarberatung und Kosten

Sehr geehrte Frau ...,

wenn Ihr Partner für die Verbesserung der Kommunikation kein Geld ausgeben will, dann ist er entweder geizig, Mitglied bei der SPD, hat kein Interesse an einer Verbesserung der Kommunikation oder glaubt, dass so ein Beratungstermin Firlefanz ist und echt Männer ihre Problem besser mit Alkohol, totarbeiten oder Suizid lösen sollten.

Wieso geben Sie Ihrem Sohn Geld, wenn Sie selbst kaum Geld haben? So kann er gar nicht gesund werden, wenn Sie ihn wie einen kleinen Jungen behandeln, der Ihrer Fürsorge und Aufsicht bedarf.

Sprechen Sie mit der Betreuerin, die kann für eine Beratung, in die ihr Sohn intergriert ist, eine Kostenübernahme bei dem Leistungsträger beantragen, von dem Ihr Sohn Geld gekommt.

Die Betreuerin kann sich auch bei mir melden.


Was ist mit dem Vater Ihres Sohnes, kümmert der sich nicht um seinen Sohn?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 30. Juli 2019 07:52
An: ...
Betreff: Gesprächstermin

Guten Tag, ich brauche Hilfe. Mein 30 jähriger Sohn zieht trotz wiederholter Aufforderung nicht bei mir aus, dabei ist sein Verhalten nicht zu ertragen. Entweder ist er aggressiv oder er redet nicht mit mir. Er ist so aggressiv,dass er sowohl sein Schwester als auch mich mit Schlägen bedroht. Er ist Cannabis abhängig. Beruflich wechselt er zwischen Jobs ud Arbeitslosigkeit.


Mit freundlichen Grüßen

...
 

 

 




 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 28. Juni 2019 11:33
An: ...
Betreff: Beratungstermin

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich einen Termin vereinbaren.

Ich benötige dringend Hilfe/Unterstützung!

Ich lebe mit meinem 19jährigen Sohn in ... und mein Sohn randaliert,beschimpft und beleidigt mich. Mein Sohn ist nicht berufstätig und geht nicht zur Schule.

Über ein Rückruf unter ... würde ich mich freuen

Mit freundlichen Grüßen

Janine Müller (Name geändert)

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 13. Mai 2019 11:34
An: ...
Betreff: Beratung in Sachen Hilfestellung selbstständiges Leben

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist ... und ich wollte hiermit fragen ob das grundsätzlich die richtige Anlaufstelle für mein Anliegen ist.

Die Situation kurz geschildert, betrifft meinen älteren Bruder der mittlerweile 26 Jahre alt ist und mit seinem Leben nicht wirklich klar kommt.

Er wohnt noch bei unserer Mutter und schafft es leider nicht aus eigenem Antrieb eine Ausbildung oder ähnliches anzufangen und verbringt viel seiner "Freizeit" mit Computerspielen. Die Entlastung meiner Mutter (die mit der Situation offensichtlich überfordert ist) läge mir daher sehr am Herzen.

Sofern Sie direkt oder andernfalls eine Institution kennen die in diesem Fall helfen könnte währe ich sehr dankbar für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 4. Januar 2019 10:57
An: ...
Betreff: Massive Probleme mit Vater (Therapieanfrage)

Sehr geehrter Herr Thiel,

aktuell habe ich das Problem das ich mit meinen Vater nicht mehr klar komme. Er hält sich nicht Absprachen, lügt mich und andere Personen an, zeigt keine Einsicht bei Fehlern, wird beim Sprechen laut und aggressiv wenn er mit Themen konfrontiert wird die ihm nicht passen und denkt nicht über sein Handeln nach. Aktuell hat er mit Absicht bei mir in der Wohnung bei Handwerkerarbeiten eine Wand beschädigt (Kostenpunkt: mehrere Tausend Euro, hat gegen meine Anweisung gehandelt). Schließlich verlangt er von mir, das ich noch eine Rechnung von ihm zu diesem Thema zahlen soll (ca. 1000 €). Wenn ich ihn dann zur Rede stelle, hat er oft den Spruch gebracht "vertraust du mir nicht". Ich hatte ihm jetzt leider Vertraut und werde ihm nie mehr vertrauen können. Ich kann so nicht mehr mit Ihm weitermachen. Aktuell habe ich jegliche Gespräche zu Ihm eingestellt.

Die einzige Möglichkeit die ich noch sehe, ist das Gespräch beim Psychologen mit ihm zusammen.

Können Sie mir kurzfristig bei ein bis zwei Sitzungen weiterhelfen (mit meinem Vater zusammen).

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

...



P.S.: Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen.

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 27. November 2018 09:49
An: ...
Betreff:

Hallo Herr Thiel,

ich hätte gerne einen Termin für meinen Sohn und mich. Unser Miteinander ist zwar sehr liebevoll, aber im Moment auch sehr problematisch. Damit das nicht völlig aus dem Ruder läuft hätten wir gerne Hilfe. Ich freue mich über eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

...
 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 9. Januar 2018 13:39
An: ...
Betreff: Spielsucht

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der erwachsene Sohn (25 Jahre) ... meines Mannes lebt in ...in seiner eigenen Wohnung. Nach dem Abitur, dass er äußerst erfolgreich abgeschlossen hat, hat er sein Leben nicht in den Griff bekommen. Nach mehreren erfolglosen/halbherzigen Studienversuchen sitzt er nun tatenlos und erwerbslos in seiner Wohnung und zockt Killerspiele und hat sonst kaum soziale Kontakte.

Nachdem er keiner sinnvollen Beschäftigung nachgeht wurden die Unterhaltszahlung unsererseits eingestellt. Seine Mutter zahlt ihm die Wohnung und ontop ein kleines Taschengeld mit dem er sich über Wasser hält.

An Weihnachten erzählte er uns von seinem Twitch Account , dort kann man ihm beim Spielen zusehen. Gestern haben wir uns seinen Benutzernamen mehr oder wenig erzwungen und sind geschockt über die Spiele und seiner handlungstaten.

Gerade im Hinblick auf die gegenwärtige Situation sind wir sehr verunsichert und hilflos. Da sein Lebensinhalt diese Spiele und der Pc sind, befürchten wir die totale Verrohung ... s und haben auch Angst vor amokattentaten etc.

Was gibt es denn für uns als „Eltern“ für Möglichkeiten aus diesem Teufelskreis rauszukommen.

Über ein persönliches Gespräch würde ich mich sehr freuen Telefonnummer ... oder ....

freundlichen Grüßen

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 9. Januar 2018 15:01
An: ...
Betreff: AW: Spielsucht

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Da es durchaus nicht unwahrscheinlich ist, dass sozial isolierte Jugendliche oder junge Erwachsene, insbesondere auch männlichen Geschlechts, zu autoaggressiven oder nach außen gerichteten gewalttätigen Ausbrüchen neigen, empfehle ich Ihnen hier die Kontaktaufnahme mit dem sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises, die verpflichtet sind, sich über etwaige Gefährdungen ein Bild zu verschaffen und gegebenenfalls auch geeignete Maßnahmen einzuleiten, die dem entgegenwirken.

Zudem frage ich mich, ob es sinnvoll ist, wenn die Mutter des jungen Mannes diese mit Geld für Wohnraum und sonstige Ausgaben versorgt, da wird er ja nie erwachsen werden. Der junge Mann kann arbeiten gehen und sich seinen Lebensunterhalt selber verdienen, das nützt auch seiner persönlichen Entwcklung, wenn er mal das Leben außerhalb von Schule und Uni kennenlernt. Und wenn er dafür eine Vermittlung braucht, kann er sich an das Jobcenter wenden.

Was ist denn das für eine unangemessene Anspruchshaltung, dass er sich von seiner Mutter aushalten lässt.


Unabhängig davon ist es sicher für Sie und Ihren Mann als Bezugspersonen, gegebenenfalls auch die Mutter des Sohnes sinnvoll, sich mit einem Berater zu verständigen. Oft ergeben sich im persönlichen Gespräch nützliche Zugänge zur Lösung von Problemen.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

Praxis für Lösungsorientierte Arbeit

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 8. Januar 2018 19:28
An: ...
Betreff: Sohn leidet an Depressionen

Sehr geehrter Herr Thiel,

diese mail sende ich Ihnen zu, weil ich für mich Hilfe brauche. Mein Sohn, 27 Jahre, lebt aber noch zu Hause, leidet an Depressionen. Nach dem er im Jahre 2017 für 2 Monate in psychiatrischer Behandlung war, auch Medikamente nimmt, ist er nur zu Hause. Er hat keinen strukturierten Tagesablauf, liegt (meist) den ganzen Tag im Bett, schläft viel, spielt aber auch am Computer. Jetzt hat er die Chance ein Bundesfreiwilligen Jahr zu machen. Er ist am 02.01.2018 angefangen, hat sich am 03.01.2018 Krank schreiben lassen (Magen/Darm), sollte heute (08.01.) wieder zur Arbeit . Er ist auch hingefahren, ist aber am frühen Vormittag wieder zu Hause gewesen, mit einer Krankmeldung in der Hand.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Er redet nicht mit mir, weiß daher nicht, ob was vorgefallen ist, deshalb fällt es mir immer schwerer mit seiner Krankheit umzugehen. Auskunft bekommt man ja auch nicht, weil er ja vom Alter her Erwachsen ist. Ich merke nur, dass ich mich davon runter ziehen lasse, das darf nicht sein. Was kann ich tun? Gibt es für so eine Situation Hilfe? Erwachsener Sohn, Mutter, Ehemann (nicht der Vater des Kindes). Ihre Adresse habe ich im Internet gefunden. Gibt es für solche Situationen überhaupt Termine? Oder was? Wäre schön, wenn Sie mir antworten würden. Vielen Dank für die Bemühungen.

Freundliche Grüße

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 9. Januar 2018 15:00
An: ...
Betreff: AW: Sohn leidet an Depressionen

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Entschuldigen Sie meine direkten Worte, woher wollen Sie wissen, dass Ihr Sohn an Depressionen "leidet". Hat er Ihnen mitgeteilt, dass er "leidet" oder denken Sie, er "leidet".

Wenn er leiden würde, wäre er entweder Jesus Christus, der sich zum Wohle der Menschen freiwillig hat ans Kreuz nageln lassen, oder ihr Sohn würde nach Wegen suchen, um aus dem Leid herauszukommen. Er ist jetzt 27 Jahre alt, wie viele Jahre will er noch im Zustand der Aphathie und des Computer spielens zubringen.

Entschuldigen Sie noch ein zweites Mal meine direkten Worte. Das Problem liegt ist aus meiner Sicht nicht bei Ihrem Sohn, sondern vermutlich bei Ihnen oder auch noch einigen anderen Personen, die ich auf Grund der wenigen Informationen in Ihrer Mail nicht kenne.

Wenn Sie Ihrem Sohn helfen wollen, dann müssen Sie sich helfen. Ich gehe hier von einer Co-Abhängigkeit und heimlichen Allianz zwischen Ihnen und Ihrem Sohn aus.

Den ganzen psychiatrischen Brimborium über "Depression" glaube ich kein Stück. Hier geht es letzlich nur um Geld, denn an jedem "Depressiven" verdient man sich im staatlichen Krankensystem dumm und dämlich. Bezahlt wird das von den Beitragszahlern, die von Staats wegen per Zwangsabgabe zum Frondienst herangezogen werden.

Ich will mit all dem nun nicht behaupten, es gäbe keine vielschichtige Gründe, die zu depressiven Verhalten führen, so z.B. mangelnde Erfolgserlebnisse und Enttäuschungen im Bereich von Schule und Ausbildung oder zwischenmenschlichen Beziehungen, so etwa bei Kontakten zum anderen Geschlecht, etc. pp.

All das sind Schwierigkeiten, mit denen alle Menschen zu tun haben, der eine mehr, der andere weniger.

Die Frage aber ist, ob man den Sand in den Kopf steckt und sich für den Rest des Lebens von Mutti mit Lebensmitteln und Aufmerksamkeit versorgt in seinem Zimmer vergräbt oder ob man sein Leben gestaltet und wagt.

Und wenn Ihr Sohn nicht bereit ist, etwas zu ändern, dann können Sie etwas ändern.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

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