Mediation

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern. 

 

 



 



Von: ...
Gesendet: Montag, 31. Oktober 2022 10:20
An: ...
Betreff: Mediation

Sehr geehrter Herr Thiel,

für meine Eltern (80 und 83 Jahre alt), meine Geschwister und mich (alle drei Anfang/Mitte 50) suche ich nach einem Mediator und hoffe, diesen über Sie zu finden.

Es geht im Groben darum, dass meine Eltern, die in betreutem Wohnen leben, uns „Kindern“ verschiedene Aufgaben übergeben hatten bzw. übergeben möchten, die wir – jeder für sich aus unterschiedlichen Gründen - nicht mehr so zu übernehmen bereit sind, wie es sich bisher gestaltet hat. Die Gespräche darüber, die mit jedem von uns Geschwistern einzeln stattfanden, sind in allen drei Fällen unabhängig voneinander dahingehend „eskaliert“, dass meine Geschwister gerade nicht mehr bereit waren, mit meinen Eltern zu kommunizieren.

In unserer Familie haben sich – für uns „Kinder“ klar erkennbar – über Jahre hinweg Gesprächsmuster festgesetzt, die den Gesprächsverlauf sehr schnell emotional werden und in gegenseitigem Fingerzeigen enden lassen, was auf beiden Seiten Frust, Verärgerung, Wut und Verzweiflung hervorruft.

Da meine Eltern nun immer hilfsbedürftiger werden und den Wunsch geäußert haben, mit uns drei Geschwistern gewisse Dinge regeln und besprechen zu wollen, habe ich den Vorschlag eines Gesprächs mit Mediation ins Spiel gebracht, auf den sich meine Geschwister recht schnell eingelassen und dem meine Eltern nach einiger Überzeugungsarbeit nun auch zugestimmt haben.

Aus meiner Sicht wäre es notwendig, dass eine Person von außen (Mediator) mit uns allen gemeinsam Gesprächsregeln abspricht, die ein sachliches, gewinnbringendes Gespräch ermöglichen werden, und gleichzeitig das Gespräch quasi als „Schiedsrichter“ begleitet, um es nicht auf eine emotionale (= verletzende) Ebene abdriften zu lassen.

Ich hoffe sehr, dass Sie uns eine Person nennen können, die für unser Anliegen geeignet wäre.

Bitte nennen Sie mir für diesen Fall Ihre Bedingungen (wie Kosten, Örtlichkeit für das Gespräch, Terminmöglichkeiten…), damit ich diese mit meiner Familie besprechen kann.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichen Grüßen

...


 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 16. September 2022 12:20
An:...
Betreff: Anfrage für Mediation - Umgangsregelung mit Ex-Partnerin für meinen Sohn

Hallo Herr Thiel,

es geht hauptsächlich um eine Umgangsvereinbarung für meinen 3-jährigen Sohn, die ich gern über eine Mediation mit meiner Ex-Partnerin enwickeln möchte.

--> Können Sie mir eine Abschätzung geben, was finanziell auf mich zukommen würde?

D.h. gelten hier die 60 € / h die auf der Website stehen? Ich gehe davon aus, dass mehr als 1 Stunde nötig werden.
Bzw. welche Infos benötigen Sie dafür?

Hauptsächlich geht es mir um eine Umgangsvereinbarung, die für uns beide verbindlich sein soll.
Aber auch um damit zusammenhängende Themen zu klären, wie
- die Mutter möchte nicht, dass mein Sohn meine Eltern sieht, wenn ich den Umgang mit ihm habe
- die Mutter "verbietet" mir bestimmte Aktivitäten im Zuge meines Umgangs wie z.B. Schwimmbadbesuche
Das alles, ohne dass etwas vorgefallen ist, was meinem Sohn geschadet hat.

Mein Sohn wohnt in ... .

Gerne auch telefonische Rücksprache


Freundliche Grüße

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 16. September 2022 16:34
An: ...
Betreff: AW: Anfrage für Mediation - Umgangsregelung mit Ex-Partnerin für meinen Sohn

Sehr geehrter Herr Hofmann,

so eine Mediation bring in der Regel nichts, aber versuchen könnten Sie es ja, nur dann eben nach der Stunde nicht wundern, dass da nichts bei rausgekommen ist, außer dem Vortrag, was angeblich alles nicht gehen würde oder für das Kind nicht gut wäre.

Bei gemeinsamen Sorgerecht sind beide Eltern gleichberechtigt, die Mutter kann Ihnen also nichts verbieten.

Umgekehrt gilt das natürlich auch.

Wenn die Mutter bestimmte "Verbote" erzielen will, muss sie einen Antrag beim Familiengericht stellen. Wenn der Richter keinen vernünftigen Grund sieht, dass ein Verbot beschlossen werden könnte, dann wird er den Antrag der Mutter zurückweisen.

Verbindliche Regelungen kann nur das Gericht festlegen.

Bloße Vereinbarungen der Eltern können jederzeit "widerrufen" werden, gleichwohl kann eine schriftliche Vereinbarung sinnvoll sein, dann hat man was auf dem Papier, was man im Streitfall mal dem Richter zeigen kann, wenn den das überhaupt interessiert.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. Juni 2022 15:02
An: ...
Betreff: Mediation Familienstreit

Hallo Herr Thiel,

Mein Name ist (33 Jahre alt, geschieden, Mutter von zwei Mädchen) und ich kontaktiere Sie, weil ich einen Streitfall mit meinen Eltern und meiner Schwester habe.

Vor einiger Zeit wurde meine Tochter (3 Jahre) vom Hund meiner Schwester in die Augenbraue gebissen. Seit dem gibt es einen Streit (hauptsächlich zwischen mir und meiner Mutter), ob der Hund gebissen hat oder ob meine Tochter ihm “ins Maul gefallen” ist. Ich selbst habe mit dem Thema abgeschlossen, beschuldige auch keinen in meiner Familie und möchte natürlich nicht, dass meine Kinder weiterhin Kontakt mit dem Hund haben. Aus meiner Sicht haben wir Glück gehabt, dass nicht mehr passiert ist. Meine Schwester wiederum möchte ein Datum haben, an dem meine Kinder wieder mit dem Hund spielen dürfen.

Meine Schwester hat eine ... und benötigt Hilfe von meinen Eltern.

Sie merken wahrscheinlich schon, dass es tiefergehende Konflikte gibt und der Streit über den Hunde-Vorfall eher ein Symptom als eine Ursache ist. Es ist ebenfalls bemerkenswert, dass das Verhältnis grundsätzlich in Ordnung ist, aber augenblicklich eskalieren kann wenn es um eine Meinungsverschiedenheit zwischen mir und meiner Schwester geht. Die Eltern springen sofort mit in den Streit und ergreifen die Seite meiner Schwester.

Meine Schwester selbst ist sehr emotional und bedarf meiner Meinung nach therapeutische Betreuung. Wenn sie einen Freund hat meldet sie sich idR nicht bei mir. Sobald sie aber alleinstehend ist, dann fokussiert sich alles sehr auf mich. Ich arbeite Vollzeit und habe nichts dagegen Zeit mit meiner Schwester zu verbringen. Es ist aber sehr schwierig wenn ich mit den Kindern und meiner Schwester alleine bin, da meine Schwester nicht mit meinen kleinen Kindern alleine bleiben kann. Sie akzeptiert kein Nein von mir - wenn ich zum Beispiel sage, dass sie mir meine Tochter übergeben soll und hält sich krampfhaft an ihr fest. Auch diesen Fall hatten wir schon. Auch hier sind meine Eltern ihr zur Seite gesprungen und ich war die Böse.

Aktuell fliehe ich aus den Streitsituationen. Diese passieren ohne einen Trigger meinerseits. Im April gestaltete sich das folgendermaßen: Ich sitze am Tisch meiner Eltern und trinke einen Kaffee, meine Schwester kommt rein, beschwert sich dass meine Kinder mit anderen Hunden spielen dürfen, aber nicht mit ihrem. Meine Eltern drehen sich zu mir und fangen an auf mich einzureden, dass das nicht in Ordnung sei und der Streit kommt ins rollen. Da ich mittlerweile keinen Ausweg mehr sehe, packe ich in dieser Situation Kinder und Sachen und verlasse so schnell ich kann das Haus meiner Eltern.

Nun meine Frage an Sie:

Können Sie uns eine Mediation anbieten? Ich denke wir sind an einem Punkt an dem wir alleine nicht mehr aus dem Streit Muster rauskommen.
Ich habe Ihnen ein paar Details angehängt, sodass sie sich ein Bild des Streits und der Kommunikation machen können.

...

 

 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 3. Februar 2022 17:51
An: ...
Betreff: Bitte um Kontaktaufnahme bezüglich Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

leider konnten wir Sie bisher telefonisch nicht erreichen, folgen demzufolge Ihrem Hinweis zur Kontaktierung und bitten Sie uns baldmöglichst anzurufen.

Wir haben innerhalb unsere Familie ein ernst zunehmendes Beziehungsproblem, was sicher mit Ihrer Hilfe als Mediator und Ihren fachkompetenten Erfahrungen zu lösen ist.

Meine Frau und ich befinden uns im 70-sigsten Lebensjahr und unser Sohn mit Schwiegertochter in den Vierzigern.

Wir haben nur eine Enkelin, welche in diesem Jahr ihren 13-ten Geburtstag feiern wird und unser Sohn mit Schwiegertochter den Kontakt zu uns abgebrochen hat, was sich auch auf den Kontakt zu unserer Enkelin auswirkt.

Nun hat unser Sohn signalisiert, dass er nur noch mit der Inanspruchnahme eines Mediators eine klärende Gesprächsführung akzeptiert.

Demzufolge würden wir uns diesbezüglich gern mit Ihnen beraten und Sie für eine Mediation gewinnen.

In der Hoffnung, dass Sie mit uns Kontakt aufnehmen und sich unserer Problematik annehmen, verbleiben wir Ihren Anruf erwartend


mit freundlichen Grüßen

...

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 9. Dezember 2021 18:41
An: ...
Betreff: kleiner Hilferuf zur Mediation an Herrn Peter Thiel 🙂

another son who never had
a father after leningrad

(Billie Joel)


Sehr geehrter Herr Thiel,

Liebe Familienberatung,

derzeit bewohne ich zusammen mit meinen Eltern das Einfamilienhaus in der ...str. ... in ....

Folgende Sturschädel 😉 benötigen dringend Ihre Beratung & Hilfe:

meine Mutter ...), privatversichert mit Beihilfe, leichtes Asperger-Syndrom, hochvulnerabel, durch Krankenhausaufenthalte in ihrer Kindheit schwer traumatisiert, aber gegenwärtig noch voll orientiert & fit. Sie ist die alleinige Eigentümerin der Immobilie in der ...str. ... . Am Sonntag Abend habe ich sie mit starken Bauchschmerzen in die Notaufname gebracht, am Dienstag vormittag wurde sie von Dr. ... am Darm (Entfernung eines Geschwüres zur Vermeidung eines akuten Darmverschlusses) & an der Galle (Entfernung eines Gallensteines) operiert, sie hat die OP gut & ohne künstlichen Darmausgang überstanden & liegt auf der Chirurgie ... im KKH ... . Telefonieren konnte ich mit ihr noch nicht. Ich bringe Ihr Briefe an die Krankenhaus-Rezeption, die dann hoffentlich zu ihr weitergereicht werden. Bei meinem Abschied von ihr in der Notaufnahme hat sie mir gesagt, daß das Erbe ihres Hauses über ein Behindertentestament geregelt werden soll, wie vorab im Notariat ... mit Frau ... besprochen. Ihr Hausarzt ist ..., zu dem sie ein gutes Verhältnis hat, & der mir beim persönlichem Gespräch empfohlen hat, den sozial-psychiatrischen Dienst einzubeziehen & seine Praxis nach seiner schwerer Erkrankung demnächst hoffentlich wieder öffnen möchte.

mein Vater ..., privatversichert mit Beihilfe, Kriegshalbwaise, heimatvertrieben & durch Sauerstoffmangel vermutl. bei der Geburt mit einer infantilen Cerebralparese rechtsseitig an Arm & Bein gelähmt, hatte in seiner Kindheit eine Phase von Aphasie, er wurde sehr geprägt durch seinen Aufenthalt in der Landesschule ... (dem damaligen Krüppelheim), wo er seine mittlere Reife abgeschlossen hat. Er war lange Jahre beim Landratsamt ..., u.a. Sachgebiet ..., beschäftigt. Mit 60 Jahren ist er in Pension gegangen. Er ist inkontinent, muß Höschenwindeln tragen & befindet sich derzeit bei seinem Urologen Dr. ... in Behandlung wg. progressivem Prostatakrebs, der eine Knochenmetastase an der Schädeldecke gebildet hat. Deswegen befinden wir uns mitten in der Strahlentherapie in der Radiolog am MVZ ..., die zum ... abgeschlossen sein sollte & wo ich ihn hinfahre. Er kommt ohne meine Hilfe mit seinem Alltag nicht mehr zurecht & reagiert sehr mißtrauisch auf 'fremde' Personen im Haus (sozi.-psychiatrischer Dienst, Essen auf Räder...) Er hat Angst vor Kontrollverlust & Entmündigung. Ich fürchte, er hat sich in der Welt seiner lebenslangen Verdrängungen verloren & möchte sich jetzt irgendwie weiter so durchmogeln. Er kämpft mit mir jetzt, wie vorher mit seiner Ehefrau, einen aus einer verwöhnenden, ambivalenten Mutterbeziehung resultierenden Machtkampf. Mein Vater hat kein Geldvermögen, um im Fall einer gesetzlichen Erbfolge seine Söhne auszuzahlen.

... - also ich 🙂 - , zuletzt bei Dr. ... in der ...am BKH ... wegen einer psychiatrischen Erkrankung in Behandlung, von der ich aber wegen unterschiedlicher Auffassung über die Diagnose/Medikation eine Auszeit genommen habe. Meiner Meinung nach leide ich an einer bipolaren, schizoaffektiven Persönlichkeitsstörung mit leichtem Asperger-Syndrom. Derzeit habe ich keinen Therapeuten. Ich bin hochvulnerabel & habe wenig Stressresilienz. Ich beziehe seit ... Grundsicherung wg. Berufsunfähigkeit aufgrund schwerer psychischen Erkrankung & bin im Basistarif der ... versichert. Ich habe einen Sohn (*...) der an der Universität ... studiert & bei seiner Mutter ... in ... bei ...lebt & zu der ich ein gutes Verhältnis habe. Ich stehe auf der Warteliste für eine Wohnung in der ... Stiftung des Landkreises ... .

..., mein großer Bruder, der in ... lebt & beruflich sehr viel unterwegs ist. Für mich leidet er an einem lupenreinen Entthronungstrauma & ich erlebe ihn leider als ziemlich kalten herrsch- kontrollsüchtigen Narzissten. Unser Verhältnis ist völlig zerrüttet, & mittlerweile habe ich Herzklopfen & Angst, wenn er bei mir anruft. Auch meine Mutter hat Angst davor mit ihm zu telefonieren. Er hat sich, anders als naturgemäß ich, nie an Arztgesprächen meinen Vater betreffend beteiligt z.B. beim Urologen, & kann auch via Telefon nicht mehr auf Augenhöhe mit ihm telefonieren. Die telefonische Kommunikation zwischen ihm & meinem Vater klappt nicht (mehr).

Im Herbst hat er versucht, unter traurigen Bedingungen & unter Anwendung von massivem psychischen Druck meiner Mutter einen Überlassungsvertrag als Alleinerbe ohne Absprache mit uns unterzujubeln, zusätzlich wollte er von uns dreien eine Generalvollmacht, da war mein Vater schon nicht mehr geschäftsfähig. Weil meine Mutter nicht unterschrieben hat, spricht er nicht mehr mit ihr, bis sie sich bei ihm "entschuldigt" hat. Das Verhältnis zu seiner Mutter halte ich für völlig zerrüttet. Zum Notariat ... habe ich null Vertrauen mehr. Mittlerweile fliegen bei jedem Telefongespräch zwischen mir & meinem Bruder die Fetzen, & ich habe eigentlich Angst vor seiner Kontrollsucht & möchte nicht mehr mit ihm telefonieren.

Gestern hatte ich ein längeres Telefongespräch mit meinem Cousin ... (wohnt in ...), der unsere Familienverhältnisse gut kennt & mir jede Hilfe bei der Problemlösung angeboten hat. Meine Mutter wollte ihn als Testamentsverwalter für mein Erbe. Er genießt auch das Vertrauen meines Bruders, soweit er über das (Privat)Leben meines Bruders in ... Bescheid weiß.

Ich fahre das Leben & den Haushalt mit meinem Vater jetzt von Tag zu Tag auf Sichtflug, ich denke, bis zur Entlassung meiner Mutter nächste Woche aus dem Krankenhaus schaffe ich das, dann muss ich erstmal sehen, wie ... (mein Mütterchen 🙂) ihre Narkose & den Krankenhausaufenthalt überstanden hat.

Danach kann ich nicht mehr, & wenn unsere Familie keine professionelle Hilfe erhält, bei der alle Beteiligten auf Augenhöhe respektiert werden, dann nimmt die Sache kein gutes Ende.

Mit lieben Grüßen

...

 

 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 26. November 2021 17:29
An:
Betreff: Mediation

Guten Abend Herr Thiel,

mein Mann Martin - Name geändert - und ich wollen uns scheiden lassen. Wir haben 2 gemeinsame Kinder, Max - Name geändert - 6 Jahre (gerade hier im Sommer eingeschult) und Lisa - Name geändert - 3 Jahre.

Wir sind vor 6 Monaten nach ... gezogen.

Ich will mit Max und Lisa nach ... zurück ziehen (da kommen wir her, die letzten 4 Jahre haben wir in ... und ... gelebt), Martin will, dass Max und Lisa hier bleiben.

Wir haben am 16.12.21 einen Gerichtstermin.

Wir benötigen schnelle Hilfe, wenn es geht möchten wir eine Lösung ohne das Gericht finden. Wir wollen eine Lösung finden, bei der es unseren Kindern gut geht.

Ich hoffe Sie können uns helfen und haben einen freien Termin für uns.

Ich freue mich auf eine Antwort.

Viele Grüße

...

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 1. November 2021 12:27
An: ...
Betreff: Anfrage Geschwisterkonflikt Mediation

Hallo Herr Thiel,

meine Schwester und ich wollen gerne sehen, ob wir die schwerwiegende (und sehr alte) Störung in unserem Verhältnis etwas beheben können oder zumindest einen friedlichen Umgang damit finden können.

Dafür benötigen wir Hilfe.

Wären wir bei Ihnen möglicherweise an der richtigen Stelle oder können Sie uns eine andere empfehlen?

Ich freue mich über eine Rückmeldung!

Vielen Dank vorab und freundliche Grüße

...


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 21. Oktober 2021 18:43
An: ...
Betreff: Vermittlung bei Einigung auf Umgang

Guten Abend,

mein Mann und ich sind auf der Suche nach Mediation, weil wir uns nach der Trennung nicht auf den Umgang mit den Kindern einigen können.

Es sind zwei Söhne, 9 und 7. Der ältere will gar nicht zu mir, der jüngere gerne im Wechsel jeweils wochenweise.

Momentan sind beide bei meinem Mann. Jedes zweite Wochenende und mal ein Nachmittag unter der Woche Umgang mit unserem Jüngsten sind mir zu wenig.
So ist die aktuelle Situation.

...

Vielen Dank für eine Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen

,,,

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 19. September 2021 11:27
An: ...
Betreff: Anfrage

Hallo Herr Thiel,

Mein Mann und ich haben eine Trennung auf Zeit vereinbart, da es in unserer Ehe einige Probleme gibt, die im Moment nicht zu lösen sind.

Er hat bereits eine Wohnung für die nächsten 6 Monate gefunden und am Mittwoch die Schlüssel erhalten. Wohnt aber noch zuhause.

Wir haben zwei Söhne, 8 und 14 Jahre alt.

Wir wollen die Kinder im wöchentlichen Wechsel betreuen und uns die Wohnung teilen.

Ich bin gerade ratlos, wie wir das den Kindern erklären sollen.

Außerdem wäre eine Mediation für meinen Mann und mich bestimmt sehr hilfreich.

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

Freundliche Grüße

...

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 16. August 2021 19:21
An: ...
Betreff: Mediation

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich schreibe Sie an, da ich/wir eventuell Interesse und Bedarf an einem Mediationsverfahren haben.

Dieses Verfahren würde meinen Vater und meinen Bruder als Beteiligte betreffen. Mein Bruder und ich haben den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen. Gründe hierfür sind vielfältig, erläuterte ich gerne später detailliert.

Mein Vater wird dieses Jahr 88 Jahre alt. Somit steht für eine Beilegung des Zerwürfnisses nicht mehr unendlich Zeit zur Verfügung.

Mein Bruder und mein Vater haben einer Mediation bisher nicht zugestimmt. Wissen allerdings auch nicht von meinem Vorstoß.

Insofern ist schwer einzuschätzen, ob es überhaupt dazu kommt.

Ich schreibe Sie an, da ich Hilfe benötige, um diesen Prozess sinnvoll einzuleiten.

Ich bin selbst systemischer Coach, allerdings nicht für Mediationen.

Bitte teilen Sie mir mit, wie wir vorgehen können. Gerne stehe ich auch für ein ausführliches Telefonat zur Verfügung.

Ideal wäre es, wenn dies diese Woche eventuell noch möglich wäre. Wenn es Ihre Zeit erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. August 2021 21:36
An: ...
Betreff: Beratung Therapie/Verlauf Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Name ist Sonja Müller (Name geändert) bin 31 Jahre alt und Wohne in ... .

Mein großer Sohn ... ist 10 Jahre und lebt seit 2016 in ... bei den Großeltern.

Warum ich mich an sie wende ist das ich glaube das sie besser helfen können, da die Großeltern und der Kindsvater nachweislich (PAS-Syndrom) mein Sohn von mir entfremden und er soll zurück geführt werden.

Es laufen bereits Mediationen, diese verlaufen nicht ziehlführend, da die Moderatotin keine Therapeutische Ausbildung hat und somit diese komponente fehlt.

Eine Umgangsverhandlung läuft ebenfalls.

Die Großeltern und der Kindsvater lehnen wie gewohnt bei der Syntematik Therapie und Mediation ab aber die Richterin hat bereits dahin verwiesen das diese wahrgenommen werden müssen.

Frage ist nun können sie Fachberatung in Bereich EKE (PAS-Syndrom) gewährleisten und wenn ja wie wer der Verlauf der Therapie und was wird benötigt?

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. August 2021 22:24
An: ...
Betreff: AW: Beratung Therapie/Verlauf Anfrage

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Meine Erfahrung ist, dass Mediation hier nichts bringt, sondern es braucht konkreter Festlegungen seitens des Gerichtes.

Wenn es diese gibt, kann man auch parallel gemeinsame Gespräche anbieten, wenn das gewünscht wird, aber in der Regel bringt das - wie schon gesagt - nichts.

Gegebenenfalls kann das Gericht hier eine Umgangspflegschaft einrichten, dann ist es Sache des Umgangspflegers für die Durchsetzung der gerichtlichen Regelung zu sorgen:


§ 1684 Umgang des Kindes mit den Eltern

(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.
(2) Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. Entsprechendes gilt, wenn sich das Kind in der Obhut einer anderen Person befindet.
(3) Das Familiengericht kann über den Umfang des Umgangsrechts entscheiden und seine Ausübung, auch gegenüber Dritten, näher regeln. Es kann die Beteiligten durch Anordnungen zur Erfüllung der in Absatz 2 geregelten Pflicht anhalten. Wird die Pflicht nach Absatz 2 dauerhaft oder wiederholt erheblich verletzt, kann das Familiengericht auch eine Pflegschaft für die Durchführung des Umgangs anordnen (Umgangspflegschaft). Die Umgangspflegschaft umfasst das Recht, die Herausgabe des Kindes zur Durchführung des Umgangs zu verlangen und für die Dauer des Umgangs dessen Aufenthalt zu bestimmen. Die Anordnung ist zu befristen. Für den Ersatz von Aufwendungen und die Vergütung des Umgangspflegers gilt § 277 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend.
(4) Das Familiengericht kann das Umgangsrecht oder den Vollzug früherer Entscheidungen über das Umgangsrecht einschränken oder ausschließen, soweit dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Eine Entscheidung, die das Umgangsrecht oder seinen Vollzug für längere Zeit oder auf Dauer einschränkt oder ausschließt, kann nur ergehen, wenn andernfalls das Wohl des Kindes gefährdet wäre. Das Familiengericht kann insbesondere anordnen, dass der Umgang nur stattfinden darf, wenn ein mitwirkungsbereiter Dritter anwesend ist. Dritter kann auch ein Träger der Jugendhilfe oder ein Verein sein; dieser bestimmt dann jeweils, welche Einzelperson die Aufgabe wahrnimmt.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1684.html



Welches Gericht ist zuständig, welcher Richter?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 5. März 2021 13:38
An: ...
Betreff: Mediation in Familienangelegenheiten unter Erwachsenen

Guten Tag,

Wir haben aktuell ein absolut festgefahrenes Problem in der Familie an dem die Fronten bei einigen Familienmitgliedern verhärtet sind und keine Aussicht auf gütliche Einigung besteht.

Es handelt sich hier eigentlich um erwachsene Personen (sollte man meinen) und im Grundsatz ist man schon willig sich irgendwie zu einigen.

Daher glaube ich wäre eine Mediation von einer außenstehenden, neutralen Person hier sehr hilfreich.

Das Thema hierzu betrifft grob umschrieben das vorgezogene Erbe, Wohnraum, Umzug.

Können Sie uns hier unterstützen?

Ist eine "Vermittlung/Beratung" unter 4-6 Personen in der aktuellen Corona-Situation überhaupt möglich? Aufsuchende Beratung?

Freue mich über Ihre Rückmeldung.

Freundliche Grüße

...

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 3. Januar 2021 01:26
An: ...
Betreff: Mediation (akut)

Hallo Herr Thiel.

Mein Name ist ... und ich wende mich an Sie mit einer akuten Anfrage für eine Familienmediation.

Es geht um meine Eltern und meine Schwester. Nach einem Vorfall heute hat meine Schwester das Bedürfnis von zuhause zu gehen. Eine gewaltfreie Kommunikation insbesondere mit unserem Vater ist gerade nicht möglich. Akut ist die Situation, da meine Schwester bis vor einem Jahr stark substanzabhängig war und ich mir Sorgen mache, dass sie in dieser jetzigen Situation rückfällig werden könnte, vor allem wenn sie wieder auszieht.

Ich selbst wohne in ... und studiere Psychologie, weshalb meine Eltern um Unterstützung bitten, die ich in dieser Form aber nicht geben kann.

Es braucht hier gerade unbedingt eine Mediation und gewaltfreie Kommunikation.

Praktizieren sie momentan oder ist ihre Praxis Covid bedingt geschlossen?

Ich freue mich von Ihnen zu hören.


Herzliche Grüße

...

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 31. Dezember 2020 12:22
An: ...
Betreff: Gesprächsbedarf

Sehr geehrter Herr Thiel,
 
Mein Partner und ich haben uns vor 4 Wochen getrennt, da es als Paar nicht mehr funktioniert.
 
Jetzt ist es so, dass wir ein gemeinsames Haus besitzen und einen 3 Jährigen Sohn. Dies macht die Sache sehr kompliziert. Wir denken beide an das Wohl des Kindes, sodass wir theoretisch das Selbe Ziel verfolgen, nämlich uns als Paar zu trennen, aber Eltern zu bleiben und für unser Kind das bestmögliche Verhältnis zu haben.
 
Jetzt ist es aber so, dass mein Expartner ziemlich oft seine Meinungen ändert, da er seine Gefühle nicht im Griff hat. Er möchte gerne im Haus wohnen bleiben und unseren Sohn da lassen, sodass ich vorübergehend zu meinen Eltern ziehen würde, die 4 km entfernt wohnen, jedoch jeden Tag da wäre und jeden 2. Unseren Sohn ins Bett bringe. So sein Plan.
 
Mir behagt dies aber nicht, da ich wiederum denke, dass unser Kind zur Mama gehört und mit mir mit sollte. Jedoch möchte ich nicht, wenn ich dann eine Wohnung finde, ihn wieder rausreisen bei seinen Großeltern. Also Sie merken bestimmt schon, wir kommen da zu keiner geeigneten Lösung und drehen uns im Kreis.

Daher der Ansatz zu sagen, wir würden gerne eine Familientherapie in Anspruch nehmen um von Ihnen vlt als aussenstehenden zu hören, wie wir uns verhalten sollten. Deswegen der lange Text um schon grob unsere Situation evtl einschätzen zu können. Noch dazu ergänzt, ich bin 28 Jahre und mein Expartner 31 Jahre, falls das als Information dienlich ist.

Ich hoffe Sie können uns da weiterhelfen und verbleibe mit lieben Grüßen und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
...
 
 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 31. Dezember 2020 12:44
An: ...
Betreff: AW: Gesprächsbedarf

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Mit scheint das weniger ein Fall für eine Familientherapie zu sein, es sei denn sie wollen als Familie zusammenbleiben, als ein Fall für eine Mediaiton.

Wenn sie dort keine Vereinbarung finden, entscheidet auf Antrag das Familiengericht.

In der Regel empfehle ich in solchen Fällen ein klassisches paritätisches Wechselmodell, eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa. Zwei getrennt Haushalte, möglichst nicht so sehr weit auseinander.
 
...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel




 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 20. Oktober 2020 07:29
An: ...
Betreff: Terminwunsch für eine Mediation

Guten Tag Herr Thiel,

meine Tochter (31) und ich (51) kämpfen seit Jahren um ein gutes Verhältnis. Immer wieder kommt es jedoch zu Auseinandersetzungen, die sehr verletzend sind, obwohl wir, glaube ich, beide versuchen, die richtigen Worte zu finden.

Diese kommen aber bei dem anderen immer wieder „falsch“ an. Die letzte Auseinandersetzung führte zu einem kompletten Abbruch der Beziehung. Nun wollen wir einen neuen Versuch mit Hilfe einer Mediation starten.

Wir hoffen mit Ihrer Hilfe miteinander sprechen zu können, ohne sich zu verletzen.

Dafür bitten wir um einen Termin.


Freundliche Grüße

...

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 8. September 2020 20:03
An: ...
Betreff: Mediation

Guten Abend Herr Thiel,

ich überlege bereits seit einiger Zeit, zusammen mit meinem Vater eine Mediation in Anspruch zu nehmen. Mein Vater und ich haben bereits seit über 2 Jahren keinen Kontakt mehr zueinander und um damit abschließen oder wieder eine Beziehung zueinander aufbauen zu können, möchte ich gerne eine neutrale Person hinzuziehen.

Gerne möchte ich Ihnen die genauen Umstände in einem Telefonat oder in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Sie können mich unter ... erreichen.

Vielen Dank vorab für Ihre Rückmeldung.

Viele Grüße

...

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 31. August 2020 14:39
An: ...
Betreff: Mediation

Sehr geehrter Herr Thiel,,

ich habe folgendes Anliegen:


Mein Ex-Mann und ich sind seit 2014 getrennt. Wir haben zwei gemeinsame Kinder, 12 und 10 Jahre alt. Ein Sohn ist unter der Woche bei meinem Ex-Mann, der andere bei mir.


Wir beide haben neue Familien gegründet und leben in glücklichen Partnerschaften. Herr ... lebt mit seiner neuen Frau, ihren beiden Töchtern, dem 12 Monate alten gemeinsamen Sohn ... und meinem Sohn zusammen in ... .

Grundsätzlich ist uns beiden die Entwicklung unserer Kinder wichtig. Jedoch habe ich beobachten müssen, dass seitdem das kleine Baby da ist, die Entwicklung meines Sohnes einen negativen Verlauf genommen hat. Die Kinder dürfen dort nach der Schule, sofern es in der Schule gute Noten gibt, unbegrenzt an ihren Handys sein.
Mein Sohn hatte eine App, die das Nutzungsverhalten speichert und ich musste feststellen, dass er am Tage (auch an Schultagen) durchschnittlich 5 Stunden an dem Gerät hängt. Ich habe versucht, ihm zu erklären wie schädlich das für ihn ist und habe auch den Kontakt zu meinem Ex-Mann gesucht. Dieser hat sich der Problematik leider komplett verschlossen. Statt die Bildschirmzeit zu minimieren, wurde lediglich die App gelöscht.

 

Ich habe leider eine Wesensveränderung an meinem Sohn feststellen müssen. Bei mir gibt es nämlich stark begrenzte Bildschirmzeit und die Kinder sollen vorwiegend an der frischen Luft spielen. ... ist sehr lethargisch und erscheint mir auf Entzug zu sein, wenn er bei mir ist. Er weiß sich gar nicht mehr zu beschäftigen und findet alles langweilig und doof. Als ich feststellte, dass er unbegrenzte Bildschirmzeit hat, habe ich einen Fitnesstest mit ihm gemacht und er hat nicht einen Liegestütz geschafft. ... wohnt in ... und hat nach eigenen Angaben dort keine Freunde und keine Möglichkeit seine Nachmittage anders, als am Handy zu verbringen. Er hat auch seitdem leicht zugenommen. Er ist insgesamt ein schlankes Kind, aber er entwickelt etwas Fett am Bauch. Mein Ex-Mann, seinerseits übergewichtig tut das komplett ab und denkt, ich habe nur eine falsche Wahrnehmung.


Ich sehe jedoch eine negative Entwicklung ...s auf allen Ebenen.


Ich möchte auf keinen Fall tatenlos zusehen und habe schon mit dem Gedanken gespielt, das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ... zu beantragen, aber er fühlt sich in dem Zuhause wohl und ich denke nicht, dass er das möchte, zumal es auch bei mir nicht so „attraktiv“ für ihn wäre, da es nur eingeschränkten Medienkonsum gibt.


Meine Überlegung wäre deshalb eine Mediation anzuregen oder die Einschaltung einer außenstehenden Person, so dass ein Unbeteiligter auf meinem Ex-Mann einwirkt, um ihm vor Augen zu führen, wie sehr er unserem Kind schadet. Leider habe ich keinen Zugang zu ihm.

Nun meine Frage, bin ich dafür bei Ihnen an der richtigen Adresse? Und falls nein, können Sie mir eine Empfehlung geben, was ich tun kann.

Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 10. August 2020 11:51
An: ...
Betreff: Mediator in ... gesucht

Guten Tag sehr geehrte Herr Thiel.

Ich möchte gern für meinen Großvater Informationen zur Lösung von Familienkonflikten einholen.

Denn es herrscht ein tiefer Familienkonflikt zwischen ihm und seinen 4 Kindern. Dieses Familienproblem ist so schmerzhaft, dass es sich unbewusst mittlerweile auf uns Enkel in die nächste Generation übertragen hat. Ich weiß, dass der erste aktive Schritt von der betroffenen Person getätigt werden muss, deshalb möchte ich ja auch nur eine gewisse Zuarbeit leisten in dem ich meinem Großvater mögliche Kontakte nur vorschlage.

Nun die Frage an Sie, gibt es so etwas wie einen Mediator im Raum ..., der bei einer eventuellen Aussprache moderierend dabei sein kann?


Über eine Rückmeldung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

...

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 26. Januar 2020 20:31
An: ...
Betreff: Anfrage: Mediation im komplizierten familiären Kontext

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin auf der Suche nach einem Mediatoren für meine Schwester und mich.

Bei unserem letzten "Gesprächsversuch" habe ich sie gefragt, ob sie eventuell dazu bereit wäre, einen Mediator hinzuzuziehen und sie willigte ein.
Nun möchte ich ihre Zustimmung nutzen und versuchen, unsere Beziehung und Kommunikation auf diesem Wege zu verbessern und bestenfalls zu normalisieren - vor allem weil meine 12-jährige Nichte sehr unter unserer Familiensituation leidet.

Ich weiß nicht, wie viele Informationen Sie per Mail vorab benötigen - Ich beschreibe Ihnen im Folgenden worum es geht:

Meine Schwester ... ist 38 Jahre alt und damit 3 Jahre älter als ich. Wir haben noch einen jüngeren Bruder (29), unser älterer Bruder starb 2009 im Alter von 30 Jahren.

... hat eine Tochter, ... . Ein sehr tolles starkes Mädchen, das ich sehr liebe und dem ich mich fast wie ein Elternteil sehr verpflichtet fühle.
Meine Schwester hat mit der Familie gebrochen und ist sehr verbittert. Sie spricht nur noch periodisch mit meinem Bruder und gezwungenermaßen auch mit mir - weil ich mich bemühe, meine Nichte regelmäßig zu sehen.

Familiensituation und Kindheit:
Sie (und mein älterer Bruder) haben einen anderen Vater als ich und mein jüngerer Bruder. Sie kannte ihren Vater allerdings kaum.

Die Beziehung meiner Eltern begann, als meine Schwester ein Jahr alt war. Sie wanderten nach ... aus, dort wurde ich und dann mein jüngerer Bruder geboren.
Mein Vater verfiel in ... dem Alkohol und ist seit 30 Jahren Alkoholiker und leidet meiner Meinung nach seit Jahren an Depressionen. Ich bin die einzige Person aus der Familie, die noch Kontakt zu ihm hat.

Meine Mutter trennte sich von ihm ... zog mit uns vier Kindern zurück nach Deutschland. Er folgte uns ein Jahr darauf und sie versuchten, die Beziehung zu kitten, was absolut nicht gelang. Als sie sich im Jahr ... endlich trennten, waren wir Kinder eher erleichtert.

Mein älterer Bruder wurde sehr früh drogenabhängig, 2009 starb er dann an einer Überdosis.

Unsere Kindheit war insgesamt nicht leicht und stark durch den Alkoholismus und die damit verbundenen Aggressionen meines Vaters geprägt, aber auch durch die starke Überforderung meiner Mutter.

...

Ich versuche, trotz Distanzierung eine normale Kommunikation mit meiner Schwester zu halten - nur das Nötigste, distanziert-freundlich, fast immer nur zum Thema ... - aber auch mal nachfragend wie es ... geht - meistens wird sich dann ihrerseits über etwas beschwert und es folg eine Schimpftirade auf einzelne Personen. Andere Sichtweisen oder Vorschläge sind dann als Reaktion nicht erwünscht.

Die Situation ist mittlerweile so festgefahren, dass ich keinen Weg sehe, dies ohne externe Unterstützung zu meistern. Es kann eigentlich nicht viel schlimmer werden. Und ich habe auch die Hoffnung, dass meine Schwester im Laufe einer Mediation erkennt, dass externe Hilfe oder eine eine Therapie in Ordnung ist und ihr vielleicht auch bei anderen persönlichen Schwierigkeiten (Verarbeitung ihrer Kindheit zum Beispiel, oder eine Stabilisierung der Beziehung zu unserer Mutter) helfen könnten.

Ich danke im Voraus für das Lesen meines doch sehr langen Textes und auch für eine Rückmeldung.


Herzliche Grüße

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 12. November 2019 15:44
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Mein Ex-Ehemann und ich benötigen dringend Hilfe. Wir sind nun circa seid einem Jahr geschieden und haben zusammen zwei Kinder im Alter von acht und elf Jahren, allerdings funktioniert die Kommunikation zwischen uns überhaupt nicht. Wir kommunizieren derzeit beide über unsere Anwälte, was aber keine Dauerlösung darstellt, darüber sind wir uns einig. Mein Ex-Ehemann hat wohl ein Jahr lang versucht eine Elternsprechstunde oder ähnliches zu organisieren, allerdings hat diese bisher noch nicht stattgefunden, daher bin ich jetzt auf der Suche nach einem geeigneten Mediator für uns, denn so kann es auf Dauer nicht weitergehen.

Sind sie für uns der richtige Ansprechpartner?

Ich würde mich freuen rechtzeitig davon ihn zu hören.

Viele Grüße,

..

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 2. September 2019 18:10
An:
Betreff: Mediation

Hallo, Herr Thiel,

ich habe Sie im Internet gefunden, und wusste bis dato nicht, dass die Familienberatungsstelle auch Mediation vornimmt. Diese würden mein Mann und ich dringend benötigen, denn die Ehe ist so vor die Wand gefahren, dass da ein Mediator entweder den Weg aufzeigen sollte, sodass entweder etwas unternommen werden kann oder die Ehe für gescheitert erklärt wird.

Mein Mann und ich sind 40 Jahre verheiratet, was aber in diesem Fall nichts heißen mag. ich bin 62 er 67 Jahre alt, aber seit einigen Jahren kriselt es immer mehr, und jetzt bröckelt es schon gewaltig. Einerseits wird die Situation immer vertrackter, andererseits haben wir 2 Umzüge innerhalb von einem Jahr hinter uns, was auch nicht so leicht war ..., der Situation bedingte Krankheiten ... etc.), es wäre jetzt zu viel, dass alles aufzulisten. Wir waren zwar kurzfristig am überlegen, durch die ... meines Mannes in betreutes wohnen zu gehen, doch ob das alles noch fruchtet, dazu bräuchten wir einfach eine Beratung.

Wenn das Ding vor die Wand gefahren ist, hilft auch kein Umzug mehr. Den Kernumzug hatten wir vorgenommen, weil uns die Arbeit rund ums Haus zuviel wurde, ja und dann sind wir von einer Misere in die andere gestürzt, so etwas kannten wir bis dato gar nichts). Können Sie uns da irgendwie helfen und uns einen Termin benennen. Also Hilfe brauchen wir so oder so - fragt sich nur ob in Form eines Mediators oder ob eine Familienaufstellung (ich kenne das von meiner Heilpraktikerin) her hilfreich wäre – es sollte ein Lösungsansatz erzielt werden, ob die Ehe noch aufrechterhalten werden kann – ob eben gescheitert ist – das sollte idealer Weise dabei herauskommen.

Da ich immer verbitterter durch das Leben gehe – nur soviel – ich möchte einfach wieder unbeschwerter leben können, lachen können und vor allem nicht ständig den Druck haben, irgendetwas falsch zu machen. Mein Mann ist (er sagt zwar nein ich sage ja) ein kleiner Tyrann – durch seine Krankheit ist es einsam um ihm geworden, aber er kann mich da nicht mit ins Boot nehmen – ich kann das nicht mehr. Das geht schon fünf Jahre mit der ..., ich bin auch nicht gesund, ... – aber das ist ja auch egal – wichtig ist, dass wir zu Pötte kommen, dass muss einfach jetzt geklärt werden, und dazu bräuchten wir ganz dringend Hilfe.

Je länger diese Misere andauert, desto mehr Lebenszeit geht verloren, und das möchte ich einfach nicht mehr. Ist schon viel zu viel draufgegangen.

Wenn Sie denken, Sie können uns/mir helfen, fände ich das supertoll, das geht echt nicht so weiter.

Hoffe, auf eine baldige Rückmeldung Ihrerseits.

Bedanke mich herzlich für die Sichtung der Mail und verbleibe

mit herzlichen Grüßen

...

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 2. September 2019 20:34
An: ...
Betreff: AW: Mediation


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Ob man das nun Mediation, Beratung oder Paartherapie nennt, ist nicht so wichtig. Hauptsache es hilft irgendwie.

Zur Zeit hätte meine Kollegin freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meine Kollegin gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.


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Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel





 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 24. Juli 2019 11:23
An: ...
Betreff: Elternmediation bzw. Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin auf der Suche nach einer Therapeutin / einem Therapeuten der helfen kann in der Situation zweier strittiger Eltern (3 Kinder). Wir leben seit 3 Jahren getrennt aber es gibt keine stabile Umgangsregelung und die Konflikte scheinen nicht zu enden. Wir brauchen dringend jemanden der einen Zugang zu beiden Eltern aufbaut und vermitteln kann...

Falls Sie hier unterstützen könnten würde ich mich sehr über ein Gespräch freuen.

Danke und Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 30. Mai 2019 09:49
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir sind ein getrennt lebendes Paar mit 4 Kindern und auf der Suche nach einer Paartherapie/Mediation.

Nach sehr schwierigen Zeiten mit Verhandlungen beim Jugendamt und viel Unruhe bis hin zu „Krieg“ suchen wir Hilfe, um unsere Beziehung zu entstricken.

Können Sie uns helfen?

Über eine Rückmeldung freue ich mich.

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 3. März 2019 06:26
An: ...
Betreff: Mediation

Hallo,

ich frage mich, ob eine Mediation sinnvoll ist und möchte Ihnen kurz einige Gegebenheiten schildern.


Mein Ex-Mann und ich kommen mit keinem Punkt klar.

Er hat jetzt einfach mal so den Unterhalt gekürzt (er verdient etwa 90.000 € im Jahr Brutto) und mir die Miete erhöht, alles am ... so dass ich nicht mehr reagieren konnte.

Mein Anruf beim Jugendamt hat mir eine sofortige Beistandsschaft ab gestern erbracht, die direkt umgesetzt wurde.

Ich habe eine Wut im Bauch und kann diesem Menschen nicht neutral begegnen.


Es wird immer schlimmer und jetzt kam heute von ihm folgender Vorschlag:


Hallo ...

...
Freue mich, wenn wir gemeinsam zu kompromissfähigen Lösungen kommen, bei denen wir beide ein gutes Gefühl haben können.

...



Ich glaube nicht, dass ich es schaffe mich mit ihm an einen Tisch zu setzen. Ich will es auch nicht, da ich dann meine Gefühle (unbändige Wut) nicht in Zaum halten können werde.

Ich glaube, falls es überhaupt etwas bringt, dann nur mit Hilfe von aussen. Ich werde auf jeden Fall ab Montag auch wieder einen Rechtsanwalt nehmen.

Halten Sie ein Mediationsverfahren in dieser Situation für sinnvoll?

Ich würde es nur für die Kinder tun, weil die unter der Inkompetenz dieses Menschen extrem leiden.



Viele Grüße

...

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...

Gesendet: Freitag, 31. August 2018 11:51
An: ...
Betreff: Anfrage

Hallo und guten Tag

Mein Name ist ... ich bin 43 Jahre alt, bin verheiratet und wir haben ein Tochter von 6 Jahren In unserer Ehe kriselt es und ich möchte EVENTUELL mal einen Termin und mit meinem Mann bei ihnen vorbei kommen.

Dazu habe ich zwei Fragen;

1. Was ist der Unterschied zwischen Mediation und Paartherapie?

2. Wenn mein Mann und ich die Entscheidung treffen ein Gespräch bei ihnen zu führen; habe ich es dann richtig gelesen das die Stunde 60€ kostet und in welchem zusammenhang können wir uns da an die Krankenkasse wenden?


Vielen Dank im voraus

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 31. August 2018 16:34
An: ...
Betreff: AW: Anfrage

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Eine Mediation ist eher ein vermittelndes Gespräch im Beisein eines neutralen Dritten (Mediator). Bei einer Mediation guckt man sozusagen nicht hinter die Kulissen, das kann manchmal gut und richtig sein, so wie auf einem Markt beim Verhandeln zwischen einem Käufer und einem Verkäufer ja auch nicht hinter die Kulissen geguckt wird, sondern bestenfalls ob das Preis-Leistungsverhältnis für die Ware stimmt.

Bei einer Paartherapie kann man auch hinter die Kulissen gucken, der Paartherapeut unterstützt dabei und kann auch aus eigenständig ins Geschehen eingreifen, so lange das nicht mit dem Arbeitsauftrag der Klienten kollidiert. Wir sind systemisch orientiert, behalten also - so gut es geht - alles im Blick, was für die Lösung eines Konfliktes wichtig sein könnte.

...

Die Krankenkasse übernimmt in der Regel keine Kosten für Mediation oder Paartherapie, sondern nur die Kosten im Fall von "psychischen Erkrankungen", ich hoffe Sie und Ihr Mann sind von solchen fürchterlichen Leiden verschont, wenn nicht, können sie sich an einen Psychotherapeuten wenden, der über Krankenkasse abrechnet.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

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