Machtkampf

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF) 

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 29. Dezember 2020 09:47
An: ...
Betreff: Dringend Hilfe notwendig

Sehr geehrter Herr Thiel und Mitarbeiter,

Wir, die Familie ..., suchen dringend Hilfe in der systemischen Familientherapie, da die Situation gerade mit unserem Ältesten Sohn .... 11 Jahre aus meiner Sicht sehr schwierig ist und zu eskalieren droht...

Ich, die Mutter, komm einfach nicht an ihn heran, herauszufinden was sein Problem ist.
Er ist sehr selbstbestimmend, hört nicht auf mich, macht nur was er will, hält sich nicht an Abmachungen und drangsaliert ständig seine jüngeren Brüder (7 und 4 Jahre alt).
Dazu kommt, dass er keine Lust hat zur Schule zu gehen, was täglich morgens zu Machtkämpfen führt!
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und hoffe Sie können mir helfen!

Mein Mann ist selbstständig im ..., ist mehr im Geschäft wie zu Hause und kann mich nicht so unterstützen wie ich es mir vorstelle, da ich auch nicht weiß wie...

Ich würde mich sehr freuen wenn Sie sich melden und wir uns mal zusammensetzen könnten, auch wenn das zu Corona-Zeiten wahrscheinlich schwierig ist?!

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 8. Januar 2020 08:51
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir brauchen Ihre Hilfe.

Unsere Tochter ... ist 17 Jahre alt - und verlässt seit fast 8 Monaten nicht mehr unser Haus.

Seit der dritten Klasse wird ... psychotherapeutisch begleitet. Zuerst durch die Tiefenpsychologin ... aus ..., später von dem Verhaltenstherapeuten ..., im Moment von Dr. ... hier aus ... .

Nach einer fortschreitenden Schulverweigerung mit wiederholten Panikattacken seit Anfang 2017 hat ... die Schule gewechselt (...). Ende 2018 mündete das in einem 12wöchigen stationären Aufenthalt in der ... Klinik in ... . Nach einer erfolgsversprechenden Wiedereingliederung nach dem ... Modell an der neuen Schule (Gym ...) geht ... nach einer erneuten Panikattacke auf dem Schulheimweg letzten Juni, gar nicht mehr zur Schule und auch gar nicht mehr aus dem Haus.


Die ... schule leistet ungewöhnliches, jetzt sogar Hausunterricht von 6 Wochenstunden.

Eigentlich sind alle – Lehrer, Therapeuten, Beratungstellen- unglaublich nett und unterstützend. Ich bin nur langsam nicht mehr der Meinung, dass das ... hilft.



...s Diagnose aus ... finden Sie im Anhang.

... kann sich selber in dieser Diagnose nicht erkennen.

... hat sich schon „geritzt“, als Transgender bezeichnet, leidet nach eigener Aussage unter Angstzuständen, Panikattacken und Zwangshandlungen, zuletzt beschäftigte sie sich mit paranoider Schizophrenie.


... hat einen IQ von 145.


Auch mit ihrer neuen Therapeutin Dr. ... möchte ... eigentlich nicht mehr arbeiten und denkt jetzt das erste Mal über Medikamente nach.


Ich bin in ihren Augen eine schlechte Mutter, weil ich irgendwie nicht glaube, dass ... psychisch krank ist, ich glaube, dass sie es sich in ihrer Komfortzone sehr gemütlich gemacht hat. Im Prinzip schafft sie es, alles ihr Unangenehme zu vermeiden (Schulsport, Sport überhaupt, mittlerweile Bewegung überhaupt, Schulbesuch, frühes Aufstehen, Hausaugaben, Lernen, Ordnung und Sauberkeit, Selbst- Verantwortung- eigentlich alles in irgendeiner Form „Anstrengende“ ) und erkämpft sich den Erhalt dieses Status Quo mit allen Mitteln.

Das führt natürlich bei uns zuhause zunehmend zu Auseinandersetzungen.

Bevor ich tatsächlich eine Fremdunterbringung in Betracht ziehen kann, möchte ich nichts unversucht lassen und hoffe, das eine systemische Familientherapie uns allen helfen kann.


... und mein Mann wissen, dass ich Kontakt zu Ihnen aufnehme und unterstützen diesen Weg.

Ich würde gerne – mit meinem Mann - zu einem Erstgespräch zu Ihnen nach ... kommen.

Da ... das Haus nicht verlässt und schon gar nicht Auto fährt, wäre es super, einen folgenden Termin bei uns Zuhause stattfinden zu lassen.

Obwohl wir sowohl mit der Schulpsychologin des Kreises ..., als auch mit .. vom ... zusammen arbeiten um ...s schulischen Weg weiter zu begleiten, würden wir Ihre Hilfe zuerst gerne privat in Anspruch nehmen.



Lieben Gruß

...
 

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 7. Januar 2020 20:48
An: ...
Betreff: Anfragen zum Termin

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Lebenspartner und ich sind nun in eine Krise geraten, die maßgeblich auch mit unserer Kindererziehung und den daraus resultierenden mangelndem Erfolg zusammenhängt. Wir möchten gern Ihre Hilfe in Anspruch nehmen mit dem Ziel mehr Harmonie in unserer Familie einzubringen.

Kurze Information zu uns:

Mein Lebenspartner und ich sind 49 und 47 Jahre alt, unsere Tochter ist 11 Jahre alt und unser Sohn 9 Jahre. Beide sind berufstätig (ich in Teilzeit), mein Mann war oft auf Dienstreisen als die Kinder noch sehr klein waren. Unsere Kinder gehen in die ...-Schule nahe ... . Sie kamen beide mit 2 Jahren in die Kita (von ca. 8-15 Uhr). Beide wurden zweisprachig in ... und Deutsch erzogen. Die ... Muttersprache habe ich aber vor ein paar Jahren aufgegeben, da beide immer auf Deutsch geantwortet haben. Abgesehen davon hatte ich mit fortlaufender mangelnder Kooperation der Kinder zu kämpfen, was die Zweisprachigkeit zu einer Belastung für mich machte.

Mir war schon früh das Bonding sehr wichtig, so dass ich immer auf die Bedürfnisse der Kinder sofort geantwortet hatte, um nicht ihr Urvertrauen zu erschüttern. Aus diesem Grund war es mir ein wichtiges Anliegen sie solange zu stillen bis sie sich selbst abstillten. Bei meiner Tochter war es deutlich einfacher, weil sie den Bedarf für den kleinen Bruder wichtiger einschätzte und somit selbst auf die Muttermilch freiwillig verzichtet hatte (sie war damals 3,5 Jahre alt). Bei meinem Sohn war das Stillen und das Abstillen ab dem Alter von 2 Jahren mit viel Konflikt verbunden, da er vehement nach Bedarf gestillt werden wollte und sich nicht vertrösten lies. Das führte dazu, dass ich komplett abgestillt habe, da kein Kompromiss mit ihm möglich war – leider war diese Erfahrung mit Tränen verbunden.

Mittlerweile bin ich an meine Belastungsgrenze angekommen und weiß mir nicht mehr zu helfen. Ich empfinde die Aufgaben für die Familie als anstrengend statt als bereichernd, da sie von Misserfolg begleitet werden. Mir fehlen die Instinkte richtig zu agieren und zu reagieren gegenüber meinen Kindern. Konsequenz habe ich wohl missverstanden, denn ich dachte, dass konsequent sein heißt die Kinder zeitnah dazu zu bringen das zu tun worum man sie gebeten hat. Weil das nicht eingetreten ist hat das dazu geführt, dass ich immer aggressiver gegenüber meinen Kindern geworden bin und zuletzt die Situation auch gegenüber meinem Partner eskaliert ist. Ich weiß zwar nicht, ob die Beziehung zu meinem Partner zu retten ist, aber ich will auf alle Fälle die Beziehung zu meinen Kindern soweit verbessern, dass der Alltag nicht zu einem ständigen Machtkampf ausartet.

Für weitere Fragen und ein erstes Telefonat können Sie mich gern telefonisch erreichen. Vielen Dank im Voraus, dass Sie sich der Darstellung meiner Not Ihre Zeit widmen.

Wir freuen uns über Ihre zeitnahe Rückmeldung.

Herzliche Grüße

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 7. Dezember 2019 15:04
An: ...
Betreff: Probleme in der Familie

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir wenden uns an Sie, da es in unserer Familie gehäuft zu großen Konflikten kommt.
Zu unserer Familie gehören unsere beiden Kinder A (5 Jahre), B (2 Jahre), mein Mann (34 Jahre) und ich (33 Jahre).

Wir sind beide berufstätig, mein Mann in Vollzeit und ich in Teilzeit.

Große Probleme bereitet uns in letzter Zeit unser Sohn A.
Er neigt verstärkt zu auffälligen, für uns sehr belastenden Verhalten.
Er war schon immer ein sehr lebhaftes Kind, aber in letzter Zeit verstärkt sich diese Verhaltensweise sehr.
Vermeindliche Kleinigkeiten bringen ihn komplett aus dem Konzept, er tobt, schreit, weint oft mehrmals täglich über einen Zeitraum von bis zu 20-30 Minuten.
Er befindet sich in dieser Zeit wie in "einem Tunnel". Er ist völlig von Sinnen und man hat in dieser Zeit kaum bzw. gar keinen Einfluss auf ihn.
Er hat einen gewisssen "Plan" oder Struktur im Kopf und möchte seinen Willen auch gerne anderen Mitmenschen auferlegen. Er akzeptiert kein "Nein" und überschreitet immer wieder seine Grenzen bzw. die Grenzen seiner Mitmenschen.
Kommt er nach so einem "Anfall" dann nach langer Zeit wieder zur Ruhe ist er meist wie ausgewechselt.
Wir haben schon so viele Ansätzte versucht, diesen Verhaltensweisen auch präventiv entgegenzuwirken, aber im Moment wissen wir uns nicht mehr zu helfen.
Unzählige Gespräche haben wir schon geführt, aber leider ohne anhaltende Wirkung.
Unser Familienleben ist dadurch sehr belastet, es gibt häufig Streit und viel Tränen.

A hat zwei Seiten.
Auf der eine Seite ist er total vernünftig, hilfsbereit, emphatisch, mutig und geistig sehr weit.
Und dann gibt es die andere Seite, in der er sich völlig in seine eigene Welt schreit. In dieser Zeit ist er völlig unzugänglich auf jeglichen Reiz.
Für mich wirkt es oft so, als müsste er einem Zwangsgedanken folgen. Auch sonst zeigt er ab und zu zwanghaftes Verhalten.
Auch besitzt er kaum eine Frustrationstoleranz. Wenn ihm etwas nicht gelingt, ist es für ihn oft ein persönliches Versagen.

Allediese Verhaltensweisen zeigt er vor allem im häuslichen Umfeld.
Im Kindergarten ist er "angepasster". Dort kommt es zwar auch ab und zu zu Reiberein, aber nicht in einem auffälligen Maß.

Unser Ziel ist es, wieder ein entspanntes Familienleben zu führen.
Denn die aktuelle Situation ist nicht nur für uns als Famile und Eltern, sondern vor allem auch für unseren Sohn belastend.
Im Moment wissen wir keinen Ausweg mehr aus unserer Situation.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in einem persönlichen Gespräch weiterhelfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

...


 

 

 

 



 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. April 2019 11:03
An: ...
Betreff: Paarberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

hilfesuchend wende ich mich an Sie.

Ich lebe mit meinem Lebenspartner und unserem gemeinsamen Sohn in meinem Haus im Kreis ... .
Mein Lebensgefährte wird zunehmend gereizt und laut, mir aber auch dem gemeinsamen Kind gegenüber. Das Familienleben leidet sehr und der Sohnemann auch. ich habe ihn -aus einem der vielen lauten Launen von Ihm heraus-mehrfach gebeten zu gehen, aber er tut es nicht. Er nimmt mich nicht ernst und sieht keine Beiträchtigung im Familienleben...jedoch leiden mein Sohn und ich enorm unter der angespannten Situation im Haus und dem gefühl "auf rohen Eiern" zu gehen...

Lange habe ich verständniss gezeigt, da er lange arbeitet, ergo aus den Hausarbeiten, reparaturen, familienleben etc "befreit" wurde. Aber langsam nimmt es einen Zustand an, der für mich unerträglich wird. Ich habe zudem ... um dem ich mich auch kümmere so gut ich kann. Also, eine mehrfach belastung. Unser Sohn will nicht mit seinem Vater alleine sein, da er weiss, das er eh nur brüllt oder "Machtkämpfe austrägt".

Ich habe das Gespräch zu ihm gesucht, aber aufgrund seiner Minderwertigkeitskomplexe geht es immer in noch mehr brüllerei und Vorwürfe von ihm aus...ich weiss nciht weiter.

daher sehe ich Sie als letzte Chance. Als letzten versuch die Beziehung ggf zu retten, oder vernünftig zu trennen.

ich bitte um kurze Info, gerne schriftlich oder per Telefon unter der ... .

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

 

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