Krankenkasse 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 5. September 2018 18:39
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte mich gerne über eine Familientherapie informieren.

Wie ist der normale Ablauf einer solchen Therapie und mit wie vielen Stunden kann man rechnen bzw. wie viele Termine sind nach ihren Erfahrungen sinnvoll und notwendig?

In wie fern kann man Kosten bei der Krankenkasse einreichen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 5. September 2018 20:26
An: ...
Betreff: AW: Familienberatung



Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

In der Regel reichen bei uns ein bis drei Stunden, um wichtige Veränderungen einzuleiten. Wer möchte, kann auch mehr Stunden bei uns in Anspruch nehmen.

Der Ablauf richtet sich bei uns nach den Bedürfnissen unserer Klienten, da diese alle verschieden sind, gibt es keinen Standardablauf.

...

Wenn Sie "psychisch krank" sind, kann die Krankenkasse die Kosten für eine Psychotherapie übernehmen. Ich hoffe, aber, dass bei Ihnen eine solche schwerwiegende "krankheitswertige" Störung nicht vorliegt.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel
 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...

Gesendet: Freitag, 31. August 2018 11:51
An: ...
Betreff: Anfrage

Hallo und guten Tag

Mein Name ist ... ich bin 43 Jahre alt, bin verheiratet und wir haben ein Tochter von 6 Jahren In unserer Ehe kriselt es und ich möchte EVENTUELL mal einen Termin und mit meinem Mann bei ihnen vorbei kommen.

Dazu habe ich zwei Fragen;

1. Was ist der Unterschied zwischen Mediation und Paartherapie?

2. Wenn mein Mann und ich die Entscheidung treffen ein Gespräch bei ihnen zu führen; habe ich es dann richtig gelesen das die Stunde 60€ kostet und in welchem zusammenhang können wir uns da an die Krankenkasse wenden?


Vielen Dank im voraus

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 31. August 2018 16:34
An: ...
Betreff: AW: Anfrage

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Eine Mediation ist eher ein vermittelndes Gespräch im Beisein eines neutralen Dritten (Mediator). Bei einer Mediation guckt man sozusagen nicht hinter die Kulissen, das kann manchmal gut und richtig sein, so wie auf einem Markt beim Verhandeln zwischen einem Käufer und einem Verkäufer ja auch nicht hinter die Kulissen geguckt wird, sondern bestenfalls ob das Preis-Leistungsverhältnis für die Ware stimmt.

Bei einer Paartherapie kann man auch hinter die Kulissen gucken, der Paartherapeut unterstützt dabei und kann auch aus eigenständig ins Geschehen eingreifen, so lange das nicht mit dem Arbeitsauftrag der Klienten kollidiert. Wir sind systemisch orientiert, behalten also - so gut es geht - alles im Blick, was für die Lösung eines Konfliktes wichtig sein könnte.

...

Die Krankenkasse übernimmt in der Regel keine Kosten für Mediation oder Paartherapie, sondern nur die Kosten im Fall von "psychischen Erkrankungen", ich hoffe Sie und Ihr Mann sind von solchen fürchterlichen Leiden verschont, wenn nicht, können sie sich an einen Psychotherapeuten wenden, der über Krankenkasse abrechnet.

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 3. Juli 2018 23:41
An: ...
Betreff: Die Geister, die ich rief.

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir suchen Orientierung durch eine Beratung.

Unsere Frage: Sollen wir unserem Kind Ergotherapie "antun" oder uns gegen die "Diagnose" der Erzieherin wehren?

Zur Geschichte:

Unser Sohn (geb. Janur 2013) nässte plötzlich über einen Zeitraum von 4 Wochen regelmäßig nachts ein, nach fast 2 Jahren nahezu unfallfreier Trockenheit. Auf der Suche nach der Ursache, die meine Frau und ich nicht zu Hause sahen, fragte ich im Kindergarten ob "unser Kind denn
besonderem Stress in der Kita ausgesetzt sei, da er seit kurzer Zeit wiederholt einnässe?"(Unser Sohn ist in diesem Verhalten klischeehaft
männlich, Probleme werden alleine verarbeitet). Anscheinend fühlen sich die Erzieherinnen nun besonders berufen ihn zu beobachten und zu
beurteilen was gestern zur Empfehlung des Beginns einer Ergotherapie (wegen Verhaltensauffälligkeit) führte. Das verunsicherte meine Frau und
mich und wir möchten uns dagegen zur Wehr setzen(respektive die Nicht-Aufnahme einer Therapie entsprechend vertreten können). Ich habe
vor ein paar Jahren "Kindheit ist keine Krankheit" von Dr. Michael Hauch aus Düsseldorf gelesen und fand das erlebte Szenario fast perfekt
beschrieben in diesem Buch wieder (Empfehlung eines Therapeuten etc.) und deshalb wollen wir unser Kind ungern in die Mühlen der Therapie
reinwerfen, da wir die Ansicht vertreten, dass sich alles innerhalb eines normalen Rahmens abspielt. Uns ist bewusst, dass Eltern einen
rießigen blinden Fleck auf das Verhalten ihrer eigenen Kinder haben, daher auch die Unsicherheit. Wir sehen die Ursache der
Verhaltensauffälligkeit unseres Kindes jedoch im Tagesablauf des Kindergartens verortet. Von 7.00 Uhr bis 9.30 Uhr nach dem Frühstück
sind die Kinder mit Stillsitzen beschäftigt, erst danach werden die Spielecken geöffnet und dass freie Spiel kann beginnen. Meine Frau und
ich bemängeln, dass dem Bewegungsdrang von Jungen in der Kita zu wenig Raum gegeben wird. Das äußert sich beispielsweise darin, dass die
Klamotten des jüngeren Bruders (andere Gruppe) regelmäßig "schön" dreckig sind und der Große sich schon über zu wenig Freiluftaufenthalte
beschwert hat; bei uns(!).

Im Elterngespräch wurde das (plötzlich verhaltensauffällige) Kind noch gelobt für seine vielseitigen Interessen, seinen überdurchschnittlichen
Umgang mit Stift und Schere, sein großes Allgemeinwissen, welches auch er auch gerne mitteilt , sein Lieblingshobby zuhören (mit stundenlanger
Ausdauer) wenn eine Geschichte vorgelesen wird, etc. etc. Eine Sonderbehandlung hat unser Großer bei den Mahlzeiten erfahren, da er
hier ausgeprägt (wie zu Hause auch) zum Quatschmachen neigt und sich und andere regelmäßig vom Essen abhält, weswegen er (mehr oder minder
dauerhaft) einen Einzeltisch mit einer Erzieherin besetzt.

Noch ein paar subjektive Fakts von denen wir ausgehen, dass diese den Hintergrund beleuchten.

Fernsehschauen: 2x10 min pro WE seit 16 Monaten, vorher gar nicht, Fernseher hat einen eigenen Raum unterm Dach.

Regelmäßiger Tagesablauf; Ja, gemeinsame Mahlzeiten mit allen Familienmitgliedern

Gleichmäßige Bettgehzeiten zw. 19.00 und 19.30 Uhr.

Zu 90 % Gute Nacht Geschichte durch uns Eltern an jedem Abend.

Letzte Woche bei der U9 beim Kinderarzt gewesen. -> Alles Gut.


Wir hoffen auf baldige Antwort.


Mit freundlichen Grüßen

...




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. Juli 2018 10:36
An: ...
Betreff: AW: Die Geister, die ich rief.

Sehr geehrter Herr ...,

wie Sie vermutlich richtig anmerken, haben Sie offenbar Geister gerufen, die Sie nun erst mal nicht los werden.

Das ist so ähnlich, als wenn Sie mal nackt durch die Stadt laufen, da haben Sie am nächsten Tag auch Stress an der Backe.

Ihre Frage beim Kindergarten, ob "unser Kind denn besonderem Stress in der Kita ausgesetzt sei, da er seit kurzer Zeit wiederholt einnässe?", dürfte einen Abwehrreflex bei den Erzieherinnen hervor gerufen und überschüssige Energien freigesetzt haben, die nun auf das Kind (Indexpatient) und auch auf Sie gerichtet sind.

Damit das alles einen Sinn macht, der die Erzieherinnen nicht ängstigt, muss das Kind irgendwie krank oder wenigstens behandlungsbedürftig sein.

Ist es aber krank und behandlungsbedürftig, braucht es eine "Therapie", hier in diesem Fall offenbar eine sogenannte Ergotherapie, jedenfalls irgendwie eine "Therapie", denn wenn eine Therapie beginnt, wird die Diagnose zur Wirklichkeit. Beginnt keine "Therapie", dann könnte man meinen es handle sich um ein Bagatellproblem oder vielleicht sogar überhaupt kein Problem.

In Deutschland werden jedes Jahr einige Tausend "Therapien" durchgeführt, damit die Diagnose bestätigt wird. Vermutlich werden jedes Jahr einige Tausend Menschen durch "Therapien" dauerhaft arbeitsunfähig, ohne Therapie, wären sie dagegen nach wenigen Wochen wieder arbeitsfähig geworden. Aber irgendwie müssen doch die hohen Krankenkassenbeiträge einen Sinn haben, wenn man ohne Krankenkasse gesund werden kann, wozu braucht es dann Krankenkassen und Krankenkassenbeiträg?

Müssten die Bürger/innen und Bürger "Therapien" selber direkt bezahlen, also nicht über den kostenverstärkenden Umweg über die Krankenkassen, dann gäbe es vermutlich 80 Prozent weniger "Therapien" und die Menschen wären wesentlich gesünder. So weit meine Sicht der Dinge auf das krankenpolitische System.

Doch wie kann nun das konkret vorgetragene Problem gelöst werden? Als systemischer Berater und Therapeut sage ich natürlich, da brauchen Sie einen guten Systemiker, der gemeinsam mit Ihnen, den Erzieherinnen und anderen relevanten Personen das "Problemfeld" auflöst.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. Juli 2018 19:40
An: ...
Betreff: Re: Die Geister, die ich rief.

Sehr geehrter Herr Thiel,

vielen Dank für Ihre Zeilen.

Wir wohnen in ... und arbeiten beide in ... .

Das bei einer Nachfrage, die auf Zusammenarbeit ausgerichtet ist, in meinen Augen ein Abwehrreflex entsteht hätte ich mir nicht träumen lassen, aber so ist nun mal die Lage. Ich möchte das Thema wieder vom Tisch kriegen und meinen Jungen so lassen wie er ist und bin gerne bereit eine Stunde Beratung in Anspruch zu nehmen, um einen Punkt zu setzen beim Kindergarten falls das Thema aktiv weiterverfolgt wird. Welchen Vorlauf haben Sie bei Ihrer Terminplanung?

...


Mit freundlichen Grüßen

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. Juli 2018 21:28
An: ...
Betreff: AW: Die Geister, die ich rief.

Sehr geehrter Herr ...,

ob die Lage so ist, weiß ich nicht, es ist aber meine Hypothese.

Gucken Sie sich doch den Zoff mit Seehofer und Merkel an, da muss auch keiner zur Ergotherapie.


Ich empfehle Ihnen nun erst mal Gelassenheit oder wie es in einem Buchtitel heißt:

Wie Sie durch Nicht-Wollen und Nicht-Tun alles erreichen.


Der Inhalt des Buches ist allerdings wenig fundiert. Aber manchmal reicht es, einen Buchtitel zu lesen und sich den Rest der Lektüre zu ersparen.


Entspannen Sie sich und wenn Ihnen langweilig wird, gucken Sie einen netten Fernsehbeitrag an, bei dem ich mitgewirkt habe.


Ein bisschen Spaß muss sein

Wildsäue und Gurkentruppe

„Wildsäue“ und „Gurkentruppe“ - letzter Ausweg Neuwahl? Peter Thiel - Systemischer Therapeut therapiert die Bundesregierung - bei "2 plus Leif" am 21.06.2010 auf SWR. Mit dabei: Cem Özdemir, Bündnis 90/Die Grünen, Bundesvorsitzender und Peter Altmaier, CDU, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion

https://www.youtube.com/watch?v=qW5SfDK367M





Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 15. Juni 2018 15:35
An: i...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

aktuell bin ich auf der Suche nach einem Familentherapeuten/- berater.

Ich (Sina, 26) bin jetzt seit knapp 3 Jahren in therapeutischer Behandlung (Verhaltenstherapie) und möchte die Beziehung/ Kommunikation zu meinen Eltern wieder herstellen bzw. verbessern.

Mein Vater ist seit vielen Jahren Alkoholiker und war in der Vergangenheit schon in teilstationärer Behandlung aufgrund von Depressionen. Meine Mutter ist nicht in Behandlung leidet jedoch auch unter einem hohen Leidensdruck.

Meine Schwester (35) und ich haben den Wunsch die Beziehung zu meinen Eltern wieder zu verbessern, mussten jedoch feststellen, dass wir das ohne Hilfe nicht schaffen. Gerne würden wir eine durch die Krankenkasse finanzierte Therapieform in Anspruch nehmen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mich einmal anrufen: ... (grundsätzlich bin ich zu jeder Tageszeit erreichbar)

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und freue mich auf Ihre Rückmeldung.

...

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Zur Zeit hätte mein Kollege freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meinen Kollegen gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.


Die Stunde kostet bei uns 80,00 €.

Falls Sie eine aufsuchende Beratung - also bei Ihnen zu Hause - wünschen, können wir dies im Einzelfall ermöglichen. Hier würde eine zusätzliche An- und Abfahrtpauschale entstehen, über dessen Höhe sich mein Kollege mit Ihnen verständigen würde.


Die Krankenkasse finanziert nur auf Einzelpersonen bezogene "Psychotherapie", aber so was suchen Sie ja gerade nicht. Von daher wäre eine private Finanzierung empfehlenswert.

Bei vier beteiligten Personen könnte jede Person einen Anteil von 20,00 € je Stunde übernehmen, dann wäre der Stundensatz von 80,00 finanziert. Das wird sicher auch bei ihnen möglich sein.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 


 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 11. Mai 2018 10:17
An: info@familienberatung-hameln.de
Betreff: Familienberatung

Guten Tag,

ich melde mich bei Ihnen, weil mein Bruder sich von der Familie und vor allem auch von der Außenwelt abschottet. Gespräche ohne professionelle Hilfe fruchten leider nicht und bleiben erfolglos. Mein Bruder ist Langzeitarbeitsloser und gibt vor allem meiner Mutter die schuld für seine Lebenssituation und belastet zudem die Familie mit Vorwürfen. Seine Lebenslage hat ihn psychisch krank gemacht und er schafft es nicht, es in die richtigen Bahnen zu lenken.

Auf Ihrere Webseite steht zudem, dass Kosten von der Krankenkasse übernommen werden können. Wenn ich es richtig verstanden haben, müsste dies von einem Psychiater oder Psychotherapeuten verordnet werden?

Wie schnell bekommt man bei Ihnen einen Termin? Ich würde mich auf einen Rückruf bzgl. meiner Anfrage freuen. Meine Nummer lautet ... .


Vielen Dank und viele Grüße

...

 

 

Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Wenn ich es recht verstehe, ist ihr Bruder offenbar krank und will wieder gesund werden und dafür eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragen.

In diesem Fall wenden Sie oder Ihr Bruder sich bitte an Ihre Krankenkasse, wo man Ihnen sicher weiterhelfen wird.

Sollte die Krankenkasse eine Kostenbewilligung geben, könnten wir starten.


Falls dem aber nicht so ist, also keiner krank ist, sondern nur einige aktuelle und lösbare Probleme hat, können Sie unsere Leistungen natürlich auch als Privatzahler in Anspruch nehmen.

Die Stunde kostet bei uns 60,00 €. Eine Ermäßigung ist bei geringem Einkommen möglich.

Falls Sie eine aufsuchende Beratung - also bei Ihnen zu Hause - wünschen, können wir dies im Einzelfall ermöglichen. Hier würde eine zusätzliche An- und Abfahrtpauschale entstehen, über dessen Höhe sich zu verständigen wäre.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 31. März 2018 23:13
An: ...
Betreff: Beratung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich befinde mich gerade in einer Trennungssituation und habe eine dreijährige Tochter. Ich würde mich gerne beraten lassen, wie ich diese Situation für alle Beteiligten bestmöglich bewältigen kann.

Werden die Kosten von der privaten Krankenversicherung übernommen?

Viele Grüße

...

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 1. April 2018 23:45
An: ...
Betreff: AW: Beratung

Sehr geehrte Frau ...,

um welche Krankheit handelt es sich?
 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Thiel

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 2. April 2018 10:50
An: Familienberatung Kaiserslautern
Betreff: Aw: AW: Beratung

Hallo Herr Thiel,

Es handelt sich nicht um eine Krankheit. Ich befinde mich in einer Trennungssituation und würde gerne wissen, ob die Kosten Ihrer Beratung in der Regel von der privaten Krankenkasse übernommen werden?!

Viele Grüße

...





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 2. April 2018 16:38
An: ...
Betreff: AW: AW: Beratung

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für die Erläuterung.

Eine Trennung ist in der Tat keine Krankheit, würde ich jedenfalls meinen. Daher ist die Krankenkasse nicht zuständig, da die nur bei Krankheiten tätig wird.

Bei einer Trennung von der ein Kind betroffen ist, kann das Jugendamt die Kosten auf Antrag übernehmen, Musterantrag anbei.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 

 



 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. März 2018 18:59
An: ...
Betreff:

Sehr geehrter Herr Thiel,

meine Frage ist folgende. Brauche ich bei Ihnen eine Überweisung vom Hausarzt, oder kann ich mit Karte kommen. Wie lange sind die Wartezeiten?

Wir haben zwei verschiedene Angelegenheiten. Mein Sohn hat Angst vor Mathematik und daraus entstehen gewissen Konflikte und Streitgespräche.

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Viele Grüße

... 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. März 2018 19:31
An: ...
Betreff: AW: Angst vor Mathematik



Sehr geehrte Frau ... ,

Danke für Ihre Anfrage.


Da hier anscheinend niemand krank ist, Angst vor Mathematik ist zur Zeit als Krankheit noch nicht anerkannt, ist die Krankenkasse wohl nicht zuständig.

Ob der neue Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) es schaffen wird, dass mehr Störungsbilder als bisher als Krankheiten anerkannt werden, ist ungewiss.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gr%C3%B6he



Mir scheint, mit der SPD hätten wir bessere Chancen, dass mehr Störungsbilder als Krankheiten anerkannt werden. Die SPD ist sehr erfinderisch, wenn es darum geht, noch mehr Menschen als bisher krank zu machen, denn nur kranke Menschen haben einen Anspruch auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Der SPD ist es ein Herzensanliegen, dass viel mehr Menschen als bisher krank werden, denn nur so können noch mehr Arbeitsplätze im staatlichen Krankensystem auf Kosten der Beitragszahler geschaffen werden und das wiederum sichert Wählerstimmen für die SPD. Das Beste wäre daher, dass alle Menschen krank würden, dann würden alle diese kranken Menschen nur noch SPD wählen. Leider wird es dann keine Beitragszahler mehr geben, da ja dann alle dank der SPD krank sind und keiner mehr Beiträge einzahlt, die die Kranken dann verbrauchen können. Die Kranken, so die paradoxe Situation, verweigern dann also die Zahlung an die Krankenkasse und damit an sich selbst. Denn eins ist sicher 80 % des Geldes, dass die Beitragszahler zahlen, kriegen sie im Krankheitsfall als geldwerte Leistung zurück, 20 % geht an die Krankenkassenbüroktatie, die so Gott uns helfe, uns noch mindestens 1000 Jahre erhalten bleiben möge, wer von uns verzichtet schon gerne auf seine chronische Krankheit.

... 

 

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 6. März 2018 15:34
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und möchte mich bei Ihnen erkundigen, in welcher Form Familienberatung bei Ihnen möglich ist.

Konkret geht es bei mir um eine Trennungssituation, 2 Kinder sind beteiligt (8 und 7 J.).

Mein Ex-Partner terrorisiert mich und hat regelmäßig "Anfälle" wo er mich beleidigt, bedroht etc. Die Kinder sind dann auch verängstigt.

Ich brauche dringend psychologische Unterstützung um meinen Alltag noch zu schaffen und die Situation zu entschärfen.

Wäre ich da bei Ihnen richtig? Arbeiten Sie auf Arztrezept?

...

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 7. März 2018 14:04
An: ...
Betreff:

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Da ein Krieg und andere Eskalationen keine Krankheiten sind, ist hier ebensoi wenig ein ärztliches Rezept passend wie bei einem Stromausfall.

Bei einem Stromausfall ruft man in der Regel einen Elektriker zur Hilfe, wenn es sich nicht nur um das Wiedereinschalten einer Sicherung handelt.

Ähnlich wohl hier in dem von Ihnen geschilderten Fall, hier bedarf es keines Arztes und auch keines Elektrikers, sondern einer mit solchen Fällen vertrauten und versierten Fachkraft.

Zu diesen Fachkräften zähle ich. Falls Sie die für unsere Hilfe entstehenden Kosten nicht privat aufbringen können oder wollen, können Sie beim zuständigen Jugendamt einen Antrag auf Kostenübernahme stellen, denn das Jugendamt ist von Amts wegen verpflichtet, bei Gefährdungen des Kindeswohls, die man hier wohl vermuten muss, die am Konflikt Beteiligten, zu verantwortungsvollen Wahrnehmung ihrer elterlichen Verantwortung anzuhalten und gegebenfalls durch die Bereitstellung geeigneter Hilfen zur Wiederherstellung ihrer Verantwortung zu befähigen.

Gerne sind wir dabei behilflich.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Peter Thiel


 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 4. Januar 2018 12:52
An: ...
Betreff: Ärztliche Überweisung wegen Beratung

 

Hallo, 

 

können Sie mir sagen, ob die Kosten für ihre Beratungsleistung im Fall einer ärztlichen Überweisung von der Krankenkasse übernommen werden?

 

Ich würde mich gern von Herrn Dr. ... an Sie vermitteln lassen. 

 

Mfg

....

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 17. Januar 2018 13:06
An: ...
Betreff: Bitte um Termin


Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich Sie telefonisch leider nicht erreichen konnte, wende ich mich auf diesem Weg an Sie.

Ich möchte dringend einen Beratungstermin für mich (ggf. zusammen mit meinem Ehemann) vereinbaren und bitte um Mitteilung, wann dies möglich wäre.

Auch wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir mitteilen, wie die Modalitäten "drumherum" ablaufen: brauche ich eine Überweisung vom Hausarzt? Zahlt die Krankenkasse die Beratung bei Ihnen? Wenn nein: wie hoch sind die Kosten?

Für eine kurzfristige Rückmeldung (gern auch per Telefon: ... wäre ich Ihnen sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen!
 

...

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 17. Januar 2018 16:32
An: ...


Sehr geehrte Frau ..,

Danke für Ihre Anfrage.

Die Krankenkasse kann die Kosten für eine Psychotherapie übernehmen, wenn Sie "psychisch krank" sind. Ich vermute, das ist wohl nicht der Fall.

Probleme wie sie im Leben immer wieder mal auftreten, sind ja keine Krankheit.

Gerne sind wir in diesem Fall für Sie da.

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 

 

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