Kontaktabbruch zwischen Kind und Vater

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 11. März 2019 19:43
An: ...
Betreff: Anfrage für ein Beratungsgespräch

Sehr geehrte Thiel,

vor drei Monaten hat meine Tochter (24 Jahren) in einer E-Mail mitgeteilt, dass sie keinen Kontakt mit mir wünscht.

Aufgrund unserer schwierigen Familienkonstelation und Beziehungsebenen untereinander, stehe ich dieser Situation völlig hilflos gegenüber.

Ich merke in letzter Zeit immer mehr, dass für mich eine Aufarbeitung der Familiensituation unablässig ist, da ich sonst eine immer größere Entfremdung zu meiner Tochter befürchte

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie für mich so bald wie möglich einen Termin für ein Erstgespräch einrichten könnten.

Mit der Bitte um eine baldige Rückmeldung, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 12. Dezember 2018 15:47
An: ...
Betreff: Moderation der Trennungsphase

Hallo Herr Thiel,

ich (53) habe mich vor zwei Wochen von meiner Frau (54) getrennt. Wir sind seit 1993 verheiratet und seit 1988 ein Paar – also über 30 Jahre gemeinsamer Weg, und ein wunderschöner gemeinsamer Weg, aus dem 3 Söhne (16, 19 und 21) hervorgehen. In den letzten Jahren war es immer noch oft sehr schön, und wir haben viele gemeinsame Erlebnisse, aber ich war nicht mehr „rundum“ glücklich. Einige Dinge habe ich in der Partnerschaft schon lange vermisst, anderes hat mich zunehmend gestört. Auf diesen Nährboden ist dann gefallen, dass ich mich in eine andere Frau verliebt habe, mit dieser Frau eine längere Beziehung eingegangen bin in einer Art glücklichem und gleichzeitig unglücklichem, zerrissenen „Parallelleben“, mit der ich nun aber endlich offen und ehrlich meine Zukunft planen möchte. Diese Entscheidung haben wir vor einigen Tagen gemeinsam mit den Söhnen in einem intensiven, 2-stündigen Gespräch besprochen.

Die Jungs haben daraufhin sehr unterschiedlich reagiert – mein Großer wächst fast über sich hinaus, hier eine Kommunikationsschnittstelle in der Familie zu sein. Das macht er aus meiner Sicht ganz toll. Mein Mittlerer hat sich vollkommen von mir abgewendet, ist tieftraurig und verzweifelt und möchte keinen Kontakt mit mir. Mein „Kleinster“ hat große eigene Probleme im persönlichen Umfeld und der Schule – und hat zwar tolerant reagiert, aber zieht sich auch zurück.

Meine Frau ist – soweit ich das überhaupt beurteilen kann und darf - sehr traurig über die Situation, vielleicht inzwischen auch wütend.

Ich bin mit der Situation in der Familie ganz ehrlich etwas überfordert, kann nur Zeit geben und warten, und sollte aber vielleicht doch handeln. Und ich glaube, dass auch andere, wenn nicht alle, Familienmitglieder hier vielleicht auch überfordert sein könnten.

Daher wünsche ich mir eine neutrale, professionelle „Moderation“ dieser schwierigen Phase – wie auch immer das gestaltet werden kann.

Bin ich damit bei Ihnen richtig?


Herzliche Grüße,

...

 

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 26. November 2018 19:15
An: ....
Betreff: Anfrage Paartherapie

Sehr geehrter Herr Herr Thiel,

mein Mann und ich haben sich zu einer Paarberatung entschlossen, da wir oft schon über Trennung gesprochen haben.

Wir sind seit 7 Jahren verheiratet (seit 8 Jahren zusammen) und haben eine gemeinsame Tochter(A), die 6 Jahre alt ist.

Ich habe noch einen Sohn (B)16 bei uns lebend (keinen Kontakt zum Vater) und mein Mann einen Sohn (C) 10, der alle 14 Tage bei uns ist.

Haupstreitthemen sind alltägliche Dinge aber auch unterschiedliche Erziehungsansichten besonders in Bezug auf meinen Sohn B.

Ich erhoffe mir von einer Paarberatung wieder ein bessers Verständnis füreinander zu gewinnen und mehr Emphatie.

Wir freuen uns auf einen Termin

und verbleiben mit

freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. Oktober 2018 07:06
An: ...
Betreff: Termin

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und diese hat mich dazu bewogen, mich bei Ihnen zu melden.

Ich bin alleinerziehende Mutter eines knapp 15-jährigen Sohnes. Er ist wiederholt sehr aggressiv und gewalttätig mir gegenüber. Die Schule verweigert er auch schon seit langer Zeit. Er war diesbezüglich auch schon stationär untergebracht. Meines Erachtens hat dies aber nichts gebracht. Während des Aufenthalts hat er angefangen sich zu Ritzen. Therapien nach Klinikaufenthalt kamen nicht zustande, da er nicht hingeht. Medikamente bekommt er nicht. Kontakt zum Vater besteht nicht. Dies wünscht mein Sohn auch nicht, da er von ihm auch oft geschlagen wurde.

Was gibt es für weitere Möglichkeiten ihm zu helfen? Denn ich halte das auch nicht mehr lange aus, wenn sich immer wieder alles wiederholt.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

... 

 

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. August 2018 08:50
An: ...
Betreff: Familientherapie


Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich wende mich an Sie da ich für meine Familie (ich, meine Tochter 9 und mein Sohn 7) eine Familientherapie suche.

Wir leben seit mehreren Jahren in einer schwieriger Situation, meiner Tochter leidet unter seelisch ernorm besonders seit der Trennung der Eltern. Wegen ihrem Verhalten (Hass, unzufriedenheit, Eiferzuscht, Trennungsängste und Verlustängste) leidet wieder mein Sohn sehr. Der vermisst auch sehr den Papa. Die Kinder dürfen ihn nur im Begleitung beim Kinderschutzbund sehen (Stalking, Morddrohungen, Sachenbeschädigungen, Einbrüche ins Haus, Beleidigungen etc). Die Umgangsform hat der Vater jedoch abgelehnt, somit sehen ihm die Kinder seit Februar 2017 nicht mehr.

Mein Sohn hat seit ein paar Monaten wirklich schlimme Wutausbrüche, er schlägt zu und demoliert alles um sich. Dazu kommet noch Abhauen. Das normale Leben in der Familie findet nicht mehr statt.

Ich habe schon in den letzten vier Jahren bei verschiedenen Stellen Hilfe gesucht (psychologische Beratungsstelle, Caritas, Kinderschutzbund, Sozialpätristrisches Zentrum, Familienhilfe, SGA etc. Bis jetzt hat nichts geholfen bzw wurde nichts erreicht.

Ich bin überzeugt, das Jugendamt würde die Kosten für die Familientherapie übernehmen.

Bitte rufen Sie mich an und weiteres zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ... 
Gesendet: Sonntag, 7. Januar 2018 18:20
An: ...
Betreff: Paartherapie

Guten Abend Herr Thiel,

auf der Suche nach Tipps für die Rettung einer patchworkehe bin ich am Freitag Abend auf ihre Homepage gestoßen .

Da mein Partner in ... arbeitet kann er immer erst ab 18 h abends .

Ich kläre sie gerne kurz über unsere Situation auf seit 2 Jahren ( alle 14 Tage Pendelbeziehung Distanz 300 km ) seit August leben wir in ... in meinem alten Haus zusammen seit ... sind wir verheiratet .

Alle 14 Tage kommen seine Kids ( junge 13 , Mädchen 10 und 8) leben sonst bei ihrer Mutter in ... .

Wir leben mit meinen Kindern ( junge 15 und Mädchen 16 ) in einem Haushalt !

Meine Kinder haben leider kein Kontakt zu ihrem Vater seit 7 Jahren ( er will keinen )!

Dh hier prallen 2 Welten aufeinander

Und trotz unsere echten großen Gefühle füreinander steht immer ein Konflikt im Raum der immer öfter und heftiger Eskaliert !

Wir brauchen wirklich Hilfe zu kommunizieren und das denke ich.



Er hat nie akzeptiert das seine Kinder jetzt bei der Mama leben und dort auch glücklich sind . Mein Mann fühlt sich als Versager und schlechter Papa weil er seine Kinder nur alle 14 Tage sieht . Er macht deshalb dann immer Eventweekend für seine Kids und die Geschenke müssen größer und mehr von ja sein .

Er ist traurig wenn er sieht das meine Kinder bei mir sein dürfen und seine nicht bei ihm .

Und ich klar ich bin traurig und wütend wenn ich sehe dass er mit uns lebt aber nicht mal meinen Kids gute Nacht sagen kann. Angeblich sind meine Kids zu alt und wollen das nicht. Mein Sohn wünscht sich ihn so sehr als Vorbild und Papaersatz ....

Und dann kommen halt wie überall Alltags Probleme dazu und es knallt ...

Ich würde mich freuen wenn sie sagen sie können uns helfen einen friedlichen Weg zu finden .

Wollen wir wegen Termin telefonieren oder schicken Sie mir einen ( falls sie etwas nach 18 h haben )


Ganz lieben Dank

...

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 7. Januar 2018 19:56
An: ...
Betreff: AW: Paartherapie


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Ich denke, Ihre Kinder haben wenigstens Anspruch auf einen Minimalkontakt mit ihrem Vater, notfalls kann man das - auch bei 15 und 16 Jährigen Kindern - bei Gericht einklagen, der Vater muss dann dem Richter wenigstens Rede und Antwort stehen, warum er den Kindern das antut.


...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

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