Kindeswohlgefährdung

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 







-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 17. Juli 2020 15:45
An: ...
Betreff: Paar Beratung

Guten Tag,

Ich bin auf der dringenden Suche nach einem Therapieplatz für meinen Lebensgefährten und mich.


Wir befinden Uns gerade in einer sehr schwierigen ernst zu nehmenden Lage dabei geht es nicht nur um die Beziehung sondern auch um unsere Kinder, vorallem um unsere Kinder.

Es ist leider so das wir beide psychische Probleme haben mit dazugehöriger Diagnose und es deshalb immer wieder zu Konflikten und Problemen kommt, das ganze endet dann in eine permanente on off Beziehung darunter leiden die Kinder sehr, es ist nun schon sogar soweit das dass Jugendamt eine kindeswohlgefährdung daraus gemacht hat und deshalb brauche ich vorerst dringend eine Therapie die uns da helfen kann.

Wir haben uns schon um eine spezialisierte Klinik gekümmert aber die Warte zeit ist lang und meine Tochter ist dafür derzeit noch zu jung, Sie ist jetzt 5.5monate alt.

Für die überbrückung benötigen wir dennoch Hilfe damit wir die kinder nicht mehr belasten und wir auch die probleme im Angriff nehmen damit wir eine standhafte Beziehungen führen können..

Wie wäre das mit den anfallenden Kosten, gäbe es eine Möglichkeit das die krankenkasse das übernimmt, auf ihrer Seite stand auch etwas mit Kostenübernahme vom Jugendamt?


Über eine zeitnahe Antwort wäre ich sehr dankbar und ich bitte um Diskretion.


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 25. Januar 2018 16:22
An: ...
Betreff: Termin Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich schreibe Ihnen aufgrund unserer derzeitigen familiären Situation in der Hoffnung, bei Ihnen eine Familienberatung machen zu können.

Ich möchte Ihnen kurz unsere aktuelle Familiensituation erläutern, damit Sie sich ein grobes Bild machen können:

Wir (das sind meine Schwester (26), mein Bruder (20) und ich (23)) machen uns Sorgen, dass unsere Mutter (56) und unsere Halbschwester (9) in einem halben Jahr, wenn mein Bruder als letzter von uns dreien aus dem Elternhaus auszieht, alleine zu zweit wohnen.

Vor sechs Monaten ist unser Stiefvater (also der Mann unserer Mutter und der Vater unserer Halbschwester) verstorben.

Meine Mutter ist seit Jahren psychisch instabil (nicht diagnostiziert) und alkoholkrank. Ihre psychische Labilität hat sich seit dem Tod ihres Mannes weiter verstärkt.

Unsere Halbschwester macht seit dem Tod ihres Vaters eine Therapie bei einer Kinder- und Jugendtherapeutin. Auch unsere Mutter nimmt in relativ unregelmäßigen Abständen Therapiestunden. Unsere Halbschwester äußert häufig Ängste, was passiert, wenn unser Bruder auszieht, und unsere Mutter spricht von Erschöpfung und äußert Sätze wie "Ich schmeiße mich vor den Zug".

Bislang kann unser Bruder noch als eingreifende und unterstützende Instanz wirken. Wie es allerdings weitergehen soll, wenn er erst einmal ausgezogen ist, sind wir jedoch nicht in der Lage, uns vorzustellen.

Deshalb suchen wir einen objektiven Familienberater, der uns in unserer Lage helfen kann. Ich hoffe sehr, dass wir einen möglichst zeitnahen Termin ausmachen können!

Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank im Voraus,

...






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 25. Januar 2018 17:23
An: ...
Betreff: AW: Termin Familienberatung


Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Das hört sich ein wenig nach einer Kindeswohlgefährdung an, sollte Ihr Bruder (20) aus dem Haushalt der Mutter ausziehen.

Ich empfehle hier eine Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt, denn es erscheint mir nicht unwahrscheinlich, dass es Ihrer Mutter an der nötigen Problemeinsicht fehlt und somit eine Gefährdung des Wohls Ihrer Halbschwester nicht unwahrscheinlich erscheint.

Das Jugendamt kann in Abstimmung mit der Mutter eine Familienhilfe installieren, so dass zum einen eine Unterstützung und zum anderen auch eine gewisse, wenn auch relativ lockere Kontrolle gegeben ist.

Flankierend könnte eine aufsuchende Familientherapie installiert werden, die dabei hilft, aktuelle Probleme zu lösen und neue Perspektiven zu eröffnen.



Darf ich fragen, wie Ihr eigener Vater hier involviert ist?

...




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 

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