Gewalt gegen Eltern

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 2. November 2021 16:20
An: ...
Betreff: Ich möchte gerne einen Termin für Familienberatung bekommen.

Ich habe mit meinen Mann viel Probleme. Macht mein Mann sehr viele Probleme mit mir er will immer noch ausscheiden aus gemeinsamen Wohnung ohne Schuhe er schlägt mich mit straßenschuhe auf mein Gesicht auf meinen Körper. Und er kommt besoffen nach Hause sehr spät und dann macht er Problem mit mir. Und er droht mich zum schottischen Krankenhaus abweisen. Mein Mann hat Papiere von zu schattig Krankenhaus und droht mich in nervt anstatt bringen weil er mich loswerden will ich weiß nicht warum ich verstehe es nicht. Ich war beim Psychiater gewesen er hat gesagt ich bin psychisch gesund war früher war ich psychisch krank gewesen und mein Mann versteht mich nicht dass ich gesund bin Punkt er denkt dass ich noch psychisch krank bin und die Kinder mein Sohn hat mich auch geschlagen die sind respektlos gegenüber mir und hör nicht auf mich nicht und ich habe auch eine Tochter die ist auch respektlos gegenüber mir und frech ist sie auch noch und sie misshandelt mich auch.die Kinder lernen zumal man ab wie er mich behandelt darum sind die nicht meine Kinder nicht so gut zu mir respektlos ging bei mir ich brauche dringend Hilfe eine familienberatung bitte helfe mir.


Mit freundlichen Gruß

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 28. September 2021 13:27
An: ...
Betreff: Anfrage Beratungstermin

Hello,

unsere Familie macht gerade eine schwierige Zeit durch und wir brauchen jetzt Hilfe, um diese zu verarbeiten. Deshalb suchen wir einen systemischen Familientherapeuten in unserer Nähe.

- ich (Mutter-47), Vater (50), Sohn (10) Tochter (7)
- wir sind beide gut ausgebildet, haben gute Jobs, arbeiten in Teilzeit und teilen uns alle elterlichen/hauswirtschaftlichen Aufgaben
- leben zusammen
- schwierige Beziehung, häufige Spannungen, die sich darin äußern, dass wir uns ignorieren/ausweichen oder kurze Kommentare abgeben - allerdings sind wir weder schreiend noch körperlich aggressiv
- waren in Paartherapie ohne große Veränderung
- wir wohnen zwar zusammen aber Freizeitaktivitäten sind eher selten als Familie zusammen. Öfters mache ich etwas mit den Kindern oder der Vater macht was
- unterschiedliche Erziehungsansätze - Vater kühl und hält sich selbst für klar und streng und führt dies darauf zurück, dass die Kinder eher auf ihn hören. Ich habe eine wärmere Beziehung, übernehme das emotionale Leben in der Familie und bin auch situativer, gebe zu viele Chancen, lass viel Diskussion zu und die Kinder hören weniger auf mich
- Die Kinder sind intelligent, kommen in der Schule gut zurecht, haben Freunde
- Sie sind auch gesund, stark und sportlich
- sie wachsen zweisprachig auf in Deutsch-...
- Ich habe Freunde, die sie als meine .... Familie kennen, und eine große, enge Familie in ..., die wir häufig besuchen
- der Vater hat Eltern außerhalb von ..., zu denen die Kinder eine Beziehung haben, gelegentliche Besuche

Vor zwei Jahren ist das Verhalten des Sohnes zu Hause und in der Schule auffällig geworden, so dass er eine Therapie gestartet hat. Aggressionsausbrüche, meist mir gegenüber aber in dem Ausmass, dass wir Angst hatten, er tut sich oder uns Weh. Auch gegen einen Lehrer, gelegentlich gegen ein anderes Kind. Ist seit letztem Herbst in Verhaltensstehrapie, um Strategien zum Stressabbau und Wutstrategien zu finden.Hat sich gebessert - aber es ist nicht klar, ob das auch einfach nur ein Erwachsenwerden ist.

Die Tochter hat ganz plötzlich häufige aggressive Ausbrüche, die so eskalieren, dass sie mich und ihren Vater körperlich angreift, so dass wir sie körperlich zurückhalten müssen. Das macht es noch schlimmer, es kommt zu weiteren Angriffen, mehr Zurückhaltung und die Spirale dauert bis zu einer Stunde. Das erste Mal war vor drei Wochen.

Wenn wir sie zurückhalten, schreit sie, dass wir ihr wehtun. Wenn wir sie loslassen, stürzt sie sich schreiend und tretend auf uns. Wenn wir es zulassen, attackiert sie und ich, zB wurde ins Gesicht getreten, habe blaue Flecken an Armen und Brust, nur weil ich die Fäuste abwehrte, und Kratzer an den Armen. Wir verlassen den Raum, sie rennt uns hinterher. Die Ausbrüche dauern bis zu einer Stunde und enden damit, dass wir alle erschöpft, unglücklich und frustriert sind. Ich bin schockiert, dass die Nachbarn nicht die Polizei gerufen haben, so laut war es.

Für uns als Eltern ist das traumatisierend - der Vater ist in einer körperlich misshandelnden Situation aufgewachsen, und das Letzte, was er will, ist, dass sich seine Kinder von ihm misshandelt fühlen. Ich bin mit einem unberechenbaren Vater und leichter körperlicher Bestrafung aufgewachsen - ich gehe schnell dazwischen, wenn ich ein Anzeichen von Gewalt sehe. Wir Eltern geraten darüber in einen Streit.

Wir können uns nicht erklären, warum es in den letzten drei Wochen plötzlich zu Wutanfällen gekommen ist, die aus "normalen" Dingen wie dem Ausschalten des Fernsehers oder dem Nichtkauf einer Schokolade oder weil der Bruder den letzten Joghurt gegessen hat, eskaliert sind. Die Schule scheint in Ordnung zu sein, der Hort scheint in Ordnung zu sein, die Eltern anderer Freunde haben nichts beobachtet oder gehört.

Wir brauchen einen Ansatz als Familie, diese Situation zu lösen und gesunde Beziehungen für die Zukunft zu bauen.


Vielen Dank

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 22. März 2021 15:19
An: ...
Betreff: Anfrage Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Wir wenden uns Rat suchend an Ihre Beratungsstelle. Auf Ihrer Homepage stand, dass man sich per Mail melden soll.

Unser Sohn (13 Jahre) zeigt bereits ausgeprägte Anzeichen von Pubertät. Grundsätzlich stellt diese Tatsache alleine ja erst mal keinen Grund dar, sich an eine Beratungsstelle zu wenden, aber mein Mann und ich sind in der ein oder anderen Sache doch ziemlich ratlos!

Vielleicht schon mal so viel:

Tom (Name geändert) hat 2017 seine erste Oma verloren.

Ende 2019 ist ganz überraschend erst meine Mutter verstorben und 5 Monate später mein Schwiegervater.

Das war für uns alle sehr belastend!

Tom ist ein eher introvertiertes Kind, das vornehmlich darauf bedacht ist, sich nicht aus seiner Komfortzone herauszubewegen.

Was ihm leider mangels Konsequenzen unsererseits, nur allzu oft gelingt.

Letztens wollte ich (wider besseren Wissens) eine Situation "durchboxen", was dazu führte, dass Tom sich genötigt fühlte mir seine Faust ins Gesicht zu schlagen.

Da wir uns immer wieder im Kreis drehen, und ich definitiv auf einen weiteren Aussetzer dieser Art verzichten kann, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn wir in naher Zukunft einen (oder mehrere) Beratungstermin(e) bekommen könnten.

Über eine kurze Rückmeldung per Mail, oder telefonisch, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 22. November 2020 12:56
An: ...
Betreff:

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir haben einen zehnjährigen Sohn, der seit mehreren Monaten unser Familienleben sehr auf den Kopf stellt.

 

Mit jedem Tag der vergeht, entfernen sich mein Sohn und ich noch mehr voneinander, eine normale Kommunikation ist nicht mehr möglich.

 

Er bekommt immer öfters unkontrollierbare Wutanfälle, er beleidigt uns und seinen kleinen Bruder, diesen bedroht er teilweise sogar. Nur unter gröbsten Anstrengungen erledigt er seine Sachen für die Schule, er legt kaum noch Wert auf seine Freunde und beschimpft diese, wenn es nicht so läuft wie er es sich vorstellt.


Ich würde mich sehr freuen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, meinen Sohn und mich bei Ihnen vorzustellen.

Sie erreichen mich per Mail immer, telefonisch jeden Tag ab ... Uhr unter ....

Mit freundlichen Grüßen,

 

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 25. Mai 2020 11:12
An: ...
Betreff: Unterstützung

Hallo Herr Thiel,

wir haben drei Jungen im Alter von 11 und 9 und 9 und sind im August nach .... gezogen.

Die Konstellation war immer schon schwierig, ist dann mit der Einschulung der Zwillinge zum ersten mal eskaliert, und jetzt mit dem Homeschooling wieder.
Die Jungs sind untereinander sehr aggressiv, hauen gleich zu, inzwischen bedrohen sie auch meinen Mann und mich offen. Wir hatten schon einmal eine Hilfe des Jugendamtes für 4h. Die war sehr nett und konnte mich entlasten, konnte uns aber nicht im Kern weiter helfen.

Die Schulsozialarbeiterin würde nun erneut Unterstützung beantragen, und ich möchte sicher stellen, dass wir jemanden haben, der uns wirklich helfen kann. Wir sind aufgeschlossen und wollen wirklich lernen und unsere Compliance ist wirklich hoch.

Haben Sie Kapazität und Lust uns zu unterstützen, und wenn nicht wissen Sie vielleicht von jemandem der das könnte?

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 24. September 2018 10:42
An: ...
Betreff: Anfrage Termin

Guten Morgen Herr Thiel,

wir würden gerne einen Termin bei Ihnen erhalten, um mit unserer Tochter und Ihnen abzuklären, ob eine Familientherapie der sinnige Weg für uns ist. Meine 13 jährige Tochter ist gestern auf mich losgegangen, nachdem ich ihr den Umgang mit einem 14 jährigen Freund verboten habe, der schon wegen schwerer Köperverletzung sowie Brandstiftung und schwerem Raub vorbestraft ist. ... kennt diesen Jungen seit zwei Wochen und hat sich massiv in der kurzen Zeit verändert. Ihr Gewaltausbruch und ihre Wut war so heftig, dass sie mir mit der Faust gegen den Kopf mit all ihrer Kraft geschlagen hat.

Wir wissen, dass Termine bei Ihnen rar sind. Nichtsdestotrotz wäre ich über einen Rückruf von Ihrer Seite sehr dankbar. Die Telefonnummer lautet: ... .

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 6. August 2018 10:02
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Hallo Herr Thiel,

mein Mann und ich würden gern mit unserem Sohn ... (5 Jahre alt) zu Ihnen kommen. Wir sind uns nicht sicher, ob Sie der richtige Ansprechparner sind und ob eine Therapie überhaupt notwendig ist; ich habe jedoch mit dem systemischen Ansatz sehr gute Erfahrungen gemacht und wurde auch von meinen Kollegen von der Freien Schule ... ermuntert, mich an Sie zu wenden.

Ursprünglich ging es dabei um die häufigen Wutanfälle und die Unzufriedenheit von .... Nun gibt es jedoch etwas, das uns noch mehr beschäftigt: er hat wiederholt geäußert, dass er, wenn er schöne Mädchen sieht, immer denkt, dass er ihnen den Bauch aufschneiden will. Er macht sich darüber auch Gedanken und hat, denke ich, Angst davor, dass das unnormal ist. Er will das nicht denken und versteht nicht, warum er sowas denkt.

Meinen Sie, es ist eine gute Idee, zu Ihnen zu kommen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 7. Januar 2018 12:55
An: ...
Betreff: Probleme Umgang mit 4,5 jährigem

Hallo Herr Thiel,

die Probleme die wir haben beziehen sich auf den respektlosen und aggressiven Ton unseres Sohnes. Wir legen großen Wert darauf, dass er alle Emotionen zeigen kann und lernt mit ihnen umzugehen. Er war zwei Jahre bei einer Tagesmutter, mit 3 Jahren kam er dann in den Kindergarten und seit dem unterdrückt er oft seine wahren Gefühle (lacht immer) bzw. schämt sich für sie und jeden Tag geht er plötzlich hoch, selbst wenn gerade alles ruhig ist.

In der Kita ist er nicht auffällig, im Gegenteil, er ist eher ruhig und untergeordnet, er kam dort in eine große Gruppe, die sich bereits seit der Eingewöhnung gemeinsam in dieser Gruppe befindet. Er möchte nicht, dass wir mit jemandem über diese Probleme sprechen weil, wie er sagt, er sich schämt. Wir werden nur herumkommandiert und sind "beschissen". Beispiel: er war mit seinem Papa bei einer Freundin spielen als es wieder nach hause ging, war noch alles gut, bis die Freunde nicht mehr zu sehen waren und er plötzlich gegen unser Auto trat und auch im Auto alles demolierte was ihm in die Finger kam. Wenn wir mit ihm schimpfen ist es oft so als würde er uns ignorieren oder er provoziert dann weiter (spuckt oder streckt die Zunge raus), wenn wir ihm dann näher kommen rennt er lachend weg und macht ein Spiel daraus. Zu unserer Schande müssen wir gestehen dass wir in unserer Verzweiflung ihm auch schon eine Backpfeife gegeben haben, wofür wir uns aber hinterher entschuldigt haben. Wir kommen sehr an unsere Grenzen, wir haben das Gefühl dass wir mittlerweile auch nicht mehr wie Eltern reagieren sondern eher wie trotzige Kinder auf seinem Niveau.

Ich habe Angst mein Kind nicht mehr zu lieben und habe auch schon viel geweint, weil ich es nicht mehr schaffe, es nicht persönlich zu nehmen. Wir üben schreiben oder malen und plötzlich sieht man dass sich seine Mimik verändert, er ist plötzlich genervt, Geräusche die vorher schon da waren stören plötzlich und er bekommt selbstzweifel, er schmeißt den Stift hin mit Tränen in den Augen "ich kann das nicht, guck mal wie schief". Ich erkläre ihm dann dass wir auch gerne etwas anderes machen können und er zufrieden mit sich sein kann, da da nichts schief war, es sah gut aus, aber das sieht ja jeder anders. Aber dann werde ich trotzdem nur genervt angeguckt, ich soll das wegräumen oder was wir auch schon hatten, ich soll das dann schreiben oder malen, wenn ich sage dass ich das nicht möchte fängt er an zu weinen und zu schreien. Er hat mich auch schon aus purer Langeweile heraus gebissen, weil ich ihm zu ruhig reagiert habe "ich weiß was du nicht leiden kannst und haute mich" ich sagte dass er recht hat, das kann ich nicht leiden weil es mir weh tut und er krabbelte über meinen Schoß und biss mir von hinten uns Bein.

Diese Sorgen haben wir fast ausschließlich zuhause, wo ihn keiner sieht. Müssen wir woanders etwas schimpfen, sagt er nur, wir sollen aufhören oder leise sein, weil es keiner hören soll. Sein Standardsatz für uns lautet "ich will nichts mehr von dir hören". Er scheint dabei oft mehr traurig und auch in sich zusammengefallen als dass er wütend wirkt. Wir haben mehrere Wutventile probiert, ein Kuscheltiere dass er hauen durfte, eine Ecke zum beruhigen in der ein Hocker stand, bei dem sagte er dann nur lächelnd zu mir nachdem er frech war "Mama du musst mich jetzt wieder auf den Hocker setzen". Für ihn war alles nur ein Spiel. Ich kann mit ihm zu keinem Therapeutendirekt gehen, da er zum einen nicht darüber sprechen möchte und zum anderen woanders eher ruhig und schüchtern ist.

Nun habe ich viel geschrieben, aber ich suche dringend Hilfe, immer öfter kommen in mir selbstzweifel, ob unser Sohn eine "bessere" Familie verdient hätte, die mit seinem Wesen besser umgehen kann. Ich war immer konsequent und es ganz keine Probleme, wir konnten immer sprechen, aber jetzt reagiert er immer mit einem Lachen.

Danke schon einmal für die Geduld diesen halben Roman zu lesen

Schöne Grüße

Eine verzweifelte Mutti

 

 

 

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