Familientherapie 

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern. 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 22. Juli 2022 13:28
An:...
Betreff: Bitte um Unterstützung

Sehr geehrte Herr Thiel,

wir, das sind meine Frau Marion - Name geändert, unsere gemeinsame Tochter Katja - Name geändert und ich (Frank - Name geändert) würden gerne Ihre Hilfe in Anspruch nehmen, um Spannungen, die wir in der Familie immer stärker erleben, aufzulösen.

Aktuell ist es für uns fast nicht mehr möglich, mit unserer Tochter in Kontakt zu treten. Unsere Tochter befindet sich derzeit in der Tagesklinik in ... wegen Sozialphobien, findet keine Freunde und ihre einzige Freude ist das Surfen im Internet / Fernsehschauen. Sie fühlt sich schulisch überfordert, die Notwendigkeit, in der Schule etwas lernen zu müssen, setzt sie unter Stress und sie ist mit ihrem Leben nicht zufrieden.

Wir hatten heute einen gemeinsamen Austausch mit den Therapeuten von Katja in ... und dabei riet uns der Therapeut, wegen der familiären Spannungen, die in diesem Gespräch offensichtlich wurden, professionelle Hilfe durch einen Familientherapeuten zu suchen.

Katja wird nach der Entlassung voraussichtlich im Rahmen der Jugendhilfe begleitet werden und auch wir wären als Familie für Unterstützung dankbar.

Hätten Sie noch Termine zur Verfügung, wie können wir mit Ihnen in Kontakt treten, welche Informationen benötigen Sie?

Vielen Dank für eine Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 18. Juli 2022 14:04
An: ...
Betreff: Erstberatung/ Familientherapie

Sehr geehrte Damen und Herren der Praxis für lösungsorientierte Arbeit,

Ich schreibe Ihnen auf Empfehlung der Jugendwohngruppe ....

Meine Schwester wird bald gänzlich entlassen und in die Obhut unserer Familie übergeben, weshalb ihre Betreuer bzw. das Jugendamt uns eine zusätzliche Familientherapie empfohlen haben, um auch zukünftig depressive Perioden meiner Schwester besser abfangen zu können.

Dementsprechend würde ich gerne eine Erstberatung vereinbaren.

Vielen Dank für ihre Bemühungen und einen schönen Start in die Woche,

...

 

 

 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 8. Juli 2022 15:38
An: ...
Betreff: Familientherapie

Lieber Herr Thiel,

mein Mann und ich möchten uns beraten lassen.

Unsere Tochter Tina - Name geändert - 16, war im Oktober-November 2021 in der Klinik, Sie hat sich geschnitten und hatte Gedanken an Suizid. Diagnose eventuell Borderline. Sie ist jetzt in ambulanter Therapie. Nach Anfangserfolgen, ist die Therapeutin gerade im Urlaub. Tina geht es wieder schlechter. Wie während Corona, ist sie jetzt in den Schulferien einsam und sie ist in die alte Passivität zurückgefallen.

Mein Mann oder ich haben drei Therapiestunden bewilligt bekommen von der Krankenkasse.

Ich weiß nicht, ob wir die bei Tinas Therapeutin machen müssen? Oder ob dies am meisten Sinn macht? Die Therapeutin ist im Urlaub bis 5. August. Ich habe das Gefühl, wir brauchen jetzt Unterstützung.

Mein Mann und ich haben uns gestern ausgesprochen. Er ist wütend auf mich, aber bereit mit mir eine Paartherapie zu versuchen. Ein Streitpunkt ist Alkohol. Mein Mann funktioniert im Job und in der Familie wunderbar. Er bekommt alles auf die Reihe und er erledigt sehr viele familiäre Aufgaben. Wie er alles sehr organisiert nach To do abarbeitet. Absolut vorbildlich: einkaufen, kochen, Autos reparieren, Schultermine, Nachhilfe für die Kinder, Arzttermine, Musizieren/ Singen mit meiner Tochter etc. Aber er trinkt mehr oder weniger maßvoll so gut wie jeden Abend. Die Stimmung zwischen mir und ihm ist häufig gereizt. Ich denke, je nachdem was und wieviel er trinkt ist er streitlustig.

Frauen, beneiden mich um meinen Mann, weil er mir bei der Arbeit alle Freiheiten lässt. Ich bin seit 10 Jahren Entwicklungshelferin und war vor Corona 1/3 des Jahres in ... arbeiten. Das heißt, die Bindung der Kinder zum Vater ist eng. Er erlaubt sehr viel, ich würde strenger sein, aber will nicht widersprechen.

Ich denke, Tina geht es schlecht, weil sie die schlechte Stimmung spürt. Wir streiten über unwichtiges Zeug. Ist die Wäsche richtig aufgehängt? Muss man verblühte Dalien wegschmeißen oder nur zurückschneiden und dann blühen sie nochmal? Streit auf Umwegen. Es geht eigentlich nur darum, Recht zu haben. Wir legen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten, aber die Kinder ergreifen die Flucht. Max - Name geändert (19) geht feiern bis morgens, raucht Gras. Tina zieht sich zurück in ihr Zimmer, guckt Videos und ist traurig.

Mein Mann denkt, ich bin das Problem. Ich frage die Kinder zuviel, mache mir zuviel Sorgen, mache zuviel gute Vorschläge. Die Kinder und mein Mann sind genervt. Sie übernehmen beide die Position des Vaters. Alle schießen gegen mich.

Ich lache nicht mehr zu Hause. Fühle mich ausgebremst bei vielen Aktivitäten. Jede gemeinsame Verabredung ist schwierig, weil sie davon abhängt, ob mein Mann Lust hat. Ich gucke meinen Mann kaum an, er mich auch kaum. Obwohl wir viele Dinge gemeinsam unternehmen. Seit Corona jeden Tag spazieren gehen etwa. Aber irgendwie freudlos. Viele Themen müssen ausgeklammert werden. Bei der Arbeit in ... bin ich gut drauf und unternehmungslustig. Und alles ist unkompliziert. Ich sehe nicht, wie wir aus diesem Kreislauf herausfinden können.

Ich hatte vor einiger zeit mal mit Auszug gedroht. Jetzt sagt mein Mann, er wolle eine Zeit zur Mutter. Dann könne ich sehen, ob es zwischen mir und den Kindern besser liefe. Ich glaube nicht, dass es das tut.

Hätten Sie Zeit für eine Beratungsstunde? Danke für Ihren Rückruf.

Herzliche Grüße

...

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 17. Mai 2022 17:35
An: ...
Betreff: Anfrage Jugend- bzw. Familientherapie

Hallo Herr Thiel,

ich kontaktiere Sie, weil wir auf der Suche nach Hilfe in einer schwierigen Situation sind.

Wir sind eine 4-köpfige Familie: Thomas - Name geändert (41), Maria - Name geändert (12), Julia - Name geändert (9) und ich (Heike, 39)

Martin und ich haben uns vor über 6 Jahren getrennt, haben dann lange in verschiedenen Wohnungen gelebt und hatten schon Beziehungen nach unserer gemeinsamen Beziehung/Ehe. Maria und Julia hatten uns zeitlich immer zu gleichen Teilen und ihren Lebensmittelpunkt durchweg in unserer alten Wohnung in .... Wir haben lange das Nestmodell gelebt.

Vor einem Jahr sind wir alle zusammen (als Familien-WG mit "platonischen" Eltern) in ein Einfamilienhaus zur Miete nach ... gezogen. Wir hatten alle 4 genug von Berlin und haben uns auf das Leben in einer kleineren Stadt gefreut.

Jedoch zwischen der Entscheidung für den Umzug bzw. der Unterzeichnung des Mietvertrags und dem tatsächlichen Umzug lagen 5 Monate, in denen bei Maria eine ganz schön krasse pubertäre Entwicklung eingesetzt hat. Ihr fiel der Umzug und das Ankommen in ... sehr schwer. Jetzt wohnen wir fast ein Jahr in ...und Marias anfängliche Probleme sind zu einer (nach elterlichen Diagnose) Depression geworden. Sie hat keine Freund*innen in ..., bewegt sich kaum aus dem Haus, mind. alle 2 Wochen gibt es einen Tag, an dem sie es nicht schafft, zur Schule zu gehen, sie hat Schlafstörungen, ritzt sich, kommt mit dem Schulstoff überhaupt nicht klar und zeigt starkes Smartphonesuchtverhalten. Julia ist nicht das komplette Gegenteil, jedoch geht es ihr seit Anfang an viel besser: sie hatte schon eine beste Freundin hier, bevor überhaupt das neue Schuljahr begonnen hatte, sie geht 2x pro Woche auf einen Reiterhof, ist zwar faul, kommt aber (noch) gut klar in der Schule...

Wir machen uns also um Maria große Sorgen und merken, dass wir es allein nicht schaffen. Sie war schonmal bei einer Psychotherapeutin, die aber nach der 2. Sitzung meinte, dass Maria nicht therapiebedürftig sei. Das kann ich überhaupt nicht verstehen.

Wäre es möglich, dass wir mal bei Ihnen einen Termin bekommen? Ich bin mir nicht sicher, in welcher Besetzung wir zu Ihnen kommen sollten. An manchen Tagen zeigt Maria sich bereit, professionelle Hilfe anzunehmen, an anderen Tagen, schließt sie jedes Gespräch mit "Externen" aus. Und sie kann vor Anderen m.E. ganz gut so tun, als wäre alles eigentlich ganz ok.

Jetzt haben Sie einen Roman bekommen...

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören/lesen.

Vielen Dank und herzliche Grüße

...


 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 10. Mai 2022 09:26
An: ...
Betreff: Bitte um dringenden Termin

Liebes Familienberatungs-Team,

Wir (mein Lebensgefährte, mein großer 9 jähriger Sohn, unser gemeinsamer 4 Monate alter Sohn und ich) sind zur Zeit im Dauerstreit.

Wir sind uns nicht sicher wie wir ein gemeinsames Zusammenleben weiter gestalten können.

Wir (mein Lebensgefährte und ich) hoffen mit einer Familientherapie wieder in die Bahn zukommen.

Da mein großer Sohn zum Sommer den großen Schulwechsel hat, bitten ich um einen zeitnahen Termin nachmittags ab 17 Uhr. Sollte ein Zusammenleben nicht mehr funktionieren wäre ein Umzug noch vor dem Schuljahr wünschenswert da er sich sonst schon wieder in eine schon bestehenden Klasse behaupten muss. (Da wir vor 2 Jahren zu meinem Lebensgefährten gezogen sind, hatte er es da schon sehr schwer und das möchte ich ihm nicht wieder antun)

...

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 7. August 2021 13:15
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Name ist ...(21 Jahre alt) und ich habe erfahren, dass Sie Familientherapie in .... anbieten. Diese würde meine Familie und ich gerne in Erwägung ziehen, da wir mit einigen Problemen zu kämpfen haben.

Vor 7 Jahren wurde bei meiner Mutter nach Langem hin und her eine generalisierte Angststörung festgestellt mit der Empfehlung eine Verhaltenstherapie zu machen. Dieses Angebot und auch jede weitere Aufforderung unsererseits sich irgendwo Hilfe zu holen hat sie jedoch stets vehement abgelehnt und nicht wahrgenommen, sodass über die Jahre ihre psychische Gesundheit immer schlechter wurde und sie aktuell in ihrer eigenen Realität lebt. Sie misstraut jedem, was dazu führt, dass es in unserer Familie sehr viel Streit gibt, vor allem zwischen meinem Vater und meiner Mutter.

Ich würde mir wünschen, dass die Familientherapie bei uns zu Hause stattfinden könnte, da meine Mutter kaum noch das Haus verlässt und würde des Weiteren eine Therapeutin bevorzugen, da meine Mutter ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Männern hat und ich vermute, zu keinem Therapeuten eine Vertrauensbasis aufbauen kann.

Auch erhoffe ich mir durch die Familientherapie, dass unsere Familie wieder mehr zusammenwächst und dadurch meine Mutter einen Anstoß bekommt alle möglichen weiteren Therapien in Anspruch zu nehmen.

Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

...


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 8. August 2021 18:16
An: ...
Betreff: AW: Familienberatung

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Würde Ihre Mutter an einer Familientherapie teilnehmen?

Falls nicht, wäre eine Familientherapie auch ohne die Teilnahme Ihrer Mutter möglich.

...

Offenbar wohnen Sie mit 20 Jahren noch im Haushalt Ihrer Eltern. Gibt es dafür einen Grund?

Häufig verlassen die volljährigen Kinder irgendwann das Nest der Eltern, wie schaut es da bei Ihnen aus?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 22. April 2021 22:58
An: ....
Betreff: Familien Therapie

Hallo,

Meine Familie braucht dringend Hilfe.

Meine Schwester(21) und mein Vater(56) hatten noch nie ein gutes Verhältnis und streiten viel. Mittlerweile leidet meine Schwester an Angststörungen und wahrscheinlich auch Depressionen und ist in einer sehr schlechten Verfassung.

Meine Mutter und ich (18) leiden schon seit vielen Jahren sehr stark darunter. Seit einiger Zeit ist meine Mutter total fertig und kann einfach nichz mehr. Sie ist immer die stütze in der Familie und muss meine Schwester immer aufbauen. Es kommt immer mehr zu starken Auseinandersetzungen die mit sehr langen nächtlichen Nervenzusammenbrüchen von meiner Schwester enden. Sie ist total instabil und bestraft sich auch selbst. In meiner Familie gibt es sehr viele alte Verletzungen die dringend aufarbeitet werden müssen. Ich bitte sie mir schnell eine Rückmeldung zu geben und würde mich freuen wenn Sie meiner Familie helfen können

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

  

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 20. April 2021 10:42
An: ...
Betreff: Anfrage für Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir, das sind A... 9 Jahre , B... 14 Jahre, X... 46 Jahre und Y... 45 Jahre sind auf der Suche nach einer Familientherapie.

Wir sind eine sogenannte Patchworkfamilie: B.... ist meine Tochter aus einer früheren Beziehung und A ist unsere gemeinsame Tochter.

Wir haben festgestellt, dass das Band, das unsere Familie verbinden sollte, an vielen Stellen gerissen und nicht mehr intakt ist.

Wir haben alle den gemeinsamen Wunsch unser Familienband wieder zu stärken und zu festigen und dazu benötigen wir Hilfe.

Es würde uns freuen, wenn Sie sich bei uns melden würden.

Sie können uns gerne unter ... erreichen.

Vielen Dank.

Herzliche Grüße

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 7. April 2021 12:44
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrtes Team der Familienberatung,

ich hoffe, dass ich mit meinem Anliegen richtig bei Ihnen bin.

Ich wünsche mir für meine Familie (mein Mann, unsere 11jährige Tochter und mich) eine Familientherapie. Wenn ich Ihren Eintrag im Internet richtig verstanden habe, dann bieten Sie so eine Therapie an.

Wir haben große Probleme mit unserer Tochter sowie sie mit uns. Daher benötigen wir dringend einen unabhängigen Dritten, der mit uns diese Probleme aufarbeitet. Bin ich da bei Ihnen richtig? Können Sie uns einen Termin anbieten? Benötigen Sie hierfür nähere Informationen von mir? Um es kurz zu fassen, endet jeder Streit letztendlich in einem großen Geschrei unserer Tochter, wobei sie auch handgreiflich wird.

Warum es soweit kommt, erschließt sich eben uns nicht. Für Hinweise eines Therapeuten sind wir natürlich dankbar, damit das Familienleben wieder gut funktioniert.

Viele Grüße

...

 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 27. März 2021 12:45
An: ...
Betreff: Kurze unverbindliche Anfrage

Guten Tag Herr Thiel,

Mein Name ist Sabine ...
(Name geändert) und ich würde mich gerne mal über eine Familientherapie informieren.

Ich suche eventuell ab Herbst eine. Und wenn es geht Samstags.

Wäre das bei Ihnen möglich?

Mein Bruder und ich haben uns vor Jahren zerstritten. Und alle Versuche es zu klären und zu regeln drehen sich irgendwie immer im Kreis.

Wie das natürlich bei einem Streit so ist, hängen mein Mann und meine Eltern natürlich auch mit drin, so wie die Freundin meines Bruders. (Die er zumindest immer vorschiebt, aber sich noch nie dazu selber äußern durfte.) Er hat dann ein paar Jahre nicht mit mir gesprochen und mich nur beleidigt. Alle Versuche ihm irgendwas zu erklären hat nie geklappt.

Vor zwei Jahren haben wir uns dann nochmal ausgesprochen und die Hand darauf gegeben, dass wir es nun ruhen lassen und einen Neustart machen.
So und nun kommt das Thema schon wieder hoch und schon wieder dreht man sich nur im Kreis.

Er stellt immer wieder die gleichen Fragen und ist immer wieder der Ansicht, dass man sich nicht richtig ausgesprochen hat und kann einfach nicht verstehen, dass man manchmal nicht die gleiche Meinung hat und haben muss.

Das muss jetzt einfach mal ein endgültiges Ende haben.

Mir wäre es recht, wenn jemand neutrales Mal mit am Tisch sitzt, der einfach mal „stop ihr dreht euch im Kreis“ sagt oder fragt „wie kann es jetzt weiter gehen?“ oder ähnliches.

Es muss einfach ein zielführendes Gespräch her.

Sie fragen sich jetzt bestimmt, wieso so dann erst im Herbst und dann auch noch samstags.

Ich stecke leider zur Zeit noch in meiner ...behandlung und hoffe im Sommer, diese überstanden zu haben.

Zudem wohne ich in ... und müsste dann jedes Mal dafür angefahren kommen.

Wie läuft eine Familientherapie ab? Wie viele Samstage sollte ich etwa einplanen? Wie lange dauert eine Sitzung bei ihnen?

Und natürlich, mit welchen Kosten müsste ich bei ihnen rechnen?

Mein Bruder ist noch nicht von einer Familientherapie überzeugt. Er meint, dass ein einfaches Aussprechen zwischen uns reichen würde, das hätten wir angeblich noch nicht getan. Doch das haben wir leider schon sehr sehr oft und jedes Mal, wenn man denkt es ist alles geklärt, hat er die Aussprache irgendwie „vergessen“.

Ich sag auch nicht, dass meine Meinung richtig ist und ja ich habe damals auch Fehler gemacht. Gebe ich zu. Aber er auch. Und ich bin es durch die Jahre leid mich kaputt zu erklären. Wir brauchen Hilfe.

Über eine Rückmeldung ihrerseits würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 14. März 2021 20:35
An: ...
Betreff: Familientherapie

Halloielle

Mein Sohn und ich möchten gerne eine Therapie machen.

Mein Sohn ist 29, ich (Mutter) bin 59 Jahre alt.

Wir leben in verschienden Orten ziemlich weit auseinander. (Mein Sohn lebt in ....)

Wir würden daher gerne eine Therapie per Videokonferenz machen.

Ist so etwas möglich?

Wieviel würde das kosten?

Zu uns:

Wir haben uns vor 12 Jahren zerstritten und es wäre sehr schade, wenn das so bleiben würde.

Wir alleine können keinen Weg finden, miteinander umzugehen.

Wir kommen immer wieder an alte Sachen oder stehen uns mit total unterschiedlichen Lebenseinstellungen gegenüber.

Ihre Seite erscheint mir so unkonventionell und neu in Ihrer Art.

Vielleicht genau das, was wir brauchen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 13. März 2021 09:02
An: ...
Betreff: Familientherapie

Guten Morgen Herr Thiel,

ich habe gestern Ihre Homepage besucht und sie kamen mir sofort sympathisch rüber :)

Ich bin auf der Suche nach einem Familientherapeut. Ich weiß gar nicht wie ich unsere Situation beschreiben soll.

Wir, dass sind mein Bruder und ich (Bendix, 24 Jahre, ich 27 Jahre) und meine Eltern (Papa, 56 Jahre, Mama 53 Jahre).

Mein Bruder hat mit 19 Jahren seinen Führerschein verloren aufgrund Alkohol und hatte dann ein Jahr lang keinen Führerschein und hat anschließend mit der „Spielerei“ in Spielotheken begonnen. Seit einem Jahr würde ich sagen, „zockt“ er nicht mehr aber das Verhältnis zwischen meinen Eltern und meinem Bruder ist sehr angespannt. Mein Bruder fühlt sich oft in die Ecke gedrängt und mein Vater glaubt ihm kein Wort mehr. Meine Mutter habe ich manchmal das Gefühl, sie versucht es nicht mehr an sich ran zu lassen, da es ihr sonst zu viel wird. Und ich stehe irgendwo dazwischen.

Ich habe schon öfters in unserer Familie das Thema einer Therapie angesprochen, da ich finde diese ganze Situation brodelt unterbewusst sehr in uns allen. Diese Situation allein am Esstisch zu lösen funktioniert nicht, da es immer in Geschrei und einem Streit endet. Ich finde ein neutraler Boden und eine neutrale Fachperson würde uns allen gut tun.

Ich möchte, dass hier mal offen über alles gesprochen werden kann auch wenn es weh tut und wir daraus vielleicht einen neuen Weg einschlagen können und auch meine Eltern wieder mehr Vertrauen in ihren Sohn finden können.

Ich habe etwas Angst, dass sich in so einer Therapie alles auf Bendix bezieht und er als schwarzer Kater dargestellt wird. Das möchte ich auf keinen Fall.

Mein Bruder hat diese ganze Situationen welche er durchlebt hat nie professionell aufgearbeitet.

Vielleicht können Sie mir erstmal ein paar Informationen zukommen lassen wie eine Familientherapie ablaufen würde.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und ein schönes Wochenende.

...

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 28. Februar 2021 13:12
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir sind eine Familie mit 2 jung-erwachsenen Kindern, wobei eines der Kinder eine Behinderung hat, das ander gerade Abitur macht und beide Elternteile in letzter Zeit in einer psychosomatischen Klinik waren (bzw. mein Mann ist gerade in einer entsprechenden Reha).

Uns wurde geraten, dass wir uns nach einer Familientherapie umsehen sollten.

Bitte nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf und teilen Sie uns mit, ob wir bei Ihnen fündig werden können.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 31. Dezember 2020 12:22
An: ...
Betreff: Gesprächsbedarf

Sehr geehrter Herr Thiel,
 
Mein Partner und ich haben uns vor 4 Wochen getrennt, da es als Paar nicht mehr funktioniert.
 
Jetzt ist es so, dass wir ein gemeinsames Haus besitzen und einen 3 Jährigen Sohn. Dies macht die Sache sehr kompliziert. Wir denken beide an das Wohl des Kindes, sodass wir theoretisch das Selbe Ziel verfolgen, nämlich uns als Paar zu trennen, aber Eltern zu bleiben und für unser Kind das bestmögliche Verhältnis zu haben.
 
Jetzt ist es aber so, dass mein Expartner ziemlich oft seine Meinungen ändert, da er seine Gefühle nicht im Griff hat. Er möchte gerne im Haus wohnen bleiben und unseren Sohn da lassen, sodass ich vorübergehend zu meinen Eltern ziehen würde, die 4 km entfernt wohnen, jedoch jeden Tag da wäre und jeden 2. Unseren Sohn ins Bett bringe. So sein Plan.
 
Mir behagt dies aber nicht, da ich wiederum denke, dass unser Kind zur Mama gehört und mit mir mit sollte. Jedoch möchte ich nicht, wenn ich dann eine Wohnung finde, ihn wieder rausreisen bei seinen Großeltern. Also Sie merken bestimmt schon, wir kommen da zu keiner geeigneten Lösung und drehen uns im Kreis.

Daher der Ansatz zu sagen, wir würden gerne eine Familientherapie in Anspruch nehmen um von Ihnen vlt als aussenstehenden zu hören, wie wir uns verhalten sollten. Deswegen der lange Text um schon grob unsere Situation evtl einschätzen zu können. Noch dazu ergänzt, ich bin 28 Jahre und mein Expartner 31 Jahre, falls das als Information dienlich ist.

Ich hoffe Sie können uns da weiterhelfen und verbleibe mit lieben Grüßen und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
...
 
 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 31. Dezember 2020 12:44
An: ...
Betreff: AW: Gesprächsbedarf

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Mit scheint das weniger ein Fall für eine Familientherapie zu sein, es sei denn sie wollen als Familie zusammenbleiben, als ein Fall für eine Mediaiton.

Wenn sie dort keine Vereinbarung finden, entscheidet auf Antrag das Familiengericht.

In der Regel empfehle ich in solchen Fällen ein klassisches paritätisches Wechselmodell, eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa. Zwei getrennt Haushalte, möglichst nicht so sehr weit auseinander.
 
...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 26. November 2020 13:39
An: ...
Betreff: Familientherapie Erstgespräch

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Familientherapeuten für meine Geschwister und mich. Wir haben das Jahr über sehr viel durchmachen müssen (Tod der Mutter, Vater musste vor Gericht) und haben festgestellt das wir allein damit nicht mehr klarkommen.

Nehmen Sie noch neue Patienten auf und wäre es evtl möglich ein Erstgespräch zu führen? Wir hätten bezüglich der Therapie noch einige Fragen.

Ich bitte um eine baldige Rückmeldung.

Danke schonmal im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 14. Oktober 2020 09:28
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin Familienhelferin bei Familie .... Zu der Familie gehören die Eltern, sowie ein 6jähriger Junge und ein 8jähriger Junge.

Beide Kinder sind sehr eifersüchtig aufeinander. Teilweise werden sie aggressiv und werfen mit Gegenständen in der Wohnung umher. Die Eltern sind an ihre Grenzen geraten, denn auch die Paarbeziehung ist durch die häusliche Situation belastet.

Die Familie möchte gemeinsam in einer Familientherapie an ihren Problemen arbeiten.

Bitte kontaktieren Sie mich unter der unten stehenden Telefonnummer für einen weiteren Austausch.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 22. Oktober 2020 20:02
An: ..
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 37 Jahre alt und habe 3 Geschwister – 1 Bruder (39 Jahre) und 2 Schwestern (35 und 26 Jahre alt).

Ich wende mich hilfesuchend an Sie um zu erfahren, wie eine Familientherapie insbesondere organisatorisch verläuft, wie sie startet, wie viele Sitzungen mit wem sinnvoll sind, wie der konkrete Fortgang ist, …

Hintergrund ist, das meine Schwester (35 Jahre) stark psychisch erkrankt ist, diverse stationäre Aufenthalte bereits erfolgten, und regelmäßig depressive Schübe ausbrechen. Ich möchte helfen und vor dem Hintergrund bisheriger Gespräche und was ich erfahren habe, liegt zumindest auch die Ursache ihrer Krankheit im familiären Gefüge – insbesondere in der Beziehung zu unserer Mutter.

Ich spreche offen mit ihr darüber und habe auch schon eine Familientherapie in den Raum gestellt, da ich denke, dass wir die Familie ihr so vielleicht zumindest etwas helfen kann. Sie sagte, dass sie sehr gerne eine Familientherapie machen würde, nur mögliche dadurch entstehende Konflikte innerhalb der Familie vermeiden möchte.

Meine Fragen insbesondere auch zum Ablauf einer solchen Therapie sind der erschwerten Tatsache geschuldet, dass sie in ... wohnt, mein Bruder in ..., also rein organisatorisch wohl erhöhter Aufwand besteht. Daher ist es für mich wichtig zu verstehen, wie eine Familientherapie funktioniert.

Ferner interessiert mich natürlich, ob es sinnvoller ist, wenn eine Familientherapie an ihrem Wohnort in ... stattfindet, oder ob dies egal ist – denn meine jüngsten Schwester, ich und unsere Eltern sind in ... wohnhaft.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Informationsmaterial zusenden können oder sie mir anderweitig Antworten geben könnten.

Herzlichen Dank und freundliche Grüße


...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:...
Gesendet: Mittwoch, 10. Juni 2020 21:48
An: ...
Betreff: Therapieanfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

Wir sind auf der Suche nach einer Familientherapie.

Ich arbeite selbst in ... als ... in ... und wir sind wohnhaft in .... als 5 köpfige Familie (Baby 9monate ... , .... 4, ... 6).

Mein Mann arbeitet Vollzeit als .. in .... . Wir sind zur Zeit ... bis zum Wochenende und ich merke wieder , wie jedes Jahr wenn wir alle zusammen sind (es geschieht natürlich auch Mal an den Wochenenden wenn mein Mann frei hat ) dass sich die Konflikte Häufen insbesondere mein Mann mit den zwei Jungs.

Mein Mann leidet unter adhs und Asperger Syndrom. Er wird medikamentös behandelt. Er reagiert bei geringen Überforderungen gestresst und impulsiv und aggressiv er behandelt die Kinder oft Selbstwert schädigend in meinen Augen was es mit schwer fällt auch mit ihm darüber zu reden da er oft aufgrund seiner Aggression und Impulsivität sehr emotional reagiert und man kaum darüber reden kann mit ihm.wenn dann versteht er es aber anwenden kann er es nicht . Er ist 42 ich bin 30. Ich möchte gerne mehr Kommunikation und selbstwert pflegendes verhalten innerhalb der Familie mit mehr wertschätzung weniger schreien schimpfen und ruhigeren Umgang /reagieren auf Kinder und familienmitglieder. Wie sie merken bin ich verzweifelt und empfinde die Last als erdrückend dass ich oft den Kopf auch für die Erziehung hin halten muss. Unser drittes Kind war nicht geplant aber wir hatten uns dafür entschieden .

Eine Frage noch: kann man bei ihnen als Kassenpatient abrechnen oder nur Selbstzahler ?

Ich würde mich über eine baldige Antwort von ihnen freuen.

Mit vielen Grüßen

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 11. Februar 2020 17:42
An: ...
Betreff: Termin

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Name ist Franziska Klaus (Name geändert), ich (48 Jahre) lebe mit meiner 13-jährigen Tochter und meiner pflegebedürftigen Großmutter zusammen unter einem Dach. Zwischen meiner Tochter und mir haben sich zunehmend große Kommunikationsschwierigkeiten entwickelt, sodass ich vor ca. einem Jahr Hilfe beim Jugendamt erbeten habe. Zusätzlich zur Jugendhilfe wurde uns dringend nahe gelegt, eine Familientherapie zu beginnen.

Diese anzugehen habe ich bislang vor mir hergeschoben, da nach meinen bisherigen Erlebnissen noch keine Person eine mittelnde Beziehung zwischen mir und meiner Tochter gleichermaßen herstellen konnte. Zudem bin ich sehr unsicher, wieviele therapeutische Anläufe/Wechsel meine Tochter tolerieren wird.

Da ich aber nichts unversucht lassen möchte, würde ich sehr gerne einen Kennlerntermin bei Ihnen zusammen mit meiner Tochter vereinbaren.

Mit freundlichem Gruß,

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 12. Februar 2020 15:34
An: ...
Betreff: AW: Termin

Sehr geehrte Frau Klaus,

Danke für Ihre Anfrage.

Wir vermeiden den Begriff: therapeutische Anläufe/Wechsel

Wir sind bei Bedarf einfach da und dann wird sich zeigen ob sich ein guter Arbeitskontakt ergibt oder nicht.

Wir laufen also weder an, noch nehmen wir an einem Wechsel teil.

Grad so wie der neue Tag, bei dem man am morgen noch nicht weiß, ob er das Erhoffte bringt. Der Tag wird es zeigen.

In der Regel schauen wir auch über das unmittelbare Konfliktfeld hinaus, auf das große Ganze, so verlieren wir uns nicht in kleinen Scharmützeln, der Frage nach richtig oder falsch, sondern gewinnen eine außerhalb der gewohnten Denkbahnen liegende Lösung.

...

Darf ich fragen, welche Rolle der Vater Ihrer Tochter in dem System spielt?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 




 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 21. Dezember 2019 22:50
An: ...
Betreff:

Hallo ich habe mal eine frage,

Uch habe ihre Seite über Google gefunden.

Mein Ehemann und ich standen kurz davor uns scheiden zu lassen, aber das wollen wir beide nicht und wollen die Scheidung beide zurück ziehen. Es sind minderjährige Kinder auch im Haus, ich habe die Kinder mit in die Ehe gebracht.

Mein Ehemann ist noch in der ... Klinik in ....

Am 4.12 warf ich ihn aus der gemeinsamen Wohnung mit Polizeieinsatz wegen Alkoholismus, dann haute er für ihn mein 12 jährigen auf den Kopf. Der 12 jähriger sagte es tat ihm weh.

Aber er will auch sein Papa wieder haben ( nicht leiblicher Vater) wir möchten eine familientherapie machen. Wie geht sowas? Denn wir haben auch das Jugendamt im Haus und Familienhilfe.

Das Problem ist das wir die kosten nicht stemmen können. Aber wir wollen zusammen weiter leben und für die kinder da sein, geht eine familientherapie mit ein besonderen kind 10 jahre alt?

Wir suchen Hilfe weil wir uns nicht trennen wollen weil wir uns sehr lieben. Können sie uns helfen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 22. Dezember 2019 13:48
An: ...
Betreff: AW: Familientherapie


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich könnten wir hier tätig werden.

Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann von Ihnen beantragt werden, da Kinder von der Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt - bei schneller Bearbeitung - zwei bis vier Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 22. Dezember 2019 14:13
An: ...
Betreff: Re: Familientherapie

Hallo ja mit 2 - 4 Wochen wäre kein Problem da mein Ehemann noch 5 Wochen in der Klinik ist.

Wie soll ich mich denn jetzt wegen der spfh und Jugendamt eutin verhalten? Ich habe große angst das sie mir die kinder weg nehmen könnten.
Können sie uns da helfen, denn wir wollen als Familie richtig zusammenwachsen.

Viele Grüße

...

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 22. Dezember 2019 15:26
An: '...
Betreff: AW: Familientherapie

Sehr geehrte Frau ...,

durch ihren schriftlichen Antrag auf Kostenübernahme für eine Familientherapie zeigen Sie, dass Sie sich um eine Verbesserung der schwierigen Familiensituation bemühen.

Das Jugendamt ist verpflichtet, solche Anträge ernsthaft zu prüfen.

Eine Inobhutnahme von Kindern durch das Jugendamt, die durch das Familiengericht gegebenenfalls aufgehoben werden kann, kommt nur dann in Betracht, wenn eine akute Gefahr für das Wohl der Kinder besteht. Das kann aber wohl hier nicht der Fall sein, wenn Sie neben der laufenden Familienhilfe auch noch eine Familientherapie beantragen.

Wenn Sie aber den Kopf in den Sand stecken, dann wird sich auch nichts verbessern und dann besteht tatsächlich die Gefahr, dass das Jugendamt eine Inobhutnahme der Kinder erwägt und umsetzt. Dann wäre es auch viel schwieriger eine Korrektur einer solchen Herausnahme durch das Familiengericht herbeizuführen.

Bitte senden Sie mir unverbindlich und kostenfrei den Hilfeplan als PDF oder JPG Datei, den Sie für die vom Jugendamt eingerichtete Familienhilfe unterschrieben haben.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

  

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 20. November 2019 18:42
An: ...
Betreff: Systemische Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

für meine Familie möchte ich gerne eine systemische Familientherapie anstrengen.

Ich schildere Ihnen nun die häusliche Situation und wie ich die Familienmitglieder inklusive mir selbst sehe und bitte Sie um eine Einschätzung ob es für uns Sinn macht diese Form der Therapie bei Ihnen in Anspruch zunehmen, sofern Sie überhaupt noch Kapazitäten haben.

Zu meiner Familie:
Mein Mann und ich leben mit unseren 2 Kindern in ... . Aktuell ist mein Sohn, 11, mit ADHS und Asperger Zügen diagnostiziert, er war in Einzeltherapie über 2 Jahre, verweigert diese aber aktuell. Er besucht die 6. Klasse eines Gymnasiums, ist verhaltensauffällig, arbeitet aber an sich selbst und es ist eine Verbesserung zu letztem Jahr zu sehen. Auch im Sozialkontakt läuft es runder, erstmalig hat er einen Freund und eine Freundin. Sein IQ liegt bei 112. Meine Tochter, 9 , leidet an Dyskalkulie, isolierter Rechtschreibstörung und Konzentrationsschwäche. Ihre Symptome gleichen einer ADS, dennoch steht auch eine Traumaerfahrung oder Mobbing im Raum. Sie spricht nicht über Ihre Sorgen oder über das, was sie bedrückt, sie hat einen IQ von 122 kann aber in der Schule nur in den Nebenfächern konstant Leistung abrufen. Sie hat keine wirkliche Freundin. Auch sie war bereits 1 Jahr in Therapie, der Erfolg die Ursache der Konzentrationsschwierigkeit zu eruieren blieb aus und die Therapeutin stimmte der Beendigung der Therapie zu. Ebenso weigert sich meine Tochter aufzuräumen. Es ist ein übermässiger Kraftaufwand sie dazuzubringen z.b. Ihre Jacke und Schuhe in der Garderobe zu verstauen. Sie ist oft wütend und versucht meine Aufmerksamkeit stark an sich zu binden. Dies gilt auch für meinen Sohn. Beide Kinder sind mit Elvanse eingestellt.

Mein Mann hat keine Diagnose, er weigert sich sich untersuchen zu lassen, nach vorsichtiger Ferneinschätzung meines Therapeuten, zu mir erzähle ich auch gleich noch etwas, könnte er einen Waschzwang haben ( bereits seine Mutter teilte mir im Teenageralter mit, sie glaube, dass er das habe, hat ihn aber nie diagnostizieren lassen) meine Erzählungen könnten auch zur Vermutung im Bereich Asperger oder ADS führen, narzisstische Züge könnten vielleicht auch vorhanden sein.
Einige Beispiele aus dem Zusammenleben:
Er hat ein eigenes Bad, der Rest der Familie nutzt dies nicht, dieses Bad ist verdreckt und vermüllt, er kümmert sich nicht. Er wäscht sich nur in dem er sich von Kopf bis Fuß mit Feuchttüchern abreibt, diese in der Küche in eine Papuertüte schmeisst oder auch mal daneben. Er entsorgt auch die Tüte nicht. Erwartungshaltung ist dass ein anderer der Familie den Müll entsorgt. Nach jedem Duschen muss das Handtuch gewaschen werden. Handtücher zum Händeabteocknen müssen täglich gewechselt werden, wenn nicht verwendet er Taschentücher oder Küchenrolle. Wenn er etwas gesäubert hat und ein Familienmitglied dies berührt, wird er aggressiv.
Vereinbarungen müssen jahrzehntelang gelten, eine situationsbedingte Anpassung ist nicht möglich. Die Kinder sollen bereits für all Ihre Handlungen Eigenverantwortung übernehmen, sich völlig selbständig um alle schulischen Belange kümmern und vollständig Eigenmotivation für Hausaufgaben, Aufräumen und häusliche Pflichten aufweisen. Aktuell besteht sein Beitrag zum Familienleben aus Arbeiten gehen, seine eigene Wäsche waschen, für ihn wichtige Konsumgüter einzukaufen und unseren Sohn zu schimpfen wenn dieser sich nicht um die Spülmaschine kümmert. Er ist ... und ... . Zu Elternabenden ist er bereit mitzugehen. ( All dies entspricht selbstverständlich nur meiner subjektiven Wahrnehmung).

Nun zu mir:
Ich bin 41, vor 3 Jahren wurde ich mit ADS diagnostiziert. Die Vermutung das zu haben, hatte ich allerdings bereits 10 Jahre zuvor, kein Arzt hat dies allerdings in Betracht gezogen. Bereits zuvor und während der Diagnostik und der Medikamenteneinstellung war ich insgesamt 18 Monate nicht arbeitsfähig. Erst durch die Medikamenteneinnahme wurde ich den Kindern gegenüber wesentlich präsenter als zu vor und auch ruhiger. Ich habe zeitgleich meine 2. Therapie begonnen. Aktuell versuche ich den Kindern mit ihren Schwierigkeiten gerecht zu werden und mein Verständnis für sie in meinem Verhalten umzusetzen. Ich kümmere mich um Lehrergespräch, Therapeutentermine, arbeite mit meiner Tochter an ihrer Dyskalkulie, nehme Arzttermine wahr, führe Gespräche mit der Ganztagsschule, gehe in Teilzeit arbeiten, sorge dafür dass alles für die Schule erledigt wird, kümmere mich um den für mich am schwierigsten Part: Post erledigen, wobei ich das oft nicht gut schaffe, versuche so gut es mir möglich ist Ordnung in das heimische Chaos zu bringen, (Ordnung und Struktur sind ebenfalls 2 Pferdefüsse für mich) den Haushalt zu erledigen, höre mir das fast tägliche Gemotze meines Mannes über etwas was nicht erledigt ist an ( er findet immer etwas).

Unser Umgangston miteinander ist unmöglich und respektlos. Humor gibt es nicht ( eigentlich sind sowohl mein Mann als auch ich humorvoll). Oft bin ich aus Situationen mit meinem Mann heraus wütend was dann die Kinder trifft. Dieses Szenario schadet jedem innerhalb der Familie.

Mit der Bitte um Feedback und vielleicht auch einem ersten Terminvorschlag verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

...

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 25. März 2019 15:38

An: ...

Betreff: Anfrage

 

Guten Tag,

 

ich wollte mich erkundigen, wie lange bei Ihnen die Wartezeiten für eine Familientherapie sind. Und wie der richtige Weg ist.

 

Wir sind mit dem Kinderarzt in Kontakt. Würde ein Attest reichen, oder müsste man im Vorfeld eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragen?

 

Aber vor allem, haben Sie Wartezeiten von einem Jahr (haben wir gehört, das man u.U. so lange warten muss). Oder wie rasch könnte bei Ihnen eine Familientherapie beginnen?

 

Viele Grüße

...

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 26. März 2019 12:16
An: ...
Betreff: AW: Anfrage
  

                   

Sehr geehrte Frau ...,

         

Danke für Ihre Anfrage.                   

 

Die Wartezeit beträgt bei uns zur Zeit 3 Monate, da leider eine Kollegin ausgefallen ist (Mutterschutz). 

...

 

Die Krankenkasse finanziert keine Familientherapie, sondern nur Psychotherapie für "psychisch Kranke". Daher wäre zu fragen, ob Ihre Familie "psychisch krank" ist.

 

Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder, Jugendliche oder junge Volljährige von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.

 

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt in der Regel 2 bis 4 Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.

 

.... 

 

Mit freundlichen Grüßen   

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 6. Januar 2019 13:23
An: ...
Betreff: Erstgesprächstermin

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich wende mich an Sie, da meine ältere Tochter (... .2006 geb.) zwischen dem 3.10.-15.12.2018 einen stationären Aufenthalt in der KJP ... hatte. Es liegt ein Abschlussbericht der Klinik vor und es wurde eine Zwangsstörung (F42-1) festgestellt, jedoch ist der Leidensdruck meiner Tochter nicht so hoch bzw. vielleicht die Vertrauensbasis nicht geschaffen worden um sie behandeln zu können.

Es wurde dem Jugendamt ... seitens der Klinik empfohlen eine Wohngruppe für meine Tochter zu bewilligen.

Bisher haben wir noch keinen Gesprächstermin mit dem Jugendamt erhalten.

Da ich in der Vergangenheit nur sporadisch bei der mediz.-psycholog. Beratungsstelle (Herrn ...) vorstellig gewesen bin, der mir leider mit der Problematik meiner Tochter nicht weiterhelfen konnte, möchte ich es gerne Familientherapeutisch im Vorfeld vor einer Heimunterbringung versuchen.

Dienstags nachmittags ab ca. 16-16:30h sowie freitags ab 13h könnte ich am Besten einen Termin wahrnehmen.

Aber ich versuche mich natürlich nach Ihnen zu richten und möchte Sie jedoch bitten mir nicht mittwochs vormittags einen Termin zu geben, da ich an diesem Tag keine Vertretung finden kann.

Ich freue mich über eine baldige Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ....
Gesendet: Sonntag, 6. Januar 2019 19:00
An: ...
Betreff: AW: Erstgesprächstermin

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Schön, dass Sie über eine familientherapeutische Herangehensweise nachdenken.

Bei genauer Betrachtung stellt sich oft heraus, dass die scheinbare Störung eines Menschen, die dann mit psychiatrischen Begriffen wie Zwangsstörung (F42-1) bezeichnet wird, eine verständliche Reaktion eines Menschen auf ein schwierige Situation darstellt, In so fern kommt es also nicht darauf an, diesen Menschen zu "behandeln", sondern den Kontext, die schwierige Situation, auf die sich das Verhalten bezieht, zu erkennen und wenn möglich konstruktiv zu verändern.

Kinder- und Jugendpsychiatrien sind da oft überfordert, weil sie in die Logik eines Krankenkassensystems eingebunden sind, das in gewisser Weise selbst eine ernsthafte Störung darstellt, da es nicht nur übermäßig teuer für die Beitrags- und Steuerzahler ist, sondern dazu auch noch einlädt, das Problem und damit die eigene Verantwortung zu delegieren, was das Problem natürlich nicht löst, sondern nur verlängert oder sogar verstärkt.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel 

 

 

 

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