Erpressung

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF) 

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. November 2020 16:41
An: ...
Betreff: Therapie/Beratungsanfrage



Guten Tag Herr Thiel,

wir suchen eine Beratung / Therapie für unseren 11-jährigen Sohn und uns.

Unser Sohn bekommt Wutanfälle, in denen er versucht seinen Willen zu erpressen. Dabei ist er sehr hartnäckig und ausdauernd, hört also nicht auf, bis wir nicht mehr können. Gerne hätte ich vorab ein Erstgespräch allein, da wir schon einen Beratungsversuch in einer psychologischen Praxis gestartet haben. Bei diesem hat unser Sohn nicht geredet und ich habe vor ihm meine Einschätzung und meine Probleme erzählt. Das war für ihn nicht vertrauensbildend.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 5. Oktober 2020 12:34
An: ...
Betreff:



Hallo Herr Thiel,

ich bin auf der Suche nach Hilfe auf ihre Seite gestoßen. Ich bin mit meiner Frau seit Ende letzten Jahres verheiratet und wir haben einen 6 Monate altes Baby.

Wir sind inzwischen schon 5 Jahre zusammen. In der Zeit hatten wir immer mal wieder größere Konflikte gehabt.

Seitdem unser Kind aber da ist häufen sich diese Konflikte und werden immer schlimmer. Die Konflikte gehen in der Regel von meiner Frau aus und entstehen aus Kleinigkeiten. Meistens in Verbindung mit dem Kind, dass ich nicht vorsichtig genug bin. Am Wochenende ist das Kind von einer matte gerutscht, welche etwa 3 cm hoch ist mit dem Kopf auf eine Decke welche neben der matte lag. Das hat schon gereicht für einen Konflikt. Dass ich nicht gut genug aufpassen würde.

Ich habe mich damit gerechtfertigt, dass doch gar nichts passiert ist. Sie war da aber anderer Meinung und nach einigem hin und her eskalierte es wie immer, weil ich auch keine Geduld mehr hatte und die unhaltbaren Vorwürfe und Erpressungsversuche nicht mehr tolerieren konnte.

Ich halte den Zustand so nicht mehr für tragbar auch im Bezug auf unser Kind, da dieses ja die Konflikte mitbekommt.

Was können wir dagegen machen?

Können Sie uns bei dem Problem helfen?

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 19. Februar 2020 15:24
An: ...
Betreff: Bitte um ein Beratungsgespräch



Sehr geehrter Herr Thiel,

wir wenden uns an Sie, weil wir mit unserem erwachsenen Sohn (28) nicht mehr weiter wissen. Er leidet schon seit Jahren an psychischen Störungen, ist dauerhaft krank geschrieben und auch bei einem Therapeuten in Behandlung. Immer wieder und zur Zeit ganz besonders redet er davon, dass sein Leben nicht mehr lebenswert sei, weil er z.B. nicht mehr verreisen kann oder sich auch sonst nichts leisten kann. Da sich dieser Zustand seiner Meinung nach für den Rest seines Lebens nicht ändern wird, redet er immer öfter davon, sich umzubringen. Er hätte auch schon aufgeschrieben, wer dann was bekommt und welche Lieder auf seiner Beerdigung gespielt werden sollen.

Er wird von uns finanziell unterstützt, wir bezahlen sein Auto, er bekommt Grundsicherung und seine Miete vom Amt bezahlt. Ihm geht es also materiell nicht so schlecht. Wir bräuchten deswegen dringend einen Rat, wie wir weiter mit ihm umgehen sollen. Meint er es ernst mit dem Selbstmord, so dass wir ihn zur Vorsicht zwangseinweisen sollen, sollen wir jegliche Unterstützung einstellen und ähnliche Fragen, bei denen wir nicht wissen, was wir tun sollen.

Es wäre uns sehr geholfen, wenn wir relativ zeitnah zu einem Beratungsgespräch kommen könnten, da dieser Zustand für uns sehr belastend ist.

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 20. Februar 2020 19:57
An: ...
Betreff: AW: Bitte um Beratungsgespräch


Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Ich habe den Eindruck, ihr Sohn erpresst sie und sie lassen sich erpressen, so kann das noch jahrzehntelang weitergehen, wenn sie als Eltern weiter mitspielen.

Ich will aber dem Beratungsprozess nicht vorgreifen, sondern nur dies nur als Hypothese zu bedenken geben.

 

Zur Zeit hätte meine Kollegin freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meine Kollegin gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

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