Einsamkeit

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF) 

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 11. November 2019 14:42
An: ...
Betreff: Anfrage Beratungstermin

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Sohn, geb. 18.07.2016, wurde Anfang September in den Kindergarten eingewöhnt.

Leider verlief die Eingewöhnung so schlecht, dass ich den Besuch des Kindergartens abbrechen musste, da mein Sohn ab der dritten Woche der Eingewöhnung traumatische Verhaltensänderungen zeigte.

Er hat weder im Kindergarten noch zu Hause getrunken und gegessen. Er war extrem still und in sich gekehrt, klammerte extrem an mir und bekam Weinkrämpfe, sobald er den Kindergarten nur gesehen hat. Er wollte sofort wieder nach Hause und bettelte unter weinen, dass er nicht in den Kindergarten musste.

Mir wurde unter anderem empfohlen, meinen Sohn trotz weinen dort zu lassen. Die Erzieherin hielt ihn mit Gewalt fest, weil er mir hinterherrennen wollte. Da ich von dieser Situation so schockiert war, ging ich sofort mit ihm nach Hause und brach die Eingewöhnung ab.

Bei einem Gespräch mit der Einrichtung wurde mir/uns vorgeworfen, dass er eine zu enge Mutter-Kind-Beziehung hätte, wir uns zu viel um ihn kümmern würden, er sich deshalb nicht leicht trennen könnte und deshalb das Funktionieren des alltäglichen Ablaufs in der Gruppe dadurch gestört sei. Er muss funktionieren, da man sich nicht immer so intensiv um ein Kind kümmern könnte.

Mein Sohn erzählt seit Mitte September, dass er Angst vor den Kindern hat. Auch vor den Erzieherinnen. Seither möchte er auch auf Spielplätzen nicht mehr mit anderen Kindern spielen.

Uns macht diese Situation langsam große Sorgen. Zum einen, weil wir nicht wissen, was unseren Sohn genau belastet und wie wir ihm helfen können. Und zum anderen, soll er irgendwann wieder angstfrei einen Kindergarten besuchen können.

Wir wissen nicht, wie wie mit der Situation umgehen sollen. Unser Vertrauen in eine institutionelle Einrichtung ist extrem erschüttert.

Deshalb würden wir gerne um einen Beratungstermin bei Ihnen bitten.


Mit freundlichen Grüßen

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