Ehe

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 29. April 2020 09:07
An: ...
Betreff: Eheberatung, Familienberatung

Guten Morgen Herr Thiel,

ich bin auf der Suche nach einer Eheberatung. Eigentlich müsste ich absolut zufrieden und glücklich sein, da ich drei wundervolle Kinder habe einen liebevollen Mann, ein schönes Zuhause und einen Job, den ich in der Regel gerne mache.

Aber ich hege schon seit zwei Jahren das Bedürfnis diese Ehe zu beenden. Wir haben wirklich einiges versucht die letzten zwei Jahre und bei mir hat sich nichts geändert. Ich fühle mich eingeengt und nicht glücklich.

Durch einen Zufall haben die Kinder davon erfahren, jetzt habe ich schon eine neue Wohnung gefunden, warte eigentlich nur auf den Mietvertrag und habe schreckliche Angst vor der Zukunft. Vorm Alleinsein und das die Beziehung zu meinen Kindern (8, 12,13 Jahre) schlechter wird. Die drei gehen super mit der Situation um und wollen zwar, dass wir zusammen bleiben, verstehen uns aber beide. Leider muss ich ausziehen, da wir im Elternhaus meines Mannes leben. Da ich diesen Kotten eh häufig als Belastung sehe, finde ich das nicht schlimm. Die Wohnung, die ich jetzt haben könnte ist super und deshalb drängt meine Entscheidung. Ich finde ja, dass ich es versuchen sollte, aber mein Mann ist eh schon verletzt und sagt ganz oder gar nicht. Und ich gehe davon aus, dass er mich nicht wieder zurücknehmen würde.

Was würden sie raten?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

Von: ...
Gesendet: Montag, 1. April 2019 19:36
An: ...
Betreff: paartherapie - beratung



Sehr geehrter Herr Thiel

ich männlich 55 Jahre seit 15 Jahren verheiratet habe das Gefühl das mir meine Familie nicht reicht. Ich bin empfänglich geworden für die Reize einer anderen Frau.

Da ich meine Ehefrau noch immer mag, es ihr aber gesagt habe wie es um meine Gefühle steht sind wir nun sehr nahe an der Trennung.

Da unsere Kinder 12 und 14 sehr darunter leiden so wie es im Moment läuft bräuchten wir Unterstützung um dieses Gefühlschaos und die Auswirkungen zu begreifen bzw. wieder zu einem normalen Familienleben zurückzukehren.

Hätten sie Terminvorschläge für mich bzw. was benötigen sie noch von mir oder uns?


Mit freundlichen Grüßen


...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 3. April 2019 12:13
An: '...
Betreff: AW: paartherapie - beratung



Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Zu einem "normalen Familienleben" werden Sie wohl nicht zurückkehren, wenn Sie mit zwei Frauen leben wollen. Das wäre dann eine polyamore Beziehung, die es zwar gibt, die aber sicher nicht dem allgemeinen Verständnis von "normal" entspricht, wie auch gleichgeschlechtliche und andere statistisch eher seltenere Beziehungen sich den gesellschaftlichen Vorwurf gefallen lassen müssen, nicht "normal" zu sein, auch wenn inzwischen die Homoehe eingeführt ist und in der juristischen Fachliteratur intensiv über polygame Verpartnerungen und Ehen nachgedacht wird. Vermutlich wird das der nächste gesetzgeberische Schritt sein, denn warum sollten nicht auch drei oder mehr Menschen miteinander heiraten, um die staatlich legyisierte Steueroase Ehe anlaufen zu können. Bei der CDU, insbesondere bei den CDU-Männern lebt man ohnehin in den höheren Kreisen seit Jahrzehnten heimlich polygam, also kann man das ja auch legalisieren und mit dem Amen des Staates und möglichst auch noch der beiden christlichen Staatskirchen absegnen. Die Ehe ist tot, es lebe die Ehe.

Doch nun zu Ihrem Anliegen.

Zur Zeit hätte meine Kollegin freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meine Kollegin gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 26. Juli 2018 15:37
An: ...
Betreff: Terminvereinbarung für eine Eheberatung

Hallo Herr Thiel,

Wir brauchen Hilfe!

Meine Frau und ich sind seit 2011 verheiratet und haben gemeinsam 2 Kinder (... 6, ... 4).

Seit März leben wir getrennt, da ein Zusammenleben aus verschiedenen Gründen so nicht mehr möglich war. Wir sind ständig aneinandergeraten und haben viel gestritten. Um die Kinder und uns nicht weiter dieser Form von Kommunikation auszusetzen haben wir uns gemeinsam zu der Trennung entschieden.

Wir möchten unsere Ehe aber nicht einfach so aufgeben und denken, es wäre gut wenn wir unsere Konflikte und meine Probleme mit einer objektiven Person als Begleiter/Berater aufarbeiten und hoffentlich lösen können.

Ich denke die Details sollte man persönlich besprechen.

Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören. Ich hoffe, dass Sie die Zeit haben uns einen Termin in Ihrer Praxis anbieten zu können.

Sie können mich unter dieser E-Mail Adresse ... oder unter der Mobilnr. ... erreichen.

Vielen Dank vorab für Ihre Mühe!


Mit freundlichen Grüßen


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 26. Juli 2018 17:12
An: ...
Betreff: AW: Terminvereinbarung für eine Eheberatung


Sehr geehrter Herr ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Die Ehe ist nur ein Konstrukt, aber gut, für viele Menschen ist es ein wichtiges Konstrukt, so wie der liebe Gott oder andere Imaginationen.

Konstrukte werden offenbar gewünscht oder gebraucht, sie haben aber auch die Eigenart, selber Probleme zu kreieren, die es ohne sie so nicht gäbe.


Es geht, das meinen Sie aber sicher auch, um Beziehung, hier in diesem Fall um die Beziehung zwischen Ihnen als Mann und Ihrer Frau, dazu kommen noch gemeinsame Kinder.

Menschen und ihre Beziehungen sind keine Konstrukte, sondern Realitäten (Wirklichkeit 1. Ordnung würden Paul Watzlawick sagen).

Über die jeweilige Realität kann man dann vortrefflich streiten, was sie beide offenbar gut können, das ändert allerdings nichts daran, dass es eine Beziehungsrealität gibt, die aber auf Grund ihrer Komplexität und der verschiedenen Perspektiven auf sie, im Grunde nicht zu fassen ist.

Das soll uns nun aber nicht davon abhalten, sie beide bei einer Neugestaltung ihrer Beziehung zu unterstützen, so dass die Beziehung ihre guten Potentiale entfalten kann.

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

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