Drohende Trennung mit Kind

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 7. Februar 2024 12:50
An: ...
Betreff: Erziehungsfragen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin auf der Suche nach einer unterstützenden Erziehungshilfe für unsere 11 jährige Tochter.

Eigentlich ist Sie lieb und hilfsbereit und fürsorglich, aber mehrfach am Tag reicht schon eine Kleinigkeiten und sie schreit, ist frech und haut auch teilweise.

Dieses geht schon einen längeren Zeitraum so und da mein Mann den ganzen Tag arbeiten ist und sich eigentlich abends zu Hause ausruhen will, reicht schon eine Kleinigkeit, dass unserer Tochter irgendetwas nicht passt wie sie es gerne hätte und schon geht der Ärger los.

Mein Mann will dieses nicht länger dulden und es droht, dass er uns verlässt, daher suche ich auf diesem Weg Hilfe, was man anders machen kann.

Unsere ältere Tochter ist total ruhig und liebe und auch Sie versteht sich aufgrund der Streitereien nicht mit ihr.

Gerne bitte ich um einen Terminvorschlag.

Mit freundlichen Grüßen,

...



 

 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 22. September 2023 15:57
An: ...
Betreff: Paarberatung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wünsche eine Paarberatung als finalen Schritt vor einer Trennung.

Ich bin derzeit schwanger mit unserem zweiten Kind. Die Liebe für einander ist grundlegend da. Vor den Kindern gab es keine Probleme.

Aus meiner Sicht hat der Papa aber ein riesen Problem Verantwortung zu übernehmen, was wiederum zu meinem riesen Problem wird und zu eigentlich täglichem Streit führt. Zudem nimmt er seinen Job wichtiger als uns.

Das heißt, wenn ich einen Hexenschuss habe und zusätzlich einen fieberhaften Infekt wodurch ich nicht fähig bin aufzustehen geschweige denn mich um unseren Sohn zu kümmern (fast 4),er es nicht einsieht zuhause zu bleiben um für unseren Sohn da zu sein.....

Nur ein kurzer Einblick.

Herzliche Grüße,

...

 


 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 23. August 2023 20:28
An: ...
Betreff: Kontaktaufnahme

Sehr geehrter Herr Thiel,

Meine Email mag etwas verzweifelt klingen, bin ich aber auch.

Es ist sehr schwierig für mich, die Situation kurz zu schildern, aber ich versuche es.

Ich und mein Partner sind seit 4 Jahren zusammen und haben eine wundervolle Tochter, die 9 Monate alt ist. Wir wohnen in ... .

Unsere Beziehung war vom Anfang an schwierig: Wir sind die Gegenpole. Für mein Partner ist Kommunikationsverweigerung, vermeidend sein, sofort genervt reagieren und weggehen, sich für jeder Anmerkung beleidigt zu fühlen und fehlende Empathie bzw. sich total rücksichtlos und egoistisch zu verhalten, ein normales angehen in einer Beziehung (und im Leben generell).

Ich spreche immer alles an, bin eine sehr direkte Person, die sich auszutauschen bzw. sich zu konfrontieren braucht, und auch oft Beruhigungen braucht, Sicherheit, damit es mir auch gut geht. Für mich ist Kommunikation total wichtig, vor allem in einer Beziehung. Mich macht das ganze total fertig, es ist wirklich ungesund. Das alles bringt natürlich regelmäßig mit sich Stress. In Konfliktsituationen eskaliert es immer, oder damit es nicht passiert, nimmt er kaum wahr was ich sage und nickt nur, damit das Gespräch endlich vorbei ist. Es findet de facto keine wahre Kommunikation statt. Es ist immer ein kurzer, gezwungener Gespräch, eher ein Monolog, oft nicht mal das: Nur Stille. Ich fühle mich nichts mehr wert, nicht wahrgenommen, stumm geschaltet. Ich habe nie Raum, um meine Bedürfnisse, Sorgen oder was mich verletzt hat anzusprechen, weil es nervt. Alles was ich deswegen in der Vergangenheit erleben musste hat mich total mitgenommen und leide immer noch darunter, vor allem weil es sich alles wiederholt wie ein Teufelkreis. Und seitdem unsere Kleine da ist, hat sich das ganze definitiv verschlimmert.

Ich habe mit allen Mitteln versucht, einen Weg zu finden, um das ganze zu lösen und beenden, es scheint nichts zu funktionieren. Es wiederholt sich alles, und ich bin am Ende meiner Kräfte und Ressourcen. Er wäre bereit eine Paartherapie zu machen (was auch von seinem Psychotherapeuten empfohlen wurde), und habe mir deswegen auch überlegt, die Kostenübernahme beim Jugendamt zu beantragen. Würden Sie mir vielleicht sagen, wie das genau abläuft? Wie lange die Beantragung dauern, ob wir mit dem Schreiben auch was beifügen sollen usw.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Beratung.- und Therapieangebot? Ich weiß auf jeden Fall, dass wir eine ziemlich lange Therapie/Beratung brauchen werden, weil eine tiefe Analyse notwendig ist. Er macht auch noch Psychotherapie, was bis jetzt nicht wirklich viel gebracht hat.

Ich kann nicht zulassen, dass unsere Tochter Folgen mit sich tragen wird. Man muss jetzt was machen, dass sie noch so klein ist. Und eine Familien/Paartherapie ist die letzte Chance, die wir haben. Dabei schaue ich mir meine Tochter an und fühle mich unglaublich schuldig, sie ist das fröhlichste Baby auf der Welt, und sie verdient sowas nicht, aber getrennte Eltern bzw. keine richtige Familie zu haben auch nicht. Ich hätte mich einfach nur für eine Trennung entscheiden können, aber ich möchte mit der gemeinsame Therapie uns doch eine letzte Chance geben, vor allem für sie.

Bitte helfen Sie uns, wenn Sie die Möglichkeit haben und denken, Sie könnten uns helfen. Sollte es nicht der Fall sein, entschuldige ich mich für die kurze Störung und wünsche Ihnen trotzdem alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

...


 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 1. Juni 2022 16:44
An:
Betreff: Anfrage nach psychologischem Beratungsgespräch : Beziehung, 3-jähriger Sohn, drohende Trennung

Guten Tag Peter Thiel!

Ihre Website hat mich sofort angesprochen, sowohl vom Inhalt, wie auch vom Aufbau.

Mein Anliegen ist es möglichst bald ein Erstgespräch bei Ihnen für ein psychologisches Beratungsgespräch zu bekommen. Haben Sie Termine bzw. Ressourcen frei?

Kurz skizziert sind meine Themen:

* Das Gestalten einer harmonisch, konstruktiven (Paar)-Beziehung mit einem 3-jährigen Sohn
* Reflexion über mein Verhalten, den Umgang mit meinem kleinen Sohn, der sich gerade in der Phase des „freien Willens“ befindet
* Persönliche Themen wie Streitfähigkeit, Beziehungsführung/gestaltung, Freundschaften, belastende Träume, …


Mein persönlicher Hintergrund

* Ich bin Jahrgang 1964 und mit 55 Jahre recht spät zum ersten Mal Vater geworden
* Mit meiner Partnerin bin ich 8 Jahre zusammen. Sie ist 14 Jahre jünger als ich und als sehr „emotional“ zu bezeichnen. Trennung liegt in der Luft
* Psychologie gehört zu meinen Interessensgebieten und ich habe auch schon einige Selbsterfahrungskurse gemacht. Diese liegen allerdings eher in der Vergangenheit.
* Ich arbeite in der ...-Branche. Habe auf 80% reduziert, ...


Ich freue mich über eine baldige und vielleicht positive Rückmeldung!


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 31. Mai 2022 22:30
An:...
Betreff: Dringend Hilfe benötigt - Drohende Trennung/Scheidung

 

Guten Tag Herr Thiel, 

 

ich wende mich an Sie weil ich mich momentan in einer akuten familiären Notsituation befinde.

 

Meine Frau hat mir vor ca. 1,5 Wochen nahezu unerwartet eröffnet, dass sie mich verlassen will.

 

Es kommt nicht nur für mich völlig überraschend sondern auch für die gesamte Familie, da keiner damit gerechnet und sie auch nie was erwähnt hat.

 

Sie sucht bereits nach einer Wohnung. Sie ist momentan in einer Art Blockade, sodass keiner an sie rankommt.

 

Wir haben einen kleinen 2-jährigen Sohn, welchen sie mitnehmen will.

 

Ich weiß nicht weiter und bräuchte dringend Hilfe! Aktuell ist sie der Auffassung, dass eine Paartherapie ihre Meinung nicht ändern wird.

 

Ich bitte Sie um schnelle Hilfe/Kontaktaufnahme.

 

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 1. Juni 2022 16:16
An: ...
Betreff: AW: Dringend Hilfe benötigt - Drohende Trennung/Scheidung

Sehr geehrter Herr ....,

Danke für Ihre Anfrage.

Ihre Frau kann sich natürlich trennen, wir leben in einem freien Land.

Das Kind darf sie allerdings nur mit Zustimmung des sorgeberechtigten Vaters "mitnehmen".

Es braucht hier aber offenbar weniger einer Paartherapie, die Ihre Frau wohl nicht will, sondern einer Trennungsberatung, in der sie miteinander besprechen, in welchem Betreuungsmodell das Kind zukünftig von den getrennt lebenden Eltern betreut werden soll.

Ob sich dann Ihre Frau doch noch einmal umorientiert, steht in den Sternen, aber drängen sollte man da nicht, das verstärkt nur den Wunsch nach Abstand.

So oder so, meine Kollegin stünde Ihnen für Termine zur Verfügung.

... 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Thiel
 

 

 

 

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