Diagnose

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 17. Juni 2024 14:43
An: ...
Betreff: Anfrage Familientherapie

Guten Tag,

meine Therapeutin rät dringend zu einer systemischen Familientherapie.

Meine Tochter hat chronische Schmerzen durch Rheuma, Angststörung und Depression.

Anbei die Diagnose der Tagesklinik, meiner Tochter. Sie wurde in die ambulante Therapie entlassen welche seit einiger Zeit nun auch abgeschlossen ist.
Leider verschlechtert sich die Depression nun wieder. Zudem leidet meine Tochter an chronischen Schmerzen ausgelöst durch Rheuma.

Das Thema ist komplex und hat eine lange Vorgeschichte.

Meine Depressionen wurde durch die langanhaltende Belastungssituation und Krankheit meiner Tochter ausgelöst.

Meine Diagnose lautet:

Mittelgradige depressive Episode (F32.1)
Chronische Schmerzstörung mit semantischen und psychischen Faktoren (F45.41).

Ich befinde mich zur Zeit nicht in ambulanter Psychotherapie.

Wir haben immer wieder Probleme mit der Kommunikation in der Familie.

Ich habe mit meiner Krankenkasse (Techniker) gesprochen.

Die Krankenkasse zahlt eine systemische Therapie nach Antrag beim Therapeuten und kann über die Krankenkasse karte abgerechnet werden.

Wäre es möglich kurz zu sprechen bezüglich Termin.

...

 

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 5. Februar 2024 15:17
An: ...
Betreff: DRINGEND!!! zu Händen Hr. Thiel !!!

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein 10jähriger Sohn ... hat gerade eben schon wieder die Schule gewechselt (das vierte Mal!).

Momentan wird er kinderpsychiatrisch untersucht. Er ist seit Schulbeginn auffällig im Sozialverhalten, hat keine Freunde etc.

Ich hoffe, dass ich bis Anfang März bzw. Anfang April die genaue Diagnose weiß.

Die Kinderpsychiaterin empfahl mir, mich jetzt schon um einen Therapieplatz für .. zu kümmern.

Im Raum steht die Diagnose ADS. Die Mutter behauptet seit Jahren er wäre hochbegabt und daher kämen die Probleme.

Auf Empfehlung der Psychiaterin nimmt ... bereits jetzt an einem Attentioner Training in ... teil.

Beim Jugendamt sind wir auch gemeldet, dort ist die Problematik mit ... bekannt.

Auch wurde schon eine Familienhilfe für uns beantragt, die wir noch nicht bekommen haben. Es gibt nicht nur mit ... und seinem Bruder Probleme, sondern auch Probleme mit der Kindesmutter. Im Haushalt der Mutter ist bereits ein Familienhelfer integriert (nach der letzten Gerichtsverhandlung). Es gab in den letzten 6 Monaten schon 2 Verfahren vor dem Familiengericht, die beide Mal gut für mich ausgegangen sind. Beim ersten Verfahren habe ich um das gemeinsame Sorgerecht gekämpft, was ich zuvor nicht hatte, obwohl die Betreuung 50/50 war.

Verfahrensbeiständin war jedes mal Frau ..., falls sie sie kennen.

Ich bräuchte also in erster Linie für ... Hilfe (Verhaltenstherapie/Gesprächstherapie) und auch Hilfe innerhalb der Familie. Die Mutter instrumentalisierte die Kinder in der Vergangenheit gegen mich und wird das wahrscheinlich auch weiterhin tun, weil sie nicht damit leben kann, das ich jetzt Mitspracherecht habe. Insbesondere sind die Kinder von den Manipulationen der Mutter - meiner persönlichen Einschätzung nach - traumatisiert.

Sie lieben mich und möchten nicht auf mich verzichten. Ich möchte endlich in Frieden leben und brauche dabei Unterstützung.

Auch bräuchte ich im häuslichen Umgang mit ... Unterstützung.

... hat noch einen jüngeren Bruder (9) der neuerdings bei seiner Mutter und ... nur noch bei mir lebt. Die Kinder kommen alle 2 Wochenenden zum anderen Elternteil.
Vorher hatten wir die 50/50 Regelung. Eine Woche waren die Kinder bei mir, eine Woche bei der Kindesmutter.

Sind sie der Richtige für o. g. Probleme?

Inwieweit werden die Kosten vom Jugendamt getragen?

Wie lang ist ihre Wartliste?

vielen Dank für eine kurze Rückmeldung gerne auch telefonisch

Mit freundlichen Grüßen

...





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 16. April 2024 10:59
An: i...
Betreff: AW: DRINGEND!!! zu Händen Hr. Thiel !!!

Hallo Hr. Thiel,

...ist Schulverweigerer. Probleme im emotionalen und sozialen Bereich.

Vom Jugendamt gibt es die Forderung nach Hilfe.

... wird seit 2 Wochen mit Tabletten eingestellt und sie wirken!!

Auch ein Schulbegleiter soll er bekommen.

Mfg.

...

 


 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 18. Januar 2024 08:51
An: ...
Betreff: Paartherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Name ist Johanna Meyer - Name geändert, ich bin 40 Jahre u habe 2 Söhne.

Seit 3 Jahren bin ich in einer neuen Beziehung.

Anfangs hat das Patchwork Leben richtig gut funktioniert und wir waren sehr glücklich. (ich selbst habe die Diagnose PTBS u BPS, befinde mich aber in regelmäßiger Therapie)

Seine 2 Mädchen haben bei ihrer Mutter sehr schlecht über mich gesprochen, was der Anfang unserer Probleme war.

Wir lieben uns beide aber die Streitereien werden immer mehr.

Aus Kleinigkeiten, werden große Dinge u bevor wir alles hin werfen, habe ich diesen Vorschlag gemacht.

Mein Wunsch ist, das wir wieder zueinander finden, denn es bedeutet mir zu viel, um es weg zu werfen.

Wenn ich etwas anspreche u sei es nur, daß er den Müll mal mitnehmen könnte, wenn er das Haus verlässt, sieht er es als Angriff, aber ich möchte doch keinen Streit. Das war nur ein kleines Beispiel.


Ich würde mich sehr freuen wenn sie mir zeitnah 3 Termine nennen könnten, weil mein Partner erst schauen muss, wie er es geregelt bekommt.

Ich würde den passenden dann bestätigen.

...



 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 4. Januar 2024 09:09
An: ...
Betreff: Beratung Paar/Familie Krebserkrankung

Guten Morgen,

Im Oktober habe ich die Diagnose Brustkrebs erhalten.

Ich bin 34 Jahre alt und wir haben 2 Kinder. Unser Sohn ist 4 und unsere Tochter 2.

Mein Mann arbeitet sehr viel, ich bezeichne ihn gern oder auch ungern als arbeitssüchtig. Freizeitaktivitäten scheinen ihm keinen Spaß zu bereiten.

Durch meine Krankheit „funktioniere“ ich jetzt einfach nicht mehr wie vorher. Die Chemo schlaucht und mit den Kindern fühle ich mich immer häufiger überfordert.

Ich wünsche mir in der Zeit einen einfühlsamen Partner, aber das fällt meinem Mann schwer.

Gestern hatten wir erneut ein Krisengespräch und sind beide der Meinung wir schaffen es nicht alleine aus der Krise, wollen uns aber Hilfe suchen.

Im Internet bin ich auf ihre Seite gestoßen und wollte fragen, ob ich richtig bei ihnen bin und sie überhaupt Zeit für Beratungen haben.

Vielen Dank für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 8. Dezember 2023 08:02
An: ...
Betreff: Familien Therapie gesucht

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir sind auf der Suche nach einem freien Platz für eine Familientherapie.

Unsere Tochter hat die Diagnose „Emotionale Verhaltensstörung im Kindes- und Jugendalter“.

Die Psychologin rät uns dringend zu einer Familientherapie.

Können Sie uns Termine anbieten?

Viele Grüße

...

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 14. September 2023 21:47
An: ...
Betreff: Terminfindung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin zurzeit auf der Suche nach einem TherapeutIn.

Ich habe eine Diagnose vor Jahren für eine Borderline Störung bekommen und habe mich in Behandlung begeben bei einem Verhaltenstherapeut, der auch als Paartherapeut Sitzungen mit meinem damaligen Freund und mir gemacht hat.

Durch die Corona Situation und der Tatsache, dass ich Mutter geworden bin, ist die Therapie ausgelaufen.

Der Kindesvater hat sich letztes Jahr von mir getrennt und ist dann bei dem Therapeut in Behandlung gegangen, wodurch ich mich nicht mehr wohl fühle und nach neuen Möglichkeiten suche.

Ich möchte auch nochmal die Diagnose von jemand anderen bestätigt bekommen bzw. vermute ich eher ADHS. Aber das ist nur meine Küchenweisheit.

Ich würde bei Ihnen als Selbstzahlerin einsteigen und schauen, ob meine Krankenkasse Sie übernimmt.

Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören,

Schöne Grüße

...




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 15. September 2023 13:39
An: ...
Betreff: AW: Terminfindung

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Wozu brauchen Sie eine Diagnose, das ist doch nur ein Stück Papier, wovon das Problem in der Regel nicht verschwindet.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 


 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 29. August 2023 16:14
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich habe einen 7-jährigen Sohn, mit dem wir schon bei der Psychotherapeutischen Sprechstunde (PRV11) waren, da kamen folgende Verdachts Diagnosen raus.
F92.9V, F93.3V, F90.0V

Der Therapeut empfohl uns eine Ambulante Psychotherapie, in Familien und Einzelsitzungen, fachärztliche Abklärung Fachgebiet Kinder/Jugendpsychiater und andere Maßnahmen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die Behandlung kann bei dem Therapeuten leider nicht zeitnah erfolgen (frühestens in 2 Jahren).

Zu unserer Familie, Mama, Papa, Sohn Max - Name geändert - 7 Jahre, Sohn Julian - Name geändert - 4 Jahre.

Können Sie uns da weiterhelfen ?

Viele Grüße

Jeannette Fischer - Name geändert


 

ICD-Code


F90.0: Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung. Diese sogenannte "Erkrankung" nennt man auch ADHS.

F92.9 Kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen, nicht näher bezeichnet

F93.3: Emotionale Störung mit Geschwisterrivalität


G: Gesicherte Diagnose
V: Verdacht
Z: Zustand nach
A: Ausschluss
L: Links
R: Rechts
B: Beidseitig


 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 15. Juni 2023 22:25
An: ...
Betreff: Dringend Hilfe gesucht!

Sehr geehrter Herr Thiel

Mein Name ist Marion Fischer - Name geändert, ich bin 40 Jahre alt, Mutter eines 10-jährigen Jungen, und ich, bzw. WIR sind in Sachen Erziehung am Ende unseres Lateins angelangt, und suchen nun kompetente Hilfe.

Kurz erklärt; Unser Sohn Julian - Name geändert ist mit einer genetischen „Laune“ geboren, wobei lange davon ausgegangen worden war, er handle sich dabei lediglich um eine Entwicklungsverzögerung. Die genaue Diagnose (Marker-Chromosom 19/4) kam erst Ende letzten Jahres, wobei Dies die Lage in keinster Weise geändert hat.

Schon seit Kindergartentagen gilt er als besonders Selbstbestimmt, zielstrebig im Beschaffen von Dingen die ihm selbst Vorteile verschaffen (bei allem Anderen zeigt er nur mäßig Interesse), egoistisch, furchtbar uneinsichtig und stur.

Nach Krankengymnastik und Frühförderung im Baby- und Kleinkindalter, besuchte er ein Jahr den Förderkindergarten in ..., wo er mit 4 Jahren endlich aufrecht laufen lernte, wechselte dann aber für 3 Jahre nach ..., da in ... der Platz knapp war.

Gleiches blüht ihm jetzt nach 3 Jahren Fördergrundschule in ... . Auch jetzt wieder platzen die Klassen dort aus allen Nähten, weshalb er ab September in ... zur Schule gehen wird.

Generell ist er ein sehr offenes, warmherziges Bürschchen, weshalb er es immer wieder geschafft hat, gerade seine Erzieherinnen und Lehrerinnen um den Finger zu wickeln. Die anfängliche

Euphorie schlug aber mit der Zeit in blankes Entsetzen um, denn aus dem lieben Julian wurde nach und nach ein kleiner Lausejunge, der auf einmal nicht mehr hören wollte und nur noch DAS tat was ihm selbst in den Kram passte… und genau HIER setzen unsere aktuellen Probleme an.

Recht früh schon wurde uns nahegelegt, bei seiner Erziehung und den ganzen Tagesabläufen auf Kontinuität zu achten, da er für die Automatisierung seiner Handlungen deutlich mehr Zeit benötigt.

Gesagt, getan, und doch geht jetzt alles den Bach runter!

Ein Beispiel; Julian kommt von der Schule nach Hause.

1. Die Begrüßung
2. Schuhe / Jacke ausziehen und an ihren Platz stellen / hängen.
3. Toilette, eventuell Windel wechseln (auch DIE bekommen wir ihm nicht abtrainiert), Hände waschen.
4. Schulranzen ausräumen (Tupperdosen vom Frühstück) und an seinen Platz stellen.
5. Kleine Stärkung und dann, wenn das Wetter passt, ab in den Garten.

Eine ganze Weile hat das mal besser mal schlechter funktioniert, mittlerweile geschieht es aber nur noch unter Protest, gegrüßt wird, wenn überhaupt, nur nach Aufforderung, und anstatt in den Garten will er nur noch vor den Fernseher.

Wo er bis vor einem halben Jahr in der Schule noch einigermaßen mitgearbeitet hat, spinnt er inzwischen nur noch herum, stört den, eh schon mühseligen Unterricht noch zusätzlich, und neuerdings setzt er seinen Willen gegenüber seinen Mitschülern auch mit Gewalt durch, oder versucht es zu mindest.

Sein Betragen führt immer häufiger dazu, dass er von schulischen Aktivitäten ausgeschlossen wird, so auch bei einem anstehenden Schulausflug in den Tierpark.

Auch zu Hause findet sich mittlerweile kaum noch ein anderer Weg, als sein Verhalten mit Ablehnung und Ignoranz abzustrafen, was er aber ganz offensichtlich nicht zu verstehen scheint.

Selbst wenn man ihm sagt, dass man böse, sauer, oder enttäuscht von ihm ist, schmollt er nur ein paar Augenblicke, und tut ihm nächsten Moment so als ob nichts gewesen wäre. Auch weitreichender haben Konsequenzen keinerlei Bedeutung für ihn, selbst wenn man ihm auf das zuvor Geschehene hinweist.

Dies sind nur einige wenige Dinge mit denen wir uns seit einiger Zeit herummühen, und wir sind inzwischen mit unseren Kräften am Limit angelangt, auch wenn wir uns das selbst lange nicht eingestehen wollten!

Wir wurden schon vor ein paar Jahren darauf vorbereitet, dass sich Julians Verhalten mit einsetzen der Pubertät noch verschärfen würde, aber wenn DAS JETZT lediglich die vorpubertären Flegeljahre sind, dann sind wir vermutlich in ein paar Jahren psychische Pflegefälle!

Bitte um Hilfe, denn anders als einst gedacht schaffen wir das nicht ohne!

Mit freundlichen Grüßen

Marion und Jörg Fischer - Name geändert

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 15. Oktober 2021 14:19
An: ...
Betreff: Familientherapie, eventuelle Einzeltherapie

Guten Tag Herr Thiel,

Nach langjährigen Problemen innerhalb meiner Familie kontaktiere ich Sie, weil es unser letzter Ausweg sein könnte als Familie (wieder) zusammen zu finden, bzw. überhaupt für unser Hauptproblem einen Menschen zu finden, der meinem Partner und mir Gehör schenkt und uns dabei hilft Lösungswege zu finden.

Hauptsächlich geht es um unsere Tochter Mia (Name geändert), gerade 5 geworden. Sie war von Tag 1. an anstrengender als andere Kinder. Ein Schreibaby, High-Need-Baby/ Kind und ist schon immer sehr willenstark und konkret in ihren Vorstellungen darüber, wie und was sie tut und was andere tun sollten. Andererseits ist sie sensibel, ängstlich (auch fremden, oder Verwandten und Bekannten über) und gefühlsstark ausgeprägt, aufgeweckt, sehr mobil und sie hat einen hohen Tatendrang. Ihre Frustrationstoleranz ist mittlerweile sehr gering. Auch, weil ich als Mutter einfach nicht mehr kann. Der Tatsache bin ich mir bewusst.

Der tägliche Kampf ist für mich nicht mehr tragbar. Leider hat ein Besuch im MVZ zu keinem Ergebnis geführt, da sie zu jung war (damals 3), laut Psychologin und Heilpraktikerin. Auch ein Wechsel in eine integrative Einrichtung ergab bisher weder eine gute Zusammenarbeit zwischen Einrichtung und uns Eltern, noch eine konkrete Aussage darüber, wo wir uns hinwenden können. Ein Antrag in der Frühförderung wurde somit auch nutzlos. Einzig und allein kamen die Erzieherinnen und auch die Psychologin zu dem Ergebnis, dass Mia anderen Kindern voraus war/ ist, sie motorisch auch sehr gut gestellt ist, sowie, dass sie eine erhöhte Wahrnehmung hat, aber es nur an uns läge, dass sie ist, wie sie ist. Kurz gesagt, sollen wir Eltern inkonsequent sein und das ist alleiniger Grund für die charakteristischen Eigenschaften unserer Tochter.

Seit einem Zeckenbiss und der Folgeerkrankungen an Borreliose und FSME sind auch Panikattacken, Angstzustände und Wutausbrüche bei Mia vermehrt am Tag möglich. Vorher war sie dahingehend etwas ruhiger. Seit ein paar Tagen allerdings kommen auch selbstverletzende Verhaltensweise hinzu. Sich selbst hauen und kratzen. Das ist der Punkt, wo ich die Notbremse ziehen möchte und muss.

Zum Anderen ist aus dem Hauptproblem ein Partnerschaftsproblem entstanden, sowie für jeden Einzelnen auch persönliche Konflikte. Daher kam mir die Idee eine Familientherapie anzustreben. Ich denke, dass wir hier den Großteil unserer Problematiken am Besten besprechen, ergründen und im Bestfall lösen können.

Gleichzeitig werde ich mit meiner Tochter einen Besuch im SPZ ... vereinbaren.

Ich hoffe hier für unsere Tochter einen Weg zu finden besser in der Welt klar zu kommen/ oder eine eventuelle Diagnose zu erhalten.

Nun aber ist hier die finanzielle Frage. Ich habe gesehen, dass ein Antrag beim Jugendamt möglich ist, da Mia ja minderjährig ist. Aber ich bin mir unschlüssig, in wie fern da eine Kostenübernahme stattfindet. Denn leisten können wir uns wohl keine einzige Stunde einer Therapie.

Wie Sie sicher heraus lesen können sind wir über den Punkt einer angespannten Situation hinaus und auch wir Eltern standen in den letzten 6 Jahren vermehrt vor einer Trennung. Zuletzt letzte Woche. Wir sind uns einig, wir wollen das aber nicht und möchten auch hier Hilfe haben.

Auf Grund meiner Selbstständigkeit bitte ich Sie um eine Antwort, wie wir verfahren könnten, per Mail, wenn das für Sie in Ordnung geht.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 



 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 25. Juni 2020 18:33
An: ...
Betreff: Hoffnung auf Tipps

Sehr geehrter Herr Thiel

Ich wende mich heute an Sie, in der Hoffnung das Sie uns weiterhelfen können und sei es wenn Sie uns sagen welche Anlaufstellen wir nehmen müssen und wie wir sinnigerweise vorzugehen haben. Sie hören sicherlich heraus, dass wir an einem Punkt geraten sind an dem wir keine Ideen mehr haben.

Zum Sachverhalt:

Unser Sohn, ... am ... .1997 geboren, also jetzt auch nicht mehr ganz so jung, lebt noch bei uns Zuhause. Er hatte sich im Kindergarten stellenweise auffällig verhalten, mit Eintritt in die Schule ist dann ADS diagnostiziert worden. Mit dieser Diagnose gingen dann entsprechende Maßnahmen einher , wie psychologische Gespräche, Ergotherapie bis zur medikamentösen Behandlung. Durch die Grundschule ist er mit einer Empfehlung für die Realschule gekommen, auf die er selbst wollte, da seine Spielgefährten auch auf die städtische Realschule gingen. Mit den Übergang auf die weiterführende Schule war die Schulzeit ein Fiasko, verbunden mit einem zweifachen Schulwechsel. Zum Schluss hat er doch noch ein gutes letztes Jahr an der ... Gesamtschule, wo er die Fachoberschulreife erreichte.

Danach entschied sich ... für eine ...lehre, da Schule keine Option mehr war, die er euphorisch anging aber wie bei vielen Dingen die ... gemacht hatte folgte eine schnelle Ernüchterung. Nach ungefähr drei Monaten hat man Ihn von Seiten des Betriebes gebeten die ...lehre an den Nagel zu hängen, was er dann auch wg. der persönlichen Arbeitsbedingungen getan hat. Anschließend hatte sich dann doch überlegt die ... anzugehen mit einem praktischen Jahr in einer ... . Aber auch das hat ... letztendlich abgebrochen, obwohl wir Ihn natürlich bei allen auch folgenden Versuchen immer wieder unterstützt haben.

Es folgten weitere Beschäftigungen unter anderem bei Zeitarbeitsfirmen die sich in einem Zeitraum von 6 Monaten bis 2 Wochen bewegten. Wir haben das Gefühl, dass er sich einfach nicht ausreichend auf seine Arbeit und dann auch über einen längeren Zeitraum konzentrieren kann. Er ist in allem was er macht unorganisiert. Das hat definitiv auch mit seiner Diagnose zu tun. Damit eckt er an, und bekommt am Ende immer wieder die Papiere. Das nagt natürlich auch am Selbstwertgefühl eines jungen Menschen. Der Freundeskreis verändert sich, weil er im gewohnten Umfeld nicht mithalten kann. Mittlerweile hat er ein Schutzschild um sich aufgebaut, dass es nicht einfacher macht an Ihn heranzukommen. Er fühlt sich bei Kritik sofort persönlich angegriffen und geht oft in die Offensive (Selbstschutz). Jetzt macht er schon eine ganze Weile nichts mehr. Kommt zurück ins Haus wenn wir zur Nacht sind oder gehen und ist oft unterwegs wenn ich von der Arbeit komme. Damit geht er mir oftmals aus dem Weg und beschränkt den notwendigen Kontakt auf meine Frau. Dazu muss ich sagen, dass auch ich nicht viel mit ihm spreche. Soll heißen das Klima zwischen uns, ist auch nicht gerade das Beste. ... meint, ich reduziere Ihn auf die Arbeit die er nicht hat. Und da er da nicht in der Spur ist würde ich Ihn ignorieren. Ich meine, es ist schwierig mit ihm über seine Probleme zu sprechen ohne das es eskaliert, also lasse ich es bleiben. Und ich habe oft ein Problem damit über Nebensächlichkeiten zu sprechen, wenn mir andere Themen unter den Nägeln brennen.

Jetzt hat sich das über einen längeren Zeitraum so eingespielt und ist für uns Alltag. Trotzdem ist meiner Frau und mir klar, dass die Situation nicht so bleiben kann. Wobei wir immer gehofft haben, dass vielleicht die Zeit für uns spielt. Aber der Junge wird bald 24 Jahre und ist aufgrund seiner Situation schon lange nicht mehr Kindergeldberechtigt. Zudem wurden wir jetzt noch von der Krankenkasse in die Pflicht genommen die Beiträge für Ihn zu bezahlen. Wir wissen so gar nicht, wo wir noch ansetzen können und welche Anlaufstellen es für ... und uns noch gäbe.

Meine Frau hat mit unseren Sohn über die Kontaktaufnahme gesprochen, da sich Marcel gegebenenfalls auch helfen lassen müsste.

In der Hoffnung auf Tipps die uns weiterhelfen, bedanke ich mich schon jetzt bei Ihnen.

Gerne führen wir auch ein persönliches Gespräch mit Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen


...


 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 29. Januar 2020 12:59
An: ...
Betreff: Bitte um Termin

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir sind eine vierköpfige Familie aus .. und brauchen dringend Ihre Hilfe. Es ist eine solche Gemengelage, dass es schwer ist mit wenigen Worten zu beschreiben, worum es geht.

Ich versuche es kurz. Wir haben zwei Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren, wobei das ältere Kind, unsere Tochter ..., deutliche Verhaltensauffälligkeiten zeigt und mit ihrem Wesen und Temperament unser Familienleben derart auf den Kopf stellt, dass es überwiegend chaotisch ist, wir viel streiten, es immer laut wird und wir uns anschreien und wir nicht mehr weiter wissen.

Seitens der Schule war uns angeraten wurden, eine Diagnose erstellen zu lassen, da es auch sehr starke schulische Probleme und Konflikte gibt. Nach längerem Zögern sind wir diesem Wunsch nachgekommen. Die Schule blickte in Richtung ADHS. Zumindest das konnte nun mit der Diagnose ausgeschlossen werden, aber wir sind kein Schritt weiter, weil wir uns auch als Familie nicht gut verstehen und es viele Konflikte gibt und wir als Paar scheinbar keine Einheit bilden können und so unterschiedlich sind.

Allein schaffen wir das nicht und deshalb hätten wir gern bei Ihnen einen Termin. Es wäre toll, wenn das klappt.

Vielen Dank und freundliche Grüße,

...




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 6. Februar 2020 21:23
An: ...
Betreff: AW: Terminwunsch

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Wenn Diagnosen einen Nutzen hätten, dann wären Sie verboten. Da Diagnosen aber in der Regel keinen Nutzen haben, außer dass dann ein Ettikett auf einer leeren Flasche ist, die daurch aber nicht voller wird. Daher haben Diagnosen in unserer Gesellschaft einen solch hohen Wert.

Es geht im Mainstream unserer Gesellschaft nicht darum, etwas zum Guten zu verändern, sondern darum, einen Eintrag in den Krankenbericht zu machen, damit die Krankenkasse zahlt und der Rubel rollt, wie man früher so sagte.

Von daher halten wir uns natürgemäß nicht bei Diagnosen auf, sondern gehen gemeinsam mit unseren Klienten in Veränderungsprozesse.

Gerne sind wir Ihnen hierbei behilflich.

... 

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 28. Oktober 2019 10:33
An: ...
Betreff: Wir bitten um Unterstützung

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin 33 Jahre alt und lebe mit meinem Lebensgefährten und meiner Tochter, ... 13 Jahre, zusammen. Der Vater meiner Tochter und ich sind seit 10 Jahren getrennt und haben ein gutes Verhältnis, mit den Schwierigkeiten, die diese Situation manchmal mit sich bringt.

Seit einem Jahr leben wir mit meinem Lebensgefährten zusammen.

Seit einigen Jahren stellen wir nun schon fest, dass ... in sich unglücklich ist, in vielen Situationen wurde deutlich, dass sie Schwierigkeiten hat ihre Gefühle zu regulieren. Dies äußert sich in Wutausbrüchen und vielen anderen Situationen, die weit reichen.

Wir haben uns deswegen entschlossen eine Psychiaterin aufzusuchen. In mehreren Testungen wurde letztendlich festgestellt, dass sie unter einer emotionalen Störung leidet. Die Empfehlung wurde für eine stationäre Aufnahme gegeben mit anschließender Therapie. Leider weigert sich ... und ich versuche irgendeine Lösung auf diesem Weg zu erreichen.

Ich bin wirklich verzweifelt, meine Erziehung ist stets von Wertschätzung und Respekt geprägt, aber ich komme mit nichts mehr weiter.

Der Alltag ist kaum noch zu ertragen, noch schlimmer ist es geworden. Nun ist sie frech und respektlos zu meinem Lebensgefährten und dies macht alles noch schwieriger. Ich bin langsam am Ende meiner Kräfte und weiß nicht mehr wie ich mich verhalten kann und vor allem sehe ich, dass ... tiefe Ängste hat und ich ihr einfach nicht helfen kann. Sie äußert nun auch sehr intensiv, dass sie zu ihrem Vater ziehen möchte. Ich würde sie gehen lassen, jedoch möchte das der Vater nicht. Wir haben uns für das Wechselmodell, ab übernächster Woche entschieden. Leider reicht ihr dies nicht. Sie äußert sich anfällig über mich und respektiert keine Grenzen. Ich wünsche mir nur, dass Lena endlich ihr Glück findet und wir gemeinsam leben können.

Ich bitte Sie um Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 30. Oktober 2019 18:21
An: ...
Betreff: AW: Wir bitten um Unterstützung

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Die Diagnose "emotionalen Störung" hilft leider auch nicht weiter. Ebenso könnte man auch ein Sieb als krank diagostizieren, weil man darin kein Wasser transportieren kann.

Wenn Psychiater nicht mehr zu bieten haben, als platte Feststellungen im Stil eines Fernsehkochs und Psychiatrisierung einer Heranwachsenden, dann sollte man denen nicht das schwer verdiente Geld der Beitragszahler von Staats wegen hinterherwerfen.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 19. August 2019 19:31
An: ...
Betreff: Dringend Beratung gesucht

Sehr geehrter

Ich suche dringen jemand der mir helfen kann raus zu finden ob mein Sohn ads oder adhd hat ..

Ich würde mich sehr gerne über eine Nachricht freuen ...


Mit freundlichen grüssen

...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 19. August 2019 20:33
An: ...
Betreff: AW: Dringend Beratung gesucht

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

ADS oder ADHD, das sind Diagnosen, die hat man nicht, sondern die werden gestellt. Falls Sie so eine Diagnose gestellt haben wollen, wozu weiß ich nicht, können Sie sich an einen Kinderpsychiater wenden.

Falls Sie aber ein Problem lösen wollen, so zum Beispiel, weil Ihr Sohn "hyperaktiv" ist, dann sind Sie bei uns richtig, denn wir beschäftigen uns mit der Lösung von Problemen, während die Psychiater nur Etiketten und Medikamente verteilen, beides löst keine Probleme, von daher sind Psychiater eigentlich überflüssig wie ein Kropf.

Zur Zeit hätte mein Kollege freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

...


Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder und Jugendliche von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt in der Regel 2 bis 4 Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 


 

 



 

Gesendet: Sonntag, 13. Januar 2019 um 20:19 Uhr
Von: ...
An: ...
Betreff: Familienberatung
Sehr geehrter Herr Thiel,

meine jüngste Tochter (13 Jahre) ist an Anorexie Nervosa erkrankt. Unter dieser Situation leidet die ganze Familie. Das führt insbesondere dazu, dass unsere älteste Tochter (15 Jahre) sich vernachlässigt fühlt und Schwierigkeiten hat sich an Grenzen zu halten.

Daher bitte ich Sie um ein Gessprächstermin.

Freundliche Grüße

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 13. Januar 2019 21:26
An: ...
Betreff: AW: Familienberatung

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage. 

Bei der Symptomatik Anorexia nervosa (Magersucht) - so die Schulmedizin - liegt eine "gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Furcht vor Gewichtszunahme vor. Die Gründe für die Entsteheúng einer solchen "Störung" können sehr vielfältig sein. Das haben Sie sicher im Internet oder an anderer Stelle recherchiert.

Als Systemiker nehmen wir uns das ganze Feld vor, im dem die Betroffenen leben, schauen also nicht isoliert auf die "Kranke", wie es die Schulmedizin gerne tut und von daher naturgemäß oft nicht sehr hilfreich ist. Von daher sind Sie bei uns mit Ihren Sorgen sicher gut aufgehoben, was nicht ausschließt, wenn es erforderlich erscheint, einen Arzt zu konsultieren.

...


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 11. Dezember 2018 11:31
An: ...
Betreff: Frage

Hallo mein Name ist ...,

Ich suche eine Therapeutin meine Diagnosen sind:

mittelgradige Depression, Anorexie nervosa,bulimische Form, posttraumatische Belastungsstörung.

Ich war auch schon in in einer Therapie bei einer Kinder und jugendtherapeutin da ich jetzt leider 21 bin kann und darf sie mich nicht mehr behandeln deswegen muss ich mir jetzt eine neue Therapeuten suchen und bin auf Ihre Seite gestoßen.

Ich war auch vom 06.10 2018 bis zum 2.12 2018 in stationärer psychotherapeutischer Behandlung.

Deswegen wollte ich sie fragen ob sie noch Therapieplätze frei haben oder ob man sich bei ihnen auf die Warteliste stellen kann.


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 13. Dezember 2018 12:44
An: ...
Betreff: AW: Frage

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Falls Sie eine Psychotherapie machen wollen, weil Sie meinen, Sie wären psychisch krank, wenden Sie sich bitte an einen Psychotherapeuten. In der Regel wird dieser über Krankenkasse bezahlt.

Gerne können wir Ihnen unsere Hilfe außerhalb von Psychotherapie anbieten, das würde bedeuten, dass wir Sie nicht als "krank" definieren, sondern als Mensch in einer vermutlich schwierigen Lebensituation.

Wartelisten gibt es im Sozialismus und im staatlich verkrusteten deutschen "Gesundheitssystem", desorganisiert von der SPD. Bei bei uns müssen Sie nicht warten, bei uns ist der Kunde / die Kundin König/in, wir leben in der Gegenwart.

Gerne können wir Ihnen einen Termin anbieten.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 1. September 2018 09:22
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

Meine Schwester und ich wären sehr an einer Familientherapie mit meiner Mama interessiert. Ich bin gerade am Zunehmen nach einer zweijährigen Phase der Anorexie. Meine Schwester ist innerhalb des letzten Jahres sehr dünn geworden und hatte vorher schon viele Probleme mit sich und der Welt. Meine Mama leidet im Moment unter Angst- und Zwangsstörungen. Ich und meine Mama machen schon länger eine ambulante Therapie und meine Schwester sucht gerade nach einer Klinik oder ambulanten Therapie. Vor allem im Austausch mit meiner Schwester sind uns viele Punkte unserer Krankheit und sonstiger Probleme aufgefallen, die mit unserer Familiensituation zusammenhängen. Wir drei haben eigentlich ein sehr gutes Verhältnis, aber es gibt viele Punkte, die nie angesprochen und jetzt immer deutlicher zu Problemen werden. Deshalb kam der Tip einer Bekannten es mal mit einer geleiteten und geführten Mediation oder Familientherapie zu versuchen. Ich glaube es wäre sehr schwer, dass alles selber aufzulösen aber es wäre meiner Meinung sehr wichtig (vor allem für die Gesundung meiner Schwester). Ich bin 24 Jahre alt, sie 22 und meine Mama 47.

Könnten Sie uns dabei helfen und wie wäre Ihr Vorschlag?

Mit freundlichen Grüßen,

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 1. September 2018 18:37
An: ...
Betreff: AW: Familientherapie


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage und Ihre Schilderung der Situation.

Gerne können wir hier tätig werden.

Darf ich fragen, wo Ihr Vater in dem Szenario zu finden ist. Womöglich gibt es da auch ein Verbindung zu der Problematik.

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Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 3. Juli 2018 23:41
An: i...
Betreff: Die Geister, die ich rief.

Sehr geehrter Herr Thiel,

wir suchen Orientierung durch eine Beratung.

Unsere Frage: Sollen wir unserem Kind Ergotherapie "antun" oder uns gegen die "Diagnose" der Erzieherin wehren?

Zur Gescichte:

Unser Sohn (geb. Janur 2013) nässte plötzlich über einen Zeitraum von 4 Wochen regelmäßig nachts ein, nach fast 2 Jahren nahezu unfallfreier Trockenheit. Auf der Suche nach der Ursache, die meine Frau und ich nicht zu Hause sahen, fragte ich im Kindergarten ob "unser Kind denn
besonderem Stress in der Kita ausgesetzt sei, da er seit kurzer Zeit wiederholt einnässe?"(Unser Sohn ist in diesem Verhalten klischeehaft
männlich, Probleme werden alleine verarbeitet). Anscheinend fühlen sich die Erzieherinnen nun besonders berufen ihn zu beobachten und zu
beurteilen was gestern zur Empfehlung des Beginns einer Ergotherapie (wegen Verhaltensauffälligkeit) führte. Das verunsicherte meine Frau und
mich und wir möchten uns dagegen zur Wehr setzen(respektive die Nicht-Aufnahme einer Therapie entsprechend vertreten können). Ich habe
vor ein paar Jahren "Kindheit ist keine Krankheit" von Dr. Michael Hauch aus Düsseldorf gelesen und fand das erlebte Szenario fast perfekt
beschrieben in diesem Buch wieder (Empfehlung eines Therapeuten etc.) und deshalb wollen wir unser Kind ungern in die Mühlen der Therapie
reinwerfen, da wir die Ansicht vertreten, dass sich alles innerhalb eines normalen Rahmens abspielt. Uns ist bewusst, dass Eltern einen
rießigen blinden Fleck auf das Verhalten ihrer eigenen Kinder haben, daher auch die Unsicherheit. Wir sehen die Ursache der
Verhaltensauffälligkeit unseres Kindes jedoch im Tagesablauf des Kindergartens verortet. Von 7.00 Uhr bis 9.30 Uhr nach dem Frühstück
sind die Kinder mit Stillsitzen beschäftigt, erst danach werden die Spielecken geöffnet und dass freie Spiel kann beginnen. Meine Frau und
ich bemängeln, dass dem Bewegungsdrang von Jungen in der Kita zu wenig Raum gegeben wird. Das äußert sich beispielsweise darin, dass die
Klamotten des jüngeren Bruders (andere Gruppe) regelmäßig "schön" dreckig sind und der Große sich schon über zu wenig Freiluftaufenthalte
beschwert hat; bei uns(!).

Im Elterngespräch wurde das (plötzlich verhaltensauffällige) Kind noch gelobt für seine vielseitigen Interessen, seinen überdurchschnittlichen
Umgang mit Stift und Schere, sein großes Allgemeinwissen, welches auch er auch gerne mitteilt , sein Lieblingshobby zuhören (mit stundenlanger
Ausdauer) wenn eine Geschichte vorgelesen wird, etc. etc. Eine Sonderbehandlung hat unser Großer bei den Mahlzeiten erfahren, da er
hier ausgeprägt (wie zu Hause auch) zum Quatschmachen neigt und sich und andere regelmäßig vom Essen abhält, weswegen er (mehr oder minder
dauerhaft) einen Einzeltisch mit einer Erzieherin besetzt.

Noch ein paar subjektive Fakts von denen wir ausgehen, dass diese den Hintergrund beleuchten.

Fernsehschauen: 2x10 min pro WE seit 16 Monaten, vorher gar nicht, Fernseher hat einen eigenen Raum unterm Dach.

Regelmäßiger Tagesablauf; Ja, gemeinsame Mahlzeiten mit allen Familienmitgliedern

Gleichmäßige Bettgehzeiten zw. 19.00 und 19.30 Uhr.

Zu 90 % Gute Nacht Geschichte durch uns Eltern an jedem Abend.

Letzte Woche bei der U9 beim Kinderarzt gewesen. -> Alles Gut.

Wir hoffen auf baldige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. Juli 2018 10:36
An: ...
Betreff: AW: Die Geister, die ich rief.

Sehr geehrter Herr ...,

wie Sie vermutlich richtig anmerken, haben Sie offenbar Geister gerufen, die Sie nun erst mal nicht los werden.

Das ist so ähnlich, als wenn Sie mal nackt durch die Stadt laufen, da haben Sie am nächsten Tag auch Stress an der Backe.

Ihre Frage beim Kindergarten, ob "unser Kind denn besonderem Stress in der Kita ausgesetzt sei, da er seit kurzer Zeit wiederholt einnässe?", dürfte einen Abwehrreflex bei den Erzieherinnen hervor gerufen und überschüssige Energien freigesetzt haben, die nun auf das Kind (Indexpatient) und auch auf Sie gerichtet sind.

Damit das alles einen Sinn macht, der die Erzieherinnen nicht ängstigt, muss das Kind irgendwie krank oder wenigstens behandlungsbedürftig sein.

Ist es aber krank und behandlungsbedürftig, braucht es eine "Therapie", hier in diesem Fall offenbar eine sogenannte Ergotherapie, jedenfalls irgendwie eine "Therapie", denn wenn eine Therapie beginnt, wird die Diagnose zur Wirklichkeit. Beginnt keine "Therapie", dann könnte man meinen es handle sich um ein Bagatellproblem oder vielleicht sogar überhaupt kein Problem.

In Deutschland werden jedes Jahr einige Tausend "Therapien" durchgeführt, damit die Diagnose bestätigt wird. Vermutlich werden jedes Jahr einige Tausend Menschen durch "Therapien" dauerhaft arbeitsunfähig, ohne Therapie, wären sie dagegen nach wenigen Wochen wieder arbeitsfähig geworden. Aber irgendwie müssen doch die hohen Krankenkassenbeiträge einen Sinn haben, wenn man ohne Krankenkasse gesund werden kann, wozu braucht es dann Krankenkassen und Krankenkassenbeiträg?

Müssten die Bürger/innen und Bürger "Therapien" selber direkt bezahlen, also nicht über den kostenverstärkenden Umweg über die Krankenkassen, dann gäbe es vermutlich 80 Prozent weniger "Therapien" und die Menschen wären wesentlich gesünder. So weit meine Sicht der Dinge auf das krankenpolitische System.

Doch wie kann nun das konkret vorgetragene Problem gelöst werden? Als systemischer Berater und Therapeut sage ich natürlich, da brauchen Sie einen guten Systemiker, der gemeinsam mit Ihnen, den Erzieherinnen und anderen relevanten Personen das "Problemfeld" auflöst.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. Juli 2018 19:40
An: ...
Betreff: Re: Die Geister, die ich rief.

Sehr geehrter Herr Thiel,

vielen Dank für Ihre Zeilen.

Wir wohnen in ... und arbeiten beide in ... .

Das bei einer Nachfrage, die auf Zusammenarbeit ausgerichtet ist, in meinen Augen ein Abwehrreflex entsteht hätte ich mir nicht träumen lassen, aber so ist nun mal die Lage. Ich möchte das Thema wieder vom Tisch kriegen und meinen Jungen so lassen wie er ist und bin gerne bereit eine Stunde Beratung in Anspruch zu nehmen, um einen Punkt zu setzen beim Kindergarten falls das Thema aktiv weiterverfolgt wird. Welchen Vorlauf haben Sie bei Ihrer Terminplanung?

...

Mit freundlichen Grüßen

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 4. Juli 2018 21:28
An: ...
Betreff: AW: Die Geister, die ich rief.

Sehr geehrter Herr ...,

ob die Lage so ist, weiß ich nicht, es ist aber meine Hypothese.

Gucken Sie sich doch den Zoff mit Seehofer und Merkel an, da muss auch keiner zur Ergotherapie.

Ich empfehle Ihnen nun erst mal Gelassenheit oder wie es in einem Buchtitel heißt:

Wie Sie durch Nicht-Wollen und Nicht-Tun alles erreichen.


Der Inhalt des Buches ist allerdings wenig fundiert. Aber manchmal reicht es, einen Buchtitel zu lesen und sich den Rest der Lektüre zu ersparen.


Entspannen Sie sich und wenn Ihnen langweilig wird, gucken Sie einen netten Fernsehbeitrag an, bei dem ich mitgewirkt habe.


Ein bisschen Spaß muss sein

Wildsäue und Gurkentruppe

„Wildsäue“ und „Gurkentruppe“ - letzter Ausweg Neuwahl? Peter Thiel - Systemischer Therapeut therapiert die Bundesregierung - bei "2 plus Leif" am 21.06.2010 auf SWR. Mit dabei: Cem Özdemir, Bündnis 90/Die Grünen, Bundesvorsitzender und Peter Altmaier, CDU, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion

https://www.youtube.com/watch?v=qW5SfDK367M



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel




 

 

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