Cannabis

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 



 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 17. April 2019 11:07
An: ...
Betreff: Systemische Therapie, Termin

Guten Morgen lieber Herr Thiel,

ich wende mich in folgender Situation an Sie.

Ich bin 36 Jahre alt, arbeite als ... und lebe mit meiner Familie (Ehemann, 2 Töchter, 11 und 6 Jahre alt) in ... .

Im Sommer 2018 hat mein Mann nach Jahrzehnten der Drogensucht (seit seinem 20. Lebensjahr "nur" noch Cannabis) endlich einen entscheidenden Schritt gewagt sich in Therapie zu begeben. Er ist ... und hat damit einem speziellen Programm folgen dürfen, dass 3 Monate lang in  ... stattgefunden hat ... . Während dieser intensiven Zeit haben verschiedene Kellerleichen den Weg ans Tageslicht (z.b. Missbrauch in der Kindheit und mehrmalige Untreue mir gegenüber) gefunden. Die Zeit zwischen uns vor seiner Abreise war teilweise sehr heftig, dass ich ihn wochenlang überhaupt nicht vermisst habe, einfach nur die Ruhe und Entspanntheit mit meinen Kindern genießen konnte.

Der Therapiefortschritt, seine Ehrlichkeit und sein Einsehen, wir haben uns dreimal pro Woche für 20 min gehört, hat auf die Distanz von ... km eine Nähe und Zuneigung zwischen uns entstehen lassen, die wir eigentlich so noch nie hatten. Absolute Verbundenheit. Im September ist er zurückgekehrt, guten Mutes, das Programm weiter zu verfolgen, eine Nachsorge zu machen. Das hat leider alles nicht stattgefunden. Der Alltag war allzu schnell wieder einnehmend.
Er ist laut ihm selbst noch immer clean und nimmt unregelmäßig an einem NA Treffen teil. Aber die selben alten Muster sind so hart, dass wir ganz leicht wieder abrutschen in alte Dialoge, in schlechte Kommunikation. Er will gern vermeiden, die schmerzvollen Dinge anzuschauen, so entsteht ein eisiges Schweigen und ich weiß überhaupt nicht, wie es ihm geht. Damals hat er mir von ...  aus erzählt, dass sie dort eine Aufstellung gemacht hatten, bei der herauskam, dass der Mensch, der ihn jahrelang missbraucht hat, zwischen uns stand. Und ich denke, der steht noch immer dort.
Er steht seit Monaten auf einer Warteliste für Psychotherapie. Aber das dauert und dauert. Hier wird es nicht besser, worunter vor allem meine große Tochter leidet, der er mit großer Härte begegnet. Meiner Meinung nach, ist es die Härte mit der er sich selbst begegnet. Für sie habe ich heute ein Gespräch im Beratungszentrum ..., für eine Kindergruppe, deren Eltern an einer psychischen Krankheit leiden. Ich hoffe, dass damit ihr Druck etwas kanalisiert werden kann. Die Situation der Beiden ist sehr eingefahren.

Lange Rede, einiges an Sinn. Ich bin sehr interessiert an Systemischer Therapie. Gäbe es die Möglichkeit, dass wir an dieser Stelle mal zusammen kommen? Vielleicht nur für mich vielleicht für ihn, oder uns beide, oder die ganze Familie. Wie genau würde dies funktionieren, zwecks der Finanzen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 21. Januar 2019 13:39
An: ...
Betreff: Wir brauchen Hilfe

Sehr geehrter Herr Thiel,

es geht nicht um mich, sondern um meinen Sohn und seine Freundin, 20 und 19 Jahre jung, Eltern einer 12 Monate alten Tochter.

Als wenn das nicht kompliziert genug wäre, wenn so junge Menschen Eltern werden, kommen bei meinem Sohn psychische Probleme, die bis vor Kurzem noch mit einer Abhängigkeit von Cannabis verstärkt wurden, dazu. Die junge Mutter kommt aus einer Familie, in der Männer nur zum „Kindermachen“ und anschließend „zahlen fürs Kind“ gut sind, ansonsten machen Männer nur Stress und wollen einem die Kinder weg nehmen. Von Anfang an wurde gegen die Beziehung der beiden gearbeitet, zu meinem Entsetzen sogar von der Familienhelferin.

... wollte es anders. Aber durch die Umstände droht sie in dieses Muster zu rutschen.

Mein Sohn hatte große Schwierigkeiten mit der plötzlichen Verantwortung umzugehen. Er hat sich aber in Behandlung begeben und konsumiert seit kurzem auch kein Cannabis mehr. Er scheint endlich „die Kurve“ zu bekommen, hat realistische Pläne für die Zukunft. Aber die junge Mutter ist durch die vergangenen Monate nachvollziehbarer Weise am Ende und spielt mit dem Gedanken alles hinzuschmeißen.

Beide leiden sehr unter der Situation. Ich kann nicht einschätzen, ob überhaupt noch etwas zu retten ist.

Am Rande sei erwähnt, dass ich nicht mehr weiß, wie ich helfen kann. Auch ich bin am Ende. Diese drei jungen Menschen liegen mir sehr am Herzen und ich bin voller Mitleid. Die drei leben bei mir und meinen Mann. Ich habe, wir haben versucht zu begleiten und zu entlasten, aber es hat nicht gereicht.

Mein Sohn ist bereit an der Beziehung zu arbeiten und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei seiner Freundin bin ich mir nicht so sicher, sie kann diese Frage nicht beantworten (depressive Phase?).

Ich hoffe sehr, dass Sie helfen können und ich ... überzeugen kann, es zu probieren und würde mich über einen zeitnahen Termin für die beiden freuen.


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 16. Juni 2018 14:22
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, Töchter M..., 15, und T, 19 und ich, überlegen gerade, ob uns eine Familientherapie helfen könnte. Ein harmonisches Zusammenleben ist aktuell nicht möglich (und war es noch nie), T... bringt uns an den Rand der Verzweiflung, ihre Kifferei macht es nicht besser. Der Vater ist im letzten Jahr mit 50 Jahren verstorben, Heroin und Alkohol waren der Grund. Wir haben uns allerdings schon getrennt, als M 8 Monate war.

Das alles macht es nicht einfach, ich bin und war nicht nur alleinerziehend, sondern alleinverdienend.

Jetzt habe ich T... rausgeworfen, nachdem sie mich ständig beschimpft ("verreck doch endlich", "fick dich" etc. Vorwürfe wie "Du hast mein Leben versaut" oder "Du kümmerst dich nicht und hast es nie getan", was faktisch einfach Käse ist). In ihrer Wahrnehmung ist das wohl alles wirklich so und das hat ja auch einen Grund, den es zu finden gilt. Aktuell fühlt es sich so an, als würden wir es alleine nicht lösen können. M.... leidet extrem an der Situation und der Angst, jetzt auch noch ihre Schwester an die Drogen zu verlieren.

...

 

 

 

 


 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 11. Juni 2018 07:33
An: i...
Betreff: Familienherapie noch Termine frei?

Sehr geehrter Herr Thiel,

auf der Suche nach Hilfe im Internet habe ich ihre Homepage gefunden.

Wir brauchen zur Zeit Unterstützung bei der Bewältigung von vielen Problemen.

Wir das sind mein Mann ... 47 Jahre, unsere Tochter Paula 15 und ich ... 43 Jahre alt.

Unsere älteste Tochter ... 18 Jahre befindet sich zurzeit in ... sie ist dort in einer Langzeit Reha.

Sie ist Cannabisabhängig. In ihrer Therapie lernt sie viel über unsere Familien Muster die sie zur ihrer Abhängigkeit geführt haben soll. Unsere Treffen sind ganz viel damit belastet, dass sie uns unterschwellig die Mitschuld an ihrem Werdegang der Abhängigkeit gibt.

Es ist so schwierig für und das zu verstehen. Wir brauchen parallel einfach jemanden der uns professionell unterstützt und beraten kann.

Ich hoffe sie haben noch Kapazitäten frei.

Mit Freundlichen Grüßen

...

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 20. April 2018 16:47
An: ...
Betreff: Anfrage Beratung

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich befinde mich gerade mit meiner Kleinfamilie in einer akuten Krisensituation. Mein Mann ist Cannabisabhängig und das schon seit 18 Jahren. Ich weiss von der Problematik auch schon seit wir uns kennen (und das ist mittlerweile 10 Jahre), habe immer gedacht dass ich damit umgehen kann oder er sich ändern wird, wenn wir Kinder haben und dass ich damit leben kann, wir haben geheiratet und vor einem Jahr eine wundervolle Tochter bekommen. Dieses Ereignis hat mich verändert und mir ist bewusst geworden, dass mein Mann sich niemals ändern wird, nicht wenn ich nicht etwas ändere. Also bin ich vor knapp zwei Wochen zu Verwandten gegangen und spreche über Trennung.

Ich weiss momentan einfach nicht mehr was ich noch tun kann, wie es weiter gehen soll und es ist eine absolut anstrengende Situation für uns drei. Können Sie mir weiterhelfen, sind Sie der richtige Ansprechpartner in dieser Angelegenheit?

mit freundlichen Grüßen und Ihnen ein sonniges Wochenende

...


 

 

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