Ausweglose Situation

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:  ...
Gesendet: Sonntag, 13. November 2022 13:17
An: ...
Betreff: Lebensberatung?

Sehr geehrter Herr Thiel,

auf der Suche nach Hilfe in meiner momentanen Situation bin ich auf Ihre Seite gestoßen.

Ich bin 55 Jahre alt und habe mich wegen eines anderen Mannes vor 5 Jahren von meinem Mann und meiner Familie getrennt. Meine beiden Töchter sind jetzt 18 und 20 Jahre alt. Zur damaligen Zeit waren sie 13 und 15 Jahre alt und ich habe ihnen und auch meinem Exmann durch die Trennung viel Leid zugefügt.

Vor gut anderthalb Jahren bin ich aus ... weggezogen und wieder nach ..., meiner alten Heimat, gezogen. Hier habe ich ein Grundstück und habe mit meinen Partner, der ... ist, ein Haus in Eigenleistung gebaut bzw. bauen es immer noch.

Aus meiner Sicht trinkt mein Partner und ich komme mit der ganzen Situation nicht zurecht. Mein Partner ist der Meinung, dass er kein Alkoholproblem hat und er möchte sich auch nicht ändern. Wenn, dann habe ich ein Problem, so seine Meinung. Ich möchte mich trennen, weiß aber nicht, ob das der richtige Weg ist. Es hängt so viel daran, das Haus, das mir zwar offiziel gehört, er aber so viel Arbeit reingesteckt hat.

Meine Kinder, die ihn nicht mögen.

Ich habe Angst vor dem Alleinsein, bin aber unglücklich in meiner jetzigen Situation. Ich weiß nicht mehr, was richtig oder falsch ist.

Wahrscheinlich ist auch das Alkoholproblem nicht der wahre Grund für meinen Trennungswunsch. Vielleicht habe ich mit der Trennung von meiner Familie auch noch nicht abgeschlossen. Meine Kinder und sogar mein Exmann sind zum Glück für mich da, aber diesen Weg muss ich ja alleine bestreiten. Ich bin verzweifelt und geplagt von meinem schlechten Gewissen meinem Partner und auch meiner Familie gegenüber.

Ich habe das Gefühl, ich kann nicht mehr klar denken und sehen und bitte Sie um Unterstützung.

Das hört sich alles sehr banal an, ist aber für mich eine ausweglose Situtation.

Wenn Sie meinen, es ist hilfreich, würde ich mich über Ihre Hilfe freuen.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 13. September 2021 16:40
An: ...
Betreff: Ausweglose situation

Hallo Herr Thiel,

Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, denn mein ganzes Leben scheint gerade völlig aus den Fugen zu laufen.

Ich heiße Nadja Plietsch (Name geändert) und bin 34 Jahre alt, zu mir gehören meine zwei Kinder. Mein Sohn ..., 8 Jahre alt und meine Tochter ... 11 Monate alt.

Ich bin in einer schwierigen Beziehung mit dem Vater meiner Tochter.

Er arbeitet in ... und eigentlich hatten wir im Oktober vor alle gemeinsam in ... ein neues Leben zu starten. Ich habe die von mir derzeit gemietete Wohnung bereits zum 31.10.21 gekündigt. Der Chef von meinem Partner hatte und eine Wohnung in ... zur Verfügung gestellt als Betriebswohnung. Dies hat er nun aus aktuellem Anlass zurück gezogen.

Nun kam es zu einem sehr heftigen Streit zwischen mir und meinem Partner und dieser hat ziemliche Kreise gezogen.
Sein Chef möchte uns nun diese Wohnung nicht mehr zur Verfügung stellen.

Die Wohnungssuche ist jedoch nicht so einfach, auf dem Wohnungsmarkt in ... eine bezahlbare Wohnung zu finden ist so ziemlich unmöglich. Dazu kommen noch viele weitere Probleme.

Ich bin in einer wirklich verzweifelten Situation und ich habe solche Angst ab 01.11. Mit zwei Kindern auf der Straße zu sitzen. Denn meine jetzigen Vermieter möchten meine kündigung nicht zurück nehmen. Da die Stimmung hier, seit dem Streit mit meinem Partner hier am eskalieren ist. Von seitens der Vermieter.
Es wird die Polizei gerufen, wenn er uns am Wochenende besuchen kommt und versucht ihm ein Hausverbot auszusprechen.

Ich weiß überhaupt nicht mehr wo ich anfangen soll, denn die Situation zu dem Kindsvater meines Sohnes ist auch sehr angespannt und geht hin bis zum indirekten Stalking mir gegenüber.

Diese ganzen Probleme, vorallem das mit der Wohnung muss dringend geklärt werden. Ich befinde mich jedoch in einem so tiefen Loch voller Verzweiflung und Angst, dass ich dies nicht alleine schaffe.

Ich habe leider keinerlei familiären Rückhalt und bin mit zwei Kindern völlig auf mich alleine gestellt.

Ich schaffe es gerade nicht mein Leben zu sortieren, ich kann nicht mehr schlafen und auch nicht wirklich essen. Ich habe keine Ahnung wie lange ich diesen Zustand noch durchhalte.

Das war nur ein kleiner Auszug meiner derzeitigen Situation.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 2. Oktober 2020 11:55
An: ...
Betreff: Familienberatung

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich sehe mich momentan in einer ausweglosen Situation. Ich weiß dass meine/unsere Problematik schon länger besteht, bin aber der Meinung, ich/wir schaffen das nicht mehr alleine.

Ich bin 37 Jahre alt, bin verheiratet, hab eine 3-jährige Tochter, 2 Stiefkinder und die Ex-Frau meines Mannes. Diese Konstellation ist zunehmend mein Problem! Oder ich steigere mich da rein...

Außerdem ist mein Arbeitspensum seit längerem so hoch, dass ich meine Tagesplanung meist nicht umgesetzt bekomme. Muss dazu sagen, dass ich mir das Pensum jeden Tag selbst setze. Denke, dass ist mitunter ein Grund, warum ich mittlerweile oft gereizt bin und eine gewisse Aggressivität in mir habe.


Ich war früher ein so lebenslustiger Mensch, nichts konnte mich aus der Ruhe bringen. Zwar ein uneingeschränkter Perfektionist, aber das hat mich nie belastet, mittlerweile schon! Ich hatte Spaß am Leben, heute nervt mich alles! Eigentlich habe ich in meinem Leben alles, was ich immer haben wollte und dennoch bin ich unzufrieden. Ich sehe mich stellenweise selber als Belastung für meine Mitmenschen. Anfänge einer Depression, schon mittendrin...?

Ich habe eine Menge „seelischer“ Baustellen und suche Hilfe, möchte zu mir selbst finden und mein Leben wieder ordnen, mit allem was dazugehört, gerade auch für meine kleine Tochter!

Vielen Dank für Ihre Zeit! In Erwartung einer Antwort

freundliche Grüße

...

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 31. März 2020 13:25
An: ...
Betreff: Anfrage

Hallo Herr Thiel,

ich stecke in einer ausweglosen Situation.

Das Ganze hat wohl schon vor einer Weile begonnen.

Wir sind eine 5 köpfige Familie mit 2 Töchtern und einem Sohn. Im Alter von 5, 8 und 11, meine Frau ist 38, ich 47, wir sind seit 16 Jahren zusammen und verheiratet.

Meine Frau will sich von mit trennen da sie keine Gemeinsamkeiten und Gefühle mehr für mich empfindet.

Es hat wohl schon vor 7 Jahren mit dem Abbau der Beziehung begonnen.

Letzten August hatte sie einen Seitensprung, den ich nie wirklich verkraftet habe.

Durch mein Verhalten treibe ich sie immer weiter fort.

Momentan haben wir beschlossen uns noch nicht scheiden zu lassen, und leben neben einander her. Das heißt nachts räumlich getrennt.

Ich drehe mich gefühlsmäßig im Kreis. Mein Wunsch wäre, dass wir auf Basis unserer auch guten Vergangenheit wieder einen Weg finden, der uns alle voran bringt. Und die Rückschritte enden.

Ich habe mit meiner Frau noch nicht darüber gesprochen dass ich sie anschreibe.

MfG ...

 


 

 

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