Antidepressiva

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 12. August 2020 11:02
An: ...
Betreff: Therapieanfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich habe im Netz nach einem Psychologen für meinen Sohn (17 Jahre, er hat noch einen Bruder, 14 Jahre)) und Familie gesucht und bin durch Ihre Arbeitsschwerpunkte auf Sie aufmerksam geworden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen nicht zu viel Zeit nehme, wenn ich die Situation kurz beschreibe.
Ein Arztbrief des SPZ der Uniklinik ... habe ich Ihnen beigelegt. Nach einem Telefonat mit der dort zuständigen Psychologin und dem Zustand unseres Sohnes, wissen wir um die Dringlichkeit einer Therapie, Zu seiner diagnostizierten Depression ist kontrollierte Wut hinzugekommen, insofern kontrolliert, als dass er anderen Personen nichts antun möchte und auch nichts zerstört. Ich begleite ihn rund um die Uhr, bin aber aufgrund meiner eigenen Erkrankung selbst sehr erschöpft und muss bis zu einem gewissen Grad im Homeoffice zwingend arbeiten. Seit ca. einer Woche nimmt er Antidepressiva (Amitryptilin-neuraxpharm) Ich möchte Sie herzlichst bitten, mich zeitnah anzurufen.


Mit besten Grüßen und Wünschen

...


 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 18. November 2019 19:47
An: ...
Betreff: Terminanfrage Paarberatung

Guten Abend Herr Thiel,

es ist sehr schwer für mich diesen Schritt zu gehen, aber wenn unsere Ehe fortbestehen soll, dann benötigen wir dringend Hilfe.

Mein Mann (33) und ich (34) stecken auf Paarebene ziemlich fest.

Wir haben zwei gemeinsame, wundervolle Kinder mit 3 und 1 Jahren, mein Mann hat noch einen achtjährigen Sohn aus früherer Beziehung, der jedes zweite Wochenende bei uns ist.

Anfang des Jahres haben wir ein Haus gekauft und ab Mai 2020 dürfen wir endlich mit den Renovierungsarbeiten beginnen.

Mein Mann ist zufrieden in seinem Job als ..., wenngleich es gerade jetzt zum Ende des Jahres etwas stressiger ist.

Ich stecke mitten in meinen zweiten Elternzeit Jahr, wo ich unseren jüngsten betreue und als Tagesmutter noch den Sohn ... als Tageskind mit aufgenommen habe.

Das klingt alles erstmal schön und nach einem ganz erfüllten Leben....

Leider hatte ich diesen Sommer zum ersten Mal in meinem Leben eine Phase, in der ich mich von all meinen Aufgaben und Pflichten überwältigt gefühlt habe und relativ lang gebraucht um zu erkennen, dass meine Unzufriedenheit an mir liegt. Ich habe leider versucht meinen Mann zur Verantwortung zu ziehen und sein Handeln und Nichthandeln dafür verantwortlich gemacht. Er hat schnell gemerkt, dass er mich nicht zufrieden stellen kann und "aufgegeben".

Als mir dann bewusst wurde, dass es an mir liegt und ich ihn um Hilfe gebeten habe, konnte er sich nicht mehr auf mich einlassen.

Aus dieser Abwärtsspirale kamen wir nicht mehr raus, bis es an einem Abend handgreiflich eskaliert ist und er für drei Wochen bei seiner Mutter eingezogen ist.

Ich habe diese Zeit intensiv genutzt und mich viel mit dem Thema Achtsamkeit und Glück befasst und fest gestellt, dass ich es schaffen kann, wieder auf einen guten Weg zu kommen. Vor allem aus dem einen Grund, weil ich meinen Mann liebe.
Er wiederum konnte sich nur schwer aufraffen und sich und unsere Ehe reflektieren.

Trotz allem ist er nun seit drei Wochen wieder bei uns zuhause, sein Ansporn waren und sind die Kinder.

Unsere Beziehung stagniert leider weiterhin. Wir funktionieren als eigenständige Personen, als Eltern, aber als Paar überhaupt nicht.

Ich versuche ihn zu verstehen, ihm meinen Weg aufzuzeigen, mit ihm ins Gespräch zu kommen.... Er lehnt alles ab.
Ich habe das Gefühl, alles, was aus meiner Richtung kommt, wird als böse gesehen. Wenn ich ihn auffordere mich mit den Kindern zu unterstützen, sieht er nur seinen Stress damit und dass sein Verlangen nach Ruhe und Entspannung dabei auf der Strecke bleibt.

Wenn ich Zeit mit ihm als meinen Mann verbringen will, ist er nur müde und hat keine Lust sich am Abend auch noch mit mir auseinander zu setzen.

Was sicherlich auch erwähnenswert ist ist, dass mein Mann seit Jahren Antidepressiva nimmt, leider nicht von einem Therapeuten begleitet wird.

Ich weiß nicht, ob das auch eine Rolle spielt, aber mittlerweile weiß ich absolut nicht mehr, warum er so negativ eingestellt ist und mir nicht mal sagen kann, ob er mich noch liebt....

Ich sehe also keinen Weg mehr, außer einen Blick von außen, der uns hilft uns wieder auf eine verständnisvolle Ebene zu gelangen, auf der Kommunikation wieder möglich ist.

In Hinblick auf das große Projekt Haus und selbstverständlich das Wohl der Kinder, wäre ich Ihnen sehr dankbar für eine Antwort und evtl auch gleich einen Termin, an dem wir UNS anpacken können.


Hoffnungsvolle Grüße,

...

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 9. August 2019 09:55
An: ...
Betreff: Paartherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich brauche Ihre Hilfe. Meine Frau macht was sie will, so ich die Familie nicht mehr ernähren kann. Mir fehlen 1000€ pro Monat. Ich kann keine Kredite mehr aufnehmen und hab für diesen Monat noch 10€ in der Tasche. Mein Frau macht gerade Urlaub bei Freunden in ..., jetzt ist sie bei Ihrer Tochter.

Mir wird von Arzt und Vorgesetztem dringend empfohlen für 2 Wochen an die See zu fahren, weil ich psychisch völlig im Eimer bin. Laut Ihr hab ich kein Geld dafür, das gehöre der Familie. Ich nehme Antidepressiva. Aber das ist ihrer Meinung nach nicht ihr Verschulden. Ich soll Manager werden und mehr Geld verdienen. Am besten in ..., weit weg.

Bitte, wir brauchen dringend Hilfe.

...

 

 

 

home