Angst

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 







-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. März 2018 18:59
An: ...
Betreff:

Sehr geehrter Herr Thiel,

meine Frage ist folgende. Brauche ich bei Ihnen eine Überweisung vom Hausarzt, oder kann ich mit Karte kommen. Wie lange sind die Wartezeiten?

Wir haben zwei verschiedene Angelegenheiten. Mein Sohn hat Angst vor Mathematik und daraus entstehen gewissen Konflikte und Streitgespräche.

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Viele Grüße

...

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. März 2018 19:31
An: ...
Betreff: AW: Angst vor Mathematik




Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Da hier anscheinend niemand krank ist, Angst vor Mathematik ist zur Zeit als Krankheit noch nicht anerkannt, ist die Krankenkasse wohl nicht zuständig.

Ob der neue Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) es schaffen wird, dass mehr Störungsbilder als bisher als Krankheiten anerkannt werden, ist ungewiss.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gr%C3%B6he



Mir scheint, mit der SPD hätten wir bessere Chancen, dass mehr Störungsbilder als Krankheiten anerkannt werden. Die SPD ist sehr erfinderisch, wenn es darum geht, noch mehr Menschen als bisher krank zu machen, denn nur kranke Menschen haben einen Anspruch auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Der SPD ist es ein Herzensanliegen, dass viel mehr Menschen als bisher krank werden, denn nur so können noch mehr Arbeitsplätze im staatlichen Krankensystem auf Kosten der Beitragszahler geschaffen werden und das wiederum sichert Wählerstimmen für die SPD. Das Beste wäre daher, dass alle Menschen krank würden, dann würden alle diese kranken Menschen nur noch SPD wählen. Leider wird es dann keine Beitragszahler mehr geben, da ja dann alle dank der SPD krank sind und keiner mehr Beiträge einzahlt, die die Kranken dann verbrauchen können. Die Kranken, so die paradoxe Situation, verweigern dann also die Zahlung an die Krankenkasse und damit an sich selbst. Denn eins ist sicher 80 % des Geldes, dass die Beitragszahler zahlen, kriegen sie im Krankheitsfall als geldwerte Leistung zurück, 20 % geht an die Krankenkassenbüroktatie, die so Gott uns helfe, uns noch mindestens 1000 Jahre erhalten bleiben möge, wer von uns verzichtet schon gerne auf seine chronische Krankheit.

...

 

 

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 31. Januar 2018 16:26
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich wollte fragen wie lange die Wartezeit bei Ihnen ist. Ich überlege ob es sinnvoll ist mit meinem Mann eine Eheberatung in Anspruch zu nehmen. Macht es auch Sinn wenn ich erstmal alleine kommen würde? Woe ist üblicherweise der Ablauf?

Herzliche Grüße,

...






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 31. Januar 2018 19:24
An: ...
Betreff: AW: Anfrage


Sehr geehrte Frau ... ,

Danke für Ihre Anfrage.

Sie können allein oder auch gemeinsam mit Ihrem Mann kommen. Es ist auch möglich, dass Ihr Mann erst mal allein kommt, Männer sind oft sehr ängstlich, da kann es gut sein, dass sich Ihr Mann erst mal vergewissert, dass er bei uns nicht misshandelt wird.

Der Ablauf richtet sich nach den Bedürfnissen unserer Klienten.

...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. Januar 2018 13:27
An: ...
Betreff:

Guten Tag Hr. Thiel,

Ja, wie fange ich ... mein Mann und ich streiten uns des öfteren. Wir haben zwei kleine Kinder (4 Monate und 22 Monate).

Ich bin zu dem Entschluss gekommen ob es nicht besser wäre sich zu trennen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Allerdings weiß ich nicht, wie ich das mit 600€ Elterngeld schaffen soll - eine Wohnung finanzieren und den Lebensunterhalt. Derzeit wohnen wir gemeinsam in unserem Haus. Mein Mann hat im Grundbuch mehr Anteile als ich.

Am liebsten wäre mir eine paartherapie, aber ich denke mein Mann ist dazu nicht bereit.

Und so weiter machen wie bisher kann ich nicht mehr, auch wenn es nicht das ist was ich mir wünsche.

Was kann ich als nächste tun?

Liebe Grüße ...





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 29. Januar 2018 14:55
An: ...
Betreff: AW: paartherapie


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Es ist nicht selten so, dass Männer vor dem Wort "Paartherapie" erschrecken, weil sie denken, da sollen sie umtherapiert oder umerzogen werden.

Zudem haben Männer oft Angst vor Nähe und das Wort "Paar" erschreckt sie daher eher als das es zusammenführt.

Kurz gesagt, Männer sind einsame Wölfe, die keine Hilfe brauchen, außer die vom Lokomotivführer, wenn sie sich nach einer Trennung auf die Gleise stellen, um die für sich einzig denkbare Lösung herzustellen.

Daher empfehle ich eher den Begriff "Beratung" zu verwenden, das kennen Männer vom Elektronikmarkt oder Autohaus und fühlen sich daher sicherer.


Bei einer Trennung wäre Ihr Mann erst mal zum Ehegattenunterhalt verpflichtet, wenn er ausreichend verdient.

Je nachdem wie sie sich dann die Betreuung der Kinder aufteilen würden, käme eventuell noch Kindesunterhalt dazu, wenn Ihr Mann sich nicht hälftig oder mehr an der Betreuung der Kinder beteiligen will.


Gleichwohl ist eine Trennung vielleicht vermeidbar und selbst im Fall einer Trennung gibt es verschiedene Wege, sich zu trennen, den einen nennt man Rosenkrieg, den anderen "Weg des Wandels". So oder so kann ein Beratungstermin hilfreich sein.


...



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

Praxis für Lösungsorientierte Arbeit



 

 

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