Alleinerziehende Mutter

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 8. November 2018 16:02
An: ...
Betreff:

Guten Tag Herr Thiel,

ich bin Stefanie Sablowski-Beulich, alleinerziehende Mutter dreier Kinder (5,7 und 10). Mein Grund dass ich mich an Sie wende ist mein Sohn ..., 7 Jahre alt. Mein Sohn ist ein fröhliches, kontaktfreudiges und hilfsbereites Wesen. Sozial auch unkompliziert. Nur seit der Trennung von meinem Mann vor zwei Jahren, hab vor allem ich einen Kampf mit ihm. Alles endet in einer ständigen Diskussion, egal ob Zähneputzen, Anziehen, Hausaufgaben usw. Er hat Schwierigkeiten sich alleine zu beschäftigen. Und wenn was nicht so läuft wie er sich es vorstellt, hält er mich und auch seine Geschwister auf Trapp, indem er uns mit allem ärgert was geht. So läuft es fast täglich. Ich bin sehr genervt davon, weil ihm sogar Konsequenzen egal sind. Mittlerweile lass ich ihn das bestimmt schon zu sehr spüren, indem ich es ihm auch immer wieder sage wie nervig er sein kann. Und das natürlich auch schon auf meine Mädels abfärbt. Ich will natürlich nicht das er sich benachteiligt fühlt und vielleicht auch noch das Gefühl bekommt das ich Unterschiede zwischen den Geschwistern machen würde. Im Moment weiß ich nicht mehr wie ich da wieder raus komme, wünsche mir aber wieder mehr ein Miteinander und bei ihm nicht immer das Gefühl des quertreibens zu haben. Daher hätte ich gerne einen professionellen Blick auf unsere Beziehung und ein paar Tipps für ein besseres Miteinander und das Miteinander zwischen uns allen Vieren. Hab Sie leider telefonisch nicht erreicht. Bitte melden Sie sich doch per Email zurück.

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 14. November 2018 13:20
An: ...
Betreff: AW: Problem mit Sohn




Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Möglicherweise vermisst der Sohn seinen Vater, in einem solchen Fall ist es ratsam, dass der Vater sich stärker an der Betreuung seines Sohnes beteiligt. Oft lösen sich auf diese Weise Probleme.

...

Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 10. November 2018 19:32
An: ...
Betreff: Umgang mit der narzisstischen Mutter

Sehr geehrter Herr Thiel,

zunächst möchte ich Ihnen herzlich für ihre Arbeit danken. Die offene und kritische Art Ihrer Beiträge hat mir dabei geholfen, eine realistischere Einschätzung der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu erlangen. Heute möchte ich mich mit einer recht praktischen Frage an Sie wenden.

Mir ist nach Lektüre der Bücher „Narzissmus – Dem inneren Gefängnis entfliehen“ und „Das Drama des begabten Kindes“ bewusst geworden, dass ich unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leide. Dies bzw. die Konsequenzen daraus beschäftigen mich gerade sehr. Ich stelle den Wert meines bisheriges Leben in Frage und fürchte, möglicherweise niemals ein erfülltes Leben führen zu können.

Also versuche ich, an mir zu arbeiten. Mir ist dabei bewusst, dass ich nur dann eine Chance auf ernsthafte Besserung erreichen kann, wenn ich das (äußere und/oder innere) Verhältnis zu meiner Mutter produktiv klären kann. Zum Hintergrund: Ich wurde von einer allein erziehenden Mutter mit (wie ich heute erkenne) weiblich-narzisstischen Charakterzügen erzogen.

Ich stehe nun vor folgender, für mich bisher unaufgelösten Herausforderung: Wenn ich meine Mutter damit konfrontiere, dass ihre Verhaltensweisen mich immer wieder in alte Muster zurückzwängen und damit einer Genesung im Wege stehen, wird sie dies als Kränkung empfinden und eine fürchterliche Szene machen, in der sie sich als Opfer stilisiert – schließlich habe sie es doch immer nur gut gemeint und diese Anschuldigungen seien so ungerecht etc. Dabei geht es ganz wenig um mich und ganz viel um sie. Dies müsste mich fürchterlich wütend und traurig machen, doch meine Gefühle sind blockiert. Die Wut vermutlich, da meine Mutter in einem gewalttätigen Haushalt aufwuchs und extrem verletzlich auf jegliche Form von Ärger reagiert, so dass ich sofort heftige Schuldgefühle bekomme. Die Trauer ist wohl blockiert, da ich zu stolz bin, um über diese Kränkung zu weinen und ihr nicht diese Macht über mich geben möchte. Weiterhin wüsste ich nicht, wie ich damit umgehen sollte, wenn sie mich trösten möchte - Nähe würde ich vermutlich als Gewinn für sie und Verlust meiner Integrität erleben.

Einen vollständigen Kontaktabbruch könnte ich wohl mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, da das durch mich ausgelöste Leid (bei ihr und indirekt ihrem Partner, den ich sehr schätze) enorm wäre. Ein ehrliches Einbeziehen von ihr kann meiner Meinung nach aber nicht funktionieren, da sie nicht bereit ist, sich ernsthaft mit ihrem eigenen Narzissmus auseinanderzusetzen.

Ich vermute, dass solche Konstellationen im Therapiealltag regelmäßig vorkommen. Was raten Sie den Betroffenen?

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 10. November 2018 19:51
An: ...
Betreff: AW: Umgang mit der narzisstischen Mutter

Sehr geehrter Herr ...,

Sie brauchen Ihre Mutter überhaupt nicht einbeziehe, wenn Sie auf ein eigenes persönliches Wachstum hinarbeiten.

Sie leben in der Gegenwart, nicht aber in der Vergangenheit, in der es vielleicht wichtig gewesen wäre, dass Ihre Mutter ihr Verhalten ändert.

Lassen Sie also Ihre alte Mutter dort wo sie ist und kümmern sich um sich selbst. Da liegt der Schlüssel für Veränderungen.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 8. November 2018 13:52
An: ...
Betreff: Alltagshilfe für meinen 23 jährigen Sohn

Sehr geehrter Herr Thiel,

könnte ihnen jetzt seitenweise Dinge schildern......aber um mich hier zunächst kurz zu fassen....das wesentlichste.

Bin seit 14 Jahren Alleinerziehende Mutter,was nicht immer ganz einfach war...aber ich es der Meinung vieler nach gut hinbekommen habe.
Zunächst wurde meine Tochter in der Pubertät sehr auffällig...mit Anschuldigungen von Schlägen meinerseits u weiteren Phantasiemärchen.
Zu dieser Zeit stand mir ihr älterer Bruder ......um den es nun geht sehr zur Seite.
Er hat nun zwar seine Lehre beendet,aber den anschließenden 1 Jahres Vertrag geschmissen,läßt alle Termine platzen....hat schon während der Lehre enorme Schulden gemacht,hat hier aber nie ein Cent abgegeben,erfindet Lügen über mich,spielt nur noch Konsole,vernachlässigt sich u seine Sachen,läßt weder Geschwister noch Grosseltern an sich ran,ist teils sehr aggressiv u vm.

Uns allen macht dies grosse Sorgen,sodass wir gerne etwas unternehmen würden.

...


 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. Oktober 2018 07:06
An: ...
Betreff: Termin

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und diese hat mich dazu bewogen, mich bei Ihnen zu melden.

Ich bin alleinerziehende Mutter eines knapp 15-jährigen Sohnes. Er ist wiederholt sehr aggressiv und gewalttätig mir gegenüber. Die Schule verweigert er auch schon seit langer Zeit. Er war diesbezüglich auch schon stationär untergebracht. Meines Erachtens hat dies aber nichts gebracht. Während des Aufenthalts hat er angefangen sich zu Ritzen. Therapien nach Klinikaufenthalt kamen nicht zustande, da er nicht hingeht. Medikamente bekommt er nicht. Kontakt zum Vater besteht nicht. Dies wünscht mein Sohn auch nicht, da er von ihm auch oft geschlagen wurde.

Was gibt es für weitere Möglichkeiten ihm zu helfen? Denn ich halte das auch nicht mehr lange aus, wenn sich immer wieder alles wiederholt.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

... 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 25. September 2018 21:14
An: ...
Betreff: Familie ... hängt schief

Hallo Herr Thiel,

über das Internet bin ich auf Sie gestoßen.

Ich - das ist eine Mutter von 48 Jahren, seit 10 Jahren alleinerziehend von inzwischen volljährigen Kindern: 22 (m), 20 (w) und 19 (m).
Seit geraumer Zeit zeichnen sich Schieflagen ab:

Der Älteste hat vor 1 Jahr sein Studium abgebrochen, weil er dem Prüfungsdruck nicht Herr wurde, und ist seitdem Lebenskünstler in ..., jobbt als Kellner, macht Musik. Jetzt will er Abi nachmachen und ..., um ... zu studieren. Aber die Umsetzung? Vielleicht langsam. Jedenfalls hat er sich in "sichere" Entfernung von allem familiären Getummel gebracht, kommt aber regelmäßig alle zwei Monate. Er hat schon einiges für sich getan, von Schwitzhütte beim Schamanen über Psychokinesiologie, vor allem aber durch einen Ruck in seinem Leben mit 19, wo er aufgewacht ist und vom Computer aufstand, um zu radeln und zu malen etc. Nur beruflich hat er irgendwelche Ängste, oder vor Prüfungen, oder vorm Lernen, ich weiß es nicht.

Die Tochter spürt seit Jahren, dass es ihr nicht gut geht, hat eine Alkoholphase hinter sich, die letztes Jahr mit einem Schädelbasisbruch ihr Ende fand. Seitdem fühlt sie sich depressiv, antriebslos, müde und hat Jähzornanfälle. Sie geht das aktiv an, sucht Hilfe, aber scheitert an unserem staatlichen Helfersystem, weil Anrufe und Anfragen nicht beantwortet werden oder ihr ins Gesicht gesagt wird, ihr ginge es doch gut (sie wirkt sehr stark, fühlt sich aber nicht so).

Der Jüngste hängt seit vier Jahren am Computer, wurde von diesem quasi erzogen, hat keine "normalen" pubertären Erlebnisse mit Freunden unterwegs, am Abend, hat keine Freunde, keine Clique. Punktuell nimmt er an Familienaktionen wie Bergtouren teil. Er war für mich selten erreichbar, weil ich keine Kraft für ihn hatte. Er reagiert auf mich sehr schnell aggressiv. Habe trotzdem gekämpft, mit Infos, mit Gefühl, gegen Computer, für Hobbys... Vor etlichen Monaten habe ich beschlossen, dass eine gute Kommunikation wichtiger als der Kampf ist, und habe damit aufgehört, habe die Augen zugemacht. Mit teilweisem Erfolg: Wir reden wieder miteinander, er lässt sich von mir massieren etc. Aber jetzt ist er die vierte Woche von der Arbeit daheim, ohne Attest. Duscht nicht, kommt erst in der Dunkelheit raus, liegt im Bett. Ich rede wieder auf ihn ein, und er macht natürlich total zu.

Die Kinder haben sehr guten Kontakt untereinander, was nicht immer so war. Ich habe guten bis sehr guten Kontakt zur Tochter und zum Ältesten.

Ich möchte um einen Termin alleine für ein Erstgespräch bitten. Ich bin aus ... . Ich bin berentet wegen ... .

Ich freue mich sehr auf eine Antwort von Ihnen. Ich weiß, dass es nichts bringt, ein Kind alleine zur Therapie zu schicken, da laufen Spielchen auf unsichtbaren Ebenen ab, Rollen werden eingenommen, ich erkenne sie aber nicht.

Freundliche Grüße

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 18. September 2018 15:19
An: ...
Betreff: ...

Guten Tag,

ich würde gerne Gespräche der Familienberatung in Anspruch nehmen.

Zu unserer Situation: Ich (w, 27) bin als Einzelkind bei meiner Alleinerziehenden Mutter (59) aufgewachsen. Wir hatten seit meiner Jugend andauernd Konflikte, die sich seit meinem Auszug und der Verlobung mit meinem Freund vor 2 Jahren zugespitzt haben.

Die Situation ist mehr als belastend, da wir keine Geschwister/Vater in der Familie haben die schlichten können.

Deswegen würde ich mit meiner Mutter gerne zu Ihnen kommen.

Wie könnte ich meine Mutter am besten davon überzeugen mitzukommen?

Und wann hätten Sie Termine in ... frei??

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 28. März 2018 13:35
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin alleinerziehende Mutter 45 mit einen fast 11jährigen Jungen.

Ich arbeite vollzeit aber nur Frühdienste in ... .

Mein Problem ist, das mein Sohn mich kontrolliert. Ich habe keine Zeit mehr für mich und wenn ich mal eine Stunde weg bin ruft er immer wieder an. Habe keinerlei Unterstützung hier.

Ich habe auch den Verdacht, dass er manchmal trickst wenn ich frei habe das er vorgibt krank zu sein :-(

Mich macht das alles sehr traurig da ich alles versuche damit es ihm gut geht. Wo kann ich schnelle Hilfe bekommen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 


 

 

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