Alleinerziehende Mutter

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 11. November 2019 15:31
An: ...
Betreff: Terminvereinbarung



Sehr geehrter Herr Thiel,

 

ich bitte um einen Termin für eine Famiienberatung, d.h. für mich und meinen Sohn (29 Jahre Student).

Sehr gerne würde ich einen männlichen Berater aufsuchen. Ich bin immer alleinerziehende Mutter gewesen und glaube , daß mein Sohn einen männlichen Berater eher akzeptieren würde.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 25. Oktober 2019 08:15
An: ...
Betreff: Familientherapeutische Unterstützung gesucht!

Lieber Herr Thiel,

Ich bin dringendst auf der Suche nach familientherapeutischer Hilfe!

 

Mein 15-jähriger Sohn und ich als alleinerziehende Mutter kommen überhaupt nicht klar. Ich fühle mich in dieser Situation gänzlich allein und bin ziemlich verzweifelt!

 

Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie mir einen zeitnahen Gesprächstermin anbieten könnten.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 19. September 2019 10:07
An: ...
Betreff: Termin

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich seit mehreren Jahren Probleme im Alltag mit meinen 2 Kindern als Alleinerziehende habe, (Eines davon ADHS , das Andere mit kindlichen Ängsten und einer Art emotionalen Störung) und ich selbst unter Depressionen leide, führte mich mein Weg zu Ihnen.

Desweiteren wurde mir eine Familientherapie (Videoanalyse verschiedener Situationen) von der Mutter-Kind-Kur im Mai 19 empfohlen.

Wir waren bereits in mehreren Therapien, unter anderem mit dem Großen (ADHS) bei Frau Dr. ... in ..., seit Sep. 18 PTE in ....

Ich selbst zuletzt bei der PIA in ....


Nun zu meiner Frage: Welchen Weg muss ich gehen, um eine Therapie bei Ihnen zeitnah zu bekommen?


Ich lebe derzeit von HartzIV, deshalb müsste ich das über die Krankenkasse laufen lassen.


Sprich, ich brauche Schätzungsweise Überweisungen vom Kinderarzt sowie von meinem Arzt?



Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.

...

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 24. September 2019 00:11
An: ...
Betreff: AW: Termin


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

 

Das Sie sicher nicht krank sind, ist die Krankenkasse nicht zuständig, denn wie der Name schon sagt, ist die zuständig für kranke Menschen, also Menschen mit der Diagnose Krebs, Parkinson, Morbus Chron und und und.

 

Sie und Ihre Kinder haben dagegen, wie Sie schreiben ganz praktische Lebensprobleme, die Sie mit ADHS, Depression, kindliche Ängste und einer Art emotionalen Störung bezeichnen. Also gottlob keine Krankheiten und daher ist hier das Jugendamt der richtige Ansprechpartner für eine mögliche Kostenübernahme. Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt in der Regel 2 bis 4 Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.


Sinnvollerweise sollten wir bei einer möglichen Auftragsübernahme auch den Vater mit einbeziehen.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 5. September 2019 21:36
An: ...
Betreff:

Hallo Herr Thiel.

Ich bin alleinerziehende Mutter von A (5 Jahre alt). Bei der Trennung war A 2 Jahre alt und wohnt seitdem fest bei mir, hat jedoch regelmässig Umgang mit seinem Vater. Wir haben uns eigentlich auf 9 Tage bei mir, 5 Tage beim Vater geeinigt, aber es ist nicht immer ganz leicht, diese Regelung einzuhalten. Ich wohne mit A in ... , X (der Vater) ist nach ... gezogen. Er arbeitet freiberuflich als ... und ist viel an den Wochenenden unterwegs, so dass er A oft nur Montags bis Donnerstags nehmen kann. Momentan sehen sich die beiden zweimal im Monat, aber dann oft nur für ein paar Tage.

A ist in den letzten Jahren fast immer fröhlich von Mama zu Papa gefahren, manchmal konnte ich ihm hinterher ein Ungleichgewicht anmerken, was ich immer auf die unbeständige Lebensweise des Vaters geschoben habe. Eine zeitlang waren die beiden in AirBnB Wohnungen, dann wieder auf ... des Vaters und dann viel bei den Grosseltern. Es war immer sehr eindeutig, dass A stärkere Reaktionen gezeigt hat, wenn er allein mit dem Vater unterwegs war. Waren die beiden bei den Grosseltern, kam er fröhlich nach Hause und hat sich hier schnell wieder eingefunden. Jetzt hat der Vater seit einem knappen Jahr eine neue Freundin und eine neue Wohnung in Berlin, wo A auch sein eigenes Bett hat.

Nun zeigt A starke Reaktionen, wenn er von einem Besuch beim Vater nach Hause kommt. Er ist wütend, er haut, schlägt, macht absichtlich Sachen kaputt und seit kurzem versucht er mit allen Mitteln mir weh zu tun. Er wirft mit Dingen nach mir und ist völlig ausser sich. Gleichzeitig ist er kreuzunglücklich darüber, denn er ist sonst total lieb und sehr ordentlich. Das geht dann ein paar Tage so - bis er wieder richtig hier angekommen ist und sein Gleichgewicht wieder gefunden hat. Früher war es kein Problem, A zum Vater zu bringen - mittlerweile ist es eine Tortur. "Ich will nicht zu Papa, ich will bei dir bleiben" Er weint, auch vor seinem Vater, und lässt mich kaum gehen. Ich habe versucht mit ihm darüber zu sprechen, dass Abschiede nun mal schwerfallen, aber dass sie ja sonst eine schöne Zeit haben. Aber ich weiss gerade nicht mehr, wie überzeugt ich davon bin, dass sie eine schöne Zeit haben.

X und ich haben kein gutes Verhältnis und ich könnte es nicht mit ihm thematisieren und erfragen, ob was vorgefallen ist, weil er mir bei jedem Gespräch die Trennung vorwirft und ich daher alles, was ist und kommt, jede Reaktion und alles, allein zu verantworten habe.

Ich möchte A so gerne helfen - vielleicht ist es auch alles ganz normal und ein Teil der Wut-Phase, aber ich benötige gerade Hilfe, dass einmal zu ordnen und vor allem wünsche ich mir eine Art von Werkzeug, wie ich A aus seiner blinden Wut raushelfe - ohne selber ohnmächtig zu werden oder seine Wut abzuwerten. Ich denke, dass es schon wichtig ist, diese Gefühle rauszulassen. Es muss nur einen anderen Weg geben, als Zerstörung.

Über ein persönliches, zeitnahes Gespräch wäre ich sehr dankbar.
...
 
 
 
 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 6. September 2019 12:05
An: '...
Betreff: AW: zeitnahes Gespräch



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Eine kurze Anmerkung, wenn ich es recht verstehe, sind Sie und der Vater getrennt erziehende Eltern, d.h. Sie sind keine alleinerziehende Mutter, denn das würde ja bedeuten, dass der Vater sich nicht an der Erziehung beteiligt, was aber offenbar nicht der Fall ist. Dies scheint mir wichtig in Bezug auf mehr Klarheit im System.

Unklarheit erzeugt Unsicherheit und Angst. Dies wiederum aktiviert wiederum den Angriffsmodus beim Menschen, der sich in Form von Aggression nach außen oder innen (Autoaggression) zu entladen versucht.

Doch nun zu Ihrem Anliegen.

...
 


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 
 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 27. August 2019 05:58
An: ...
Betreff: Familientherapeutische Hilfe zu Hause

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist ..., ich wohne in ..., bin Alleinerziehend und habe zwei Kinder (14 und 17 Jahre).

Meine Tochter (17 Jahre) hat verschiedene Ängste und ist seit Wochen zu Hause, mein Sohn (14 Jahre) zieht sich immer mehr zurück und sitzt die meiste Zeit vor seinem Computer.

Ich suche eine familientherapeutische Hilfe die auch zu mir nach Hause kommt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich bei mir melden würden, Handynr.  Ich bin Berufstätig und ab ... Uhr zu Hause.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 22. Juni 2019 00:16
An: ...
Betreff:

Guten Tag Herr Thiel,

ich bin die Mutter eines 10 jährigen Jungen,der in seinem schulischen Umfeld kaum Kontakte zu Gleichaltrigen herstellen kann,mittlerweile ein Außenseiter ist und stark gehänselt wird.Mittlerweile leidet er sehr darunter und ich habe das Gefühl,dass es an der Stelle einer Hilfestellung bedarf.

Könnten Sie uns beraten und unterstützen?

Über eine Antwort würde ich mich freuen,

Viele Grüße,

...

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 22. Juni 2019 11:04
An: ...
Betreff: AW: Mutter und Sohn



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Zur Zeit hätte meine Kollegin freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meine Kollegin gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.


...

Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt in der Regel 2 bis 4 Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.


Darf ich fragen, welche Rolle der Vater des Jungen spielt?




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

Gesendet: Donnerstag, 23. Mai 2019 12:44
An: ...
Betreff: Bitte um eine Familienberatung

Hallo Herr Thiel

Meine Tochter ist 20 Jahre alt und ist immer wieder sehr krank seid ihrem 6. Lebensjahr.

Seid 3 Jahren hat sie auch schlimmste Migräne sowie eine chronische blasenentzündung.

Nachts knirscht sie mit den Zähnen so dass sie innerhalb von 2 Monaten ihre aufbissschiene durchgerieben hat.

Ich geh inzwischen davon aus das alle ihre Beschwerden psychosomatisch sind und diese viel mit mir als Mutter zu tun haben.

Können Sie uns helfen.

Mit freundlichen grüßen

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 23. Mai 2019 16:38
An: ...
Betreff: AW: Bitte um eine Familienberatung


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Leider haben wir zur Zeit keine freien Termine.

Eventuell könnte ich eine Kollegin aus dem örtlichen Umfeld hinzuziehen, falls das in Frage käme.

Wohnen Sie und Ihre Tochter direkt in ... ?

Wo wohnt der Vater Ihrer Tochter?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel




 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 23. Mai 2019 20:50
An: ...
Betreff: Aw: AW: Bitte um eine Familienberatung

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Werden die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen?

Ab wann ist man ein Problemfall beim Jugendamt? Ich werde dann dort mal anrufen.

Wir wohnen in ... . Zu dem Kindesvater besteht seit 11 Jahren kein Kontakt mehr.

Ganz freundliche Grüsse

...

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 24. Mai 2019 11:26
An: ...
Betreff: AW: AW: Bitte um eine Familienberatung

Sehr geehrte Frau ...,

die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Psychotherapie, wenn diese erforderlich erscheint. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an einen niedergelassenen Psychotherapeuten.

Für die Jugendhilfe gilt: 

 

Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes v. 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163)
§ 41 Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung
(1) Einem jungen Volljährigen soll Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung gewährt werden, wenn und solange die Hilfe auf Grund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist. Die Hilfe wird in der Regel nur bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gewährt; in begründeten Einzelfällen soll sie für einen begrenzten Zeitraum darüber hinaus fortgesetzt werden.
(2) Für die Ausgestaltung der Hilfe gelten § 27 Absatz 3 und 4 sowie die §§ 28 bis 30, 33 bis 36, 39 und 40 entsprechend mit der Maßgabe, dass an die Stelle des Personensorgeberechtigten oder des Kindes oder des Jugendlichen der junge Volljährige tritt.
(3) Der junge Volljährige soll auch nach Beendigung der Hilfe bei der Verselbständigung im notwendigen Umfang beraten und unterstützt werden.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__41.html



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 23. Mai 2019 17:02
An: ...
Betreff: Syst. Familientherapie Anfrage


Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Sohn ... und ich würden Ihre Unterstützung gerne in Anspruch nehmen, wenn wir zusammen passen.

... wird im August 12 Jahre und sein bzw. unser Leidens/ und Erfahrungsweg aufgrund dissozialen Verhaltens, keiner Akzeptanz von Regeln oder Autoritäten ist lang.

Mehr dann gerne auf anderem Wege.

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Herzliche Grüße

Manuela Weber (Name geändert)

 

 

 

 

 

 

 

 
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 20. Mai 2019 16:30
An: ...
Betreff: Beratungstermin.

Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich war letztes Jahr schon mal bei Ihnen und bräuchte jetzt nochmal Ihre Hilfe.
Ich erzähle Ihnen kurz um was es geht.

Ich bin seit ca. 3 Jahren alleinerziehende Mama eines 5 jährigen Jungen. Mein Ex Partner und ich haben das gemeinsame Sorgerecht. Wir haben seit ca. 2 Jahren das Wechselmodell, d. h. eine Woche ist er bei mir und die andere Woche bei seinem Papa.
Mir und seiner Erzieherin im Kindergarten ist in letzter Zeit aufgefallen, er ist in seinem Verhalten anderen Kinder gegenüber sehr auffällig geworden (hauen). Die Erzieherin und ich sind uns einig das mein Sohn unter der Woche EIN Zuhause braucht.
Leider sieht das sein Vater überhaupt nicht ein.
Der kleine Mann wird nur hin und hergerissen.
Des Weiteren hat sein Vater unter der Woche gar nicht so die Zeit sich um Ihn zu kümmern. (er wird bald ... ) Also selbst und ständig.
Wie soll das nächstes Jahr werden wenn der kleine in die Schule kommt?

Wie Sie vielleicht schon hören ist es gerade nicht so einfach für mich.
Ich würde mich sehr freuen, bald von Ihnen zu hören.

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 20. Mai 2019 18:21
An: ...
Betreff: AW: Beratungstermin.


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

 

Was ich noch nicht ganz verstehe, wie können Sie alleinerziehende Mama sein und gleichzeitig ihren Sohn gemeinsam mit dem Vater paritätisch im Wechselmodell betreuen?

Das erinnert mich an die SPD, der es leider an logischem Denken sehr mangelt, was sie mit dem Verteilen von Steuergeldern zum Zweck des Einkaufs von Wählerstimmen zu kaschieren sucht. Kein Wunder, wenn diese Partei keinen Steuerzahler, der bei Verstand ist, als wählbar erscheint.

 
Ansonsten auch meine Frage, was wir hier für Sie konkret tun könnten? Wollen Sie gemeinsam mit dem Vater einen Termin bei uns wahrnehmen?


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 
 

 

 

Gesendet: Montag, 13. Mai 2019 um 08:49 Uhr
Von: "...
An: ...
Betreff: Unterstützung für meine aktuelle Alltagssituation

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin alleinerziehend mit 2 Söhnen im Alter von 14 und 11 Jahren. In unserem Alltag kommt es ständig zu heftigen Auseinandersetzungen. Ich suche Unterstützung und habe auch bereits Kontakt mit dem Jugendamt in ... aufgenommen, die mich an die Caritas verwiesen haben. Hier warte ich seit einer Woche auf eine Rückmeldung.

Wie könnte eine Unterstützung Ihrerseits aussehen?

Können Sie mich bitte telefonisch kontaktieren.

Herzlichen Dank für Ihren Rückruf.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 8. Mai 2019 17:24
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich wende mich als verzweifelte Mutter an Sie.

Ich bin eine Alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Mein ältester Sohn, er wird im Mai 18 Jahre alt, macht mir große Sorgen.

Er ist total verschlossen, er hat keine Motivation, er lässt sich sehr beeinflussen, er ist nur in der Gruppe stark, er beklaut mich, weil er denke ich Schulden hat.. etc..

Sein Vater hat uns vor 8 Jahren überraschend verlassen und hat sich seither nur sporadisch um die Kinder (2) gekümmert. Seit drei Jahren besteht Kontakt nur noch durch Whatsapp, aber selten.Auf meine Bitte hin, hat der Vater ... letztes Jahr im Sommer einmal besucht, aber mehr auch nicht. Ich weiß, das mein Sohn das ziemlich mitnimmt

Leider habe ich mit den Kindern in den letzten Jahren in einer psychisch sehr belastenden Beziehung gelebt, von der ich mich aber vor einem Jahr lösen konnte. Ich habe gehofft, das sich mit dem Auszug einiges ändern würde, aber das tat es leider nicht. Die Lage spitzt sich zu. Demnächst stehen Prüfungen an. Er besucht die zweijährige ...sschule, wiederholt aber das zweite Jahr schon.

Vor kurzem hatte er einen einwöchigen Ausschluss, wegen Fernbleiben der Schule. Er war kurz vor einem Raußwurf. Niclas übernimmt keinerlei Verantwortung für sein Leben. Ich komme jetzt an meine Grenzen und brauche dringend Hilfe. Und ich bin überzeugt, das auch ... dringend Hilfe braucht. Was mir große Sorgen macht ist, das er mich oft beklaut und auch seine Schwester. Auch große Geldbeträge. Das kann ich so nicht mehr weiter tragen und letztens war ich drauf und dran ihn raus zu schmeißen. Ich kann nicht mehr und suche nun Hilfe bei Ihnen. Ich würde mich über eine rasche Antwort freuen und einen evtl. Termin.

Freundliche Grüße

...

 

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 30. April 2019 18:09
An: ...
Betreff: Probleme mit 17-jährigem

Guten Abend,

ich bin im Internet über Ihre Seite gestoßen. Es geht um meinen 17-jährigen Sohn. Er hat extreme Schlafprobleme und vielleicht können Sie uns weiterhelfen.

Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, 13 und 17. Vor einem Jahr sind wir nach ... gezogen.

Bei meinem Sohn wurde ADHS diagnostiziert, er bekam auch Medikamente (bis 4. Klasse), was sich als nicht wirklich hilfreich erwies und die Therapie abgebrochen wurde.
Er besucht seit der 3. Klasse eine E-Schule, zunächst in ..., dann ab der 5. Klasse in ... (bin damals zu meinem Ex-Partner gezogen, nicht der Vater der Kinder). Sein Vater wohnt in .... und sie sehen sich alle 2-3 Monate.

Er geht jetzt auf die BAS in ..., um seinen Hauptschulabschluss nachzumachen, als VAB. Allerdings geht das jetzt nicht mehr, aufgrund der Fehlzeiten.
Aufgrund der Fehlzeiten wurde auch bereits eine Ordnungsstrafe verhängt (Brief steht noch aus).

Es ist so, dass sein Rhythmus ziemlich verkehrt herum ist. Er klagt, dass er nicht einschlafen kann, beschäftigt sich dann mit Musik hören, TV schauen. Oft schläft er ein, wenn ich ihn wach mache (hört selber den Wecker nicht). Ich bekomme ihn einfach nicht wach oder er hat dann durchgemacht und er geht müde in die Schule. Schlafprobleme, d.h. dass er schwer aufsteht, hat er schon lange. Doch so extrem wie jetzt (ca. halbes Jahr) hatte er noch nie.

Ich weiß nicht, was ich noch tun kann. Oft habe ich das Gefühl, dass er meine Hilfe nicht annimmt. Auf der anderen Seite fehlt es mir auch, dass er selbst auch etwas ändern will.
Das Ganze belastet mich als Mutter sehr und unseren Alltag. Ich habe auch das Gefühl, dass er keine Motivation sieht, er hat keine Ziele oder ein festes Hobby.

Ich suche einfach gezielt Hilfe für uns. Können Sie uns weiterhelfen?

...

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. April 2019 18:10
An: ...
Betreff: Familie im Stress

Guten Tag Herr Thiel

Ich frage bzgl. einer Mediation zwischen den Kindern meiner Schwester und ihr selbst an. Es geht mir nur darum, ob so etwas überhaupt in Ihrem Tätigkeitsbereich liegt und ob Sie auch Termine dafür frei hätten.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht förderlich ist, wenn ich für meine Schwester einen Termin ausmache, aber die Möglichkeit einer solchen Mediation möchte ich ihr gerne zu Händen geben. Die Kommunikation funktioniert einfach nicht mehr zwischen den beiden Söhnen 19 und 18 Jahre alt und der Mutter. Durch ... hat sich die Situation noch zusätzlich in das Negative bewegt. Leider bin ich selbst nicht geeignet, diese Gespräche zu leiten, weil ich zu sehr in diese Situation mit eingebunden bin. Einen Vater zu den Söhnen gibt es leider nicht (bzw. besteht keinerlei Interesse an seinen Söhnen von seiner Seite), sie ist allein erziehend.
Es würde mich sehr freuen, eine Nachricht von Ihnen zu erhalten.

Vielen Dank im Voraus

...

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 11. April 2019 13:39
An: ...
Betreff:

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich schreibe Ihm in dem Namen meiner Schwester ... .

Meine Schwester steckt in einer Krise, aus der sie alleine nicht hinauszufinden scheint.

Ich kann es mir nicht mehr mit ansehen, da sich alles auf dem Rücken Ihres Sohnes ... austrägt.

Ich habe mich schon als er kleiner war viel um Ihn gekümmert, da die “Krisen“ meiner Schwester schon sehr langfristig bestehen.

Seid ich selbst umgezogen bin findet diese Unterstützung leider nicht mehr so häufig statt wie sie es müsste.

Mein Neffe ist jetzt 11 Jahre alt und wird im Oktober 12.

Er ist gerade in der 6ten Klasse und läuft jetzt Gefahr sitzen zu bleiben, da er nie gelernt hat wie man lernt.

Ich kann mich auch nicht daran erinnern das meine Schwester jemals ein Buch mit ihm zusammen gelesen hätte oder ähnliches.

Es ist sehr schwer zu verdeutlichen wo die Probleme liegen, aber ich werde es nachfolgend versuchen.

Das schwierigste, zu erklären warum wir Hilfe brauchen, ist wohl, das man nicht sagen kann das es meine Neffen an etwas fehlen würde. Es ist nicht so als würde er Vernachlässigt werden, würde in einem Müll-Haus wohnen und nichts zu Essen bekommen. Dies trifft alles nicht zu.

Mein Neffe ist “körperlich“ gut versorgt. Lebt mit meiner Schwester bei meinen Eltern.

Es ist nur so das meine Eltern selbst viele Probleme haben, unter denen ich und meine Schwester schon gelitten haben in unserer “Jugend“.

Unsere Eltern haben ein Kind verloren, unseren Großen Bruder. Dies haben sie erst in den letzten Jahren angefangen zu verarbeiten. Also 20 Jahre nach dem eigentliche Unglück.

Meine Mutter hat es mit übertrieb viel Arbeit versucht und ist irgendwann daran zusammen gebrochen. Nervenzusammenbruch und Schlaganfall waren die Folgen.

Mittlerweile hat sich das auch auf Ihren Körper übertragen, mehr als 5 Operationen am Kreuz und ein weiterer Schlaganfall folgten in den Jahren danach.

In dieser Zeit mussten wir als Kinder stark für unsere Eltern sein. Unsere Probleme, sei es in der Schule oder Privat, wurden unter Verschluss gehalten, um nicht weitere Belastungen für unsere Eltern darzustellen.

Am Beispiel an mir, führte dies zu Essstörungen und Depressionen. Ich hab mich im Alter von 17 Jahren von meiner Familie gelöst und es unter viel Arbeit an mir selbst geschafft, mich von all dem zu erholen und selbständig erfolgreich zu werden.

Leider habe ich bei dieser Abkapselung auch meinen Neffen auf der Strecke gelassen. Der in dem selben Umfeld weiterhin groß wurde.

Meine Schwester kommt ganz nach unserem Vater, der alles Schluckt, keine Gefühle zeigen kann und sich darin verliert sich selbst nicht helfen zu können und an jedem Problem scheitert weil die Kraft des Versuches etwas zu verändern schon fehlen.

Meine Schwester hat nie gelernt wie man sich mit einem “Kind“ richtig beschäftigt, da sie es aus Ihrer Erfahrung selbst nicht kennt.

Sie hat mittlerweile die 2te gescheiterte Ehe hinter sich. Und bei jedem Versuch sich selbst aufzubauen, blieb ... immer auf der Strecke.

Ich habe angst das es bald zu spät ist. Er kommt in der Schule nicht mehr mit und das Verhältnis zwischen ihm, meinem Vater und meiner Schwester wird immer angespannter.

Wir haben schon öfter mit dem Gedanken gespielt ihn zu uns zu holen. Was aber wieder einen Neuanfang für ... bedeuten würde, bei dem wir nicht wissen ob wir alle dafür stark genug wären.

Meine Schwester wünscht sich schon lange Hilfe von außerhalb, schafft es eigenständig aber nicht sich welche einzufordern. Deswegen übernehme ich das hiermit, in der Hoffnung bei Ihnen richtig zu sein.

Das alles sind nur kleine Auszüge, die zeigen sollen wie festgefahren und aussichtslos die “Welt“ sich gerade für meine Familie darstellen.

Ich wünsche mir, dass Ihnen Wege gezeigt werden, wie man für sich selbst einstehen kann, wie sie sich selbst wieder aufraffen können, wie sich meine Schwester mehr und sinnvoller mit Ihrem Sohn beschäftigen kann, wie sie es schaffen Ihre Beziehung zu Ihrem Sohn zu retten und aufzubauen, bevor es hierfür zu spät ist, dass sie es schaffen sich gegenseitig zu verstehen, miteinander zu arbeiten und Ihre Lage nicht mehr als aussichtslos anzusehen.

Ich selbst habe wieder vor in die Gegend meiner Eltern zu ziehen, weil ich diesen Zustand meines Neffen´s nicht mehr ertrage. Dabei habe ich unglaublich Große angst, selbst wieder in diesen Strudel aus Selbstmitleid und Verzweiflung zu verfallen, die meine Familie so fest im Griff haben.

Mein Neffe hat schon Haltungsschäden, weil er jede Minute außerhalb der Schule mit zocken an der Konsole oder an seinem Handy verbringt. Er weiß mit sich nichts anzufangen. Obwohl in ihm sehr viel Potential steckt, sei es aus Sportlicher Sicht oder aus seiner Intelligenz heraus, hier bin ich mir sicher.

Ihm wurde nur nie gezeigt wie man lernt oder Dinge angeht. Genau so geht es meiner Schwester und ebenfalls meinen Eltern!! Ich glaube ich wiederhole mich, aber ich hoffe wirklich, bei Ihnen richtig zu sein!


Meine Familie ist wohnhaft in ... .

Ich würde mich sehr freuen zeitnah von Ihnen zu hören.

Vielen Dank im Voraus!!

... 

 

 

 

 



 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 6. März 2019 07:04
An: ...
Betreff: Beratung Kind lebensbedrohlich erkrankt und Kind verstorben

Guten Morgen.

Ich weiss nicht ob ich bei Ihnen richtig bin. Eine Dame der Malteser meinte ich solle mich bei Ihnen melden. Das tue ich somit.

Kurz.

Ich bin alleinerziehend mit vier Kindern Mein Sohn ist am ... 2018 verstorben und seine Schwester liegt in ... ist sehr krank und pflegefall.

Ich habe Schwierigkeiten all das zu verarbeiten und Entscheidungen für uns zu treffen und brauche Unterstützung.

Ich verliere gerade auch unser Haus suche eine Wohnung gehe Vollzeit arbeiten weil Vater sich aus allem heraus hält.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 19. Februar 2019 15:10
An: ...
Betreff: Finanzielle Hilfen, Alleinerziehend
Wichtigkeit: Hoch

Guten Tag,

mein Name ist ... . Ich bin eine schwangere, alleinerziehende Mutter ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

Ich möchte gerne wissen, welche finanziellen Hilfen mir in meiner Situation zustehen und wo ich diese beantragen kann?

Würden mir auch Wohngeld und Geld für Babyausstattung zustehen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 19. Februar 2019 19:51
An: ...
Betreff: AW: Finanzielle Hilfen, Alleinerziehend


Sehr geehrte Frau ...,

diese Fragen beantwortet Ihnen gerne und kostenfrei Ihr Sachbearbeiter im Jugendamt.


Darf ich fragen, wo der werdende Vater abgeblieben ist, dass Sie jetzt schon wissen, zukünftig die Erziehung und Betreuung des Kindes allein zu leisten?

Dieser hat ja auch die Pflicht und das Recht, für das Kind zu sorgen, so steht es im Gesetz.


Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 1626 Elterliche Sorge, Grundsätze
(1) Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). Die elterliche Sorge umfasst die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge).
(2) Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln. Sie besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.
(3) Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen. Gleiches gilt für den Umgang mit anderen Personen, zu denen das Kind Bindungen besitzt, wenn ihre Aufrechterhaltung für seine Entwicklung förderlich ist.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1626.html




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 20. Februar 2019 08:09
An: ...
Betreff: Aw: AW: Finanzielle Hilfen, Alleinerziehend

Guten Tag,

der Vater der Kinder und ich sind getrennt und waren auch nie verheiratet. Ich habe das alleinige Sorgerecht. Zudem leben wir in unterschiedlichen Bundesländern. Aber das tut nichts zur Sache.

Mit freundlichen Grüßen

...

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 2. März 2019 12:24
An:...
Betreff: AW: AW: Finanzielle Hilfen, Alleinerziehend


Sehr geehrte Frau Sauer,

das Gesetz unterscheidet nicht, ob die Eltern in verschiedenen Bundesländern wohnen, so leicht kommt der Vater hier nicht aus seiner Verantwortung, auch wenn er das vielleicht gerne hätte, sonst wäre das Gesetz ja nur ein wertloses Stück Papier.

Also scheuen Sie sich nicht, ihn in die Pflicht zu nehmen, wer ein Kind zeugt, ist auch verpflichtet, sich um das Kind zu sorgen, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Das gemeinsame Sorgerecht können beide Eltern kostenlos im Jugendamt beurkunden lassen. Ist das erst geschafft, kann der Vater sich nicht mehr darauf berufen, dass er nicht in der Verantwortung stünde. Ich glaub, es muss ein rechter Hallodri sein, dass er sich offenbar bisher weigert, seiner Verantwortung nachzukommen. Aber wie gesagt, dass sollten Sie ihm nicht durchgehen lassen. Ich bin mir sicher, dass Sie das schaffen. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Das Jugendamt wird Sie dabei gern unterstützen, denn schließlich geht es um das Kind, das muss auch der Vater lernen.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 3. Februar 2019 20:58
An: ...
Betreff: Familientherapie gesucht

Guten Tag,

mein Name ist ... und ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern (... 11 Jahre, ...(10 Jahre).


Wir kommen aus ....

Mein Sohn ... hat oft Probleme mit seinem aggressiven Verhalten und insbesondere meine Tochter leidet unter der Situation.

 

Auf der einen Seite ist er schnell aggressiv und fährt aus der Haut, aber auf der anderen Seite hat er viele Ängste und schläft abends kaum alleine in seinem Zimmer.

Kein Tag vergeht ohne Beleidigungen oder körperliche "Übergriffe".

 

Meine Tochter zieht sich immer mehr zurück und ich kann die Balance nicht mehr halten.

Daher bin ich auf der Suche nach einer Familientherapie.

Ich würde ich über eine Rückmeldung Ihrerseits freuen.

Mit freundlichen Grüßen

 

...
 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 8. November 2018 16:02
An: ...
Betreff:

Guten Tag Herr Thiel,

ich bin Stefanie Sablowski-Beulich, alleinerziehende Mutter dreier Kinder (5,7 und 10). Mein Grund dass ich mich an Sie wende ist mein Sohn ..., 7 Jahre alt. Mein Sohn ist ein fröhliches, kontaktfreudiges und hilfsbereites Wesen. Sozial auch unkompliziert. Nur seit der Trennung von meinem Mann vor zwei Jahren, hab vor allem ich einen Kampf mit ihm. Alles endet in einer ständigen Diskussion, egal ob Zähneputzen, Anziehen, Hausaufgaben usw. Er hat Schwierigkeiten sich alleine zu beschäftigen. Und wenn was nicht so läuft wie er sich es vorstellt, hält er mich und auch seine Geschwister auf Trapp, indem er uns mit allem ärgert was geht. So läuft es fast täglich. Ich bin sehr genervt davon, weil ihm sogar Konsequenzen egal sind. Mittlerweile lass ich ihn das bestimmt schon zu sehr spüren, indem ich es ihm auch immer wieder sage wie nervig er sein kann. Und das natürlich auch schon auf meine Mädels abfärbt. Ich will natürlich nicht das er sich benachteiligt fühlt und vielleicht auch noch das Gefühl bekommt das ich Unterschiede zwischen den Geschwistern machen würde. Im Moment weiß ich nicht mehr wie ich da wieder raus komme, wünsche mir aber wieder mehr ein Miteinander und bei ihm nicht immer das Gefühl des quertreibens zu haben. Daher hätte ich gerne einen professionellen Blick auf unsere Beziehung und ein paar Tipps für ein besseres Miteinander und das Miteinander zwischen uns allen Vieren. Hab Sie leider telefonisch nicht erreicht. Bitte melden Sie sich doch per Email zurück.

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 14. November 2018 13:20
An: ...
Betreff: AW: Problem mit Sohn


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Möglicherweise vermisst der Sohn seinen Vater, in einem solchen Fall ist es ratsam, dass der Vater sich stärker an der Betreuung seines Sohnes beteiligt. Oft lösen sich auf diese Weise Probleme.

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Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 10. November 2018 19:32
An: ...
Betreff: Umgang mit der narzisstischen Mutter

Sehr geehrter Herr Thiel,

zunächst möchte ich Ihnen herzlich für ihre Arbeit danken. Die offene und kritische Art Ihrer Beiträge hat mir dabei geholfen, eine realistischere Einschätzung der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu erlangen. Heute möchte ich mich mit einer recht praktischen Frage an Sie wenden.

Mir ist nach Lektüre der Bücher „Narzissmus – Dem inneren Gefängnis entfliehen“ und „Das Drama des begabten Kindes“ bewusst geworden, dass ich unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leide. Dies bzw. die Konsequenzen daraus beschäftigen mich gerade sehr. Ich stelle den Wert meines bisheriges Leben in Frage und fürchte, möglicherweise niemals ein erfülltes Leben führen zu können.

Also versuche ich, an mir zu arbeiten. Mir ist dabei bewusst, dass ich nur dann eine Chance auf ernsthafte Besserung erreichen kann, wenn ich das (äußere und/oder innere) Verhältnis zu meiner Mutter produktiv klären kann. Zum Hintergrund: Ich wurde von einer allein erziehenden Mutter mit (wie ich heute erkenne) weiblich-narzisstischen Charakterzügen erzogen.

Ich stehe nun vor folgender, für mich bisher unaufgelösten Herausforderung: Wenn ich meine Mutter damit konfrontiere, dass ihre Verhaltensweisen mich immer wieder in alte Muster zurückzwängen und damit einer Genesung im Wege stehen, wird sie dies als Kränkung empfinden und eine fürchterliche Szene machen, in der sie sich als Opfer stilisiert – schließlich habe sie es doch immer nur gut gemeint und diese Anschuldigungen seien so ungerecht etc. Dabei geht es ganz wenig um mich und ganz viel um sie. Dies müsste mich fürchterlich wütend und traurig machen, doch meine Gefühle sind blockiert. Die Wut vermutlich, da meine Mutter in einem gewalttätigen Haushalt aufwuchs und extrem verletzlich auf jegliche Form von Ärger reagiert, so dass ich sofort heftige Schuldgefühle bekomme. Die Trauer ist wohl blockiert, da ich zu stolz bin, um über diese Kränkung zu weinen und ihr nicht diese Macht über mich geben möchte. Weiterhin wüsste ich nicht, wie ich damit umgehen sollte, wenn sie mich trösten möchte - Nähe würde ich vermutlich als Gewinn für sie und Verlust meiner Integrität erleben.

Einen vollständigen Kontaktabbruch könnte ich wohl mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, da das durch mich ausgelöste Leid (bei ihr und indirekt ihrem Partner, den ich sehr schätze) enorm wäre. Ein ehrliches Einbeziehen von ihr kann meiner Meinung nach aber nicht funktionieren, da sie nicht bereit ist, sich ernsthaft mit ihrem eigenen Narzissmus auseinanderzusetzen.

Ich vermute, dass solche Konstellationen im Therapiealltag regelmäßig vorkommen. Was raten Sie den Betroffenen?

Mit freundlichen Grüßen,

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 10. November 2018 19:51
An: ...
Betreff: AW: Umgang mit der narzisstischen Mutter

Sehr geehrter Herr ...,

Sie brauchen Ihre Mutter überhaupt nicht einbeziehe, wenn Sie auf ein eigenes persönliches Wachstum hinarbeiten.

Sie leben in der Gegenwart, nicht aber in der Vergangenheit, in der es vielleicht wichtig gewesen wäre, dass Ihre Mutter ihr Verhalten ändert.

Lassen Sie also Ihre alte Mutter dort wo sie ist und kümmern sich um sich selbst. Da liegt der Schlüssel für Veränderungen.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 8. November 2018 13:52
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Betreff: Alltagshilfe für meinen 23 jährigen Sohn

Sehr geehrter Herr Thiel,

könnte ihnen jetzt seitenweise Dinge schildern......aber um mich hier zunächst kurz zu fassen....das wesentlichste.

Bin seit 14 Jahren Alleinerziehende Mutter,was nicht immer ganz einfach war...aber ich es der Meinung vieler nach gut hinbekommen habe.
Zunächst wurde meine Tochter in der Pubertät sehr auffällig...mit Anschuldigungen von Schlägen meinerseits u weiteren Phantasiemärchen.
Zu dieser Zeit stand mir ihr älterer Bruder ......um den es nun geht sehr zur Seite.
Er hat nun zwar seine Lehre beendet,aber den anschließenden 1 Jahres Vertrag geschmissen,läßt alle Termine platzen....hat schon während der Lehre enorme Schulden gemacht,hat hier aber nie ein Cent abgegeben,erfindet Lügen über mich,spielt nur noch Konsole,vernachlässigt sich u seine Sachen,läßt weder Geschwister noch Grosseltern an sich ran,ist teils sehr aggressiv u vm.

Uns allen macht dies grosse Sorgen,sodass wir gerne etwas unternehmen würden.

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. Oktober 2018 07:06
An: ...
Betreff: Termin

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich bin im Internet auf Ihre Seite gestoßen und diese hat mich dazu bewogen, mich bei Ihnen zu melden.

Ich bin alleinerziehende Mutter eines knapp 15-jährigen Sohnes. Er ist wiederholt sehr aggressiv und gewalttätig mir gegenüber. Die Schule verweigert er auch schon seit langer Zeit. Er war diesbezüglich auch schon stationär untergebracht. Meines Erachtens hat dies aber nichts gebracht. Während des Aufenthalts hat er angefangen sich zu Ritzen. Therapien nach Klinikaufenthalt kamen nicht zustande, da er nicht hingeht. Medikamente bekommt er nicht. Kontakt zum Vater besteht nicht. Dies wünscht mein Sohn auch nicht, da er von ihm auch oft geschlagen wurde.

Was gibt es für weitere Möglichkeiten ihm zu helfen? Denn ich halte das auch nicht mehr lange aus, wenn sich immer wieder alles wiederholt.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 25. September 2018 21:14
An: ...
Betreff: Familie ... hängt schief

Hallo Herr Thiel,

über das Internet bin ich auf Sie gestoßen.

Ich - das ist eine Mutter von 48 Jahren, seit 10 Jahren alleinerziehend von inzwischen volljährigen Kindern: 22 (m), 20 (w) und 19 (m).
Seit geraumer Zeit zeichnen sich Schieflagen ab:

Der Älteste hat vor 1 Jahr sein Studium abgebrochen, weil er dem Prüfungsdruck nicht Herr wurde, und ist seitdem Lebenskünstler in ..., jobbt als Kellner, macht Musik. Jetzt will er Abi nachmachen und ..., um ... zu studieren. Aber die Umsetzung? Vielleicht langsam. Jedenfalls hat er sich in "sichere" Entfernung von allem familiären Getummel gebracht, kommt aber regelmäßig alle zwei Monate. Er hat schon einiges für sich getan, von Schwitzhütte beim Schamanen über Psychokinesiologie, vor allem aber durch einen Ruck in seinem Leben mit 19, wo er aufgewacht ist und vom Computer aufstand, um zu radeln und zu malen etc. Nur beruflich hat er irgendwelche Ängste, oder vor Prüfungen, oder vorm Lernen, ich weiß es nicht.

Die Tochter spürt seit Jahren, dass es ihr nicht gut geht, hat eine Alkoholphase hinter sich, die letztes Jahr mit einem Schädelbasisbruch ihr Ende fand. Seitdem fühlt sie sich depressiv, antriebslos, müde und hat Jähzornanfälle. Sie geht das aktiv an, sucht Hilfe, aber scheitert an unserem staatlichen Helfersystem, weil Anrufe und Anfragen nicht beantwortet werden oder ihr ins Gesicht gesagt wird, ihr ginge es doch gut (sie wirkt sehr stark, fühlt sich aber nicht so).

Der Jüngste hängt seit vier Jahren am Computer, wurde von diesem quasi erzogen, hat keine "normalen" pubertären Erlebnisse mit Freunden unterwegs, am Abend, hat keine Freunde, keine Clique. Punktuell nimmt er an Familienaktionen wie Bergtouren teil. Er war für mich selten erreichbar, weil ich keine Kraft für ihn hatte. Er reagiert auf mich sehr schnell aggressiv. Habe trotzdem gekämpft, mit Infos, mit Gefühl, gegen Computer, für Hobbys... Vor etlichen Monaten habe ich beschlossen, dass eine gute Kommunikation wichtiger als der Kampf ist, und habe damit aufgehört, habe die Augen zugemacht. Mit teilweisem Erfolg: Wir reden wieder miteinander, er lässt sich von mir massieren etc. Aber jetzt ist er die vierte Woche von der Arbeit daheim, ohne Attest. Duscht nicht, kommt erst in der Dunkelheit raus, liegt im Bett. Ich rede wieder auf ihn ein, und er macht natürlich total zu.

Die Kinder haben sehr guten Kontakt untereinander, was nicht immer so war. Ich habe guten bis sehr guten Kontakt zur Tochter und zum Ältesten.

Ich möchte um einen Termin alleine für ein Erstgespräch bitten. Ich bin aus ... . Ich bin berentet wegen ... .

Ich freue mich sehr auf eine Antwort von Ihnen. Ich weiß, dass es nichts bringt, ein Kind alleine zur Therapie zu schicken, da laufen Spielchen auf unsichtbaren Ebenen ab, Rollen werden eingenommen, ich erkenne sie aber nicht.

Freundliche Grüße

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 18. September 2018 15:19
An: ...
Betreff: ...

Guten Tag,

ich würde gerne Gespräche der Familienberatung in Anspruch nehmen.

Zu unserer Situation: Ich (w, 27) bin als Einzelkind bei meiner Alleinerziehenden Mutter (59) aufgewachsen. Wir hatten seit meiner Jugend andauernd Konflikte, die sich seit meinem Auszug und der Verlobung mit meinem Freund vor 2 Jahren zugespitzt haben.

Die Situation ist mehr als belastend, da wir keine Geschwister/Vater in der Familie haben die schlichten können.

Deswegen würde ich mit meiner Mutter gerne zu Ihnen kommen.

Wie könnte ich meine Mutter am besten davon überzeugen mitzukommen?

Und wann hätten Sie Termine in ... frei??

Mit freundlichen Grüßen

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 28. März 2018 13:35
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin alleinerziehende Mutter 45 mit einen fast 11jährigen Jungen.

Ich arbeite vollzeit aber nur Frühdienste in ... .

Mein Problem ist, das mein Sohn mich kontrolliert. Ich habe keine Zeit mehr für mich und wenn ich mal eine Stunde weg bin ruft er immer wieder an. Habe keinerlei Unterstützung hier.

Ich habe auch den Verdacht, dass er manchmal trickst wenn ich frei habe das er vorgibt krank zu sein :-(

Mich macht das alles sehr traurig da ich alles versuche damit es ihm gut geht. Wo kann ich schnelle Hilfe bekommen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

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