Alkohol

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 







-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:...
Gesendet: Dienstag, 13. November 2018 07:56
An: ...
Betreff:


Sehr geehrter Herr Thiel,

ich stecke zur Zeit in einer sehr schwierigen Situation. Ich bin 37, verheiratet und habe 2 kids (7 und 11)... leider bin ich sehr unzufrieden mit meiner ehe bzw. dem lebensstil meines mannes. er ist ein lebemann... ich ... und immer sehr kopfgesteuert. er liebt mich sehr, hat seine ... schließen müssen und nun scheint alles mehr oder weniger in geregeltere bahnen zu laufen. ee hat eine stelle als ... in ... angenommen... seine insolvenz hat uns viel kraft gekostet. trotzdem sehe ich zur zeit nur seine liebe zum bier und am we muss er sich einen tag mit seinen freunden treffen. ich bin einfach nur genervt... und er bringt als totschlagargument: ich habe doch schon mein leben für die familie geändert... und ein spießer wird er nie werden. ich schätze das auch und weiß das er viel verändert hat... aber es reicht mir irgendwie nicht. ich fühle mich kleingeredet und habe jetzt nur noch die trennung als lösung... trotzdem habe ich angst den fehler meines lebens zu begehen. auch wenn er manchmal im haushalt und mit den kida hilft, ich habe im er das gefühl, alles für ihn mitdenken zu müssen.... wir haben eine paartherapie hinter uns... er hat das damals schlimmste thema: das kiffen abgeschafft... nun hat es bei ihm schleichend wieder begonnen. ich muss dazu sagen, dass ich sehr fern von alkohol und drogen jeglicher art aufgewachsen bin. er komplett anders als ich... also in einer feiernden familie. dieses thema reibt so sehr an meinen kräften, dass ich selbst schon denke, der fehler liegt bei mir...
so. nun habe ich zumindest einmal alles niedergeschrieben. vielleicht hilft das ja auch schon.

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 7. November 2018 14:04
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Sehr geehrtes Team!

Ich habe Sie auf der Suche nach einer Beratung gefunden und das Wort „wertschätzend“ gab den Ausschlag mich an Sie zu wenden.

Wertschätzen hatten mein Mann und ich uns auch auf die Fahne geschrieben als er in Kur war, wegen seinem Trinken, allerdings hält er sich nicht daran. Er trinkt weiter sobald sich eine Gelegenheit ergibt.

Zu Ihnen will ich / wollen wir nicht wegen dem trinken von meinem Mann sondern weil wir nicht mehr miteinander reden können. Ich kann Ihm nicht mehr vertrauen, mich auf Ihn verlassen. Ich habe schon so viel mitgemacht das ich einfach nicht mehr kann oder will und ohne Hilfe schaffen ich / wir das nicht mehr.

Ich / wir würden uns freuen recht zeitnah einen Termin bei Ihnen zu bekommen. Da wir beide Berufstätig sind und mein Mann zeitversetzt auch Spätdienst arbeitet, wäre mein Vorschlag, falls es geht, nächste Woche ab ... .

Ich schreibe Ihnen von meiner Mail Adresse auf der Arbeit, somit werde ich Rückantworten immer nur zwischen 9:00 und 15:00 Uhr bearbeiten können, in dieser Zeit können Sie mich allerdings auch gerne Telefonisch erreichen unter: ...



Vielen Dank

...

 


 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 16. Juli 2018 11:23
An: ...
Betreff: Beratungsgespräch

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich schreibe Ihnen aufgrund eines sehr großen Anliegens in der Familie.

Ich heiße ... und bin 21 Jahre alt. Ich habe noch zwei ältere Geschwister, 28 und 25 Jahre alt.

Bei uns in der Familie läuft es schon seit einigen Jahren alles andere als gut. Vor einiger Zeit sind meine beiden Geschwister von zu Hause ausgezogen und ich habe mit meinen Eltern allein gewohnt. Die ständigen Streitereien haben mir sehr zugesetzt, da meine Eltern immer sehr lautstark streiten und uns Kinder meistens mit einbeziehen, als wären wir Ihre Eltern und müssten Ihre Probleme lösen.
Im Moment ist allerdings wirklich der Höhepunkt erreicht.
Meine Schwester ist wieder zu uns gezogen und mein Vater hat einige Umbauarbeiten auf sich genommen. Seitdem wird jeden Tag gestritten und niemand ist mehr gerne zu Hause.
Mein Vater trinkt sehr viel und meine Mutter ist psychisch am Ende und weint sehr sehr viel.
Ich bzw. ich und meine Geschwister wissen nicht was wir machen sollen. Meine Eltern nehmen keine Hilfe an und Lösungsvorschläge werden einfach nicht ernst genommen. Die ganze Lage wird irgendwie nicht ernst genommen. Es wird nichtmal ansatzweise versucht die Situation zu ändern.
Mein Vater sieht sein Alkoholproblem nicht ein und meine Mutter möchte sich ebenfalls nicht helfen lassen.
Bei der ... habe ich mich auch gemeldet, aber da wurde ich abgewiesen. Jetzt bin ich durch das Internet auf Sie gestoßen.

Wäre ein erstes Beratungsgespräch, vielleicht erst mit meinen Geschwistern und mir möglich? Um eventuell Lösungsansätze und eine eventuelle Therapie zu besprechen?

Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Von: ...
Gesendet: Dienstag, 10. Juli 2018 21:29
An: ...
Betreff: Anfrage

Sehr geehrter Herr Thiel,

auf der Suche nach einer Familien- bzw. Eheberatung bin ich eher zufällig auf Ihre Homepage gestoßen. Mein Mann und ich brauchen Hilfe, um wieder glücklich zu sein: jeder für sich und auch gemeinsam. Sie schreiben, dass es einen gewissen Spielraum bei den Kosten gibt. Ich nehme stark an, dass es einige Sitzungen brauchen wird. Mein Mann hat ein Alkoholproblem und verschließt sich ungemein, vor allem über Probleme kann er nicht reden und verdrängt alles, womit er sich sonst auseinandersetzen müsste. Ich bin wahrscheinlich in meiner Art zu dominant und tue ihm mit meiner ganzen Persönlichkeit nicht gut (nach 8 Jahren Beziehung und 3 kleinen Kindern eine recht späte Erkenntnis). Nun die Frage: Befassen Sie sich auch mit Suchtproblemen? Wonach werden die Kosten bemessen?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 10. Juli 2018 22:14
An: '..
Betreff: AW: Anfrage



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Als Systemiker können wir auch nur mit einem der beiden Partner erfolgreich arbeiten und der andere Partner, ohne dass er anwesend ist, wird wichtige Veränderungen bemerken, die ihn nicht unberührt werden lassen, denn wie Watzlawick so schön sagte: Man kann nicht nicht miteinander kommunizieren.

Das heißt also, wenn nur ein Partner sein Verhalten ändert, kommt auch der andere Partner nicht umhin darauf zu reagieren.

Von daher würde ich vorschlagen, dass Sie die erste Sitzung allein kommen. Ihr Partner kann es sich derweil zu Hause auf der Couch gemütlich machen und eine Flasche Bier trinken, um sein Suchtproblem zu stabilisieren (sogenannte paradoxe Intervention) vorausgesetzt, jemand kümmert sich in dieser Zeit an seiner Stelle um die Kinder, denn er wird nicht beides gut können, Bier trinken und Kinder hüten. Das hätte den Vorteil, dass Ihr Mann nicht in den Widerstand gehen muss, in dem er sich vermutlich schon seit Wochen, Monaten oder gar Jahren befindet. Als Systemiker arbeiten wir nie gegen den Widerstand, sondern beziehen diesen statt dessen liebevoll und wohlwollend ein, so dass der Widerstand früher oder später überflüssig wird, weil es dann nichts gibt, wofür der Widerstand noch sinnvoll wäre.

 

Zur Zeit ist es dagegen vermutlich so, dass Sie Ihren Mann mehr oder weniger offen drängen, dieses oder jenes zu verändern, inklusive der Aufforderung an ihn "über Probleme zu reden und sich mit allem, womit er sich sonst auseinandersetzen müsste" auseinanderzusetzen. Um so mehr Sie hier hier also zur Veränderung drängen, um so höher wird sein Widerstand, das heisst, es verändert sich nichts, im Gegenteil, durch den Widerstand wird alles noch mehr verfestigt, als es ohnehin schon ist.

Es gilt also auf Ihrer Seite, nachzugeben (der Klügere gibt nach), was aber nicht heißt, dass Sie alles hinnehmen, sondern was heißt, dass Sie Verantwortung für Ihr Leben und nicht für sein Leben übernehmen, also die Dinge tun, die getan werden müssen, damit es Ihnen, aber nicht ihm besser geht. Ihr Mann kann selber für sein Leben sorgen und wenn er dies nicht tun will, dann wird er seine Gründe haben (Bequemlichkeit, Faulheit, Wunsch nach Selbstbestrafung, etc. pp), dann muss man ihn lassen und sich vielleicht auch von ihm trennen, er kann dann seine Marotten allein ausleben oder die Chance einer Trennung für einen Neuanfang nutzen.

 

...

Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn minderjährige Kinder von der Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 15. Juni 2018 15:35
An: i...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

aktuell bin ich auf der Suche nach einem Familentherapeuten/- berater.

Ich (..., 26) bin jetzt seit knapp 3 Jahren in therapeutischer Behandlung (Verhaltenstherapie) und möchte die Beziehung/ Kommunikation zu meinen Eltern wieder herstellen bzw. verbessern.

Mein Vater ist seit vielen Jahren Alkoholiker und war in der Vergangenheit schon in teilstationärer Behandlung aufgrund von Depressionen. Meine Mutter ist nicht in Behandlung leidet jedoch auch unter einem hohen Leidensdruck.

Meine Schwester (35) und ich haben den Wunsch die Beziehung zu meinen Eltern wieder zu verbessern, mussten jedoch feststellen, dass wir das ohne Hilfe nicht schaffen. Gerne würden wir eine durch die Krankenkasse finanzierte Therapieform in Anspruch nehmen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mich einmal anrufen: ... (grundsätzlich bin ich zu jeder Tageszeit erreichbar)

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und freue mich auf Ihre Rückmeldung.

...

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Zur Zeit hätte mein Kollege freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

Ich habe meinen Kollegen gebeten, sich mit Ihnen wegen einer möglichen Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.


Die Stunde kostet bei uns 80,00 €.

Falls Sie eine aufsuchende Beratung - also bei Ihnen zu Hause - wünschen, können wir dies im Einzelfall ermöglichen. Hier würde eine zusätzliche An- und Abfahrtpauschale entstehen, über dessen Höhe sich mein Kollege mit Ihnen verständigen würde.


Die Krankenkasse finanziert nur auf Einzelpersonen bezogene "Psychotherapie", aber so was suchen Sie ja gerade nicht. Von daher wäre eine private Finanzierung empfehlenswert.

Bei vier beteiligten Personen könnte jede Person einen Anteil von 20,00 € je Stunde übernehmen, dann wäre der Stundensatz von 80,00 finanziert. Das wird sicher auch bei ihnen möglich sein.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 25. Januar 2018 22:55
An: ...
Betreff: Information

Guten Abend, Herr Thiel.

Aufgrund meiner familiären Situation benötige ich dringend ein Gespräch mit Ihnen. Eine E-Mail ist sicherlich kein geeignetes Medium um meine Situation hinreichend zu beschreiben. Aber so wie es im Augenblick läuft, ist es kein haltbarer Zustand mehr. Leider zunehmend erlebt meine 10-jährige Tochter die Streits zwischen mir und meiner Frau. Zur Bewältigung ihrer Probleme greift meine Frau immer häufiger zum Alkohol. Sie geht nicht Arbeiten und verbringt stellenweise mehrere Tage hintereinander im Bett und macht einfach nichts. Ich empfinde es so, als würde sie in ihrem Frust praktisch „baden“.

Ich gebe zu, dass mich die Situation zum Teil emotional sehr mitnimmt und anfängt, zu überfordern. Freunde haben mir geraten, mir Hilfe zu suchen. Es wäre daher schön, wenn Sie sich der Sache annehmen wollen.

Ebenso nett wäre es, wenn Sie mir zunächst auf diesem Weg oder über mein Mobiltelefon antworten würden. Ich danke Ihnen!

Freundliche Grüße

...

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 25. Januar 2018 12:49
An: ...
Betreff: Anfrage

Guten Tag,

meine Familie befindet sich im Moment in einer sehr schwierigen Situation.

Wir sind verheiratet und haben zwei kleine Kinder (3 und 5).

Eine große Thematik ist das Alkoholproblem meines Ehemannes das nun leider eskaliert ist.

Wir werden vorerst räumlich getrennt sein, möchten aber die Ehe noch nicht aufgeben.

Vielleich können wir/ ich bei Ihnen Rat finden.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

 

Grüße, ...

 

 

 


 

 

 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 24. Januar 2018 09:37
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin über das Internet auf Sie aufmerksam geworden und wende mich an Sie zwecks einer Familientherapie.

 

Ich bin 45 Jahre alt meine Frau ist 41 Jahre alt. Wir haben insgesamt 3 Kinder, das jüngste ist 10 Jahre alt.

 

Wie sind seit 18 Jahren verheiratet.

Leider komme ich nicht mehr weiter bei meiner Frau bezüglich Ihres Alkohol Problems. Ich denke wir brauchen fremde Hilfe. Vielleicht liegt es auch an mir. Wie gesagt, ich denke wir brauchen Hilfe durch jemanden unabhängigen.

Bitte kontaktieren Sie mich, falls möglich, per Mail oder meine Handy nr.: ...

 

 

 

 

 

 

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