Adoption

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 5. April 2021 11:23
An: ...
Betreff: Bitte um Hilfe

Sehr geehrter Herr Thiel,

sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin durch meine gezielten Internetrecherche zum Thema Ehe- bzw. Paarberatung oder auch Familienberatung auf Ihr Angebot gestoßen und möchte bitte Sie hiermit um eine Rückmeldung ihrerseits ob Sie und vielleicht noch helfen können.

Damit Sie unsere Situation besser einschätzen können, möchte ich Ihnen so kurz wie möglich mitteilen worum es geht.

Wir sind die Familie ... aus ... dazu gehören meine Frau Astrid (35), ich selbst Matthias (36), X (13), Y (4) und Z (3) - Namen geändert - Peter Thiel). Ich habe meine Frau im September 2016 kennengelernt. Ihre Tochter X war damals 9 Jahre alt. Ich hatte Sie sofort ins Herz geschlossen und zumindest bei mir war es zu meiner Frau sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Da ich mich zum damaligen Zeitpunkt gerade nach der Trennung von einer vorherigen langjährigen Beziehung befand entschieden wir beide gleich in Ihre Wohnung zusammen zu ziehen und uns ein gemeinsames Leben aufzubauen.

Kurze Zeit später erhielt Sie die Information, dass Sie bereits in der 12. Woche mit Y schwanger sei. Der Erzeuger war eine frühere Bekanntschaft welche aber kein Interesse an diesem Kind hatte und dies auch sehr deutlich ihr gegenüber äußerte. Nach dem ersten Schock entschieden wir nach langen Gesprächen dass wir trotzdem zusammen bleiben wollen und das gemeinsam schaffen werden. Leider viel mir dies nicht so leicht wie anfangs gedacht, da ich ja selbst schon seit einigen Jahren den starken Wunsch hatte eine Familie mit eigenen Kindern zu haben. Um uns als Familie zu stärken und damit ich auch alle Rechte und Pflichten als sein Vater wahrnehmen darf, entschieden nach anwaltlicher Beratung noch vor Y`s Geburt zu heiraten und ihn somit zu adoptieren. Ich habe meine Frau zumindest aus meiner Sicht unterstützt wo ich konnte und war für mich selbstverständlich auch bei Y Geburt dabei.

Leider veränderte sich dann auch die Wohnsituation, da wir mit ins Haus ihrer Mutter einzogen. Auch durch die beginnende Pubertät X`s wurde der Zusammenhalt der Familie immer wieder gefordert. Wir entschieden uns schließlich eine 4- Zimmerwohnung in ... zu beziehen und es kam 2018 zur Geburt von unserer Tochter Z. Auch X war inzwischen mit dem Einverständnis ihres Erzeugers adoptiert. Da ich seit 2013 als .... bei ... ... in 3 Schichten arbeitete gestaltete sich die Unterstützung für meine Frau manchmal schon sehr schwierig und so musste Sie den Großteil des Alltags alleine bewältigen. Leider litt spätestens mit Z` Geburt auch unsere Beziehung und Ehe unter dem Alltag der für alle eine Herausforderung war. Auch ich veränderte mich sicher stressbedingt was leider dazu führte das meine Frau nach und nach auch alle sexuellen Aktivitäten bis auf den Nullpunkt einstellte und auch nach zahlreichen Gesprächen (leider meist Monologe von mir) auch keine Notwendigkeit sah daran wieder etwas zu ändern.

Ich wechselte schließlich meine Arbeitsstelle und wurde ... in einer kleineren ..., was aber nicht wie zunächst gedacht zu weniger beruflichem Stress führte. Sie war ja seit der Schwangerschaft mit Y Hausfrau und Mutter und entschied sich mehr oder weniger selbst keine neue Arbeitsstelle anzunehmen, sondern die häusliche Pflege ihrer ... Oma zu übernehmen. Als ich schließlich nach vielen Monaten der Frustration über unser Liebesleben und den Umgang miteinander ihr den Vorschlag unterbreitete ob sie sich vorstellen könnte dass ich andere Frauen treffe um dieses Bedürfnis zu befriedigen war ich sehr überrascht dass sie einverstanden war. Leider entging mir von Anfang an, dass sie damit eigentlich gar nicht einverstanden war. Ich traf mich darauf hin mit mehreren Frauen aus den genannten Gründen und irgendwann wurden es doch einige mehr als ich selbst vorher erwartet hatte. Auch waren diese Treffen nicht immer gratis wenn Sie verstehen was ich meine. Manchmal waren diese Treffen abends, manchmal auch direkt nach der Arbeit und ich sagte ihr das ich noch dies und das für den nächten Arbeitstag vorbereiten müsse. Ich musste allerdings schnell feststellen, daß mir eigentlich klar war das ich meiner Moralvorstellung entsprechend etwas tue was nicht richtig ist und musste ständig auch während dieser Treffen an meine Frau und Familie denken, was den Einsatz von Potenzmitteln notwendig machte. Ich bin auf dies alles nicht stolz aber ich dachte das es jetzt das ist was ich brauche und es wird sich schon irgendwann wieder bessern. Auch ein Vorfall bei dem ich einer Bekanntschaft aus der Zeit vor meiner Frau ohne meine Frau vorher zu fragen eine große Menge Geld geliehen habe hat Ihr Vertrauen zu mir sehr erschüttert.

Nach einem großen Streit wegen noch vieler weiterer Themen die sie seit Jahren aufregen wie zum Beispiel die ihrer Meinung nach fehlende Unterstützung im Haushalt und bei der Kindererziehung sowie die ständige finanzielle Unzurechnungsfähigkeit teilte Sie mir vor kurzem mit das sie keine Gefühle mehr für mich hätte und die Trennung möchte. Auf meine Bitte zu einer Eheberatung antwortete sie mit sie werde darüber nachdenken. Der Verlust meiner Familie und meiner Ehefrau wäre für mich das allerschlimnste was überhaupt eintreten könnte und ich bin gerne bereit alles dafür notwendige zu zu tun damit wir wieder zueinander finden. Ich habe so viel gekämpft um meine Familie zu haben die ich über alles liebe egal welche Probleme wir miteinander haben und ich möchte sie nicht verlieren. Ich hoffe Sie können uns helfen uns vielleicht besser gegenseitig zu verstehen und unsere Probleme zu lösen. Bitte teilen sie mir mit, wie es jetzt falls sie uns helfen möchten/können weiter geht. Ich habe gelesen bei den Kosten von 60,00€/h ist auch eine Ermäßigung möglich, welche Voraussetzungen wären dafür notwendig?

Gerne können Sie mich unter ... kontaktieren um weitere Einzelheiten zu klären. Selbstverständlich soll sich meine Frau auch zur Situation äußern und ich möchte sehr gerne eine gemeinsame Lösung finden die im besten Fall nicht unsere Trennung ist.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
...

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 22. Februar 2020 14:34
An: ...
Betreff: Anfrage für eine Beratung

Hallo Herr Thiel,

ich wende mich im Namen meiner Frau ... und von mir an sie mit einer Anfrage zu einer Familienberatung. Wir haben eine gemeinsame Tochter ... im derzeitigen Alter von 15 Jahre, die wir im Alter von 3 Jahren aus ... adoptiert haben. Die Erziehung war von schon immer sehr "intensiv", aber nun haben wir die Befürchtung, dass wir ohne Unterstützung von außen, den Draht zu unserer Tochter immer mehr verlieren bzw. sie sich aufgibt. Das äußert sich im wesentlichen in Form von totaler Verweigerung/Blockade im schulischen Bereich, aber auch bzw. damit einher gehend mit immer stärkerer Abgrenzung von Freunden/Freundinnen aus ihrem bisherigen Sozialbereich und immer größerer Hingabe zu einem Bekanntenkreis, der ihrer Verweigerung von Schule entspricht und entsprechend auch sehr stark mit Zigaretten, Alkohol und weiteren Drogen bzw. einer sehr unsteten, regelverweigerten Lebensform in Verbindung steht. (sehr lange bis in die Nacht unterwegs).

Hier können meine Frau und ich auch nicht mehr Einfluss nehmen, nicht im Guten und nicht im Bösen.

Sprich, wir sind mit unserem Latein am Ende, sind aber sehr wohl selbstkritisch und offen dafür, auch an unseren Umgang mit ... etwas zu ändern, damit allgemein wieder eine bessere Beziehung zwischen uns und unserer Tochter besteht, bzw. ... sich nicht total aufgibt und nicht weitere ihren Lebensweg verbaut. Unser vornehmes Ziel ist es, unsere Tochter gesund und sicher durch die Pupertät zu bringen.

Daher würden wir sehr gerne eine Beratung in Anspruch nehmen, die sich nicht unbedingt auf ... bezieht, sondern gerne auch die trilaterale Familiensituation beleuchtet.
Allerdings muss ich ergänzen, dass wir ... in diese Idee einer Familienberatung noch nicht einbezogen haben. Hierzu wollte ich zunächst eine Rücksprache mit ihrer Fachkompetenz haben, um die mögliche Anfrage bei ... richtig vorzubereiten, denn sie muss es ja aus freiwilligen Stücken wollen.

Dies in Kürze zur Situation, verbunden mit der Frage, ob und in welcher Form ein Vorabgespräch möglich wäre?

Vielen Dank für ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 30. Oktober 2018 09:29
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

Mein Name ist ... und ich würde gerne mit meiner Frau eine Familientherapie in Anspruch nehmen.

Hier ein paar Informationen zum Hintergrund:

Wir haben im Dezember 2016 uns entschlossen ein gemeinsames Haus zu bauen. Im März 2017 haben wir dann endlich den Kreditvertrag unterschrieben.

Und an dem Tag hat der Stress angefangen. Meine Frau hat sich immer weiter zurückgezogen und ist mir dann auch fremd gegangen (6 Monate), bis es dann durch einen anonymen Brief aufgeflogen ist. Ich bin dann mit unseren beiden Kindern (5 Jahre und 6 Jahre) zu meinen Eltern gefahren und am 20.12 nachts wieder zurück weil es ihr so schlecht ging. Wir haben dann gesagt dass wir es noch einmal probieren, und es lief langsam wieder besser, klar mit Höhen und Tiefen, aber stetig aufwärts.

Zum Geburtstag habe ich dann ... geschenkt bekommen, Ende September haben wir noch einen zweiten Kredit aufgenommen um das Haus fertig zu bekommen. Wir haben auch wieder die Abende zusammen verbracht.... Also alles wurde wieder besser. Dann mitte September war ich zwei Wochen im Ausland, bin heimgekommen und alles war wieder kaputt. Sie hat gesagt ich solle ausziehen, Sie wird mich nie mehr lieben und will mich auch nicht mehr in Ihrer Nähe haben. Wir hatten uns dann darauf geeinigt das jeder machen kann was er will und wir nur mit den Kinder Sachen zusammen unternehmen. .. seit gestern will Sie nun auch das nicht mehr (Allerdings hatten wir auch in den letzten vier Wochen sehr schöne Tage wo wir zu viert unterwegs waren, Spass zusammen hatten, gelacht haben etc.). Sie ist aber bereit eine Familientherapie zu machen( damit ich es endlich verstehe). Eins habe ich vergessen seit Juni hat sie auch wieder eine massive Essstörung. Mein Problem bei der Sache ist das ich es einfach nicht verstehe, warum jetzt diese extreme Kertwendung. Meine Frau wurde mit 6 Jahren adoptiert und hat auch aus Sicht ihrer Eltern von damals noch Themen nicht wirklich verarbeitet. Sie meint sie braucht keine Hilfe weil sie alleine am stärksten ist und alles alleine sowieso besser hinbekommt.

Ich denke wir brauchen beide jemanden der uns da die Augen ein Stück weit öffnet und uns vielleicht einen Weg aus der Sache zeigt.

Ich weiß jeder möchte in so einem Fall einen kurzfristigen Termin haben, aber wäre das denn machbar?

Telefonisch können Sie mich unter ... erreichen.

mit freundlichen Grüßen

...


 

 

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