ADHS

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung.

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:...
Gesendet: Mittwoch, 10. Juni 2020 21:48
An: ...
Betreff: Therapieanfrage


Sehr geehrter Herr Thiel,

Wir sind auf der Suche nach einer Familientherapie.

Ich arbeite selbst in ... als ... in ... und wir sind wohnhaft in .... als 5 köpfige Familie (Baby 9monate ... , .... 4, ... 6).

Mein Mann arbeitet Vollzeit als .. in .... . Wir sind zur Zeit ... bis zum Wochenende und ich merke wieder , wie jedes Jahr wenn wir alle zusammen sind (es geschieht natürlich auch Mal an den Wochenenden wenn mein Mann frei hat ) dass sich die Konflikte Häufen insbesondere mein Mann mit den zwei Jungs.

Mein Mann leidet unter adhs und Asperger Syndrom. Er wird medikamentös behandelt. Er reagiert bei geringen Überforderungen gestresst und impulsiv und aggressiv er behandelt die Kinder oft Selbstwert schädigend in meinen Augen was es mit schwer fällt auch mit ihm darüber zu reden da er oft aufgrund seiner Aggression und Impulsivität sehr emotional reagiert und man kaum darüber reden kann mit ihm.wenn dann versteht er es aber anwenden kann er es nicht . Er ist 42 ich bin 30. Ich möchte gerne mehr Kommunikation und selbstwert pflegendes verhalten innerhalb der Familie mit mehr wertschätzung weniger schreien schimpfen und ruhigeren Umgang /reagieren auf Kinder und familienmitglieder. Wie sie merken bin ich verzweifelt und empfinde die Last als erdrückend dass ich oft den Kopf auch für die Erziehung hin halten muss. Unser drittes Kind war nicht geplant aber wir hatten uns dafür entschieden .

Eine Frage noch: kann man bei ihnen als Kassenpatient abrechnen oder nur Selbstzahler ?

Ich würde mich über eine baldige Antwort von ihnen freuen.

Mit vielen Grüßen

...

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 18. Dezember 2019 07:01
An: ...
Betreff: Termin

Guten Morgen,

Wir sind eine 4 köpfige Familie (ich 34, mein leibliches Kind 9, mein zukünftiger Mann 41 und unser gemeinsames Kind 4) Seit Jahren gibt es zwischen meinen Partner und meinem großen Sohn immer größer werdende Probleme, die wir als Familie leider nicht schaffen alleine zu lösen.

Mein Sohn hat ADHS/ LRS und ist schon ein schwieriger Charakter, der sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit benötigt. Bei meinem Partner fehlt jede Art von Akzeptanz, Toleranz und seine Ansprüche an meinem Sohn sind für einen 9 jährigen unerreichbar.

Seit Jahren sitze ich zwischen den Stühlen, jetzt steht eine räumliche Trennung im Raum... vll können Sie uns helfen?

Mein Sohn bekommt schon mehrere Therapien(LRS Ambulanz/ ergo) Dieses Mal geht es um uns als Familie.

Herzliche Grüße

... 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 20. November 2019 18:42
An: ...
Betreff: Systemische Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

für meine Familie möchte ich gerne eine systemische Familientherapie anstrengen.

Ich schildere Ihnen nun die häusliche Situation und wie ich die Familienmitglieder inklusive mir selbst sehe und bitte Sie um eine Einschätzung ob es für uns Sinn macht diese Form der Therapie bei Ihnen in Anspruch zunehmen, sofern Sie überhaupt noch Kapazitäten haben.

Zu meiner Familie:
Mein Mann und ich leben mit unseren 2 Kindern in ... . Aktuell ist mein Sohn, 11, mit ADHS und Asperger Zügen diagnostiziert, er war in Einzeltherapie über 2 Jahre, verweigert diese aber aktuell. Er besucht die 6. Klasse eines Gymnasiums, ist verhaltensauffällig, arbeitet aber an sich selbst und es ist eine Verbesserung zu letztem Jahr zu sehen. Auch im Sozialkontakt läuft es runder, erstmalig hat er einen Freund und eine Freundin. Sein IQ liegt bei 112. Meine Tochter, 9 , leidet an Dyskalkulie, isolierter Rechtschreibstörung und Konzentrationsschwäche. Ihre Symptome gleichen einer ADS, dennoch steht auch eine Traumaerfahrung oder Mobbing im Raum. Sie spricht nicht über Ihre Sorgen oder über das, was sie bedrückt, sie hat einen IQ von 122 kann aber in der Schule nur in den Nebenfächern konstant Leistung abrufen. Sie hat keine wirkliche Freundin. Auch sie war bereits 1 Jahr in Therapie, der Erfolg die Ursache der Konzentrationsschwierigkeit zu eruieren blieb aus und die Therapeutin stimmte der Beendigung der Therapie zu. Ebenso weigert sich meine Tochter aufzuräumen. Es ist ein übermässiger Kraftaufwand sie dazuzubringen z.b. Ihre Jacke und Schuhe in der Garderobe zu verstauen. Sie ist oft wütend und versucht meine Aufmerksamkeit stark an sich zu binden. Dies gilt auch für meinen Sohn. Beide Kinder sind mit Elvanse eingestellt.

Mein Mann hat keine Diagnose, er weigert sich sich untersuchen zu lassen, nach vorsichtiger Ferneinschätzung meines Therapeuten, zu mir erzähle ich auch gleich noch etwas, könnte er einen Waschzwang haben ( bereits seine Mutter teilte mir im Teenageralter mit, sie glaube, dass er das habe, hat ihn aber nie diagnostizieren lassen) meine Erzählungen könnten auch zur Vermutung im Bereich Asperger oder ADS führen, narzisstische Züge könnten vielleicht auch vorhanden sein.
Einige Beispiele aus dem Zusammenleben:
Er hat ein eigenes Bad, der Rest der Familie nutzt dies nicht, dieses Bad ist verdreckt und vermüllt, er kümmert sich nicht. Er wäscht sich nur in dem er sich von Kopf bis Fuß mit Feuchttüchern abreibt, diese in der Küche in eine Papuertüte schmeisst oder auch mal daneben. Er entsorgt auch die Tüte nicht. Erwartungshaltung ist dass ein anderer der Familie den Müll entsorgt. Nach jedem Duschen muss das Handtuch gewaschen werden. Handtücher zum Händeabteocknen müssen täglich gewechselt werden, wenn nicht verwendet er Taschentücher oder Küchenrolle. Wenn er etwas gesäubert hat und ein Familienmitglied dies berührt, wird er aggressiv.
Vereinbarungen müssen jahrzehntelang gelten, eine situationsbedingte Anpassung ist nicht möglich. Die Kinder sollen bereits für all Ihre Handlungen Eigenverantwortung übernehmen, sich völlig selbständig um alle schulischen Belange kümmern und vollständig Eigenmotivation für Hausaufgaben, Aufräumen und häusliche Pflichten aufweisen. Aktuell besteht sein Beitrag zum Familienleben aus Arbeiten gehen, seine eigene Wäsche waschen, für ihn wichtige Konsumgüter einzukaufen und unseren Sohn zu schimpfen wenn dieser sich nicht um die Spülmaschine kümmert. Er ist ... und ... . Zu Elternabenden ist er bereit mitzugehen. ( All dies entspricht selbstverständlich nur meiner subjektiven Wahrnehmung).

Nun zu mir:
Ich bin 41, vor 3 Jahren wurde ich mit ADS diagnostiziert. Die Vermutung das zu haben, hatte ich allerdings bereits 10 Jahre zuvor, kein Arzt hat dies allerdings in Betracht gezogen. Bereits zuvor und während der Diagnostik und der Medikamenteneinstellung war ich insgesamt 18 Monate nicht arbeitsfähig. Erst durch die Medikamenteneinnahme wurde ich den Kindern gegenüber wesentlich präsenter als zu vor und auch ruhiger. Ich habe zeitgleich meine 2. Therapie begonnen. Aktuell versuche ich den Kindern mit ihren Schwierigkeiten gerecht zu werden und mein Verständnis für sie in meinem Verhalten umzusetzen. Ich kümmere mich um Lehrergespräch, Therapeutentermine, arbeite mit meiner Tochter an ihrer Dyskalkulie, nehme Arzttermine wahr, führe Gespräche mit der Ganztagsschule, gehe in Teilzeit arbeiten, sorge dafür dass alles für die Schule erledigt wird, kümmere mich um den für mich am schwierigsten Part: Post erledigen, wobei ich das oft nicht gut schaffe, versuche so gut es mir möglich ist Ordnung in das heimische Chaos zu bringen, (Ordnung und Struktur sind ebenfalls 2 Pferdefüsse für mich) den Haushalt zu erledigen, höre mir das fast tägliche Gemotze meines Mannes über etwas was nicht erledigt ist an ( er findet immer etwas).

Unser Umgangston miteinander ist unmöglich und respektlos. Humor gibt es nicht ( eigentlich sind sowohl mein Mann als auch ich humorvoll). Oft bin ich aus Situationen mit meinem Mann heraus wütend was dann die Kinder trifft. Dieses Szenario schadet jedem innerhalb der Familie.

Mit der Bitte um Feedback und vielleicht auch einem ersten Terminvorschlag verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 


 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 19. September 2019 10:07
An: ...
Betreff: Termin

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich seit mehreren Jahren Probleme im Alltag mit meinen 2 Kindern als Alleinerziehende habe, (Eines davon ADHS , das Andere mit kindlichen Ängsten und einer Art emotionalen Störung) und ich selbst unter Depressionen leide, führte mich mein Weg zu Ihnen.

Desweiteren wurde mir eine Familientherapie (Videoanalyse verschiedener Situationen) von der Mutter-Kind-Kur im Mai 19 empfohlen.

Wir waren bereits in mehreren Therapien, unter anderem mit dem Großen (ADHS) bei Frau Dr. ... in ..., seit Sep. 18 PTE in ....

Ich selbst zuletzt bei der PIA in ....


Nun zu meiner Frage: Welchen Weg muss ich gehen, um eine Therapie bei Ihnen zeitnah zu bekommen?


Ich lebe derzeit von HartzIV, deshalb müsste ich das über die Krankenkasse laufen lassen.


Sprich, ich brauche Schätzungsweise Überweisungen vom Kinderarzt sowie von meinem Arzt?



Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.

...

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 24. September 2019 00:11
An: ...
Betreff: AW: Termin


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

 

Das Sie sicher nicht krank sind, ist die Krankenkasse nicht zuständig, denn wie der Name schon sagt, ist die zuständig für kranke Menschen, also Menschen mit der Diagnose Krebs, Parkinson, Morbus Chron und und und.

 

Sie und Ihre Kinder haben dagegen, wie Sie schreiben ganz praktische Lebensprobleme, die Sie mit ADHS, Depression, kindliche Ängste und einer Art emotionalen Störung bezeichnen. Also gottlob keine Krankheiten und daher ist hier das Jugendamt der richtige Ansprechpartner für eine mögliche Kostenübernahme. Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt in der Regel 2 bis 4 Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.


Sinnvollerweise sollten wir bei einer möglichen Auftragsübernahme auch den Vater mit einbeziehen.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 


 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 26. August 2019 21:48
An: ...
Betreff: Familientherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich nehme heute Kontakt mit Ihnen auf, da ich derzeit mit meinem Sohn, wird im November 19 Jahre alt, nicht mehr weiter komme.

Bei meinem Sohn ist im Alter von 7 Jahren ADS mit Dyskalkulie ICD-10 diagnostiziert worden und er hat auf sein ADS einen Grad der Behinderung von 30 %, war lange bei Dr. ... in ... in Behandlung, bekam zuletzt 50 mg Elvanse.

Leider ist er trotz Behandlung und Therapien sehr resistent geworden gegen Ratschläge und fährt sein Leben, wenn er es so weiter führen möchte, komplett vor die Wand.

Unsere gesamte Familie leidet sehr unter seinem derzeitigen Verhalten und ich habe jetzt noch eine einzige Hoffnung, dass Sie ihn eventuell erreichen könnten, daher würde ich mich über ein Telefonat sehr freuen.

...

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 19. August 2019 19:31
An: ...
Betreff: Dringend Beratung gesucht

Sehr geehrter

Ich suche dringen jemand der mir helfen kann raus zu finden ob mein Sohn ads oder adhd hat ..

Ich würde mich sehr gerne über eine Nachricht freuen ..


Mit freundlichen grüssen

...

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 19. August 2019 20:33
An: ...
Betreff: AW: Dringend Beratung gesucht



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

ADS oder ADHD, das sind Diagnosen, die hat man nicht, sondern die werden gestellt. Falls Sie so eine Diagnose gestellt haben wollen, wozu weiß ich nicht, können Sie sich an einen Kinderpsychiater wenden.

Falls Sie aber ein Problem lösen wollen, so zum Beispiel, weil Ihr Sohn "hyperaktiv" ist, dann sind Sie bei uns richtig, denn wir beschäftigen uns mit der Lösung von Problemen, während die Psychiater nur Etiketten und Medikamente verteilen, beides löst keine Probleme, von daher sind Psychiater eigentlich überflüssig wie ein Kropf.


Zur Zeit hätte mein Kollege freie Termine, falls das für Sie in Frage käme.

...


Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder und Jugendliche von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei.

Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt in der Regel 2 bis 4 Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 


 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 30. April 2019 18:09
An: ...
Betreff: Probleme mit 17-jährigem

Guten Abend,

ich bin im Internet über Ihre Seite gestoßen. Es geht um meinen 17-jährigen Sohn. Er hat extreme Schlafprobleme und vielleicht können Sie uns weiterhelfen.

Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, 13 und 17. Vor einem Jahr sind wir nach ... gezogen.

Bei meinem Sohn wurde ADHS diagnostiziert, er bekam auch Medikamente (bis 4. Klasse), was sich als nicht wirklich hilfreich erwies und die Therapie abgebrochen wurde.
Er besucht seit der 3. Klasse eine E-Schule, zunächst in ..., dann ab der 5. Klasse in ... (bin damals zu meinem Ex-Partner gezogen, nicht der Vater der Kinder). Sein Vater wohnt in .... und sie sehen sich alle 2-3 Monate.

Er geht jetzt auf die BAS in ..., um seinen Hauptschulabschluss nachzumachen, als VAB. Allerdings geht das jetzt nicht mehr, aufgrund der Fehlzeiten.
Aufgrund der Fehlzeiten wurde auch bereits eine Ordnungsstrafe verhängt (Brief steht noch aus).

Es ist so, dass sein Rhythmus ziemlich verkehrt herum ist. Er klagt, dass er nicht einschlafen kann, beschäftigt sich dann mit Musik hören, TV schauen. Oft schläft er ein, wenn ich ihn wach mache (hört selber den Wecker nicht). Ich bekomme ihn einfach nicht wach oder er hat dann durchgemacht und er geht müde in die Schule. Schlafprobleme, d.h. dass er schwer aufsteht, hat er schon lange. Doch so extrem wie jetzt (ca. halbes Jahr) hatte er noch nie.

Ich weiß nicht, was ich noch tun kann. Oft habe ich das Gefühl, dass er meine Hilfe nicht annimmt. Auf der anderen Seite fehlt es mir auch, dass er selbst auch etwas ändern will.
Das Ganze belastet mich als Mutter sehr und unseren Alltag. Ich habe auch das Gefühl, dass er keine Motivation sieht, er hat keine Ziele oder ein festes Hobby.

Ich suche einfach gezielt Hilfe für uns. Können Sie uns weiterhelfen?

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 28. März 2019 11:30
An: ...
Betreff: Systemische Familientherapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Sohn Jakob (8 Jahre alt) besucht die zweite Klasse einer Regelgrundschule. Bereits im ersten halben Jahr der ersten Klasse, wurden große Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen deutlich. Nach langem suchen und einer sofortigen ADHS Diagnose durch die ... Klinik, wurde ein Jahr später, AVWS durch das Klinikum ... diagnostiziert.

Zur zeit versuchen wir, Jakob auf einer geeigneten Förderschule unterzubringen.

Die ... Klinik hat uns nahe gelegt, eine systemische Familientherapie zu absolvieren. Da wir (vor allem ich) durch die momentane schulische Situation sehr angespannt sind und Jakob ebenfalls (er hat zur Zeit auch große körperliche Probleme) sehr belastet ist und unser anderer Sohn Paul im Sommer ebenfalls in die Schule kommt und eine AVWS bei ihm noch nicht ausgeschlossen ist, bin ich hiermit auf der Suche nach Hilfe für unsere angespannte Situation.

Im Bericht der ... Klinik steht drin, das wir eine systemische Familientherapie machen sollen. Mir wurde gesagt, das würde für die Kostenübernahme vom Jugendamt ausreichen. Stimmt das oder brauchen wir noch etwas anderes?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 26. Februar 2019 00:50
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Hallo Herr Thiel,

Wir machen uns große Sorgen um unseren Sohn (7Jahre). Er ist in der Schule Verhaltensauffällig und Aggressiv. Wir suchen dringend Unterstüzung. Wir haben auch zu Hause große Probleme mit ihm und wissen nicht weiter. Es geht ihm nicht gut und uns als Eltern auch nicht. Die Situation hat sich festgefahren und wir finden nicht heraus.
Auch die Lehrer machen sich große Sorgen und haben uns an's Herz gelegt dringend Unterstützung zu suchen. Wir stehen seit vielen Monaten auf Wartelisten von Kinderpsychologen, jedoch bisher ohne die Möglichkeit irgendwo beginnen zu können. Wir waren beim Kinderpsychiater, der ADHS diagnostiziert hat.Wir denken es wäre sinnvoll als Familie gemeinsam die Probleme in Angriff nehmen zu können. Die Not ist groß und wir müssen jetzt eine Lösung finden.

Können Sie uns helfen? Ich bin erreichbar unter der Nummer ,,, und wäre sehr dankbar für eine Rückmeldung.

Viele Grüße

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 28. Februar 2019 16:34
An: ...
Betreff: AW: Terminanfrage


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.
 

Das staatliche Krankenkassenwesen ist leider oft zu nicht mehr in der Lage eine Diagnose - hier ADHS - abzugeben. Dann verpufft die staatliche Enerige im Nirwana, die Menschen werden mit ihren Nöten allein gelassen, aber auf SPD Parteitagen wird der Sozialstaat beschworen, bei dem es sich abseits von aller SPS-Rhetorik leider nur um eine riesige staatsbürokratische Maschinerie handelt, bezahlt von den Bürgerinnen und Bürgern, die oft nicht ahnen, wie sie vom Staat über das Ohr gehauen werden und daher immer wieder die gleichen Parteien wählen, von denen sie für dumm verkauft und unmündig gehalten werden.

Doch zu Ihrer Anfrage, gerne können wir Ihnen einen zeitnahen Termin anbieten, wenn Sie privat bezahlen, geht das innerhalb weniger Tage.

Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder, Jugendliche oder junge Volljährige von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei. Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt in der Regel 4 bis 6 Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 19. November 2018 09:51
An: ...
Betreff: Anfrage auf eine systemische Familientherapie und Elterncoaching

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind eine lebhafte Familie und suchen Unterstützung den familiären und schulischen Alltag zu meistern.

Ein kurzer Abriss zu unserer Familie:

Meine Frau und ich sind seit 11 Jahren glücklich verheiratet und wir haben drei wundervolle und einzigartige Kinder.

Unsere ältester ist 9 Jahre alt und besucht die vierte Klasse ... .

Bei ihm wurde vor einem halben Jahr ADHS mit einer knappen Hochbegabung festgestellt.

Er befindet sich seit einem Jahr in psychotherapeutischen Betreuung.

Leider kommt es immer noch zu Wutanfällen im Unterricht, deshalb findet im Dezember die erste Schulhilfekonferenz statt.

Unsere Tochter ist 7 Jahre alt und besucht die zweite Klasse an der gleichen Schule.

Sie hat vor kurzem auch die Diagnose ADHS erhalten und steht auf der Warteliste der Tagesklinik ... .

Sie befindet sich seit einem guten Jahr in psychotherapeutischen Behandlung.

Desweiteren haben wir noch einen 4 Jahre alten Sohn. Er ist in seinem Verhalten noch relativ unauffällig.

Unsere Kinder treiben regelmäßig Sport ... .

Wir versuchen unseren Kinder mithilfe eines Belohnungs- und Wochenplans einen relativ geregelten Familienalltag zu gewährleisten.

Trotzdem stoßen wir manchmal an unsere Grenzen und sind mit unserem pädagogischen Latein am Ende.

Deshalb möchten wir einerseits an einer Familientherapie teilnehmen ( im besten Fall aufsuchend) und ein Elterncoaching Angebot wahrnehmen.


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 17. April 2018 16:35
An: ...
Betreff: Frage

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich nachfragen, ob Sie mir bei meinem "Problem" helfen können.

Ich habe einen 8 Jahre alten Sohn. Er geht seit September 2017 in die Schule und hat dort Schwierigkeiten sich einzugewöhnen, Regelverhalten etc, wodurch er nur noch 1 Stunde zur Schule darf.

Da ich aus ... komme und ... recht weit entfernt ist, habe ich Probleme ihn immer abzuholen. Die Schule hatte mir nahe gelegt auf ADHS und co testen zu lassen. Seit letzter Woche habe ich den Befund - er hat ADHS. Am Freitag bekam ich seine Kapseln bei der Apotheke und heute wurden die das erste Mal eingenommen. Nachdem die Wirkung nachliess verhielt er sich anders als sonst zuhause. Ich muss dazu sagen die meisten Probleme lagen meiner Meinung nach in der Schule. Zuhause war alles im Rahmen bzw er war ab und an mal bockig etc. Heute war das zum ersten Mal extrem anders. Er hörte gar nicht wenn man was sagte, lief vor mir weg, als ich ihm sagte er soll doch bitte warten (Wir waren draussen auf dem Spielplatz). Als es rein ging schlug und trat er seine Oma und war erstmal nicht so schnell ruhig zu bekommen. Ich schickte meine Mutter nach oben in ihre Wohnung, ging rein und sagte meinem Sohn, er soll versuchen sich zu beruhigen, das war nach 15-20 Minuten etwa gewesen.


Meine Frage wäre jetzt...

Gibt es die Möglichkeit sich ihn mal anzuschauen. Ich vermute er hat die Trennung von mir und seinem Vater, den Auszug seines Vater, neue Partnerschaft seines Vaters, wenig bis gar keinen Kontakt zum Vater nicht verkraftet. Hinzu kommt noch, das er Alpträume hat.


Herr Doktor ... aus dem SPZ in ... sagte mir ich sollte mal nach einem Therapeuten oder ähnlichem suchen um da nochmal genauer drauf schauen zu lassen.

Ich möchte meinem Sohn helfen weiß aber nicht wie. Mich hat er auch schon bedroht. Schule und Jugendamt setzen mich ziemlich unter Druck mit Familienhilfe. Hilfe für meinen Sohn wäre in Ordnung, aber meinen Haushalt möchte ich schon selbst bestimmen dürfen/können.


Über Rückmeldung würde ich mich freuen.

Erreichen können sie mich unter der Festnetznummer ... oder unter der Handynummer ...


Mit freundlichem Gruß

...

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 24. April 2018 12:06
An: '...
Betreff: AW: Frage



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

ADHS ist eine Diagnose, also die Beschreibung eines bestimmten Verhaltens in einer bestimmten Situation.

Nach Ihrer Beschreibung, trat sein Verhalten, dass Sie mit ADHS beschreiben, im wesentlichen nur in der Schule auf.

Man könnte also auch sagen, der Kontext Schule macht das Kind krank und daher würde die Schule einer Therapie bedürfen. Das wären dann eine Gruppentherapie, in die die Schulleiterin, die Lehrer/innen und die Mitschüler/innen einbezogen werden sollten. Aber an einer solchen Gruppentherapie hätte von den Genannten wohl keiner Interesse. So erklärt man dann lieber das Kind zum Patienten.

Andererseits zeigen Sie bestimmte Problemfelder auf, wie die Trennung von Ihrem Mann, dem Vater des Kindes, seine neue Partnerschaft etc., die sicherlich auch eine Rolle dabei spielen, dass Ihr Sohn jetzt so unruhig ist, also sich so zeigt, wie die Diagnose ADHS es als Label in eine Schublade packt.

Soweit meine Gedanken dazu, die selbstverständlich nicht für Sie oder andere stimmen müssten, denn jede/r hat seine eigene Wirklichkeit.

 

 

Vergleiche hierzu:

Paul Watzlawick; Janet H. Beavin; Don D. Jackson: "Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien", Verlag Hans Huber, Bern; 1969/2000/2003

Paul Watzlawick; John H. Weakland; Richard Fisch: "Lösungen. Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels", Verlag Hans Huber, Bern; 1974/1992/1997/2001/2003

Paul Watzlawick: "Die erfundene Wirklichkeit. Wie wir wissen, was wir zu wissen glauben. Beiträge zum Konstruktivismus", Piper Verlag, München, 1985

 

...

 


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 



 

Von: ...
Gesendet: Freitag, 30. Juni 2017 13:40
An: ...
Betreff: Anfrage



Guten Tag,


ich bin während Suche auf Ihre Seite aufmerksam geworden.

Bei mir hat es vor 3 Jahren gekracht. Seitdem dreht sich alles im Kreis.

Ich bin beruflich und privat ausgebrannt.

Es gibt keine Säule in meinem Leben welche mich trägt.

Ich habe Gefühle von Depression und Burn Out, Tag für Tag.

Mein Leben muss sich ändern und dafür suche ich Hilfe und Begleitung, die Erarbeitung und Disskusion eines Weges.

Ich suche jemanden der mir zuhört und versteht.

Ich habe ADHS, lebe im Gefühlschaos, suche eine neue Balance, Erholung und neue Ziele.

Meinen Wohnort habe ich vor 2 Jahren verändert. Ich bin da hin gezogen wo ich mich wohl und zu Hause fühle. Seit dem suche ich eine Lösung mein Leben weiter endlich positiv zu verändern.

Mein Alter ist 47. Ich habe 3 Kinder,davon sind 2 erwachsen. 1 Sohn (13 Jahre) lebt bei mir. Mein Sohn hat auch ADHS und wird derzeit auf Autismus getestet. Ich bin seit 1 Jahr geschieden. Ich lebe in ..., früher habe ich in ... gelebt. Ich bin berufstätig muss mich aber dringend verändern. Grund, meine Tätigkeit macht mich seelisch krank und passt überhaupt nicht zu mir, 2. Grund ich pendel nach ... und wende täglich 12,5 Stunden auf um mein Einkommen zu erwirtschaften.

Ich freue mich über eine Nachricht von Ihnen und hoffe diese Seite ist noch aktuell.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

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