ADHS

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 






 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 30. April 2019 18:09
An: ...
Betreff: Probleme mit 17-jährigem

Guten Abend,

ich bin im Internet über Ihre Seite gestoßen. Es geht um meinen 17-jährigen Sohn. Er hat extreme Schlafprobleme und vielleicht können Sie uns weiterhelfen.

Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, 13 und 17. Vor einem Jahr sind wir nach ... gezogen.

Bei meinem Sohn wurde ADHS diagnostiziert, er bekam auch Medikamente (bis 4. Klasse), was sich als nicht wirklich hilfreich erwies und die Therapie abgebrochen wurde.
Er besucht seit der 3. Klasse eine E-Schule, zunächst in ..., dann ab der 5. Klasse in ... (bin damals zu meinem Ex-Partner gezogen, nicht der Vater der Kinder). Sein Vater wohnt in .... und sie sehen sich alle 2-3 Monate.

Er geht jetzt auf die BAS in ..., um seinen Hauptschulabschluss nachzumachen, als VAB. Allerdings geht das jetzt nicht mehr, aufgrund der Fehlzeiten.
Aufgrund der Fehlzeiten wurde auch bereits eine Ordnungsstrafe verhängt (Brief steht noch aus).

Es ist so, dass sein Rhythmus ziemlich verkehrt herum ist. Er klagt, dass er nicht einschlafen kann, beschäftigt sich dann mit Musik hören, TV schauen. Oft schläft er ein, wenn ich ihn wach mache (hört selber den Wecker nicht). Ich bekomme ihn einfach nicht wach oder er hat dann durchgemacht und er geht müde in die Schule. Schlafprobleme, d.h. dass er schwer aufsteht, hat er schon lange. Doch so extrem wie jetzt (ca. halbes Jahr) hatte er noch nie.

Ich weiß nicht, was ich noch tun kann. Oft habe ich das Gefühl, dass er meine Hilfe nicht annimmt. Auf der anderen Seite fehlt es mir auch, dass er selbst auch etwas ändern will.
Das Ganze belastet mich als Mutter sehr und unseren Alltag. Ich habe auch das Gefühl, dass er keine Motivation sieht, er hat keine Ziele oder ein festes Hobby.

Ich suche einfach gezielt Hilfe für uns. Können Sie uns weiterhelfen?

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 28. März 2019 11:30
An: ...
Betreff: Systemische Familientherapie

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Sohn Jakob (8 Jahre alt) besucht die zweite Klasse einer Regelgrundschule. Bereits im ersten halben Jahr der ersten Klasse, wurden große Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen deutlich. Nach langem suchen und einer sofortigen ADHS Diagnose durch die ... Klinik, wurde ein Jahr später, AVWS durch das Klinikum ... diagnostiziert.

Zur zeit versuchen wir, Jakob auf einer geeigneten Förderschule unterzubringen.

Die ... Klinik hat uns nahe gelegt, eine systemische Familientherapie zu absolvieren. Da wir (vor allem ich) durch die momentane schulische Situation sehr angespannt sind und Jakob ebenfalls (er hat zur Zeit auch große körperliche Probleme) sehr belastet ist und unser anderer Sohn Paul im Sommer ebenfalls in die Schule kommt und eine AVWS bei ihm noch nicht ausgeschlossen ist, bin ich hiermit auf der Suche nach Hilfe für unsere angespannte Situation.

Im Bericht der ... Klinik steht drin, das wir eine systemische Familientherapie machen sollen. Mir wurde gesagt, das würde für die Kostenübernahme vom Jugendamt ausreichen. Stimmt das oder brauchen wir noch etwas anderes?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 26. Februar 2019 00:50
An: ...
Betreff: Terminanfrage

Hallo Herr Thiel,

Wir machen uns große Sorgen um unseren Sohn (7Jahre). Er ist in der Schule Verhaltensauffällig und Aggressiv. Wir suchen dringend Unterstüzung. Wir haben auch zu Hause große Probleme mit ihm und wissen nicht weiter. Es geht ihm nicht gut und uns als Eltern auch nicht. Die Situation hat sich festgefahren und wir finden nicht heraus.
Auch die Lehrer machen sich große Sorgen und haben uns an's Herz gelegt dringend Unterstützung zu suchen. Wir stehen seit vielen Monaten auf Wartelisten von Kinderpsychologen, jedoch bisher ohne die Möglichkeit irgendwo beginnen zu können. Wir waren beim Kinderpsychiater, der ADHS diagnostiziert hat.Wir denken es wäre sinnvoll als Familie gemeinsam die Probleme in Angriff nehmen zu können. Die Not ist groß und wir müssen jetzt eine Lösung finden.

Können Sie uns helfen? Ich bin erreichbar unter der Nummer ,,, und wäre sehr dankbar für eine Rückmeldung.

Viele Grüße

...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 28. Februar 2019 16:34
An: ...
Betreff: AW: Terminanfrage


Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.
 

Das staatliche Krankenkassenwesen ist leider oft zu nicht mehr in der Lage eine Diagnose - hier ADHS - abzugeben. Dann verpufft die staatliche Enerige im Nirwana, die Menschen werden mit ihren Nöten allein gelassen, aber auf SPD Parteitagen wird der Sozialstaat beschworen, bei dem es sich abseits von aller SPS-Rhetorik leider nur um eine riesige staatsbürokratische Maschinerie handelt, bezahlt von den Bürgerinnen und Bürgern, die oft nicht ahnen, wie sie vom Staat über das Ohr gehauen werden und daher immer wieder die gleichen Parteien wählen, von denen sie für dumm verkauft und unmündig gehalten werden.

Doch zu Ihrer Anfrage, gerne können wir Ihnen einen zeitnahen Termin anbieten, wenn Sie privat bezahlen, geht das innerhalb weniger Tage.

Eine Kostenübernahme durch das Jugendamt kann beantragt werden, wenn Kinder, Jugendliche oder junge Volljährige von einer Problemlage betroffen sind, Musterantrag anbei. Die Bearbeitungszeit im Jugendamt beträgt in der Regel 4 bis 6 Wochen. Eine Kostenübernahme gilt erst ab dem Zeitpunkt der Bewilligung, nicht rückwirkend.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 19. November 2018 09:51
An: ...
Betreff: Anfrage auf eine systemische Familientherapie und Elterncoaching

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind eine lebhafte Familie und suchen Unterstützung den familiären und schulischen Alltag zu meistern.

Ein kurzer Abriss zu unserer Familie:

Meine Frau und ich sind seit 11 Jahren glücklich verheiratet und wir haben drei wundervolle und einzigartige Kinder.

Unsere ältester ist 9 Jahre alt und besucht die vierte Klasse ... .

Bei ihm wurde vor einem halben Jahr ADHS mit einer knappen Hochbegabung festgestellt.

Er befindet sich seit einem Jahr in psychotherapeutischen Betreuung.

Leider kommt es immer noch zu Wutanfällen im Unterricht, deshalb findet im Dezember die erste Schulhilfekonferenz statt.

Unsere Tochter ist 7 Jahre alt und besucht die zweite Klasse an der gleichen Schule.

Sie hat vor kurzem auch die Diagnose ADHS erhalten und steht auf der Warteliste der Tagesklinik ... .

Sie befindet sich seit einem guten Jahr in psychotherapeutischen Behandlung.

Desweiteren haben wir noch einen 4 Jahre alten Sohn. Er ist in seinem Verhalten noch relativ unauffällig.

Unsere Kinder treiben regelmäßig Sport ... .

Wir versuchen unseren Kinder mithilfe eines Belohnungs- und Wochenplans einen relativ geregelten Familienalltag zu gewährleisten.

Trotzdem stoßen wir manchmal an unsere Grenzen und sind mit unserem pädagogischen Latein am Ende.

Deshalb möchten wir einerseits an einer Familientherapie teilnehmen ( im besten Fall aufsuchend) und ein Elterncoaching Angebot wahrnehmen.


Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 17. April 2018 16:35
An: ...
Betreff: Frage

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich nachfragen, ob Sie mir bei meinem "Problem" helfen können.

Ich habe einen 8 Jahre alten Sohn. Er geht seit September 2017 in die Schule und hat dort Schwierigkeiten sich einzugewöhnen, Regelverhalten etc, wodurch er nur noch 1 Stunde zur Schule darf.

Da ich aus ... komme und ... recht weit entfernt ist, habe ich Probleme ihn immer abzuholen. Die Schule hatte mir nahe gelegt auf ADHS und co testen zu lassen. Seit letzter Woche habe ich den Befund - er hat ADHS. Am Freitag bekam ich seine Kapseln bei der Apotheke und heute wurden die das erste Mal eingenommen. Nachdem die Wirkung nachliess verhielt er sich anders als sonst zuhause. Ich muss dazu sagen die meisten Probleme lagen meiner Meinung nach in der Schule. Zuhause war alles im Rahmen bzw er war ab und an mal bockig etc. Heute war das zum ersten Mal extrem anders. Er hörte gar nicht wenn man was sagte, lief vor mir weg, als ich ihm sagte er soll doch bitte warten (Wir waren draussen auf dem Spielplatz). Als es rein ging schlug und trat er seine Oma und war erstmal nicht so schnell ruhig zu bekommen. Ich schickte meine Mutter nach oben in ihre Wohnung, ging rein und sagte meinem Sohn, er soll versuchen sich zu beruhigen, das war nach 15-20 Minuten etwa gewesen.


Meine Frage wäre jetzt...

Gibt es die Möglichkeit sich ihn mal anzuschauen. Ich vermute er hat die Trennung von mir und seinem Vater, den Auszug seines Vater, neue Partnerschaft seines Vaters, wenig bis gar keinen Kontakt zum Vater nicht verkraftet. Hinzu kommt noch, das er Alpträume hat.


Herr Doktor ... aus dem SPZ in ... sagte mir ich sollte mal nach einem Therapeuten oder ähnlichem suchen um da nochmal genauer drauf schauen zu lassen.

Ich möchte meinem Sohn helfen weiß aber nicht wie. Mich hat er auch schon bedroht. Schule und Jugendamt setzen mich ziemlich unter Druck mit Familienhilfe. Hilfe für meinen Sohn wäre in Ordnung, aber meinen Haushalt möchte ich schon selbst bestimmen dürfen/können.


Über Rückmeldung würde ich mich freuen.

Erreichen können sie mich unter der Festnetznummer ... oder unter der Handynummer ...


Mit freundlichem Gruß

...

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 24. April 2018 12:06
An: '...
Betreff: AW: Frage



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

ADHS ist eine Diagnose, also die Beschreibung eines bestimmten Verhaltens in einer bestimmten Situation.

Nach Ihrer Beschreibung, trat sein Verhalten, dass Sie mit ADHS beschreiben, im wesentlichen nur in der Schule auf.

Man könnte also auch sagen, der Kontext Schule macht das Kind krank und daher würde die Schule einer Therapie bedürfen. Das wären dann eine Gruppentherapie, in die die Schulleiterin, die Lehrer/innen und die Mitschüler/innen einbezogen werden sollten. Aber an einer solchen Gruppentherapie hätte von den Genannten wohl keiner Interesse. So erklärt man dann lieber das Kind zum Patienten.

Andererseits zeigen Sie bestimmte Problemfelder auf, wie die Trennung von Ihrem Mann, dem Vater des Kindes, seine neue Partnerschaft etc., die sicherlich auch eine Rolle dabei spielen, dass Ihr Sohn jetzt so unruhig ist, also sich so zeigt, wie die Diagnose ADHS es als Label in eine Schublade packt.

Soweit meine Gedanken dazu, die selbstverständlich nicht für Sie oder andere stimmen müssten, denn jede/r hat seine eigene Wirklichkeit.

 

 

Vergleiche hierzu:

Paul Watzlawick; Janet H. Beavin; Don D. Jackson: "Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien", Verlag Hans Huber, Bern; 1969/2000/2003

Paul Watzlawick; John H. Weakland; Richard Fisch: "Lösungen. Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels", Verlag Hans Huber, Bern; 1974/1992/1997/2001/2003

Paul Watzlawick: "Die erfundene Wirklichkeit. Wie wir wissen, was wir zu wissen glauben. Beiträge zum Konstruktivismus", Piper Verlag, München, 1985

 

...

 


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 



 

Von: ...
Gesendet: Freitag, 30. Juni 2017 13:40
An: ...
Betreff: Anfrage



Guten Tag,


ich bin während Suche auf Ihre Seite aufmerksam geworden.

Bei mir hat es vor 3 Jahren gekracht. Seitdem dreht sich alles im Kreis.

Ich bin beruflich und privat ausgebrannt.

Es gibt keine Säule in meinem Leben welche mich trägt.

Ich habe Gefühle von Depression und Burn Out, Tag für Tag.

Mein Leben muss sich ändern und dafür suche ich Hilfe und Begleitung, die Erarbeitung und Disskusion eines Weges.

Ich suche jemanden der mir zuhört und versteht.

Ich habe ADHS, lebe im Gefühlschaos, suche eine neue Balance, Erholung und neue Ziele.

Meinen Wohnort habe ich vor 2 Jahren verändert. Ich bin da hin gezogen wo ich mich wohl und zu Hause fühle. Seit dem suche ich eine Lösung mein Leben weiter endlich positiv zu verändern.

Mein Alter ist 47. Ich habe 3 Kinder,davon sind 2 erwachsen. 1 Sohn (13 Jahre) lebt bei mir. Mein Sohn hat auch ADHS und wird derzeit auf Autismus getestet. Ich bin seit 1 Jahr geschieden. Ich lebe in ..., früher habe ich in ... gelebt. Ich bin berufstätig muss mich aber dringend verändern. Grund, meine Tätigkeit macht mich seelisch krank und passt überhaupt nicht zu mir, 2. Grund ich pendel nach ... und wende täglich 12,5 Stunden auf um mein Einkommen zu erwirtschaften.

Ich freue mich über eine Nachricht von Ihnen und hoffe diese Seite ist noch aktuell.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

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