ADHS

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 17. April 2018 16:35
An: ...
Betreff: Frage

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich nachfragen, ob Sie mir bei meinem "Problem" helfen können.

Ich habe einen 8 Jahre alten Sohn. Er geht seit September 2017 in die Schule und hat dort Schwierigkeiten sich einzugewöhnen, Regelverhalten etc, wodurch er nur noch 1 Stunde zur Schule darf.

Da ich aus ... komme und ... recht weit entfernt ist, habe ich Probleme ihn immer abzuholen. Die Schule hatte mir nahe gelegt auf ADHS und co testen zu lassen. Seit letzter Woche habe ich den Befund - er hat ADHS. Am Freitag bekam ich seine Kapseln bei der Apotheke und heute wurden die das erste Mal eingenommen. Nachdem die Wirkung nachliess verhielt er sich anders als sonst zuhause. Ich muss dazu sagen die meisten Probleme lagen meiner Meinung nach in der Schule. Zuhause war alles im Rahmen bzw er war ab und an mal bockig etc. Heute war das zum ersten Mal extrem anders. Er hörte gar nicht wenn man was sagte, lief vor mir weg, als ich ihm sagte er soll doch bitte warten (Wir waren draussen auf dem Spielplatz). Als es rein ging schlug und trat er seine Oma und war erstmal nicht so schnell ruhig zu bekommen. Ich schickte meine Mutter nach oben in ihre Wohnung, ging rein und sagte meinem Sohn, er soll versuchen sich zu beruhigen, das war nach 15-20 Minuten etwa gewesen.


Meine Frage wäre jetzt...

Gibt es die Möglichkeit sich ihn mal anzuschauen. Ich vermute er hat die Trennung von mir und seinem Vater, den Auszug seines Vater, neue Partnerschaft seines Vaters, wenig bis gar keinen Kontakt zum Vater nicht verkraftet. Hinzu kommt noch, das er Alpträume hat.


Herr Doktor ... aus dem SPZ in ... sagte mir ich sollte mal nach einem Therapeuten oder ähnlichem suchen um da nochmal genauer drauf schauen zu lassen.

Ich möchte meinem Sohn helfen weiß aber nicht wie. Mich hat er auch schon bedroht. Schule und Jugendamt setzen mich ziemlich unter Druck mit Familienhilfe. Hilfe für meinen Sohn wäre in Ordnung, aber meinen Haushalt möchte ich schon selbst bestimmen dürfen/können.


Über Rückmeldung würde ich mich freuen.

Erreichen können sie mich unter der Festnetznummer ... oder unter der Handynummer ...


Mit freundlichem Gruß

...

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 24. April 2018 12:06
An: '...
Betreff: AW: Frage



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

ADHS ist eine Diagnose, also die Beschreibung eines bestimmten Verhaltens in einer bestimmten Situation.

Nach Ihrer Beschreibung, trat sein Verhalten, dass Sie mit ADHS beschreiben, im wesentlichen nur in der Schule auf.

Man könnte also auch sagen, der Kontext Schule macht das Kind krank und daher würde die Schule einer Therapie bedürfen. Das wären dann eine Gruppentherapie, in die die Schulleiterin, die Lehrer/innen und die Mitschüler/innen einbezogen werden sollten. Aber an einer solchen Gruppentherapie hätte von den Genannten wohl keiner Interesse. So erklärt man dann lieber das Kind zum Patienten.

Andererseits zeigen Sie bestimmte Problemfelder auf, wie die Trennung von Ihrem Mann, dem Vater des Kindes, seine neue Partnerschaft etc., die sicherlich auch eine Rolle dabei spielen, dass Ihr Sohn jetzt so unruhig ist, also sich so zeigt, wie die Diagnose ADHS es als Label in eine Schublade packt.

Soweit meine Gedanken dazu, die selbstverständlich nicht für Sie oder andere stimmen müssten, denn jede/r hat seine eigene Wirklichkeit.

 

 

Vergleiche hierzu:

Paul Watzlawick; Janet H. Beavin; Don D. Jackson: "Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien", Verlag Hans Huber, Bern; 1969/2000/2003

Paul Watzlawick; John H. Weakland; Richard Fisch: "Lösungen. Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels", Verlag Hans Huber, Bern; 1974/1992/1997/2001/2003

Paul Watzlawick: "Die erfundene Wirklichkeit. Wie wir wissen, was wir zu wissen glauben. Beiträge zum Konstruktivismus", Piper Verlag, München, 1985

 

...

 


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 

 



 

Von: ...
Gesendet: Freitag, 30. Juni 2017 13:40
An: ...
Betreff: Anfrage



Guten Tag,


ich bin während Suche auf Ihre Seite aufmerksam geworden.

Bei mir hat es vor 3 Jahren gekracht. Seitdem dreht sich alles im Kreis.

Ich bin beruflich und privat ausgebrannt.

Es gibt keine Säule in meinem Leben welche mich trägt.

Ich habe Gefühle von Depression und Burn Out, Tag für Tag.

Mein Leben muss sich ändern und dafür suche ich Hilfe und Begleitung, die Erarbeitung und Disskusion eines Weges.

Ich suche jemanden der mir zuhört und versteht.

Ich habe ADHS, lebe im Gefühlschaos, suche eine neue Balance, Erholung und neue Ziele.

Meinen Wohnort habe ich vor 2 Jahren verändert. Ich bin da hin gezogen wo ich mich wohl und zu Hause fühle. Seit dem suche ich eine Lösung mein Leben weiter endlich positiv zu verändern.

Mein Alter ist 47. Ich habe 3 Kinder,davon sind 2 erwachsen. 1 Sohn (13 Jahre) lebt bei mir. Mein Sohn hat auch ADHS und wird derzeit auf Autismus getestet. Ich bin seit 1 Jahr geschieden. Ich lebe in ..., früher habe ich in ... gelebt. Ich bin berufstätig muss mich aber dringend verändern. Grund, meine Tätigkeit macht mich seelisch krank und passt überhaupt nicht zu mir, 2. Grund ich pendel nach ... und wende täglich 12,5 Stunden auf um mein Einkommen zu erwirtschaften.

Ich freue mich über eine Nachricht von Ihnen und hoffe diese Seite ist noch aktuell.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

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