Trennungskind

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 






-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 30. Oktober 2019 11:48
An: ...
Betreff:

Hallo....ich möchte mich kurz vorstellen.

Mein Name ist ... und ich habe 2 Kinder ,mein Sohn ist 13 Jahre alt und meine Tochter 8 Jahre alt.

Ich habe mich vor 3 Jahren von meinem Mann getrennt.Ich lebe mit den Kids und der Papa hat sie jedes 2. Wochende bei sich.

Also kümmere ich mich hauptsächlich um die Kids.

So nun sind 3 Jahre um und meine Tochter..fragt jetzt viel..warum seid ihr nicht mehr zusammen, wir als Eltern.

Sie hat sehr mit der Situation zu tun.Sie hängt sehr doll an mir...und vermisst aber ihren Papa und versteht die Welt nicht.Ihre Schulischen Leistungen sind dem entsprechend auch nicht so gut.

Ich mache mir große Sorgen. Ich weiß auch nicht wie ich es ihr richtig oder vernünftig erklären soll, mir steckt dann wie ein Kloß im Hals.

Es wäre schön wenn Sie sich melden bei mir.

Es ist mir sehr wichtig das es ihr gut geht.

Lieben Gruss

...

 

 

 

 




 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 22. Oktober 2019 14:52
An: ...
Betreff: Therapie

Sehr geehrter Therapieteam,

Ich melde mich bei Ihnen um eine Therapie durchzuführen, für eine kurze Zusammenfassung war ich 3 Jahre lang cannabis abhängig meine Eltern haben sich als ich 2 war geschieden und ich denke das sich das bis heute noch auf mein Leben auswirkt deswegen möchte ich diese Themen gerne ansprechen.

Zu mir ich männlich 27 Jahre alt berufstätig als Angestellter.
...

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 5. September 2019 21:36
An: ...
Betreff:

Hallo Herr Thiel.

Ich bin alleinerziehende Mutter von A (5 Jahre alt). Bei der Trennung war A 2 Jahre alt und wohnt seitdem fest bei mir, hat jedoch regelmässig Umgang mit seinem Vater. Wir haben uns eigentlich auf 9 Tage bei mir, 5 Tage beim Vater geeinigt, aber es ist nicht immer ganz leicht, diese Regelung einzuhalten. Ich wohne mit A in ... , X (der Vater) ist nach ... gezogen. Er arbeitet freiberuflich als ... und ist viel an den Wochenenden unterwegs, so dass er A oft nur Montags bis Donnerstags nehmen kann. Momentan sehen sich die beiden zweimal im Monat, aber dann oft nur für ein paar Tage.

A ist in den letzten Jahren fast immer fröhlich von Mama zu Papa gefahren, manchmal konnte ich ihm hinterher ein Ungleichgewicht anmerken, was ich immer auf die unbeständige Lebensweise des Vaters geschoben habe. Eine zeitlang waren die beiden in AirBnB Wohnungen, dann wieder auf ... des Vaters und dann viel bei den Grosseltern. Es war immer sehr eindeutig, dass A stärkere Reaktionen gezeigt hat, wenn er allein mit dem Vater unterwegs war. Waren die beiden bei den Grosseltern, kam er fröhlich nach Hause und hat sich hier schnell wieder eingefunden. Jetzt hat der Vater seit einem knappen Jahr eine neue Freundin und eine neue Wohnung in Berlin, wo A auch sein eigenes Bett hat.

Nun zeigt A starke Reaktionen, wenn er von einem Besuch beim Vater nach Hause kommt. Er ist wütend, er haut, schlägt, macht absichtlich Sachen kaputt und seit kurzem versucht er mit allen Mitteln mir weh zu tun. Er wirft mit Dingen nach mir und ist völlig ausser sich. Gleichzeitig ist er kreuzunglücklich darüber, denn er ist sonst total lieb und sehr ordentlich. Das geht dann ein paar Tage so - bis er wieder richtig hier angekommen ist und sein Gleichgewicht wieder gefunden hat. Früher war es kein Problem, A zum Vater zu bringen - mittlerweile ist es eine Tortur. "Ich will nicht zu Papa, ich will bei dir bleiben" Er weint, auch vor seinem Vater, und lässt mich kaum gehen. Ich habe versucht mit ihm darüber zu sprechen, dass Abschiede nun mal schwerfallen, aber dass sie ja sonst eine schöne Zeit haben. Aber ich weiss gerade nicht mehr, wie überzeugt ich davon bin, dass sie eine schöne Zeit haben.

X und ich haben kein gutes Verhältnis und ich könnte es nicht mit ihm thematisieren und erfragen, ob was vorgefallen ist, weil er mir bei jedem Gespräch die Trennung vorwirft und ich daher alles, was ist und kommt, jede Reaktion und alles, allein zu verantworten habe.

Ich möchte A so gerne helfen - vielleicht ist es auch alles ganz normal und ein Teil der Wut-Phase, aber ich benötige gerade Hilfe, dass einmal zu ordnen und vor allem wünsche ich mir eine Art von Werkzeug, wie ich A aus seiner blinden Wut raushelfe - ohne selber ohnmächtig zu werden oder seine Wut abzuwerten. Ich denke, dass es schon wichtig ist, diese Gefühle rauszulassen. Es muss nur einen anderen Weg geben, als Zerstörung.

Über ein persönliches, zeitnahes Gespräch wäre ich sehr dankbar.

...

 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 6. September 2019 12:05
An: '...
Betreff: AW: zeitnahes Gespräch



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.

Eine kurze Anmerkung, wenn ich es recht verstehe, sind Sie und der Vater getrennt erziehende Eltern, d.h. Sie sind keine alleinerziehende Mutter, denn das würde ja bedeuten, dass der Vater sich nicht an der Erziehung beteiligt, was aber offenbar nicht der Fall ist. Dies scheint mir wichtig in Bezug auf mehr Klarheit im System.

Unklarheit erzeugt Unsicherheit und Angst. Dies wiederum aktiviert wiederum den Angriffsmodus beim Menschen, der sich in Form von Aggression nach außen oder innen (Autoaggression) zu entladen versucht.

Doch nun zu Ihrem Anliegen.

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Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. November 2018 09:15
An: ...
Betreff: Trennung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Keine Ahnung ob ich bei Ihnen richtig bin ...

Familiäre Situation: verh. 1. Sohn (3) und schwanger in 25.Ssw

Ehemann hat neue und will Trennung.

Da unsere Beziehung nun 24 Jahre geht (davon 10 verh.) gab es schon mehrere tiefe Krisen.
Liebe empfinde ich für meinen Ehemann keine mehr, eher tiefe Freundschaft. Eine Rückkehr zur „Ehefrau“ für mich ausgeschlossen.

Wenn man im Internet liest findet man auf die Frage bzgl wie es für Kinder weitergehen soll nur die Antwort ganz klar trennen jeder schaut, zu seinen Zeiten nach dem Kind - keine gemeinsamen Unternehmungen mehr.

Gibt es da auch andere Optionen die, dem Kind keinen seelischen Schaden verpassen ?

Wie sage ich es einem 3. jährigen?

Gibt es hier eine Art erziehungstherapie ? Haben sie evtl. Informationen bzw Kontakte die da helfen können ?

Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen.

Freundliche Grüße

...



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. November 2018 20:17
An: ...
Betreff: AW: Trennung


Sehr geehrte Frau ...,

zuerst sollten die Erwachsenen (Mutter und Vater) sich Klarheit verschaffen und eine gelingende Reorganisation ihrer eigenen Lebensverhältnisse auf den Weg bringen, dann ist es auch kein Problem, das Kind mit einer neuen Lebenssituation, so z.B. in zwei getrennten Haushalten vertraut zu machen, ohne hier der Sache mehr Bedeutung zu geben, als es aus der Sicht eines Dreijährigen verlangt.

Wenn das Kind von sich aus Fragen äußert, kann man diese auf kindgerechte Weise beantworten. Dramatik und Aufgeregtheit sollte man hier vermeiden, denn erst solches, versetzt ein Kind in Unsicherheit.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 

 

 



 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Sonntag, 11. Februar 2018 09:58
An: ...
Betreff: Familientherapie/ Kinderpsychotherapie

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich lebe seit 2013 von meinem Mann getrennt. Wir haben zwei gemeinsame Töchter, die bei mir leben.

Seitdem manipuliert und beeinflusst er die Kinder. Meine große Tochter (inzwischen 15 Jahre alt) hat bis vor fünf Wochen bei ihm gelebt.

Meine jüngere Tochter 11 Jahre) ist bereits seit längerem sehr unzufrieden mit ihrem Leben, seit dem Rückzug ihrer großen Schwester vermehrt und seit einer Woche so stark ausgeprägt, dass ich mir echt Sorgen mache.

Sie weint häufig grundlos, glaubt, sie sei unerwünscht und man beachte sie nicht mehr und sie habe keine Freunde (verprellt aber jeden Annäherungsversuch). Auch Suizidgedanken hat sie bereits geäußert. Sie ist inzwischen mit einer professionellen Unterstützung einverstanden.

Sie ist jetzt für ein paar Tage zu ihrem Vater gefahren, weil sie stark schwankt, wo sie wohnen möchte. Ich halte das zwar für keine gute Idee, da er wie schon gesagt die Kinder negativ beeinflusst, aber ich wusste mit keinen anderen Rat mehr.


Wir brauchen ziemlich dringend Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen,

...



 

 

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