Trennung mit Kind

 

 

 

 

 

Peter Thiel 

Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 030 / 499 16 880 

Funk: 0177.6587641

E-Mail: info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Internet: http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen.

 

Die nachfolgenden Anfragen wurden teilweise leicht verändert, um die Anonymität der Anfragenden zu sichern.

 

 

 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. November 2018 09:15
An: ...
Betreff: Trennung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Keine Ahnung ob ich bei Ihnen richtig bin ...

Familiäre Situation: verh. 1. Sohn (3) und schwanger in 25.Ssw

Ehemann hat neue und will Trennung.

Da unsere Beziehung nun 24 Jahre geht (davon 10 verh.) gab es schon mehrere tiefe Krisen.
Liebe empfinde ich für meinen Ehemann keine mehr, eher tiefe Freundschaft. Eine Rückkehr zur „Ehefrau“ für mich ausgeschlossen.

Wenn man im Internet liest findet man auf die Frage bzgl wie es für Kinder weitergehen soll nur die Antwort ganz klar trennen jeder schaut, zu seinen Zeiten nach dem Kind - keine gemeinsamen Unternehmungen mehr.

Gibt es da auch andere Optionen die, dem Kind keinen seelischen Schaden verpassen ?

Wie sage ich es einem 3. jährigen?

Gibt es hier eine Art erziehungstherapie ? Haben sie evtl. Informationen bzw Kontakte die da helfen können ?

Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen.

Freundliche Grüße

...



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 12. November 2018 20:17
An: ...
Betreff: AW: Trennung


Sehr geehrte Frau ...,

zuerst sollten die Erwachsenen (Mutter und Vater) sich Klarheit verschaffen und eine gelingende Reorganisation ihrer eigenen Lebensverhältnisse auf den Weg bringen, dann ist es auch kein Problem, das Kind mit einer neuen Lebenssituation, so z.B. in zwei getrennten Haushalten vertraut zu machen, ohne hier der Sache mehr Bedeutung zu geben, als es aus der Sicht eines Dreijährigen verlangt.

Wenn das Kind von sich aus Fragen äußert, kann man diese auf kindgerechte Weise beantworten. Dramatik und Aufgeregtheit sollte man hier vermeiden, denn erst solches, versetzt ein Kind in Unsicherheit.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel



 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 22. Oktober 2018 14:29
An: ...
Betreff: Beratung


Guten Tag ,


Würde mich mal ganz kurz vorstellen . Meine Name ist ... bin seit ... .2015 verheiratet lebe in ... habe 2 Töchter im Alter von 2 Jahren und 1 Jahr.

Leider funktioniert meine Ehe nicht mehr habe mich lange lange geduldet aber ich bin zu einem Punkt gekommen wo ich einfach nicht mehr kann und möchte. Das was ich von Ihnen wissen möchte ist eigentlich wie es wäre wenn ich mich trennen würde ? Hätte mein Mann das Recht die Kinder zubehalten oder würden die Kinder mir zustehen ? Ich wäre sehr dankbar wenn ich auf meine Frage eine Antwort bekommen würde so schnell wie es geht .



Mit freundlichen Grüßen

...

 



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 22. Oktober 2018 17:13
An: ...
Betreff: AW: Beratung



Sehr geehrte Frau ...,

Danke für Ihre Anfrage.


Keinem der beiden Eltern stehen die Kinder zu, denn Kinder sind kein Besitz.

Bei und nach einer Trennung sollen die Eltern weiterhin beide für die gemeinsamen Kinder da sein. Nur dann eben in getrennten Haushalten.


Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 6
(1) ....
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_6.html



Sie sollten also mit Ihrem Mann besprechen, wie sie das bei einer Trennung gestalten wollen.

Bei Bedarf können dabei erfahrene Familienberater oder die Mitarbeiter des Jugendamtes Unterstützung geben. Sollte keine Einigung erzielt werden, kann das Familiengericht auf Antrag das Betreuungsmodell festlegen.




Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 3. August 2018 08:50
An: ...
Betreff: Familientherapie


Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich wende mich an Sie da ich für meine Familie (ich, meine Tochter 9 und mein Sohn 7) eine Familientherapie suche.

Wir leben seit mehreren Jahren in einer schwieriger Situation, meiner Tochter leidet unter seelisch ernorm besonders seit der Trennung der Eltern. Wegen ihrem Verhalten (Hass, unzufriedenheit, Eiferzuscht, Trennungsängste und Verlustängste) leidet wieder mein Sohn sehr. Der vermisst auch sehr den Papa. Die Kinder dürfen ihn nur im Begleitung beim Kinderschutzbund sehen (Stalking, Morddrohungen, Sachenbeschädigungen, Einbrüche ins Haus, Beleidigungen etc). Die Umgangsform hat der Vater jedoch abgelehnt, somit sehen ihm die Kinder seit Februar 2017 nicht mehr.

Mein Sohn hat seit ein paar Monaten wirklich schlimme Wutausbrüche, er schlägt zu und demoliert alles um sich. Dazu kommet noch Abhauen. Das normale Leben in der Familie findet nicht mehr statt.

Ich habe schon in den letzten vier Jahren bei verschiedenen Stellen Hilfe gesucht (psychologische Beratungsstelle, Caritas, Kinderschutzbund, Sozialpätristrisches Zentrum, Familienhilfe, SGA etc. Bis jetzt hat nichts geholfen bzw wurde nichts erreicht.

Ich bin überzeugt, das Jugendamt würde die Kosten für die Familientherapie übernehmen.

Bitte rufen Sie mich an und weiteres zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

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